PolitikPla.net

Einstellungen
Foren
Letzte Beiträge
Gehe zum ersten neuen Beitrag Feuchtgebiete
Heute 12:37 Uhr von Meister Brubbel Antworten: 3
Gehe zum ersten neuen Beitrag Rot-Grün.
Heute 12:32 Uhr von DREICH Antworten: 28
Gehe zum ersten neuen Beitrag Der Angriff auf...
Heute 12:05 Uhr von DreadfulGreat Antworten: 77
Gehe zum ersten neuen Beitrag Mathematik
Heute 11:57 Uhr von DREICH Antworten: 36
Gehe zum ersten neuen Beitrag Biowetter,...
Heute 11:43 Uhr von Wahnfried44 Antworten: 334
Sonstiges


Zurück   PolitikPla.net > Gesellschaft > Religion/Philosophie

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
Alt 29. Nov 2007, 13:22 Uhr   #21 (Permalink)
Ximus
Chuzpe
 
Benutzerbild von Ximus
 
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
Standard

@Dr. Seltsam:

In der Sache siehst Du das völlig richtig.
__________________
"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
Ximus ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 29. Nov 2007, 17:28 Uhr   #22 (Permalink)
Snorre
Senior Member
 
Registriert seit: Apr 2007
Ort: Münster
Beiträge: 362
Standard

Ich sage es mal einfach so. Wir haben hier Religionsfreiheit => jeder darf der Religion oder Nicht-Religion fröhnen, die er als nett empfindet.
Das heißt aber nicht, dass er eine besondere Behandlung fordern darf. Es gelten die Gesetze der BRD und daran hat sich jeder zu halten. Wenn ein Muslim sich nicht an diese Gesetzeslage halten will, dann braucht der nicht mit irgendwelchen Christen darüber zu diskutieren, der hat hier nichts zu suchen und damit fertig. Das gilt natürlich nicht nur für Muslime sonder alle Religions- und Nicht-Religionsgemeinschaften. Jeder Christ, der meint, hier einen Sonderstatus zu haben, weil Deutschland mal irgendwann christlich war (was ein Quatsch), hat das Prinzip ebenso wenig verstanden und ist prinzipiell ein Verfassungsfeind.
Ich sehe keine Veranlassung, einen Dialog zwischen den Religionen zu initiieren. Wenn die einen haben wollen, sollen sie anfangen. Es ist aber durchweg falsch, eine Religionsgemeinschaft dafür zu benutzen, um eine andere an ihre Rechte und Pflichten in der BRD zu erinnern. Das wäre dann auch wieder eine Aufwertung des Christentums.
Snorre ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 29. Nov 2007, 18:23 Uhr   #23 (Permalink)
Ximus
Chuzpe
 
Benutzerbild von Ximus
 
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
Standard

@Snorre: Du unterschätzt glaube ich die grundlegende Bedeutung die die Religion vorallem für Muslime hat. Du setzt das Verständnis für unsere westlichen Werte als grundlegend voraus. Welche Wertschätzung soll ein gläubiger Muslim für jemanden empfinden der die Existenz eines Gottes grundlegend ablehnt? Religionsfreiheit, also auch das Recht nicht zu glauben, ist etwas was in der muslimischen Welt keine große Tradition hat.
__________________
"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
Ximus ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 29. Nov 2007, 19:40 Uhr   #24 (Permalink)
Dr. Seltsam
Guest
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Amanda Beitrag anzeigen
Persönliche Angriffe sind hier nicht angebracht, Dr. Seltsam
Welche persönlichen Angriffe? Darf man Hassprediger nicht mehr als solche benennen?

Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
Vielleicht kommst Du einfach mal zum Thema, anstatt hier den Torquemada zu spielen, aber vielleicht ist eine SMS Freischaltung wirklich mal angebracht ....
Es tut mir leid, dich in deiner skurilen Wahrnehmung korrigieren zu müssen, aber das hier

Zitat:
Welcher überzeugte Christ denn von sich aus den Dialog mit Atheisten, Agnostikern und Co. sucht ?
Der Muslim gehört ausgepeitscht, wenn nicht mit "Ungläubigen" er konferieren möchte, aber der Papst bekommt für Protestanten-Bashing einen Nobelpreis.

