Zitat:
Zitat von MorganLeFay
Vollkommen richtig. Allerdings ist das eine Mikrobetrachtung. Meine Aussage bezog sich auf die Makroebene: Wenn man den Markt entscheiden laesst wird er - wiederum langfristig - "gute" Arbeit belohnen. So wird sich ein Land irgendwo immer spezialisieren und nciht versuchen, autark alles selber zu machen, weil das mit insgesamt hoeheren Kosten verbunden ist.
Dein Beispiel mit dem Kind ist ein Fall von Marktversagen. Und da bin auch ich der Meinung, dass der Staat regelnd eingreifen muss, um moeglichst derartige Situationen zu verhindern.
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Hmm, inwiefern kann man die Mikro- und Makroebenen überhaupt trennen?
Mikro=kurzzeitig und regional beschränkt?
Makro=langfristig und weit?
Wo fängt Makro und wo Mikro. Und wenn was im Mikro allgemein so läuft, wie kann es im Makro anders laufen?
Aber mir fallen auch Makro-Beispiele ein:
Um bei der Medizin zu bleiben - was ist mit Medikamenten, die hier entwickelt und patentiert werden, aber nie dorthin kommen, wo sie benötigt werden, weil die Leute sie sich nicht leisten könnten.
Was ist mit Umwelt, z.B. Wäldern? Die sind nicht nur für die Landwirtschaft eines Landes wichtig werden aber teilweise einfach niedergewalzt um an das wenige Holz zu kommen, dass einen "Wert" hat.
Ich meine das grundlegende Problem ist doch, dass die Theorie überhaupt nicht den Fall einberechnet, dass jemand der für etwas wichtiges (sei das jetzt zum überleben oder um ein "tolles" neues Produkt zu entwickeln) eine Ware braucht u.U. weniger Geld hat um sie zu bezahlen, als irgendjemand, der damit nur was ziemlich unwichtiges (oder gar bösartiges - z.B. Jamba-Klingeltöne komponieren) anfängt.
Zitat:
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Jain. Das mag kurzfristig betrachtet so sein. Allerdings bedeutet eine hoehere Produktivitaet langfristig auch eine hoehere Wirtschaftsleistung, die wiederum Leute durch Einkommensmultiplikatoren (Einkommen kreiert weiteres Einkommen) besser dastehen oder in Lohn und Brot bringen kann.
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Hmm...
Gut, soweit können wir auf jeden Fall übereinkommen - mehr Produktivität ist besser.
Aber wird den dieser Vorteil auch wirklich ausgenutzt? Momentan scheint die Arbeitslosigkeit ja eher Probleme zu schaffen, als Einkommensmultiplikatoren.