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17. Mär 2008, 17:00 Uhr
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#1 (Permalink)
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Team-Bot
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 907
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Stuttgart: Spediteur wegen Sozialversicherungsbetrugs verurteilt
Das Stuttgarter Landgericht hat den Reutlinger Spediteur Betz wegen Bestechung von Amtsträgern und Sozialversicherungsbetrugs zu fünf Jahren Haft und einer Geldstrafe in Millionenhöhe verurteilt. Betz durfte den Gerichtssaal vorerst als freier Mann verlassen.
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17. Mär 2008, 17:17 Uhr
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#2 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Dez 2007
Ort: im sonnigen Südwesten
Beiträge: 1.294
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Lt. den Mittagsnachrichten ( Radio), soll der Richter in der Urteilsverkündung gesagt haben:" Sie (Angeklagter) hätten mehr Arbeitsplätze ins Ausland verlegen sollen."
Die Spedition Willi Betz wurde 1945 von dem damals 17 jährigen Willi Betz gegründet.
Ich frag mich halt, kann man ein solches Unternehmen eigentlich noch erfolgreich unter Einhaltung aller Gesetze führen?
Erstaunlich auch, an allen Prozeßtagen (Thomas Betz) fanden sich etliche Betriebsanghörige vor dem Gericht ein, um ihre Solidarität mit dem Chef zu bekunden.
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17. Mär 2008, 18:34 Uhr
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#3 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Nov 2007
Beiträge: 400
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Zitat:
Zitat von susenn
.Die Spedition Willi Betz wurde 1945 von dem damals 17 jährigen Willi Betz gegründet.
Ich frag mich halt, kann man ein solches Unternehmen eigentlich noch erfolgreich unter Einhaltung aller Gesetze führen?
|
Meine Bewunderung gehoert dem Mann auch.
Zitat:
Zitat von susenn
.Erstaunlich auch, an allen Prozeßtagen (Thomas Betz) fanden sich etliche Betriebsanghörige vor dem Gericht ein, um ihre Solidarität mit dem Chef zu bekunden.
|
Well, ganz erstaunt bin ich nicht darueber : wie man in den Wald hineinruft, so schallts auch zurueck:
Als ich ein gaaanz jungscher Spund war, arbeitete ich bei Schering in Berlin-Wedding Nachtschicht; im obersten Stock ,in der 'Antibabypillenabteilung' ; wir mussten einen 'Mondanzug' tragen ; nur zwei Leute arbeiteten damals in der Abt. ; unsere Aufgabe war es , die 'Zutaten' abzuwiegen , eine Paste draus zu machen und in die Pillenmaschine zu stopfen.
Mein Mitarbeiter damals war 30+ , super netter Kerl, gehoerte der Gewerkschaft an und nahm auch irgendeinen 'wichtigen' Gewerkschaftsposten im Betrieb ein.
Naturlich waren Lohnerhoehungn etc immer im Gespraech , so eines Tages fragte ich ihn mal , was passieren wuerde wenn ein Streik losgeht . Da lachte er nur und meinte : "Bei Schering hat's noch nie einen Streik gegeben und wird's auch nie einen Streik geben ! Wir einigen uns immer ." "Wieso?" "Viele der aelteren Maenner hier arbeiteten schon waehrend des Krieges bei Schering. Als es allen Leuten in Berlin drecking ging, konnte Schering auch keine Loehne mehr zahlen , aber die Firma hatte niemanden entlassen , sie versorgte ihre Mitarbeiter mit Kohle und Kartoffeln ,Brot usw. Daher ging es Schering Leuten in der schlimmen Zeit vergleichsweise gut. Und die Kultur des Zusammengehoerens und Fuer-Einander-Dasein , existierte damals in 1965 tatsaechlich - ergo 'bei uns wird nicht gestreikt.
Uebrigens hatte es das woanders auch gegeben: Alfred Krupp schaute besonders nach dem Wohl seiner hunderten Kruppianer. Das wurde bei Krupp eine Art Tradition , spaeter wurden tausende Kupianer in miserablen Zeiten anstatt durch Geld mit Lebensmitteln , Wohnplatz etc 'bezahlt'.
Es kommt immer wieder auf die alte Weisheit hinaus : respektiere Deine Unwelt - und sie wird Dich auch respektieren.
________________________________________
Uebrigens hiess Alfred Krupp original Alfried. Nachdem er ein Jahr in England verbracht hatte , anglizierte er Alfried zu Alfred .
_________________
( Dass auch Krupp viel Dreck am Stecken hatte, davon reden wir jetzt mal nicht)
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17. Mär 2008, 19:16 Uhr
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#4 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Dez 2007
Ort: im sonnigen Südwesten
Beiträge: 1.294
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Zitat:
Zitat von houndstooth
Meine Bewunderung gehoert dem Mann auch.