Verrückte Welt.
war nicht das Thema. Mal ganz abgesehen davon, dass wie gesagt die Hoffnung bestünde, dass es manchem Leuten vielleicht dann wenigstens peinlich wäre, so etwas abzusondern, solltest du dich nicht beschweren, wenn solche abenteuerlichen Beiträge kommentiert werden, in einem Diskussionsforum. Wenn du dich beschwerst, dass es hier nicht mehr um die Dialogbereitschaft der Muslime geht, wie wäre es, wenn du einfach kein anderes Fass aufmachst? Bzw. ein imaginäres Fass, mit imaginären Nobelpreisen, mit imaginären Protestantenbashing (mir wäre zumindest als Protestant noch nicht aufgefallen, dass der Papst gegen Protestanten hetzt, kannst das ja mal belegen), imaginären Auspeitschungsphantasien etc.

Geändert von Dr. Seltsam (29. Nov 2007 um 19:40 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
  Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 29. Nov 2007, 19:43 Uhr   #25 (Permalink)
Snorre
Senior Member
 
Registriert seit: Apr 2007
Ort: Münster
Beiträge: 362
Standard

Doch, das verstehe ich schon. Das kann ja auch jeder so halten wie er will. Ich setze aber nicht das Verständnis voraus, sondern schlicht und einfach die Einhaltung der Gesetze. Mehr kann dieser Staat auch von mir nicht fordern.
Die Muslime haben sich an diese Gesetze zu halten. Tun sie das, ist es gut. Tun sie es nicht, sind sie hier falsch. Natürlich kann auch einiges getan werden, um eingewanderte Muslime zu integrieren, so wie diese Bemühungen für alle gemacht werden sollen, die hier leben und mit der Verfassung übereinstimmen. Ihnen muss gezeigt werden, dass sie hier problemlos leben können mit ihrer Religion, eben weil es diese Religionsfreiheit gibt.
Eine Integration kann nicht über die Kirche stattfinden, da damit ein wichtiger Aspekt der Verfassung aussen vor bleiben würde. Die Kirche würde damit Aufgaben des Staates übernehmen. Damit wäre ein Grundsatz, die Trennung Kirche-Staat, aufgehoben.
Ich sage, eine Integration kann nur über den Staat, über Länder und Gemeinden stattfinden.
Snorre ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 30. Nov 2007, 00:41 Uhr   #26 (Permalink)
Meister Brubbel
Cheeseboiger!
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
Standard

Zitat:
Zitat von Snorre Beitrag anzeigen
Natürlich kann auch einiges getan werden, um eingewanderte Muslime zu integrieren, so wie diese Bemühungen für alle gemacht werden sollen, die hier leben und mit der Verfassung übereinstimmen. Ihnen muss gezeigt werden, dass sie hier problemlos leben können mit ihrer Religion, eben weil es diese Religionsfreiheit gibt.
Eine Integration kann nicht über die Kirche stattfinden, da damit ein wichtiger Aspekt der Verfassung aussen vor bleiben würde. Die Kirche würde damit Aufgaben des Staates übernehmen. Damit wäre ein Grundsatz, die Trennung Kirche-Staat, aufgehoben.
Ich sage, eine Integration kann nur über den Staat, über Länder und Gemeinden stattfinden.
Geht es denn beim Dialog der Kulturen um Integrationsleistungen ?
Integration oder nicht kann ja höchstens ein Ergebnis eines Dialogs sein. Und der müsste ja erst einmal begonnen werden, wo die Threadfrage ja immer noch rätselt, von wem dieser Dialog geführt werden könnte(sollte.
Wenn es nur zwischen den Religionen etwas auszuhandeln gibt, dann sollten auch nur Vertreter dieser Gruppen in den Dialog treten. Dann würde, wenn auch Atheisten oder primär nichtreligiöse Gruppen diskutieren täten, einer falsch zur falschen Zeit im Podium sein. Von den muslimen zu verlangen, bei Klärung religiöser Sachfragen auch mit Atheisten zu verhandeln ist also höchst unsinnig, zumindest uneffektiv. Der Meister kein Beispiel wüsste, wo sich zum Beispiel die christliche Kirche in ihre ureigensten, thematischen Angelegenheiten von Nicht- oder Andersgläubigen reinreden liesse. Der Mumpitz mit dem durch die Aufklärung gegangenen Christentum hat schon einen Bart. Die Aufklärung ist eher über sie hinweggegangen, als daß sie sie gesucht hätten !
Anders sähe es aus, wenn es ein Dialog der Kulturen wäre. Dann die Religion nur ein Bestandteil von vielen in dem seltsamen Gebräu "Kultur" wäre. Dann der Meister aber auch nicht einverstanden wäre, wenn nur das Christentum als Dialogbereiter fungieren sollte, da es nicht allein auch nur irgendeine Kultur ausmacht. In diesem Sinne, Snorres letzter Satz wegweisend wäre. Auch wenn er von Integration spricht.
__________________
Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin
Meister Brubbel ist gerade online   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 30. Nov 2007, 07:38 Uhr   #27 (Permalink)
Amanda
Humorvampir
 
