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24. Okt 2007, 20:42 Uhr
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#11 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.823
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Dazu kann man sich die unendlich vielen und inflationären Therien der Sozialwissenschaften ansehen - alles hängt von der Hypothese ab und dem Datenmaterial ab.
Dicke sind glücklicher? Kann man "beweisen".
Reiche sind klüger? Ebenso.
Fischesser fahren Golf? Auch das geht.
Und die dümmsten Bauern haben sowieso die dicksten Kartoffeln.
Einige werden vielleicht den Strang erinnern, in dem ich "bewies", dass Emanzipation der Untergang der Menschheit ist.
In dem Moment wo man bequemerweise außer acht lässt, dass Korrelation nicht gleich Kausalität ist, kann man viel beweisen.
Ich empfehle hierzu wärmstens das Buch Freakonomics.
__________________
So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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25. Okt 2007, 15:25 Uhr
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#12 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger
Keine andere Methode und schon gar nicht Glaube und Religion kommt auch nur im Entferntesten so nahe an die Wahrheit ran.
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Das ist bestenfalls eine Hypothese, eigentlich ein Dogma. Beweise es!
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26. Okt 2007, 11:10 Uhr
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#13 (Permalink)
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SCHLEMMER!!!!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.170
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Das ist bestenfalls eine Hypothese, eigentlich ein Dogma. Beweise es!
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Wie funktioniert Wissenschaft:
Hypothese->Experiment->Negatives Ergebnis-> Hypothese stimmt nicht
Neue Hypothese->Experiment->positives Ergebnis->Hypothese vorerst bestätigt-> weiter Experiment.......und so geht es immer weiter.
Wenn genug positive Experimente vorliegen kann man von einer Theorie, genauer von einer bestätigten Theorie sprechen. Beweisen kann man es nie nur falsifizieren. Und so nähert sich die Wissenschaft der Wahrheit immer mehr an ohne sie je zu erreichen bzw. ohne je zu wissen ob sie erreicht wurde. Denn um das zu erkennen, müsste ich die Wahrheit ja schon vorher kennen!
Keine andere Methode kann das oben Geschilderte leisten!
Ja, Religion und Esoterik können noch nicht einmal ihre Thesen dem obigen Verfahren unterwerfen. Sie entziehen sich der Falsifikation! Beispiel wäre das Christentum, das nicht mehr Hintergfragbare Dogmen hat.
Wissenschaft schreitet evolutionär voran durch ständige Überprüfung und Anpassung der Theorie.
Ich werde zwar die Wahrheit nicht kennen aber das was die Wissenschaft erreicht ist das beste was erreichbar ist. Und damit kann ich gut leben, wenn ich mir ansehe was damit schon alles erreicht wurde.
__________________
“Religion is an insult to human dignity. With or without it, you’d have good people doing good things and evil people doing bad things, but for good people to do bad things, it takes religion.”
Steven Weinberg, Nobel Laureate in physics.
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26. Okt 2007, 15:06 Uhr
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#14 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger
Beweisen kann man es nie nur falsifizieren.
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Gut, dann falsifiziere die Aussage: "In der Religion offenbart sich die wahre Natur der Dinge."
Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger
Und so nähert sich die Wissenschaft der Wahrheit immer mehr an ohne sie je zu erreichen bzw. ohne je zu wissen ob sie erreicht wurde. Denn um das zu erkennen, müsste ich die Wahrheit ja schon vorher kennen!
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Dazu neue These: "Gläubige kennen die Wahrheit schon vorher, da sie ihnen von Gott offenbart wurde. Deshalb können Gläubige ein Urteil über die Wissenschaft aussprechen, die Wissenschaft aber nicht über den Glauben."
Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger
Keine andere Methode kann das oben Geschilderte leisten!
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Wie Du selber sagst: Wissenschaft kann entweder Wahrheit niemals erreichen oder niemals mit Bestimmtheit sagen, sie erreicht zu haben. Damit ist Deine These keine Hypothese, sondern ein Dogma. Da Du weiter sagst:
Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger
Ja, Religion und Esoterik können noch nicht einmal ihre Thesen dem obigen Verfahren unterwerfen. Sie entziehen sich der Falsifikation! Beispiel wäre das Christentum, das nicht mehr Hintergfragbare Dogmen hat.
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ist dieses Dogma selber nicht falsifizierbar, also keine wissenschaftliche Grundaussage, sondern eine religiöse Überzeugung.
Wissenschaft und Glaube sind demnach Zwillingsbrüder, allerdings mit einem gewaltigen Unterschied:
Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger
Wissenschaft schreitet evolutionär voran durch ständige Überprüfung und Anpassung der Theorie.
Ich werde zwar die Wahrheit nicht kennen aber das was die Wissenschaft erreicht ist das beste was erreichbar ist. Und damit kann ich gut leben, wenn ich mir ansehe was damit schon alles erreicht wurde.
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Der Gläubige will die Wahrheit wissen und findet Trost darin, dass sein Glaube sie ihm verschaffen kann.
Du glaubst fest daran, dass dein "Glaube" Dir keinerlei Wahrheiten zu bieten hat, und entscheidest Dich trotzdem dafür, in diesem Zustand zu verharren.
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26. Okt 2007, 18:57 Uhr
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#15 (Permalink)
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Cheeseboiger!
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
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Wenn man vergleicht, was Wissenschaft und Religion für Gemeinsamkeiten im Erkenntnisgewinn habne, feststellen man wird, daß sie mehr Unterschiede als Gemiensamkeiten haben.
__________________
Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin
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26. Okt 2007, 19:48 Uhr
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#16 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Was wiederum abhängig ist von der Definition des Begriffes "Erkenntnisgewinn". Beziehungsweise davon, wen man dazu befragt.
