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03. Jul 2007, 08:58 Uhr
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#1 (Permalink)
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Team-Bot
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 907
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Bahn: Weder Nah- noch Fernverkehr
Warnstreiks haben den Bahnverkehr am Morgen in weiten Teilen Deutschlands zum Erliegen gebracht. In den meisten größeren Bahnhöfen fuhr überhaupt kein Zug mehr.
Weiterlesen...
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03. Jul 2007, 11:35 Uhr
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#2 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.837
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Ist wer betroffen?
Was denkt Ihr ueber den Streik?
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So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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03. Jul 2007, 12:10 Uhr
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#3 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.531
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Bisher noch nicht.
Ich weiß noch nicht so recht. Die Forderungen scheinen mir etwas überzogen zu sein, allerdings war die Lohnentwicklung der Bahnmitarbeiter im letzten Jahrzehnt wohl auch mehr als schlecht. Kommt wohl darauf an, wie sich jetzt beide Gruppen bewegen. Nen Streik finde ich zwar nicht toll, aber wenn sie sich anders nicht einigen können...
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03. Jul 2007, 12:25 Uhr
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#4 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.423
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Ich fahre in der Früh eh mit Bus und U-Bahn, da war ich überhaupt nicht betroffen.
Allerdings kann ich die Lokführer wirklich gut verstehen.
Klar, die 30% wirken erst mal recht heftig, aber es dürfte wohl jedem klar sein, das da im Ende deutlich weniger dabei herauskommt.
Ach ja, einige Lehrgangsteilnehmer von uns haben es doch tatsächlich geschafft so blind zu sein, das sie an SECHS (!) großen Hinweisschildern vorbeigerannt sind ohne die zur Kenntnis zu nehmen.
Folge: Kamen natürlich ewig zu spät zum Lehrgang 
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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03. Jul 2007, 12:37 Uhr
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#5 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.694
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Bei uns waren einige betroffen.
Teilweise konnten sie durch einen improvisierten Shuttle verkehr mit Dienstauto abgeholt werden. Auch Fahrgemeinschaften haben sich kurzfristig gebildet.
Die Auswirkungen waren demnach akzeptabel.
Von der Sicht der Streikenden gesehen, ist es wohl notwendig. Denn Gehalt und Anforderungen klaffen anscheinend etwas stark auseinander.
Viele Bahnkunden, die heute und demnächst unmittelbar betroffen sind und sein werden,dürften zwar wenig Verständnis haben, wenn sie beispielsweise die Forderung nach 30 % mehr Lohn hören, in einer Zeit, in der 80% der Arbeitnehmer seit Jahren mit Nullrunden oder geringsten Lohnsteigerungen leben müssen, ein Berufszweig auf einmal solche fantasievollen Forderungen stellt und ihre Forderung auf dem Rücken der Allgemeinheit austragen will.
So dürften einige denken.
Allerdings frage ich mich auch, wer an dem Zustand der gesamten DB schuld ist, wer die Entwicklung zu diesem Punkt geführt hat.
Die streikenden Lokführer und Zugbegleiter oder das Schalterpersonal?
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Ignorierliste
Ab jetzt sind auf meiner Liste alle guten Dinge Drei.
Member IG Whisk(e)y
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03. Jul 2007, 13:08 Uhr
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#6 (Permalink)
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rm -rf /
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Langen
Beiträge: 543
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Gibt es denn irgendwo eine offizielle Gewerkschaftsquelle für diese 30%-Forderung?
Ansonsten wäre ich da nämlich sehr vorsichtig, gerade nach den Erfahrungen des kürzlich drohenden Fluglotsenstreiks - da wurden vom Management auch Gerüchte über riesige Forderungen verbreitet, teilw. bis zu 67% (wofür als Beispiel dann eine Stelle herangezogen wurde, die es bei der DFS gar nicht gibt...)
Grundsätzlich erachte ich den Streik für gerechtfertigt - das ist schließlich gutes Recht der Arbeitnehmer, Punkt.
mfg,
Chester 
__________________
sudo apt-get remove --purge stress && sudo apt-get install hakuna-matata
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03. Jul 2007, 13:30 Uhr
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#7 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.694
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Zitat:
Zitat von Chester
Gibt es denn irgendwo eine offizielle Gewerkschaftsquelle für diese 30%-Forderung?
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Ich gestehe, ich habe auch nur das widergegeben, was in den allgemeinen Verlautbarungen gebracht wurde.
