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Alt 28. Okt 2007, 18:44 Uhr   #1 (Permalink)
Doc01
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Standard Wie sicher ist der Kapitalmarkt?

Hartgeld.com - Gold, Silber, Hartgeld, Vorsorge, Crash, Depression
Und damit es nicht so deppressiv wird, hier: immobilienblasen

Geändert von Doc01 (28. Okt 2007 um 18:49 Uhr Uhr).
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Alt 29. Okt 2007, 15:47 Uhr   #2 (Permalink)
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Jolandös
 
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Ich nehme mal ein paar Gedanken auf, frei nach Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG...

Der hatte in einem internen Meeting mal gesagt, das Börse ohne Menschen langweilig wäre, weil alle Fakten keine Umbewertung von Unternehmen zulassen, bevor neue Fakten auftauchen.

Da aber unsere Kapitalmärkte vom Glauben an neue Fakten abhängen, ist die Börde sehr interessant - vor allem, weil alle Jahre wieder Geld von unten nach oben verteilt wird.

daher ist am Kapitalmarkt nur eines sicher: eine tatsächlich auf Fakten basierende Bewertung von Unternehmen findet nicht statt - der Zusammenbruch ist folglich programmiert.

Last not least dazu dieser Gedanke:
Wenn wir in einer endlichen Welt mit einer endlichen anzahl Marktpotenziale unendliche Wachstumsmöglichkeiten annehmen, haben wir einige grundlegende Regeln nicht verstanden.
Spätestens, wenn die Grenzen der Globalisierung erreicht sind, werden wir ein Problem mit dem Marktwachstum bekommen.
__________________
Wer auszog, um Geschichte zu schreiben, darf sich nicht beschweren, wenn sie dann auch geschrieben wird.
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Alt 29. Okt 2007, 17:36 Uhr   #3 (Permalink)
Ximus
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Zitat:
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daher ist am Kapitalmarkt nur eines sicher: eine tatsächlich auf Fakten basierende Bewertung von Unternehmen findet nicht statt - der Zusammenbruch ist folglich programmiert.
Was verstehst Du in diesem Zusammenhang als Zusammenbruch?
__________________
"Das was gerade in Hessen passiert finde ich sehr spannend, es ist auch mal schön, wenn Politik nicht immer von Profis gemacht wird." Dieter Nuhr.
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Alt 29. Okt 2007, 17:50 Uhr   #4 (Permalink)
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Jolandös
 
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Die Tatsache, dass der Kapitalmarkt schlussendlich nicht stabil sein kann und irgendwann mangels Masse zusammenbrechen wird.

Sicherlich nicht in unserem Leben, aber am Ende muss es so kommen - es sei denn, das Konzept der Universalisierung erschließt einen unendlichen Markt auf noch nicht bekannten Planeten.
__________________
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Alt 29. Okt 2007, 17:53 Uhr   #5 (Permalink)
Ximus
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Also beziehst Du Dich darauf das die Grundlage des Kapitalmarktes der Abbau/ die Gewinnung von Ressourcen ist, die endlich sind?
__________________
"Das was gerade in Hessen passiert finde ich sehr spannend, es ist auch mal schön, wenn Politik nicht immer von Profis gemacht wird." Dieter Nuhr.
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Alt 29. Okt 2007, 17:53 Uhr   #6 (Permalink)
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Zitat:
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Ich nehme mal ein paar Gedanken auf, frei nach Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG...

Der hatte in einem internen Meeting mal gesagt, das Börse ohne Menschen langweilig wäre, weil alle Fakten keine Umbewertung von Unternehmen zulassen, bevor neue Fakten auftauchen.

Da aber unsere Kapitalmärkte vom Glauben an neue Fakten abhängen, ist die Börde sehr interessant - vor allem, weil alle Jahre wieder Geld von unten nach oben verteilt wird.

daher ist am Kapitalmarkt nur eines sicher: eine tatsächlich auf Fakten basierende Bewertung von Unternehmen findet nicht statt - der Zusammenbruch ist folglich programmiert.

Last not least dazu dieser Gedanke:
Wenn wir in einer endlichen Welt mit einer endlichen anzahl Marktpotenziale unendliche Wachstumsmöglichkeiten annehmen, haben wir einige grundlegende Regeln nicht verstanden.
Spätestens, wenn die Grenzen der Globalisierung erreicht sind, werden wir ein Problem mit dem Marktwachstum bekommen.
Mehr und mehr gefällt mir dieser Comment (frei nach Jakobowsky und der Oberst).

