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30. Mai 2008, 17:10 Uhr
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#1 (Permalink)
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Team-Bot
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 874
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Verbraucherschutz: Farbige Kennzeichnung für Lebenssmittel?
Für ein verstärktes Eintreten gegen Übergewicht peilt Verbraucherminister Horst Seehofer eine Farbkennzeichnung von Lebensmitteln an - allerdings auf freiwilliger Basis
Weiterlesen...
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01. Jun 2008, 13:17 Uhr
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#2 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Dez 2007
Ort: im sonnigen Südwesten
Beiträge: 1.194
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Herr Seehofer gibt nach.
Eine verpflichtende Regelung wäre zu begrüßen, aber immerhin ein erster Schritt.
Gerade der hohe Zuckergehalt vieler Lebensmittel ist schwer erkennbar.
Die Ampel erleichtert vermutl. den Eltern auch endlos Debatten mit ihren Sprößlingen.
Ein paar echte Haferflocken mit Früchten und Milch zum Frühstück statt dieser völlig überzuckerten "Fertig Müsli" wäre die gesündere Entscheidung.
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01. Jun 2008, 14:43 Uhr
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#3 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Halte ich so für ziemlichen Mist, muss ich sagen. Mit der Variante fällt alles, was Süßigkeit ist, komplett unter rot. Meinst du ernsthaft, da quengeln dann die Kinder weniger als vorher?
Eine anständige Angabe mit Zucker, Fett, etc. fände ich gut, aber sowas vereinfacht das Ganze doch zu Tode.
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01. Jun 2008, 14:53 Uhr
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#4 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.575
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Zitat:
Zitat von Siran
Halte ich so für ziemlichen Mist, muss ich sagen. Mit der Variante fällt alles, was Süßigkeit ist, komplett unter rot. Meinst du ernsthaft, da quengeln dann die Kinder weniger als vorher?
Eine anständige Angabe mit Zucker, Fett, etc. fände ich gut, aber sowas vereinfacht das Ganze doch zu Tode.
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Kinder die in Ernährungsfragen "quängeln" deuten auf miserable Erziehung (in Ernährungsfragen) hin.
Die Kennzeichnungen sollen ja die Generation der Fast Food und Pisa Eltern "erziehen".
Ich glaube zwar nicht das es etwas nützt, aber schaden kann es jedenfalls nicht.
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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01. Jun 2008, 14:55 Uhr
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#5 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Brimborium, auch die Fastfood Generation hat irgendwann mal gesagt gekriegt, dass Fastfood ungesund ist. Warum sollte es sie jetzt beeindrucken, wenn da ein rotes Dings auf den Packungen ist?
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01. Jun 2008, 15:07 Uhr
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#6 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.575
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ich schrieb ja schon dass auch nicht ich glaube das es etwas bewirkt.
Andererseits - was soll "der Staat" denn machen? Er produziert und verkauft schließlich die Lebensmittel nicht selber.
Nach meiner Erfahrung haben speziell die Mitmenschen die es am nötigsten haben ÜBERHAUPT keine Ahnung von der Qualität verschiedener Lebensmittel - von daher halte ich eine Farbmarkierung zumindest nicht für falsch.
ICH wünsche mir allerdings eher ein System dass die Qualität von Lebensmitteln Schulnotenartig bewertet.
Allerdings würden die Lebensmittel Konzerne es wohl nur schwer hinnehmen, wenn ihre Produkte zu 80% eine "Fünf" oder "SECHS" bekämen.
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
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01. Jun 2008, 15:10 Uhr
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#7 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Die Abstufungen finde ich wesentlich zu gering. Süßwarenkonzerne können bei dem System eigentlich nur schlechte Noten kriegen, auch wenn ihr Produkt im Vergleich zu anderen Süßwaren sogar verhältnismäßig gut ist.
Im Gegensatz dazu kriegt dann ein Fertigprodukt aus der Tiefkühltruhe ein Gelb oder eine 4 und wirkt damit in Ordnung, obwohl man das Ganze, wenn selbst gekocht, mit einem wunderhübschen Grün kennzeichnen könnte.
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01. Jun 2008, 15:13 Uhr
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#8 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Dez 2007
Ort: im sonnigen Südwesten
Beiträge: 1.194
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Zitat:
Zitat von Siran
Brimborium, auch die Fastfood Generation hat irgendwann mal gesagt gekriegt, dass Fastfood ungesund ist. Warum sollte es sie jetzt beeindrucken, wenn da ein rotes Dings auf den Packungen ist?
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Weil diese klare Signalwirkung (hoffentlich) zum Überdenken der Ernährungsgewohnheiten anregt.