Das
Zitat:
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„Wir können unsere Forderungen jedoch nur mit dem FPTV durchsetzen“, erklärte der GDL-Bundesvorsitzende. Bisher bekommt ein Lokführer rund 1 500 Euro netto im Monat. [...] Deshalb fordert die GDL für Lokführer ein Anfangsentgelt von 2 500 Euro und für Zugbegleiter 2 180 Euro. Das sind rund 500 beziehungsweise 400 Euro mehr als bisher.
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habe ich von der HOmpage der GDL, der Gewerkschaft der Lokführer.
GDL-Homepage
Mit der Gegenüberstellung .."bisher 1500,- € netto" und "500,- € mehr (netto?)" ließen sich die genannten 30 % erklären.
Allerdings lag da auch nicht mein Hauptaugenmerk im Post.
__________________
Ignorierliste
Ab jetzt sind auf meiner Liste alle guten Dinge Drei.
Member IG Whisk(e)y
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03. Jul 2007, 14:18 Uhr
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#8 (Permalink)
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rm -rf /
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Langen
Beiträge: 543
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Also unter "Anfangsgehalt" verstehe ich eigentlich normalerweise Brutto, Netto kann man pauschal ja gar nicht so angeben...
Wirklich deutlich wird hier nicht, was die GDL nun genau will.
Edit: eine Mitteilung drunter ist es aber deutlicher:
Da steht etwas von 2142 Euro derzeitigem Gehalt (also Brutto) bei einer Forderung von 2500 Euro.
Das sind aber nicht 30%, sondern knapp 17%.
mfg,
Chester 
__________________
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03. Jul 2007, 14:48 Uhr
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#9 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.531
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Würde mich mal interessieren, was ihr von diesem Beitrag haltet:
Zitat:
Sind Streiks wirklich sinnvoll?
Wenn man doch für mehr Geld oder für Erhaltung der Arbeitsplätze streikt, müsste man dem Arbeitgeber nicht den Mehrwert verdeutlichen, indem man seine Produktivität steigert anstatt den Hammer hinzulegen?
Ist den Menschen bei der Telekom und der Bahn nicht klar, dass sie durch deren egoistisches Verhalten die Arbeitsplätze anderer Menschen gefährden (die sie in conclusio später auf die eine oder andere Weie mitfinanzieren müssen)?
Dass ein Streik in einem großen Unternehmen Kosten produziert, die in irgendeiner Form an den Verbraucher - zu denen die Streikenden am Ende auch gehören- weitergegeben werden müssen?
Es zwingt die Streikenden ja keiner, sich nicht einen anderen Job zu suchen. Und wenn man nur über die "Habgier" der Arbeitgeber mault, steht es einem doch frei selbst einer zu werden und das "große Geld" zu verdienen. Aber dazu reichen die eigenen Fähigkeiten wohl doch nicht.
Darüber hinaus werden von den Streikenden Plastik-Hemdchen getragen, nicht grade förderlich für die Umwelt (man hätte ja auch einfach T-Shirts bemalen oder bedrucken können), aber das interessiert ja niemanden, solange man nur den eigenen Vorteil davon hat.
Wer meiner Meinung nach mehr Geld verdienen will, muss beweisen, dass er auch etwas einbringt. Warum streikt niemand mal so, dass der ganze Betrieb eine Doppelschicht einlegt um die Produktivität unter Beweis zu stellen?
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03. Jul 2007, 14:59 Uhr
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#10 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.423
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Zitat:
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Wer meiner Meinung nach mehr Geld verdienen will, muss beweisen, dass er auch etwas einbringt.
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Das tun die Bahner ja auch in meinen Augen, indem sie zeigen, was passiert wenn sie das eben NICHT tun.
Zitat:
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Es zwingt die Streikenden ja keiner, sich nicht einen anderen Job zu suchen.
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Öhm, und wer macht dann Lokführer oder Stellwerker wenn die so schlecht bezahlt werden das es für die meisten einfach nicht mehr lohnt den Job zu machen?
DIE Schreie möchte ich hören wenn die ersten Züge zusammenkrachen weil ein unterbezahlter angelernter Hilfs-Stellwerker was falsch schaltet...
Den Beitrag halte ich dann doch eher für einen Fake der örtlichen Industrie- und Handelskammer.
Toller Streik, da freut sich die Wirtschaft drauf, wenn die Leute für lau so richtig knüppeln.
Warum sollte man denen dann mehr Geld geben, wenn sie dadurch ja beweisen, das sie auch in der Lage sind für nichts auch zu Buckeln wie die Blöden?
Darf ich mal fragen woher Du den Beitrag hast, Siran?
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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