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12. Nov 2007, 17:12 Uhr
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#1 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
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Der Dialog mit dem Islam geht nur über das Christentum.
Zitat:
"Die Traditionen des Muslim sind zu achten. Über Ramadan darf man keine Witze machen. Ein europäischer Muslim hat das Recht, dem einen Gott auf seine Weise zu dienen und ihm auch zu huldigen. Ich habe wenig Verständnis, wenn Menschen sagen, in europäischen Städten dürften keine Moscheen gebaut werden. Ich habe aber kein Verständnis dafür, wenn diese Moschee größer sein soll als die Kirche nebenan, oder wenn bombastische Vorstellungen entwickelt werden, die dann keine religiöse, sondern eine politische Aussage sind."
Die Tagespost - „Der Dialog mit dem Islam geht nur über das Christentum“
Es ist nie verkehrt Europa aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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13. Nov 2007, 01:08 Uhr
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#2 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Die wirklich interessante Stelle des Interviews ist allerdings diese:
Zitat:
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Ich möchte den Europäern ihre glorreiche Aufklärung nicht wegnehmen. Sie ist ein Bestandteil der europäischen Zivilisation geworden. Aber wir müssen verstehen, dass man einen Dialog nur mit Gleichgesinnten führen kann. Wenn ein Dialog mit dem Islam in Europa überhaupt zu etwas führen soll, dann müssen ihn gläubige Christen führen! Nicht Ungläubige, die mit Gläubigen reden – denn die werden keine gemeinsame Basis haben. Ungläubige können den Islam nicht verstehen.
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Sie sagt in aller Deutlichkeit:
1. Aufklärung ist und war immer nur ein europäisches Phänomen. Das ganze Geschwafel von Universalität der Menschenrechte, von weltweiter Demokratie und globalisierterWirtschaft, das war nur Selbstbetrug.
2. Inzwischen ist Aufklärung auch in Europa tot; "Bestandteil der Zivilisation geworden".
3. Außerdem ist sie zu nichts nutze. Besser, Ihr laßt die gläubigen Christen nach vorne; die sind wenigstens bereit, für ihre Art der Verblendung zu kämpfen und zu töten oder getötet zu werden; nicht, wie Ihr blutleeren Aufklärer.
Das ist es, was Bush und Konsorten nicht begreifen: dass die eigentlich feindliche Ideologie nicht eine bestimmte Religion ist, sondern jede, die bereit ist, Aufklärung und Humanismus als "netten Versuch" abzutun, und dass deshalb gerade die auch von Herrn Selassie empfohlenen "Maßnahmen" nur Öl auf das Feuer des wahren Problems sind.
Es sind nicht die Falken in den Reihen der Christen, die uns gegen den radikalen Islam helfen werden, sondern die aufgeklärten Muslime. Und wir sollten dringend in einen Dialog mit ihnen einsteigen, denn wir benötigen sie im Kampf gegen die radikalen Christen.
Wider die extremistischen Christlichisten!
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"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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13. Nov 2007, 01:14 Uhr
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#3 (Permalink)
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Cheeseboiger!
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
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Scholl-Latour das sehr kurz mal abgetan er hat: die Islamisten würden als Gegenüber nur Christen akzeptieren. Wenigstens welche, die überhaupt als "Gläubige" zu bezeichnen sind ...
Also Aufklärung und Säkularisierung als Ursache der europäischen Uneignung zum Dialog ? Schnell noch die automatische Amtskirchenmitgliedschaft wieder einführen ?
Natürlich es sich leichter mit Gemäßigten aller Art dialogisieren lässt, aber die Gemäßigten doch selten das Problem sind ?!
Unentschlossen der Meister ist ...
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Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin
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13. Nov 2007, 03:28 Uhr
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#4 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 556
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Dies nimmt den Atheisten das Recht auf ihre Existenz und Anerkennung, und das ist nicht okey.
Wie war das noch vor einiger Zeit, als ein Hassprediger glaubhaft erklären konnte, daß er mit der Aussage, daß Ungläubige stinken, nicht die Christen meinte, sondern die Atheisten, und der Rundfunkrat nahm dies auch noch als genügend relativiert zur Kenntnis, und es wurde nicht verurteilt.
So durfte dann im ZDF der Hassprediger nicht mehr Hassprediger genannt werden.