Du hast mit diem posting absolut und völlig recht!!!! Die Bewertung eines Unternehmens, die ausserhalb von tatsächlichen, firmenbezogenen Fakten liegt, geht inne Büx. Deshalb halte ich den "Handel" mit Wertpapieren für sowohl betriebs-, als auch volkswirtschaftlich für völligen Blödsinn. Schlaue Händler verdienen auf Kosten der Anleger UND der Unternehmen Geld, obwohl nichts erwirtschaftet wurde. Luft in Tüten!

An meinem ersten Tag des betriebswirtschaftlichen Studiums 1975, sagte der Wirtschaftslehredozent, der von der UNI Hamburg kam, dass wir die ersten Studenten von ihm seien, die mit etwa 50 feststellen würden, dass die Arbeitslosigkeit beim Jahrtausendwechsel nicht mehr behebbar sein würde, ohne das System zu verändern (Hartz IV lässt grüssen).

Er hat das folgendermassen ausgedrückt:
"Wieviele Autos wollt Ihr zur selben Zeit fahren? Wieviele Wohnungseinrichtungen wollt Ihr haben? Wieviele Fernseher, Werkzeugkästen, Kaffemaschinen....usw usf:"

Rein theoretisch habe ich ihm das abgenommen, deshalb macht micht die augenblickliche Situatuion auch nicht verrückt, aber geglaubt habe ich das damals nicht!

Zitat:
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Sicherlich nicht in unserem Leben, aber am Ende muss es so kommen - es sei denn, das Konzept der Universalisierung erschließt einen unendlichen Markt auf noch nicht bekannten Planeten.
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Alt 30. Okt 2007, 10:21 Uhr   #7 (Permalink)
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Jolandös
 
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Zitat:
Zitat von Ximus Beitrag anzeigen
Also beziehst Du Dich darauf das die Grundlage des Kapitalmarktes der Abbau/ die Gewinnung von Ressourcen ist, die endlich sind?
Nein.

Ich mache das mal auf einfachem Niveau:

Am Anfang hatten wir ein Lebenskonzept der Individualisierung.
Jeder hatte seine Höhle, ein paar andere Menschen um sich herum und es war eine Herausforderung, für das eigene Wohl zu sorgen, ohne von Raubtieren entkörpert zu werden.

Dieses Konzept wurde durch das Bilden sozialer Gruppen vereinfacht. Die Individualisierung wurde zu einer Lokalisierung.

Die weiteren Konzepte können wir dann Regionalisierung, Föderalisierung, Nationalisierung nennen - ich denke, das klar ist, was ich dann damit meine.

Im Jahr 2007 stehen wir beim Konzept der Globalisierung.

Dahinter steht der durch den Kapitalmarkt gesteuerte Wahnsinn, an unendliches Wachstum glauben zu müssen. Schau Dir die Unternehmensbewertungen doch einmal an: Ein Unternehmen, dessen Gewinn immer noch beträchtlich ist, aber im Vergleich zu Vorjahren gesunken ist, wird negativ bewertet. Welch unglaublicher Blödsinn, aber so sind die Kapitalregeln momentan.

Also ist die logische Folge: Die Grenzen müssen weiter gezogen werden. ds ist bei der Globalisierung aber ein echtes Problem - denn wenn das Wirtschaftssystem dann an seine Grenzen stößt, dann bleibt nur noch der Mars - und bis hierhin haben wir noch kein ausreichendes Konzept entwickelt, dort neue Marktabnehmer zu finden.
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Alt 30. Okt 2007, 11:20 Uhr   #8 (Permalink)
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Zitat:
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Also ist die logische Folge: Die Grenzen müssen weiter gezogen werden. ds ist bei der Globalisierung aber ein echtes Problem - denn wenn das Wirtschaftssystem dann an seine Grenzen stößt, dann bleibt nur noch der Mars - und bis hierhin haben wir noch kein ausreichendes Konzept entwickelt, dort neue Marktabnehmer zu finden.
Mein Lieblingsthema! (zwar ein bisschen offtopic, aber letztendlich doch dazugehörend)

Unterstellt, dass die sogenannten "raumfahrenden" Nationen (China jetzt ja auch), wirklich den Raum zu anderen (erdähnlichen) Planeten durchqueren wollten, benutzten sie alle eine völlig veraltete und kostenintensive Art, um die Schwerkraft des Planeten zu verlassen.