Benutzerbild von Amanda
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.264
Standard

Zitat:
Welche persönlichen Angriffe? Darf man Hassprediger nicht mehr als solche benennen?
Dr. Seltsam, es gilt hier immer noch: Kritisiere den BEITRAG NICHT den Schreiber.
__________________
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
Amanda ist gerade online   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 30. Nov 2007, 09:21 Uhr   #28 (Permalink)
Ximus
Chuzpe
 
Benutzerbild von Ximus
 
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
Standard

@Meister Brubbel:
Ich denke es geht nicht darum ob der Dialog nur über das Christentum geführt werden sollte, wobei das nicht zwangsläufig heist das nur die Institution das alleine schaffen kann. Es geht darum das eben die Religion ein ganz entscheidender Faktor ist. In dem man diesen vernachlässigt, es gibt viele religiöse Differenzen, macht man den Fehler etwas von vorn herein auszugrenzen, nicht nur die christliche Kirche sondern vor allem auch den muslimischen Glauben als solchen. Diese Differenzen müssen in einem Dialog offen gelegt werden, ansonsten gären sie weiterhin unter der Oberfläche.
Die Trennung von Kirche und Staat, die bei uns selbstverständlich ist, ist etwas womit die Muslime keine große Erfahrung haben.
__________________
"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
Ximus ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 30. Nov 2007, 11:53 Uhr   #29 (Permalink)
S. Krellborn
Senior Member
 
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
Standard

Zitat:
Zitat von Ximus Beitrag anzeigen
Die Trennung von Kirche und Staat, die bei uns selbstverständlich ist, ist etwas womit die Muslime keine große Erfahrung haben.
Was daran liegen könnte, dass es im Islam nichts den christlichen Kirchen Vergleichbares gibt.

(edit: Das Zitatfenster repariert.)
__________________
"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner

Geändert von S. Krellborn (30. Nov 2007 um 11:57 Uhr Uhr).
S. Krellborn ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 30. Nov 2007, 11:55 Uhr   #30 (Permalink)
Ximus
Chuzpe
 
Benutzerbild von Ximus
 
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.437
Standard

Zitat:
Zitat von S. Krellborn Beitrag anzeigen
Was daran liegen könnte, dass es im Islam nichts den christlichen Kirchen Vergleichbares gibt.
Sicher? Was ist mit Gott?
__________________
"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
Ximus ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Antwort



Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.
TrackBacks sind an
PingBacks sind an
RefBacks sind an

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Studie: "Tiefes Misstrauen zwischen Islam und dem Westen" Alevi_Playa Religion/Philosophie 13 27. Jan 2008 23:03 Uhr
Der ISLAM (1) Eridani Religion/Philosophie 47 20. Jan 2008 17:06 Uhr
Christenverfolgung - Hinrichtung im Namen des Propheten Siran Religion/Philosophie 75 10. Okt 2007 12:35 Uhr
Das Christentum, Der Islam, Das Judentum und der Aton Kult Efna Religion/Philosophie 50 11. Sep 2007 15:51 Uhr


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 12:41 Uhr Uhr.

Kirsch designed by Andrew & Austin


Powered by vBulletin® Version 3.7.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2008, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 3.0.0