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Alt 11. Okt 2008, 15:46 Uhr   #141 (Permalink)
Apollon
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Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Industrie ist gekennzeichnet durch die Fertigung oder Verarbeitung von Gütern. Natürlich muss auch das Geld gefertigt werden, aber ich glaube nicht, dass sich hier die Schuldigen finden lassen.
Doch. Immer neue Kreditmöglichkeiten, Finanzprodukte wurden hergestellt, welche zu Spekulationsexzessen und unsoliden Finanzierungen führten. Lies den von mir verlinkten Artikel.

Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Die Hauptursache der Krise ist das verlorengegangene Vertrauen in die Banken und die Hysterie, die geschürt wird, man könnte mit Fug und Recht die Medien als einen nicht unwesentlichen Faktor unter den wahren Schuldigen ausmachen. Ebenso wirken natürlich auch die mit, die sich in Panik versetzen lassen und Sparschweine, Sparstrümpfe etc. anlegen.
Du liegst wieder falsch. Dies sind die Folgen, nicht die Ursachen.
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Alt 11. Okt 2008, 16:59 Uhr   #142 (Permalink)
Dr. Seltsam
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Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Doch. Immer neue Kreditmöglichkeiten, Finanzprodukte wurden hergestellt, welche zu Spekulationsexzessen und unsoliden Finanzierungen führten. Lies den von mir verlinkten Artikel.
Ich konnte dort nur von Finanzdienstleistern lesen, nicht von der Finanzindustrie.

Zitat:
Du liegst wieder falsch. Dies sind die Folgen, nicht die Ursachen.
Die Hysterie ist genau der Grund, warum in so einer Situation eben mehr erfolgt als eine bloße Korrektur des Marktes, warum sich die Krise überhaupt nicht auf bestimmte Banken mehr eingrenzen lässt und warum sie auch keine völlig anderen Brachen als die Finanzdienstleister verschont. Unternehmen wie z.B. die BASF vom KGV her völlig gesund - nix Spekulationsblase -, haben sich in den letzten Wochen fast halbiert.

Da hat Morgan völlig Recht, es ist grotesk, die Krise, deren Ursache und deren Wirkung monokausal beschreiben zu können.
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Alt 11. Okt 2008, 17:18 Uhr   #143 (Permalink)
Apollon
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Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Ich konnte dort nur von Finanzdienstleistern lesen, nicht von der Finanzindustrie.
Im von mir verlinkten Artikel ist vom Finanzsektor die Rede...

Zitat:
Zitat von Börsenlexikon
Finanzindustrie (financial industry)

Nach 2005 auch in offiziellen Dokumenten erscheinender Begriff neben und anstatt Finanzbranche

Im sehr weiten Sinne fasst man darunter alle Dienstleister auf der Angebotsseite des Marktes, einschliesslich aller geschäftsvermittelnden (etwa Börsen) und geschäftsbegleitenden (etwa: Internet-Portale, die Kurse veröffentlichen) Einrichtungen. Im engeren Sinne versteht man unter dem Ausdruck meistens nur Banken und Kapitalanlagegesellschaften; so besonders in Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Darlegungen. Siehe Finanzdienstleister, Finanzsektor, Finanzunternehmen.

© Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Universität Siegen



Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Die Hysterie ist genau der Grund, warum in so einer Situation eben mehr erfolgt als eine bloße Korrektur des Marktes, warum sich die Krise überhaupt nicht auf bestimmte Banken mehr eingrenzen lässt und warum sie auch keine völlig anderen Brachen als die Finanzdienstleister verschont. Unternehmen wie z.B. die BASF vom KGV her völlig gesund - nix Spekulationsblase -, haben sich in den letzten Wochen fast halbiert.
Wirkung, nicht Ursache.

Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Da hat Morgan völlig Recht, es ist grotesk, die Krise, deren Ursache und deren Wirkung monokausal beschreiben zu können.
Richtig — monokausal sollte man es nicht betrachten, mache ich auch nicht.
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Alt 11. Okt 2008, 18:35 Uhr   #144 (Permalink)
Dr. Seltsam
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Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Wirkung, nicht Ursache.
Die Platte hat irgendwie einen Sprung, aber inhaltlich Gehaltvolles fehlt an der Stelle.

Mag vielleicht daran liegen, dass du nicht in der Lage bist, inhaltlich darauf einzugehen?

Zitat:
Richtig — monokausal sollte man es nicht betrachten, mache ich auch nicht.
Du redest hier von Ursache (Singular!) und meinst das Problem nicht monokausal zu betrachten? Interessanter Standpunkt.
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Alt 11. Okt 2008, 19:03 Uhr   #145 (Permalink)
Meister Brubbel
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die ursache (ja monokausal) ja wohl darin begründet liegt, dass gleich eine ganze reihe von kontrollmechanismen versagt haben. oder sitzen in den bankvorständen und -aufsichtsräten etwa keine politiker (die jetzt aber völlig entsetzt tun) ?

nennen wir es also "den grossen schlaf".

in anderen blogs ja schon behauptet wird, dass die krise nur von alt 68ern durch herbeireden entstanden sie ist.
köstlich.
__________________
es geht um den sinn.
es geht um die syntax.
was zwischen den zahlen steht, das ist wichtig!
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Alt 11. Okt 2008, 20:40 Uhr   #146 (Permalink)
Apollon
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Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Die Platte hat irgendwie einen Sprung, aber inhaltlich Gehaltvolles fehlt an der Stelle.