Ich erinnere mich daran, dass für den Start einer Rakete, die senkrecht zur Schwerkraft in den Raum geschossen wird, etw 75% des Treibstoffes zur Überwindung der Schwerkraft benutzt werden. Siehe:Raketengleichung (Applet)

Diese Art, in den Raum zu kommen, ist totaler Schwachfug!!!

Der europäische Raketenbetreiber Arianespace berechnet für einen(!) Start etwa 10.000.000,00 €!
Sollte jetzt jemand eine preisgünstigere Art entwickeln, in den Raum zu kommen, würde Arianespace pleite gehen. Deshalb - und weil auch die anderen Unternehmen in den anderen Ländern pleite gehen würden - passiert nichts.

Das heisst, die Existenz dieser Unternehmen behindert die Entwicklung (Scheisskapilismus,D)
Der herkömmliche Start ist ein Weg in die Sackgasse.

Dahingegen könnte das Prinzip Dr. Plichtas einen ungeheueren Schub in Richtung Ausbreitung der menschlichen Rasse auf unsere Galaxis bedeuten. ich wollte gerade auf seine Seite gehen (www.plichta.de) und musste mit Erstaunen feststellen, dass sie gesperrt ist. Eigentlich ein Grund, einen neuen VT-Faden zu eröffnen

Aber im Ernst, lest Ihr hier: Auf Sand gebaut? Das Grundsátzliche über Dr. Plichtas Entdeckung könnt Ihr hier lesen. Allerdings auch etwas einseitig und konservativ gefärbt. Ich gehe davon aus, das intelligente Foristen aber zwischen den Zeilen lesen können.

Nochmal zurück zur Sitesperrung Dr. Plichtas. Ist es nicht erstaunlich, dass einem innovativen Erfinder und Entdecker die Seite gesperrt wird? Seine Entdeckung wäre ein herber Verlust der augenblicklichen Firmen, die mit erdnäher Raumfahrt zu tun hätten. Vielleicht mal drüber nachdenken.

Geändert von Doc01 (30. Okt 2007 um 11:32 Uhr Uhr).
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Alt 30. Okt 2007, 11:38 Uhr   #9 (Permalink)
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Jolandös
 
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Vor allem könnten wir einmal über die unseelige Vermischung des Aktienkapitalmarkts mit der Ölförderung diskutieren...

Aber doc, mit der Umsetzung der Silanforschung würde man doch Afrika unnötig aufwerten - die hätten dann ggf. Rohstoffe wie Sand am Meer. Wie soll denn Westwelt dann diese Länder unter der Knute behalten?

Diese Abkoppelung von der Abhängigkeit wäre ein herber Schlag für die Kapitalmärkte...
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Alt 30. Okt 2007, 13:53 Uhr   #10 (Permalink)
Ximus
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Zitat:
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Ich mache das mal auf einfachem Niveau:

Am Anfang hatten wir ein Lebenskonzept der Individualisierung.
Jeder hatte seine Höhle, ein paar andere Menschen um sich herum und es war eine Herausforderung, für das eigene Wohl zu sorgen, ohne von Raubtieren entkörpert zu werden.

Dieses Konzept wurde durch das Bilden sozialer Gruppen vereinfacht. Die Individualisierung wurde zu einer Lokalisierung.
Mal davon abgesehen das es strittig ist ob Höhlenmenschen tatsächlich auch in den Höhlen lebten, gab es keine Individualisierung denn dies bezeichnet eher ein soziales Verhalten in der heutigen Zeit. Die Herausforderung konnte nur durch das Vorhandensein von sozialen Gruppen bewältigt werden, die eben schon bestanden haben und für das Überleben notwendig waren.

Auch kann man nicht von einer Lokalisierung sprechen, Lokalisierung bedeutet ein Objekt ausfindig zu machen.

Zitat:
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Die weiteren Konzepte können wir dann Regionalisierung, Föderalisierung, Nationalisierung nennen - ich denke, das klar ist, was ich dann damit meine.
Regionalisierung und Förderalisierung bezeichnen eher einen Prozeß vom Großen zum Kleinen, Nationalisierung bezeichnet eher einen gegenläufigen Prozeß.

Zitat:
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Im Jahr 2007 stehen wir beim Konzept der Globalisierung.
Das führt automatisch zu der Frage wann begann die Globalisierung. Hier habe ich ein paar interessante Theorien gefunden: http://www.sbg.ac.at/ges/people/wagn...einlechner.pdf
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Geändert von Ximus (30. Okt 2007 um 13:54 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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