05. Jun 2007, 13:56 Uhr
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milkaholic
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Kinderarbeit für Damen-Top von Esprit
Zitat:
Indien
Kinderarbeit für Damen-Top von Esprit
Skandal um Kinderarbeit bei Esprit: Die Modemarke hat ein Damen-Top verkauft, das indische Kinder unter unmenschlichen Bedingungen gefertigt haben, berichtet der stern. Unglaublich: Auch Firmen wie KarstadtQuelle, Metro, C&A und Lidl wollen Kinderarbeit nicht ausschließen.
Ein zurzeit zehntausendfach von der Modemarke Esprit verkauftes Damen-Top wurde von Kindern in Indien unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt. Das berichtet der stern in seiner neuen Ausgabe. Das olivgrüne Hemd mit auffallendem Perlenbesatz im Ausschnitt und der Modellnummer S40762 wurde in einer Werkstatt in Neu Delhi, einem so genannten „Sweat-Shop“, von Jungen bestickt, die zum Teil gerade elf Jahre alt sind. Sie wurden größtenteils von ihren Eltern in die Sklavenarbeit in der Hauptstadt verkauft.
Der stern befragte in diesem Zusammenhang die größten deutschen Textileinzelhändler, ob sie garantieren können, dass ihre Textil-Produkte ohne Kinderarbeit hergestellt werden. Ergebnis: Die Mehrheit kann oder will das nicht. Nur fünf der 15 Unternehmen, die auf die Anfrage antworteten, sagten, sie könnten diese Garantie übernehmen. Die meisten schränkten ihre Aussage allerdings direkt wieder ein wie etwa das Modehaus Sinn-Leffers: "Im Rahmen des Machbaren". Neun weitere Firmen, darunter KarstadtQuelle, Metro, C&A, kik, Lidl und Plus wichen in ihren Stellungnahmen konkreten Zusagen aus. Nur die schwedische Modekette H&M antwortete, es sei "leider unmöglich, eine solche Garantie zu geben". Aldi Süd und Nord, Rewe sowie das Versandhaus Klingel verweigerten die Antwort.
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Der ganze Artikel hier.
Eigentlich grauenvoll, dass die nicht garantieren koennen (oder wollen), was der eigene Zulieferer macht...
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