Mag vielleicht daran liegen, dass du nicht in der Lage bist, inhaltlich darauf einzugehen?

Nachdem ich Dir nun zeigte was die »Finanzindustrie« ist, soll ich Dir auch noch erklären, dass Hysterie und Vertrauensverlust nicht aus dem Nichts entstehen? Ich hatte gehofft, Du könntest selbst zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden. Überlege Dir am besten noch einmal wie es eigentlich zu der Krise kam.


Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Du redest hier von Ursache (Singular!) und meinst das Problem nicht monokausal zu betrachten? Interessanter Standpunkt.
Wenn Du in der Aussage: Die Hauptschuld liegt eindeutig bei der Finanzindustrie. Politische Verantwortliche, die derartige Machenschaften zulassen und/oder fördern, sollte ebenso das Handwerk gelegt werden. ... eine Monokausalität siehst, kann ich nichts dafür. In Post 141 schrieb ich auch: Ursachen.
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Alt 12. Okt 2008, 18:05 Uhr   #147 (Permalink)
Dr. Seltsam
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Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Nachdem ich Dir nun zeigte was die »Finanzindustrie« ist, soll ich Dir auch noch erklären, dass Hysterie und Vertrauensverlust nicht aus dem Nichts entstehen? Ich hatte gehofft, Du könntest selbst zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden. Überlege Dir am besten noch einmal wie es eigentlich zu der Krise kam.
Es ist mir relativ egal, wieviele Professoren die Deutsche Sprache vergewaltigen, was ja mittlerweile auch durchaus der Duden gelegentlich mitträgt. Der Begriff Finanzindustrie ist zumindest nicht logisch erschließbar, weil es sich schlichtweg um keine Industrie handelt.

Ich brauche mir nicht zu überlegen, wie es zu der Krise kam, hohles und emotionales Geschwätz aus dem Bauch heraus ist meine Sache nicht, was ja leider nicht für uns beide gilt.



Zitat:
Wenn Du in der Aussage: Die Hauptschuld liegt eindeutig bei der Finanzindustrie. Politische Verantwortliche, die derartige Machenschaften zulassen und/oder fördern, sollte ebenso das Handwerk gelegt werden. ... eine Monokausalität siehst, kann ich nichts dafür. In Post 141 schrieb ich auch: Ursachen.
Du scheinst es nicht gewohnt zu sein, dass Meinungen hinterfragt werden können.

Gut, fangen wir mal ganz klein an:

1. Solltest du mal deine These belegen, detailliert die Schuld der Finanzindustrie darlegen. Wie du ja selber zitiert hast, ist das ein sehr weiter Begriff, der nichtmal nur die Finanzdienstleister (wiederum ein sehr weiter Begriff) umfasst.
2. Solltest du quantifizieren, wie weit diese Finanzindustrie nun für die Überbewertung der Immobilien in den USA verantwortlich ist, sprich wie groß diese Blase war. Brennend interessieren würde mich da nun auch das Verhalten der Privathaushalte in den USA, inwiefern die nun daran unschuldig sind.

Wenn der Anleger - egal ob selber handelnder Akteur der Finanzindustrie oder privater Anleger - den Banken nicht mehr traut und weit über die eigentlichen realistischen Befürchtungen hinaus sein Geld von der Bank abhebt und hortet, kann der durchaus verantwortlich für die Krise sein. Ebenso natürlich die Medien, die ihn dazu auffordern.

Du wirst aber sicherlich gleich diesen Absatz widerlegen, indem du uns detailliert belegst, dass die Kurseinbrüche die logische Marktkorrektur aus der ursprünglichen Immobilienkrise in den USA war, denn sonst würdest du ja hier glatt als Dummschwätzer dastehen.

Du kannst das ja am genannten Beispiel machen, ich nannte vorhin die BASF, die im Laufe der letzten Wochen fast 50% ihres Kurswertes einbüßte. Ich lausche gespannt, es ist immer wieder ein Genuß, Menschen zu hören, die die Börse rational erklären können. Wenn du nett bist, kannst du mir ja auch noch sagen, wie die Aktienwerte von morgen sind - ist schließliuch alles ein einfaches Ursache-Wirkungsprinzip.
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Alt 15. Okt 2008, 08:45 Uhr   #148 (Permalink)
faker
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Beiträge: 93
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Zitat:
Zitat von Siran Beitrag anzeigen
Ich habe nicht gesagt, dass sie nie zurückgezahlt werden, ich sagte, dass das Risiko wesentlich höher ist als das Risiko, dass sie sonst geneigt sind einzugehen.
Und dass das CRA dafür da war, der unteren Mittelschicht und der Unterschicht den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen, steht sogar im Gesetz.
jetzt sind wir wieder am anfang . wo genau wurde den banken vorgeschrieben, kredite zu vergeben, die mit wesentlich höheren risiko belastet waren als es der normalfall war? ich sags dir schon vorab, du wirst dazu nichts finden. die entscheidung, derart risikoreiche kredite zu vergeben, lag allein an den banken.