Well, ganz erstaunt bin ich nicht darueber : wie man in den Wald hineinruft, so schallts auch zurueck:
Als ich ein gaaanz jungscher Spund war, arbeitete ich bei Schering in Berlin-Wedding Nachtschicht; im obersten Stock ,in der 'Antibabypillenabteilung' ; wir mussten einen 'Mondanzug' tragen ; nur zwei Leute arbeiteten damals in der Abt. ; unsere Aufgabe war es , die 'Zutaten' abzuwiegen , eine Paste draus zu machen und in die Pillenmaschine zu stopfen.
Mein Mitarbeiter damals war 30+ , super netter Kerl, gehoerte der Gewerkschaft an und nahm auch irgendeinen 'wichtigen' Gewerkschaftsposten im Betrieb ein.
Naturlich waren Lohnerhoehungn etc immer im Gespraech , so eines Tages fragte ich ihn mal , was passieren wuerde wenn ein Streik losgeht . Da lachte er nur und meinte : "Bei Schering hat's noch nie einen Streik gegeben und wird's auch nie einen Streik geben ! Wir einigen uns immer ." "Wieso?" "Viele der aelteren Maenner hier arbeiteten schon waehrend des Krieges bei Schering. Als es allen Leuten in Berlin drecking ging, konnte Schering auch keine Loehne mehr zahlen , aber die Firma hatte niemanden entlassen , sie versorgte ihre Mitarbeiter mit Kohle und Kartoffeln ,Brot usw. Daher ging es Schering Leuten in der schlimmen Zeit vergleichsweise gut. Und die Kultur des Zusammengehoerens und Fuer-Einander-Dasein , existierte damals in 1965 tatsaechlich - ergo 'bei uns wird nicht gestreikt.
Uebrigens hatte es das woanders auch gegeben: Alfred Krupp schaute besonders nach dem Wohl seiner hunderten Kruppianer. Das wurde bei Krupp eine Art Tradition , spaeter wurden tausende Kupianer in miserablen Zeiten anstatt durch Geld mit Lebensmitteln , Wohnplatz etc 'bezahlt'.
Es kommt immer wieder auf die alte Weisheit hinaus : respektiere Deine Unwelt - und sie wird Dich auch respektieren.
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Uebrigens hiess Alfred Krupp original Alfried. Nachdem er ein Jahr in England verbracht hatte , anglizierte er Alfried zu Alfred .
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( Dass auch Krupp viel Dreck am Stecken hatte, davon reden wir jetzt mal nicht)
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Danke für die interessante Schilderung houndstooth.
Menschen sind eben kein Humankapital.
susenn
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17. Mär 2008, 19:29 Uhr
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#5 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 736
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Zitat:
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Der Spediteur hatte in seinem Geständnis angegeben, dass das Unternehmen ohne die Zahlung von Schmiergeldern keine Geschäfte in den osteuropäischen Ländern hätte machen können. Es habe sich dabei um eine Art von Schutzgeld gehandelt.
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Was nicht abwegig ist...
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„Es ist so, als ob das Schlechte und Absurde größere Anstrengungen erforderte, um es plausibel zu machen, als das Gute und das Vernünftige, das sich, wie manche wohl meinen, ’von selbst versteht’. Nichts aber ist selbstverständlich und versteht sich von selbst - und so muss das Gute und Vernünftige stets in Nachteil geraten, wenn es sich auch nur einen Augenblick darauf verlässt, dass es sich von selbst versteht.“ Johannes R. Becher
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17. Mär 2008, 19:54 Uhr
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#6 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.838
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Zitat:
Zitat von houndstooth
Meine Bewunderung gehoert dem Mann auch.
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meine nicht :
Zitat:
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Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Thomas Betz sich der Bestechung in- und ausländischer Amtsträger schuldig gemacht und Sozialversicherungsbeiträge in Millionenhöhe hinterzogen hat. Dabei ging es um den illegalen Einsatz osteuropäischer Fahrer auf Strecken innerhalb der EU. Außerdem wurde Betz wegen zahlreicher Verstöße gegen das Ausländerrecht verurteilt.
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denn seine Wettbewerber mussten diese Sozialversicherungsbeiträge zahlen! Wo bleibt da der echte, faire Wettbewerb?
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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17. Mär 2008, 19:58 Uhr
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#7 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 736
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Ein Wettbewerber geht es gar nicht so gut: RiCö hat Insolvenz angemeldet.
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„Es ist so, als ob das Schlechte und Absurde größere Anstrengungen erforderte, um es plausibel zu machen, als das Gute und das Vernünftige, das sich, wie manche wohl meinen, ’von selbst versteht’. Nichts aber ist selbstverständlich und versteht sich von selbst - und so muss das Gute und Vernünftige stets in Nachteil geraten, wenn es sich auch nur einen Augenblick darauf verlässt, dass es sich von selbst versteht.“ Johannes R. Becher
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17. Mär 2008, 20:11 Uhr
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#8 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.838
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Zitat:
Zitat von Apollon7
Ein Wettbewerber geht es gar nicht so gut: RiCö hat Insolvenz angemeldet.