@Krellhorn, - wie sollen es die aufgeklärten und moderaten Muslime schaffen, sich gegen die weltweite Klientel der Islamisten zur Wehr zu setzen. Weiterhin sterben durch diese Islamisten immer noch mehr Muslime wie Christen, bzw Ungläubige.
Dies zeigt doch die gnadenlose Bedingungslosigkeit dieser Islamisten, deren Bereitschaft zum Terror sich vielfältig zeigt.
Gothaur
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Islam --> Jihad --> al Quaeda.
Ueberzeugung --> Konzept --> Implementierung.
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13. Nov 2007, 13:05 Uhr
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#5 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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@ Meister Brubbel:
Die Hardliner werden erst dann zu einer Gefahr für das andere Lager, wenn sie es schaffen, die eigenen Reihen zu schließen, indem sie die Lämmer erst hinter sich scharen und dann vor sich hertreiben. "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" und wie es dann nicht immer heißt. "Fürs Vaterland".
Dem muss man sich widersetzen. Wenn auf beiden Seiten die Schafe den Gehorsam verweigern, dann herrscht vielleicht noch immer kein Frieden, aber der Krieg fällt doch sehr viel kleiner aus - und es sterben die Richtigen.
Ich stell mir halt vor, es ist Krieg und ich geh nicht hin.
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"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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13. Nov 2007, 13:07 Uhr
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#6 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
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Was mir immer wieder auffällt ist, man scheut keinen Kampf mit der christlichen Kirche, dort kann der Widerstand nicht groß genug sein, auf anderer Seite jedoch...
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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13. Nov 2007, 13:11 Uhr
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#7 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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@ Ximus:
Es gibt nicht eine christliche Kirche, sondern viele. Und innerhalb dieser Kirchen gibt es wiederum verschiedene Strömungen; nimm nur Küng, Drewermann, Ranke-Heinemann. Wer sich mit denen auseinandersetzt, kämpft nicht gegen die Kirche, sondern bestenfalls um sie. Im Übrigen kämpft der organisierte Katholizismus in Deutschland gegenwärtig gegen die Aufklärung.
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"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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13. Nov 2007, 13:36 Uhr
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#8 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Im Übrigen kämpft der organisierte Katholizismus in Deutschland gegenwärtig gegen die Aufklärung.
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Ein diskussionswürdiger Punkt. Inwiefern kämpft der Katholizismus gegen die Aufklärung?
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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13. Nov 2007, 18:37 Uhr
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#9 (Permalink)
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Jolandös
Registriert seit: Mär 2007
Ort: An einem schönen Ort, grün und ruhig
Beiträge: 1.025
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Die Frage soll Krellbronn beantworten
Ansonsten halte ich die Aussage UND die Analyse der Dialog-Chancen für sehr richtig. Vor allem, weil ich absolut davon überzeugt bin, dass ein Dialog nur dann stattfinden kann, wenn wir im Auge behalten,
- wie "der Islam" das christlich geprägte Europa sieht
- wie wichtig der Stellenwert des muslimen Glaubens in islamischen Ländern ist
Nur so kann dauerhaft ein Dialog geführt werden - die einzige Alternative zu der bis heute blutigen Auseinandersetzung auf Basis extremistischer Intoleranz (auf beiden Seiten).
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Wer auszog, um Geschichte zu schreiben, darf sich nicht beschweren, wenn sie dann auch geschrieben wird.
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13. Nov 2007, 22:19 Uhr
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#10 (Permalink)
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Cheeseboiger!
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
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@Krellborn
Wenn nur die Dialogfähigen mehrerer Kulturkreise miteinander ins Gespräch kommen, dies doch etwas am Problem vorbeigeht, oder?!
Es denn sei, daß man die "Gemäßigten" und ihren Einfluss auf die Hardliner richtig bewertet und diese den Hardlinern Paroli bieten. Aber selbst die Gemäßigten bleiben Muslime, gottesgläubige Menschen. Können sie es verstehen oder akzeptieren, mit Atheisten ins Gespräch zu kommen ?
So ähnlich dies auch PSL hat ausdrücken wollen (ehe die alte Leier "welcher Bundesminister gebraucht denn noch die "So-wahr-mir-Gott-helfe"" Leier von ihm kommt)
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Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin
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