Zitat:
Zitat von Beißer Beitrag anzeigen
Nur haben sich die »Demokraten« eben nicht die Freiheit auf die Fahnen geschrieben, sondern arbeiten spätestens seit Roosevelt ganz ungeniert an der Einführung des Sozialismus in den USA.
selten so gelacht, in welcher trollschule lernt man solchen müll?

Geändert von faker (15. Okt 2008 um 08:45 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
faker ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 15. Okt 2008, 19:39 Uhr   #149 (Permalink)
Apollon
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Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Es ist mir relativ egal, wieviele Professoren die Deutsche Sprache vergewaltigen, was ja mittlerweile auch durchaus der Duden gelegentlich mitträgt. Der Begriff Finanzindustrie ist zumindest nicht logisch erschließbar, weil es sich schlichtweg um keine Industrie handelt.

Für Dich ist so Einiges nicht logisch erschließbar. Der Begriff »Finanzindustrie« ist jedenfalls gängig.


Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Ich brauche mir nicht zu überlegen, wie es zu der Krise kam, hohles und emotionales Geschwätz aus dem Bauch heraus ist meine Sache nicht, was ja leider nicht für uns beide gilt.
Ich habe mir schon gedacht, dass Du wieder unsachlich wirst, ist ja nichts Neues bei Dir. »Hohles und emotionales Geschwätz« habe ich bisher nur von Dir wahrgenommen.



Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Du scheinst es nicht gewohnt zu sein, dass Meinungen hinterfragt werden können.
Nein. Nur eben hinterfragst Du nicht, sondern unterstellst. Mir z.B. eine Monokausalität.


Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Gut, fangen wir mal ganz klein an:

1. Solltest du mal deine These belegen, detailliert die Schuld der Finanzindustrie darlegen. Wie du ja selber zitiert hast, ist das ein sehr weiter Begriff, der nichtmal nur die Finanzdienstleister (wiederum ein sehr weiter Begriff) umfasst.
2. Solltest du quantifizieren, wie weit diese Finanzindustrie nun für die Überbewertung der Immobilien in den USA verantwortlich ist, sprich wie groß diese Blase war. Brennend interessieren würde mich da nun auch das Verhalten der Privathaushalte in den USA, inwiefern die nun daran unschuldig sind.
Ich kann Deine Bildungsarbeit nicht übernehmen, aber fange doch mal mit dem von mir bereitgestellten Link an.


Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
Du wirst aber sicherlich gleich diesen Absatz widerlegen, indem du uns detailliert belegst, dass die Kurseinbrüche die logische Marktkorrektur aus der ursprünglichen Immobilienkrise in den USA war, denn sonst würdest du ja hier glatt als Dummschwätzer dastehen.
»Marktkorrektur«? Wer redet Dir denn diesen Blödsinn ein? Der Markt war gar nicht mehr in der Lage eine Korrektur vorzunehmen.


Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
[...] ist schließliuch alles ein einfaches Ursache-Wirkungsprinzip.
Ist es auch. Was soll es auch sonst sein? Aber ich verstehe Deinen Frust, schließlich stehst Du vor einem Scherbenhaufen Deiner Ideologie.
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Alt 15. Okt 2008, 19:50 Uhr   #150 (Permalink)
Brimborium
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Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam Beitrag anzeigen
.............

Du kannst das ja am genannten Beispiel machen, ich nannte vorhin die BASF, die im Laufe der letzten Wochen fast 50% ihres Kurswertes einbüßte. Ich lausche gespannt, es ist immer wieder ein Genuß, Menschen zu hören, die die Börse rational erklären können. Wenn du nett bist, kannst du mir ja auch noch sagen, wie die Aktienwerte von morgen sind - ist schließliuch alles ein einfaches Ursache-Wirkungsprinzip.
zur Zeit verlieren auch Leute Geld an der Börse, die jahrelang wirklich dachten die Börse verstanden zu haben.

Die Kurse sind schlicht aus Panik eingebrochen - noch haben die Kursverluste kaum reale greifbare Ursachen, das kann noch kommen, wenn die Unternehmen weiterhin keine oder nur sehr teure Kredite bekommen.
- allerdings kann man nach vollziehen, das die institutionellen Anleger bei zunehmend fallenden Kursen ihre "short" gesetzten Positionen auf Teufel komm raus auflösen mussten, um ihre Verluste zu begrenzen.

Die meisten Fonds haben in den letzten zwei Monaten 20 - 50 % an Wert verloren - da wurden geschätzte 6 Billionen sehr reale Dollar verbrannt.


Und - zur Beunruhigung derer die denken ihre Altersvorsorge via Lebensversicherung sei ja sicher:

Altersvorsorge: Lebensversicherungen und Pensionskassen im Sog der Finanzkrise - WirtschaftsWoche
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)

Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)

Geändert von Brimborium (15. Okt 2008 um 20:04 Uhr Uhr).
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finanzkrise, usa



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