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Zitat von liberalpolt
İch denke ,Der Kündigungsschutz soll abgeschafft werden.Der Kündigungsschutz ist vor allem ein Beschäftigungshemmnis.Der Kündigungsschutz beeinflusst die Einstellungsentscheidungen in den Betrieben,weil die Kündigungen hohe Kosten für die Betriebe verursachen.Das Kündigungsschutzgesetz führt nur zu einer Flut von Arbeitsgerichtsprozessen, die keinen Arbeitsplatz erhielten,sondern meistens in Abfindungsregelungen mündeten.
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Kannst Du mir hierzu Deine Quelle angeben?
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Zitat von liberalpolt
İm Übrigen sind die Kündigungsschutzregeln eine Hürde für die Schaffung neuer Arbeitsplätze.Der Kündigungsschutz führt zu den hohe Arbeitsgerichtskosten im Arbeitsgerichtsverfahren.
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Das ist so nicht richtig. Im arbeitsgerichtlichen Verfahren 1. Instanz werden den Parteien keine Gerichtskosten auferlegt und der Unterliegende ist nicht verpflichtet, die Rechtsverfolgungskosten der anderen Partei zu erstatten. Damit reduziert sich das Kostenrisiko auf die eigenen Rechtsverfolgungskosten. In der 1. Instanz herrscht aber auch vor dem ArbG kein Anwaltszwang; das heißt, man kann persönlich hingehen und sich darauf verlassen, dass man bei der Kündigung keinen Fehler gemacht hat. In der Praxis lassen sich aber die Arbeitgeber von den Verbandsanwälten vertreten, deren Service wiederum durch die Verbandsbeiträge abgedeckt ist (so, wie sich die Arbeitnehmer in der Regel von den Gewerkschaftsanwälten vertreten lassen). Damit spielen im Ergebnis die Verfahrenskosten überhaupt keine Rolle mehr.
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Zitat von liberalpolt
Damit erhöhen sich die impliziten Kosten eines jeden Arbeitnehmers.
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Was m.E. nicht stimmt, zumindest nicht in dieser Bestimmtheit (... jeden Arbeitnehmers ...).
Aber unterstellt, es wäre so: die Eventualkosten eines Kündigungsrechtsstreites fallen einmalig am Ende der Laufzeit des Vertragsverhältnisses an, müssen deshalb a.) auf die Laufzeit umgelegt und b.) abgezinst werden. Der Effekt dürfte marginal sein; es handelt sich wohl eher um gefühlte Kosten.
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Zitat von liberalpolt
Vor allem kleine und mittlere Unternehmen scheuen vor Neueinstellungen zurück, da sie das komplizierte Kündigungsschutzrecht fürchten.
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Dabei gilt das Kündigungsschutzgesetz für Kleinbetriebe gar nicht.
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Zitat von liberalpolt
Multinationale Unternehmen könnten mehr Arbeitsstellen in Staaten mit geringem Kündigungsschutz als in Staaten mit hohem Kündigungsschutz schaffen.
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Im Vergleich zu den unterschiedlichen Lohnkosten können die Kündigungskosten vernachlässigt werden. Das Problem kommt nicht aus der Fragee, was es kostet, einen Arrbeitnehmer zu kündigen, sondern was es kostet, einen
bestimmten Arbeitnehmer zu kündigen, nämlich z.B. die alleinerziehende Mutter, die hin und wieder kurzfristig zu Hause bleiben muss, um kranken Nachwuchs zu versorgen, oder den Familienvater mit leichtem Schlaganfall in der Lohnfortzahlung.
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Zitat von liberalpolt
Der Kündigungsschutz verursacht,dass die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen geschwächt wird,weil weniger Lohnwettbewerb stattfindet.
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Das verstehe ich nun gar nicht. Was heißt denn Lohnwettbewerb? Ich unterbiete die Löhne der Konkurrenz, damit die besten Arbeitskräfte zu mir kommen und ich deshalb effizienter arbeiten kann?
Welches Alternativmodell schwebt Dir vor? Eine Gesellschaft, die zu dem Idealzustand hinstrebt, in dem jeder nur noch für einen symbolischen Lohn arbeitet?
Vorstandsvorsitzende zum Beispiel unterliegen nicht dem Kündigungsschutz. Führt das dazu, dass die besten Manager in Deutschland Jahr für Jahr weniger verdienen?
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Zitat von liberalpolt
Die Abschaffung des Kündigungsschutz kann die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Unternehmen verbessern.
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Nenn es Haarspalterei, aber
konkurrenzfähig läßt sich nicht steigern: entweder ich bin es, oder ich bin es nicht - oder der andere ist es nicht.
Also noch einmal meine Frage: worauf willst Du hinaus - wenn das, was Du vorgibst, objektiv unmöglich ist?
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Zitat von liberalpolt
Die Abschaffung des Kündigungsschutz kann die İnvestionen der deutschen Unternehmen steigern und die Kosten der deutschen Unternehmen verringern.Die Unternehmen haben weniger Gewinn und können weniger wegen des Kündigungsschutz investieren und sind weniger konkurrenzfähig gegenüber dem Ausland.
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Das ist Deine persönliche Meinung. Da halte ich meine gegen: sinkende Preise, die nicht aus einer Effizienzsteigerung der Produktion resultieren, sondern von Seiten der Nachfrager erzwungen werden, führen zwangsläufig zu schlechterer Qualität und sinkendem Angebot. Das muss sich in einer Verschlechterung der Versorgung mit insgesamt nachteiligen Folgen für die Nachfrager und deren Zielerreichungsgrad niederschlagen. Qualität und Effizienz sind aber die USPs des Standortes Deutschland; wer hier die Axt anlegt, reißt die Wälle nieder, die vor Abwanderung von Arbeit ins Ausland schützen.
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Zitat von liberalpolt
Ferner ist der Kündigungsschutz nur ein Abfindungsbeschaffungsprogramm für ausscheidende Mitarbeiter.
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Dann schau Dir z.B. mal das italienische Arbeitsrecht an.