In Bezug auf Kinder finde ich es etwas einfacher über den Effekt " roter Punkt = Warnung" , über Ernährungsalternativen zu sprechen.
Außerdem wird eine nicht unwichtige Nebenwirkung im Artikel erwähnt, die Lebensmittelindustrie wird über neue Rezepturen für ihre produkte nachdenken um dieses rote Dings zu vermeiden.
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01. Jun 2008, 16:48 Uhr
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#9 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Ort: Münster
Beiträge: 362
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Persönlich denke ich auch, dass eine Aufklärung über Ernährung sinnvoll ist. Die Kennzeichnung halte ich aber für schlecht. Ich bin mit der Kennzeichnung, wie es sie auf den meisten Produkten schon gibt, also der Nennung, des Kalorien-, des Fettgehaltes etc voll zufrieden.
Die Art der geplanten Kennzeichnung sehe ich mehr als Gängelung des Bürgers. Hier wird ihm wieder abgenommen, sich Gedanken um die Ernährung zu machen. Und ich denke, es ist klar, dass man sich auch mit "gesunden" Lebensmitteln vollkommen ungesund ernähren kann. Sinnvoller wäre es m. M. nach, wirklich aufzuklären, wie eine vernünftige Ernährung aussieht, dies kann doch durchaus in Schulen etc passieren, ebenso wie durch Medien. Es wird nicht bei jedem ankommen, aber zumindest wird es einige erreichen.
Da fällt mir ein Fall einer dicken Frau ein, die abnehmen wollte, sich vernünftig ernährte und Diät machte, aber nichts verlor. Als dann geschaut wurde woran es liegen könnte, bemekrte man, dass sie am Tag mehrere Liter Multi-Vitamin-Saft trank, da ihr ja gesagt wurde, dass sie viel trinken müsse und sie dachte, Saft sei gesund, was ja nicht falsch ist. Hier hätte die Kennzeichnung nichts geholfen, eine Aufklärung schon.
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01. Jun 2008, 18:20 Uhr
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#10 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Dez 2007
Ort: im sonnigen Südwesten
Beiträge: 1.194
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Zitat:
Zitat:
Zitat von Snorre
Persönlich denke ich auch, dass eine Aufklärung über Ernährung sinnvoll ist. Die Kennzeichnung halte ich aber für schlecht. Ich bin mit der Kennzeichnung, wie es sie auf den meisten Produkten schon gibt, also der Nennung, des Kalorien-, des Fettgehaltes etc voll zufrieden.
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Die Kennzeichnungen sind m.E. unzureichend.
Habe eben eine kleine Pachung Sauce Hollandaise (Fertigprodukt) aus dem Kühlschrank geholt. Pachungsgröße 10 x 6 cm, richtig niedlich.
Nach einiger Sucherei, mit Brille, finde ich einen Hinweis - pro Portion 480 kcal- 1,5 g Eiweiß - 2,0 g Zucker - 51 g Fett, noch kleiner - bezogen auf 100ml.
Der Inhalt beträgt 250ml - reicht ca. für 2 Portionen.
Also 1200 kcal - 127,5 g Fett pro Portion.
Eine Fett - und Kalorienbombe, die ganz klein und niedlich daher kommt.
Zitat:
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Die Art der geplanten Kennzeichnung sehe ich mehr als Gängelung des Bürgers. Hier wird ihm wieder abgenommen, sich Gedanken um die Ernährung zu machen.
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Kann ich in der Form nicht erkennen.
Zitat:
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Sinnvoller wäre es m. M. nach, wirklich aufzuklären, wie eine vernünftige Ernährung aussieht, dies kann doch durchaus in Schulen etc passieren, ebenso wie durch Medien. Es wird nicht bei jedem ankommen, aber zumindest wird es einige erreichen.
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Derartige Aktionen haben bisher wenig Wirkung gezeigt
Zitat:
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Da fällt mir ein Fall einer dicken Frau ein, die abnehmen wollte, sich vernünftig ernährte und Diät machte, aber nichts verlor. Als dann geschaut wurde woran es liegen könnte, bemekrte man, dass sie am Tag mehrere Liter Multi-Vitamin-Saft trank, da ihr ja gesagt wurde, dass sie viel trinken müsse und sie dachte, Saft sei gesund, was ja nicht falsch ist. Hier hätte die Kennzeichnung nichts geholfen, eine Aufklärung schon.
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Hier hätte die Kennzeichnung geholfen, denn der hohe Zuckergehalt des Multi-Vitamin-Saftes wäre ihr schier ins Auge gesprungen.
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