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Alt 26. Sep 2007, 01:23 Uhr   #1 (Permalink)
Gothaur
Senior Member
 
Benutzerbild von Gothaur
 
Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 556
Standard Die Stellung der Kirchen in Deutschland

Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
Die christliche Kirche hier spielt sich nun einmal auf wie ein Monopolist. Überall herrscht freie Marktwirtschaft und nur hier müsste von Amts wegen das Kartellamt eingreifen.
Weil die Kirchen hier nicht begreifen, daß man nicht mehr wie noch annodunnemal automatisch die Religions des Landesfürsten hat, gehen sie auch den langsamen Abstieg in die Bedeutungslosigkeit. Haben immer noch nicht begriffen, daß Religionen Konkurrenten auf einem endlichen markt sind. Die Ware heisst Glauben, getragen von einem Religionsanhänger. Aber anstatt Werbung für Ihr eigenes Produkt zu machen, versteifen sie sich auf das Madigmachen der Konkurrenz. Ob nun berechtigt oder nicht, aber die verbotenen Früchte waren auch immer die süssesten.
Monopolist? Wo sind die Kirchen denn das noch?
Sehen die Mopnopolisten eigentlich nicht anders aus? Und war nicht gerade Woytila derjenige, der zu den anderen Religionen verbindende Brücken bauen wollte? Hat das Ratzinger jetzt entscheidend abgeändert?
Wieviele Menschen haben sich, nebst den offiziellen Weltreligionen, dem exotischsten esoterischen Gedöhns zugewendet. Wie sehr haben sich die offiziellen Amtskirchen aufgespalten und wieviele Nischen wurden doch bereits schon geschaffen. Angefangen bei den abstrusesten fundamentalen und auch extremistischen christlichen Gruppierungen, bishin zu den tolerantesten basisdemokratischen Kirchen, die "von unten".
Gothaur
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Alt 26. Sep 2007, 01:31 Uhr   #2 (Permalink)
Meister Brubbel
Cheeseboiger!
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
Standard

Zitat:
Zitat von Gothaur Beitrag anzeigen
Und war nicht gerade Woytila derjenige, der zu den anderen Religionen verbindende Brücken bauen wollte? Hat das Ratzinger jetzt entscheidend abgeändert?
Der "Pontifex" hat ja erst vor kurzem sehr erfolgreich zur evangelischen Sekte Brücken gebaut ...
__________________
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Alt 26. Sep 2007, 07:14 Uhr   #3 (Permalink)
Amanda
Humorvampir
 
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Ort: München
Beiträge: 3.265
Standard

Nicht nur die evangelischen Christen wurden als "Zweitklassig" vom Papst degradiert, Meister Brubbel sondern die orthodoxen Christen gleich mit dazu.

Zitat:
In einem vom Papst genehmigten Schreiben erkennt der Vatikan allen "Kirchen" außer der katholischen den Status einer Kirche ab. Begründet wird dies mit dem Fehlen der apostolischen Nachfolge durch die Weihesakramente.
Die orthodoxen Kirchen besitzen zwar diese Regelung, doch ist die Nicht-Anerkennung des Papstes als einziges Kirchenoberhaupt ein Mangel, der als Begründung zum Ablehnen des Kirchen-Status ausreicht.
Stern
__________________
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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Alt 26. Sep 2007, 10:58 Uhr   #4 (Permalink)
Meister Brubbel
Cheeseboiger!
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
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Anerkennend man aber zugeben muss, daß der vormalige Italo-Pole in Rom noch der energischste Widersprecher vom re-born christ Dabbeljuh und seinem Irak-Engagement war !
Obwohl das a) Dabbeljuh wahrscheinlich nicht aufgegangen war, in was für einen Schlammassel seine Berater ihn da reiten
und b) das Ganze auch eher wie ein Machtkampf um die Nummer Eins Position in der Christenheit aussah ... Aber das nur am Rande.
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Alt 26. Sep 2007, 12:58 Uhr   #5 (Permalink)
Gothaur
Senior Member
 
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Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 556
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Dann ist Ratzinger offensichtlich von diesem Weg abgewichen, den Woytila vorgezeichnet hat.
Gothaur
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Alt 26. Sep 2007, 15:41 Uhr   #6 (Permalink)
Meister Brubbel
Cheeseboiger!
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
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Ratzinger hat das Problem, Woytilas Rolle als Popstar auf dem Stuhl Petri einnehmen zu müssen. Das ist nicht sein Ding, die Schuhe passen ihm nicht. Er ist tatsächlich "ein Arbeiter im Weinberg des Herrn". Mehr Handwerker denn Künstler. Daß das so ist, sehen viele in ihrer Popstar Verirrung nicht. Und da geht dann auch das bestreben dieses Papstes unter, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen. Und der beinhaltet durchaus, eine verbesserung der Beziehungen Roms zu den anderen Weltreligionen.
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Alt 26. Sep 2007, 16:42 Uhr   #7 (Permalink)
comment
Jolandös
 
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Ort: An einem schönen Ort, grün und ruhig
Beiträge: 1.025
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Ratzinger war nun einmal der Chefkongegrator - wer damit gerechnet hat, dass er aus dieser Rolle heraus nun eine Brücke zu anderen Religionen schlägt, der hätte sich einmal über die Arbeit des Herrn Kardinal schlau machen sollen.

Ich wüsste gerne, wie viele der Evangelis, die noch fröhlich "WIR SIND PAPST" feierten, jetzt den ratze noch anhimmeln
__________________
Wer auszog, um Geschichte zu schreiben, darf sich nicht beschweren, wenn sie dann auch geschrieben wird.
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Alt 27. Sep 2007, 13:12 Uhr   #8 (Permalink)
Gothaur
Senior Member
 
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Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 556
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Das wird sich spätestens bei den nächsten Events zeigen.
Zumal Ratzinger ja nicht so einen Staats- und Treuebonus haben dürfte, wie in einst Woytila in seiner Heimat Polen genoß.
Gothaur
__________________
Islam --> Jihad --> al Quaeda.
Ueberzeugung --> Konzept --> Implementierung.
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