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Alt 28. Mai 2008, 21:34 Uhr   #21 (Permalink)
Wahnfried44
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Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
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Zitat:
Zitat von Brimborium Beitrag anzeigen
Genossenschaftliche Betriebe die ihre Besitzer" die Bauernschaft" derart unverschämt ausbluten gehören reguliert, aufgelöst und/oder bestraft.
Ich meine, dass die Kette Erzeuger - Großhandel/Veredler (Molkerei) - Einzelhandel durchaus sinnvoll ist. Früher lagen die Margen beim Großhandel bei 8-12%, aber nicht bei 30% !
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
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Alt 28. Mai 2008, 21:51 Uhr   #22 (Permalink)
Apollon7
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Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 672
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Zitat:
Zitat von Brimborium Beitrag anzeigen
Genossenschaftliche Betriebe die ihre Besitzer" die Bauernschaft" derart unverschämt ausbluten gehören reguliert, aufgelöst und/oder bestraft.
?

Die Genossenschaften bestehen aus Landwirten, die ihr Land einbringen, um in größerem Maßstab die Pflanzen- und Tierproduktion zu betreiben.

Die Agrargenossenschaften sind Erzeuger. Also eine Selbstausbeutung findet bestimmt nicht statt.

Das Milchwegschütten scheint eher eine Aktion aus dem Süden Deutschlands zu sein, wo es noch mehr mittelgroße bis große Bauern gibt...

Zitat:
München (AP) Der Lieferboykott der Milchbauern trifft vor allem die süddeutschen Molkereien: Dort werde gegenwärtig bis zu zwei Drittel weniger Milch angeliefert, sagte der Geschäftsführer des Milchindustrie-Verband Michael Brandl am Mittwoch der AP. Lücken könnten aber durch Importe und Drosselung der Käse- oder Milchpulverherstellung gefüllt werden. «Wir sehen keinen Anlass, irgendwelche Hamsterkäufe zu tätigen», sagte Brandl.


«Im Norden kriegen die Molkereien ganz normal Milch. Je weiter man nach Süden geht, desto dünner wird es», sagte Brandl. Die Molkereien hätten durch den Lieferstopp riesige Kosten, seien aber jahreszeitliche Schwankungen bis zu 30 Prozent gewohnt. In den europäischen Nachbarstaaten laufe die Milchanlieferung ganz normal.

(...)
Quelle: Yahoo

Geändert von Apollon7 (28. Mai 2008 um 21:52 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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Alt 29. Mai 2008, 10:20 Uhr   #23 (Permalink)
Mark Mallokent
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Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.696
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
1930 tritt das erste "Milchgesetz" in Kraft

..... das unter anderem die Pasteurisierung, also die Erhitzung und damit Haltbarmachung der Milch vorsah. Damit war ausgeschlossen, dass von Tuberkulose-infizierten Milchkühen der Erreger auch auf den Menschen übertragen wurde.

Planet Wissen - Milch - Dokument Milchgesetz [www_planet-wissen_de]

Welche Subventionen in der Milchwirschaft?

M.E. müsste der gesamte Agrarsektor der EU grundlegend reformiert werden.
Die Agrarsubventionen. Diese gehören abgeschafft.
__________________
Praise the Lord and pass the ammunition.
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Alt 29. Mai 2008, 10:23 Uhr   #24 (Permalink)
Wahnfried44
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Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.586
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Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Die Agrarsubventionen. Diese gehören abgeschafft.
Solche Forderungen kann jeder stellen!

aber wie und mit welchen Folgen abgeschafft?
Die Abschaffung der Industriesubventionen klappt doch auch nicht.
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
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Alt 29. Mai 2008, 12:45 Uhr   #25 (Permalink)
kotzfisch
Member
 
Benutzerbild von kotzfisch
 
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 90
Standard

Darin liegt des Irrsinns Methode: Subventionitis.

Ersatzlos abschaffen:der Markt regelt das schon.

Ist doch im Gesundheitswesen ganz dasselbe:Intransparenz durch die KVauen.
__________________
Getretener Quark wird breit, nicht stark!
J.W.v.G.
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Alt 29. Mai 2008, 12:57 Uhr   #26 (Permalink)
hse
Senior Member
 
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Südhessen
Beiträge: 174
Standard

Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
Solche Forderungen kann jeder stellen!

aber wie und mit welchen Folgen abgeschafft?
Die Abschaffung der Industriesubventionen klappt doch auch nicht.
Die Folgen sind das Problem

Durch die zuerst begonnene Europäisierung, und die derzeitige Globalisierung kommt es zu einer Verzerrung des Preisgefüges, aufgrund der, ägyptische, spanische, oder gottweiswoher Produkte dort billiger zu produzieren sind, als in dem Verkaufsland selbst.
Nicht selten sind an dieser Misere, sofern sie Deutschland betrifft, deutsche schuld. Ob Weinbau in Australien, Kolrabi aus Spanien oder Spargel aus Irland, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Man muß verstehen, daß die Landwirtschaft unsere aktuelle Landschaftskultur erhält. Das ist wichtig.
Man stelle sich vor diese Aufgabe sei vom Staat zu lösen, unmöglich.
Freiwillige werden wir hierfür auch kaum finden.

Vorschlag, die "scheiß Subventionen" Keule eingepackt lassen, nachdenken, Verbesserungen erkennen und fördern (z.B. keine Förderung für Großagrariers, sondern gezielte Maßnahmen zugunsten einer dezentralen Bewirtschaftung und das damit verbundene Potential zu nutzen.
Dezentrale Erzeugung, dezentrale Vermarktung(Wochenmärkte z.B.) könnte auch dazu führen weniger Subventionieren zu müssen, und mehr Existenzen zu sichern.
Bei gleichzeitiger Steigerung der Lebenmittelqualität.

Uiuiuiuiuiuiuiuiu

Stefan

Weil vergessen@Kotzfisch:

Der Markt regelt wie immer nix, sondern schafft Geiz ist Geil, denke einfach mal nach.
hse ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 29. Mai 2008, 15:58 Uhr   #27 (Permalink)
Mark Mallokent
Senior Member
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.696
Standard

Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
Solche Forderungen kann jeder stellen!
Stimmt. Es tun aber viel zu wenige.
Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
aber wie und mit welchen Folgen abgeschafft?
Über 10 Jahre hinweg jeweils jährlich um 10 % zurückfahren. Dann gibt es keine Anpassungsprobleme. Die Folgen: Niedrigere Preise und eine effektivere Landwirtschaft.
Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
Die Abschaffung der Industriesubventionen klappt doch auch nicht.
Leider ja. Die gehören auch abgeschafft.
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