Klar, dass nach dem "wissenschaftlichen" Erkenntnisbegriff da die Wissenschaft die Nase vorn hat; aber genauso klar, dass es es andersherum aussieht, wenn die Definitionsmacht wechselt.
Ich habe mal irgendwo - hier oder in einem anderen Forum unter anderem Pseudonym - geschrieben:
Wenn sich "Wissenschaft" darauf beschränkt, als Ursache von allem gleich GOTT zu erkennen - na, dann möchte ich lieber keine Brücken benutzen, die von so "ausgebildeten" Ingenieuren gebaut wurden.
Aber zu glauben, dass derjenige, der in tiefster Versenkung und Selbstvergessenheit dem Übereinen Überseienden begegnet, keine "Erkenntnis" erlangt hat, ist vermessen; jedenfalls so lange, wie man nicht "Erleuchtung" als zweite, gleichrangige und gleichwertige Form des Wissens neben die Erkenntnis stellt.
Und diesmal ausnahmsweise liegt die Tugend nicht in der Mitte zwischen Erleuchtung und Erkenntnis; vielmehr besteht sie in der Erlangung von beidem.
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26. Okt 2007, 20:00 Uhr
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#17 (Permalink)
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rm -rf /
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Langen
Beiträge: 543
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Gut, dann falsifiziere die Aussage: "In der Religion offenbart sich die wahre Natur der Dinge."
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Die Aussage ist nicht falsifizierbar und somit in dieser Diskussion unsinnig.
Zitat:
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Dazu neue These: "Gläubige kennen die Wahrheit schon vorher, da sie ihnen von Gott offenbart wurde. Deshalb können Gläubige ein Urteil über die Wissenschaft aussprechen, die Wissenschaft aber nicht über den Glauben."
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Hier ein Punkt, der mir Religion am ehesten unsympathisch macht - der Unsinn, irgendeine "Wahrheit" zu kennen.
Religion hat schon geglaubt, alles zu wissen, als wir die Erde noch als 10.000 Jahre alte Scheibe betrachtet haben.
Wahre Wissenschaft tut das nicht.
Zitat:
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ist dieses Dogma selber nicht falsifizierbar, also keine wissenschaftliche Grundaussage, sondern eine religiöse Überzeugung.
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Dieses "Dogma" ist sehr wohl falsifizierbar.
Man braucht nur ein Beispiel anbringen, wo Religion sich tatsächlich einmal dem wissenschaftlichen Verfahren unterworfen hat.
Viel Spaß beim Suchen.
Zitat:
Wissenschaft und Glaube sind demnach Zwillingsbrüder, allerdings mit einem gewaltigen Unterschied:
Der Gläubige will die Wahrheit wissen und findet Trost darin, dass sein Glaube sie ihm verschaffen kann.
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Der Wissenschaftler gibt sich erst gar nicht der Illusion hin, jemals die Wahrheit komplett zu kennen.
Darum muß er auch keinen Trost in Lügen für selbstverschuldet Unmündige suchen.
mfg,
Chester 
__________________
sudo apt-get remove --purge stress && sudo apt-get install hakuna-matata
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27. Okt 2007, 16:34 Uhr
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#18 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Ort: Münster
Beiträge: 362
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Mit vielen Menschen kann man über Klima nicht diskutieren, da sie populäre Thesen aufgreifen, als Wahrheit betrachten und auch durch Argumente kein Stück von dem in den Medien propagierten Modell abweichen.
Das erinnert mich doch stark an Ausprägungen vieler Religionsanhänger. Hier wird etwas zum Dogma erklärt, braucht nicht mehr gezeigt zu werden und Gegenargumente werden nicht mehr angehört, weil sie falsch sein müssen, wenn sie dem eigenen Modell widersprechen.
Ich hab Gores Film nicht gesehen, aber nach dem was ich gehört und gelesen habe, wirft er ein vollkommen falsches Licht auf die Klimaentwicklung. Dafür muss man nicht unbedingt unwahres erzählen, es reicht oft, den eigenen Beitrag entsprechend bestimmten Aussagen zu gewichten, an passenden Stellen passende Adjektive benutzen und ein wenig auf die Tränendrüse zu drücken. Wie der Film auf die Menschen wirkt, muss Gore gewußt haben, sonst ist er in der Politik falsch.
Auch kann ich mir vorstellen, dass er dieses Thema bewußt gewählt hat, da man hier gut Popularismus betreiben kann und er dann bei denen, die sich nicht die Mühe machen, zu hinterfragen, als der Gute dasteht.
Insofern könnte man dieses Phänomen als religiöses bezeichnen.
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03. Jan 2008, 16:07 Uhr
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#19 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 90
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Du hast recht- alle Kennzeichen religiöser Vereinigungen sind da:
1. Glaubenbekenntnis(absolut)
2. Buße,Sühne,Ablaß
3. Ketzer,Lästerer,Häretiker
Na, da haben wir es doch.
Nur: Poppers Kriterien an die falsifizierbarkeit der AGW Hypothese angelegt, entlarvt den CO2 Unsinn schnell als Unsinn.Physik eben.
Schon 1952 bekannte sich oberste US Wetterbehörde dazu das:" die Betrachtung von CO2 als Treibhausgas an sich unsinnig sei, weil das Spektrum zu weit über 90 % der Wasserdampf abdeckt."
Dem ist nichts hinzuzufügen.
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Getretener Quark wird breit, nicht stark!
J.W.v.G.
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03. Jan 2008, 23:59 Uhr
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#20 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.567
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Du musst dich von deinem CO2-Wahn befreien, versuchs mal mit CO und NOx !
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII und Johannes Paul II
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