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Ricö Deutschland nimmt wieder Betrieb auf:
Zahlreiche LKW müssen an Leasingunternehmen zurückgegeben werden
Ricö: Polnische Tochter vor Insolvenz
Jetzt gehen die ersten polnischen Töchter Pleite!
Ich habe heute mit dem Vertriebsleiter meiner Spedition gesprochen, die zwar
teurer, dafür aber zuverlässiger und schneller ist.
Er meinte, bei den Maut- und Dieselpreisen werden noch viele Konkurrenten die Grätsche machen, seine Firma stehe ganz gut da, weil sie stark im regionalen Nahverkehr ist, weniger Autobahnkilometer fährt, und mit den Schwerpunkten, an Standorten in Südniedersachsen, Nord-, Mittel- und Osthessen und Thüringen, entlegene Regionen anfährt und sich als Markenzeichen etabliert hat.
Die Philosophie lautet:
Der Mensch steht im Mittelpunkt!
Unsere Kunden verwöhnen, Vertrauen in Partnerschaft und Leistung durch Kooperation, so wird es auch in der mittelständischen Firma gelebt.
Friedrich Zufall GmbH & Co. - Standorte
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Geändert von Wahnfried44 (17. Mär 2008 um 20:18 Uhr Uhr).
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17. Mär 2008, 20:26 Uhr
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#9 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.895
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Man denkt immer noch die billige Auslandskonkurrenz sei Schuld an deutschen Pleiten?
klingt plausibel, stimmt aber nicht.
REINOLD MANAGEMENT SERVICE
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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17. Mär 2008, 20:32 Uhr
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#10 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 736
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40 Gläubiger möchten bedient werden...
Zitat:
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Als Gründe für die angespannte Lage nennt der Qualitätsmanager unter anderem Außenstände in Millionen-Euro-Höhe. Außerdem sei das Unternehmen Ricö, das erst 1992 gegründet worden war, in den letzten Jahren zu schnell gewachsen, was zu "gewissen Qualitätseinbußen" geführt habe. Abgesehen davon, so Gröschner, "mussten wir eine feindliche Übernahme durch ein südafrikanisches Unternehmen in jüngster Zeit abwehren".
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Quelle: verkehrsRUNDSCHAU.de :: Ricö in schweren Turbulenzen
Zitat:
Hunderte von LKWS stehen in Polen, Kaliningrad und der Ukraine auf den Strassen rum. Die Fahrer haben weder Geld zum Tanken, noch für eine Fahrkarte nach Hause, da ihnen nicht nur sämtliche Firmenkreditkarten gesperrt wurden, sondern auch die Privaten, da die meisten Trucker seit Monaten statt Geld nur mit Versprechungen gefüttert wurden.
(...)
Die polnische Tochter von Ricö, die PPR in Polkowice steht vor einer Katastrophe, denn sie stellt über 3500 Fahrer, also das größte Kontingent des gesamten Unternehmens. Mittellos stehen nun die meisten Fahrer irgendwo im Ausland mit ihren wertvollen Trucks herum und wissen nicht wohin damit. Bei einigen Truckern hat sich eine Leasingfirma aus Leipzig über Handy gemeldet und bot 100.- Euro plus Heimreisekosten für die Übergabe eines LKW, doch Vertreter der polnischen Transportgewerkschaft warnten über Radio vor solch einer Aktion, denn es könnte im Falle des Bankrotts von Ricö mit einem kriminellen Ableiten von Gesellschaftsvermögen in Verbindung gebracht werden. Ricö scheint ganz offensichtlich in den letzten Atemzügen zu liegen.
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Quelle: Katastrophale Zustände bei deutscher Spedition in Polen - News4Press.com
Jetzt wird Betz wohl einige Aufträge übernehmen.
Zitat:
Zitat von Wahnfried44
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Ob die Nachtexpressfahrer das auch so sehen?
Friedrich Zufall GmbH & Co. KG Internationale Spedition > Night Star Express
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„Es ist so, als ob das Schlechte und Absurde größere Anstrengungen erforderte, um es plausibel zu machen, als das Gute und das Vernünftige, das sich, wie manche wohl meinen, ’von selbst versteht’. Nichts aber ist selbstverständlich und versteht sich von selbst - und so muss das Gute und Vernünftige stets in Nachteil geraten, wenn es sich auch nur einen Augenblick darauf verlässt, dass es sich von selbst versteht.“ Johannes R. Becher
Geändert von Apollon (17. Mär 2008 um 20:33 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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