Zitat:
Zitat von Scotty
Einerseits ist diese dämliche Muttertagshysterie mit Blumen ein Greuel, andererseits verstehe ich die Verantwortlichen, die den Verkauf von Blumen auch am Sonntag erlauben.
Bleibt zu hoffen, daß sich das von Blumen auf andere Waren auch ausbreitet und auch mehr Sonntage endlich freigegeben werden.
Weg mit dem altmodischen Sonntagsarbeitsverbot.
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Na, dann sollte man vielleicht zu allererst mal die fragen, die von diesem Geschäft leben, und vielleicht sich dann entscheiden, was gut ist, und was nicht. Denn es geht hier nicht um den Sonntag.
Klar, das mal vor von vorneherein gesagt, an Feiertagen arbeitet keiner gerne.
Und es geht hier auch nicht um Muttertag, sondern um die Tatsache, daß den Floristen es fortan untersagt ist, am 1. Feiertag jener drei Blöcke: Weihnachten, Ostern und Pfingsten die Geschäfte geöffnet zu haben. Stattdessen dürfen die Geschäfte dann am 2. Feiertag ihre Waren anbieten.
Nun, - das Geschäft wurde und wird aber immer am jeweils 1. Feiertag gemacht, denn an diesen Tagen gibt es nun mal die meisten Besuche, werden die meisten Aufwartungen mit Blumen garniert.
Für die Floristen bedeutet jetzt dies, daß sie diese wichtigen Tage verlieren, unbd das ist verdammt schlecht für die ganze Branche. Die Ware, also in aller Regel Schnittblumen muß jetzt überdies einen Tag länger in der Kühlung bleiben, und das bedeutet Mehrkosten, die auch erst einmal getragen werden müssen.
Dieses Jahr fallen nun mal der 1. Pfingstfeiertag und Muttertag zusammen, was eigentlich eines doppelten Umsatzverlustes gleichkommt.
Der wirkliche Witz ist aber der, daß hier jene, die ohnehin nicht aus der Branche kommen, sich nun wahrlich keine Gedanken um ihre Gehälter machen müssen, über jene entscheiden, für die diese Tage verdammt wichtig sind, und für entscheidende Umsatzeinbußen sorgen.
Das ganze ist ein unausgegorener Mist, wieder mal von Sesselpupsern entschieden, denen es auch letztendlich scheiß egal ist, wer oder was auf der Strecke bleibt.
Gothaur
Ps.: Meine Frau ist Floristin, - will mal so sagen, wir, - ich kenn mich da bestens aus.
