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Alt 14. Sep 2009, 16:10 Uhr   #21 (Permalink)
Pumi
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Zitat:
Wodim: Woher soll ich vorher wissen, mit wem sie zusammenarbeitet, weil sie muss, um eine regierungsfähige Mehrheit zu erreichen? Vor allem ist ja wohl weniger entscheidend, mit wem, sondern wie.
Siehste, wodim, nun sind wir mal einer Meinung, das sind die Fragen um deren Antworten sich versucht wird zu drücken und die einen als Wähler eben ratlos unterwegs stehen lassen. Ich denke genau aus diesem Grund wählen vielen eben gar nicht mehr!
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Alt 14. Sep 2009, 16:11 Uhr   #22 (Permalink)
Fingerzeiger
Autofahnenträger
 
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Laaaangweilig - Guido und Tritt ihn haben erst gestern bei SAT1 zusammengehockt.....
__________________
Adlatus des Prunus Augustus

"Abseits ist, wenn das lange Arschloch zu spät abspielt"
Trainer Hennes Weisweiler über Günter Netzer
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Alt 14. Sep 2009, 16:49 Uhr   #23 (Permalink)
opppa
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Zitat:
Zitat von Pumi Beitrag anzeigen
Schau doch die aktuelle Situation, was ist, wenn die CDU zwar die meisten Stimmen hat, aber SPD, Grüne und FDP bzw. Linke zusammen stärker sind, dann ist es eben nicht mehr einfach, besonders dann wenn vorher schon Ausschließlichkeiten festgelegt werden!
Das hat Steinmeier doch schon durch seine Ablehnung einer Koalition mit den Linken implizit gesagt.

Dann bekommen wir wieder eine große Koalition, alle, die jetzt an den Futternäpfchen sitzen, dürfen sich weiter bedienen und Giudomaus ist sauer.
__________________
DIES IST KEIN AUFRUF ZU GEWALT!
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Alt 14. Sep 2009, 17:25 Uhr   #24 (Permalink)
Pumi
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Zitat:
Zitat von opppa Beitrag anzeigen
Das hat Steinmeier doch schon durch seine Ablehnung einer Koalition mit den Linken implizit gesagt.

Dann bekommen wir wieder eine große Koalition, alle, die jetzt an den Futternäpfchen sitzen, dürfen sich weiter bedienen und Giudomaus ist sauer.
Dass die Stones nicht mit den Linken wollen, ist klar, Oppa, aber ist auch die Frage klar, was denn nun die linken Wähler mehrheitlich gerne hätten, lieber eine GroKo oder Rot-Rot oder Gelb-Grün? Sind also die Wähler dann mehrheitlich für eine GroKo oder für eine linke Koalition bzw. Ampelkoalition, blockieren diese Festlegungen vorher den Wählerwillen
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Alt 14. Sep 2009, 17:56 Uhr   #25 (Permalink)
Pumi
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Zitat:
Zitat von Fingerzeiger Beitrag anzeigen
Laaaangweilig - Guido und Tritt ihn haben erst gestern bei SAT1 zusammengehockt.....
Dann schlag ich dir für heute Abend vor:

Wer wird Millionär

Ach ja, der Jauch war gestern Abend ja auch schon da...
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Alt 14. Sep 2009, 18:38 Uhr   #26 (Permalink)
fladdy36
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Zitat:
Zitat von Pumi Beitrag anzeigen
Dass die Stones nicht mit den Linken wollen, ist klar, Oppa, aber ist auch die Frage klar, was denn nun die linken Wähler mehrheitlich gerne hätten, lieber eine GroKo oder Rot-Rot oder Gelb-Grün? Sind also die Wähler dann mehrheitlich für eine GroKo oder für eine linke Koalition bzw. Ampelkoalition, blockieren diese Festlegungen vorher den Wählerwillen
Ich würde sagen ja. Denn Ich wähle ja eine Partei aus persönlichen Gründen und hoffe natürlich das die Mehrheit es auch so sieht.

Da dies aber nicht mehr so oft der Fall ist, alleine auch weil sich mittlerweile 5 respektive 6 Parteien im Bundestag etabliert haben, verteilen sich die Stimmen auch anders.

Würde nun von allen Parteien von vorn herein festgelegt werden, das sie auf keinen Fall mit dieser oder jener Partei koalieren will, um eine Regierende Mehrheit zu erhalten, wird prinzipiell schon ausgeschlossen, das andere Stimmen (wähler) die eventuell eben nicht für Ausländerwahlrecht sind (hat die SPD im Wahlprogramm drin), gar keine Chance bekommen gehört zu werden bzw. berücksichtigt zu werden (weil zum Beispiel Die Linke es ablehnt), entsprechend DURCH Koalitionsverträge. Der Wähler bekommt von vornherein gesagt: so und sonst gar nicht. Bei Koalitionen werden oft genug auch von den beteiligten Parteien Kompromisse erzielt die alle Wähler der beiden Partner berücksichtigt.

Sicher mag es dem einen Gefallen, einem anderen aber nicht.

Vor allem wenn dadurch seine Wahlstimme zu einer Posse verfällt, weil wenn er sie einer Partei gibt, die auf Koalitionen angewiesen ist, um überhaupt mitregierend gewählt zu werden (siehe Grüne oder FDP bzw Linke oder auch CSU). Denn die meisten Stimmen haben bisher immer noch CDU und SPD kassiert und sind jeweils nur dann (in den letzten Jahren jedenfalls) Mehrheitsregierungsfähig geworden durch entsprechende Koalitionen.

*manistdaskompliziert*

Nachtrag: im prinzip würde dann nur schwarz, rot, gelb und grün zugelassen werden als legitimation der wählerstimmen. Die dunkelroten bleiben unberücksichtigt. Weil ja niemand mit dieser Partei Koalieren würde.
Somit sind Mindestlohnforderungen und so Reichensteuer und Reichtum für alle nur leere Worte, da die Linken in keiner Koalition diese Wahlstimmen umsetzen könnte - sofern es eine MEhrheitenregierung gibt.

Es sind mir sogar schon Stimmen zum ohr vorgedrungen die gar die 5% Hürde abschaffen wollen.... sorry, da hab ich abba echt was gegen. einmal Weimarer reicht und das Chaos im Abgeordnetenhaus.
__________________
~~\_Es ist unmöglich, etwas ganz sicher zu machen, denn Dummköpfe sind zu erfinderisch_/~~
~~\_Murphy war ein Optimist_/~~

Geändert von fladdy36 (14. Sep 2009 um 18:46 Uhr Uhr).
fladdy36 ist offline   Direkt antworten
Alt 14. Sep 2009, 18:50 Uhr   #27 (Permalink)
Pumi
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Stimmt, fladdy, allmählich wird's so kompliziert, dass Otto Normalverbrauchers ganz und gar nicht mehr durchblicken - aber genau das scheint den Parteien recht zu sein!

Die 5% Hürde muss in all dem Huddel unbedingt bleiben!!!
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Alt 14. Sep 2009, 18:55 Uhr   #28 (Permalink)
dreikant
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Zitat:
Zitat von Pumi Beitrag anzeigen
Was spräche für, was gegen eine Änderung der Wahlgesetze in diese Richtung?
die änderund an sich wäre schon ein ansatz.

für mich ist es zum beispiel im höchsten maße undemokratisch,wenn parteifuzzis, die nirgendwo stimmen bekommen, über listenplätze in ein, vom volk in "freier" wahl gewähltes parlament einziehen.
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Alt 15. Sep 2009, 02:15 Uhr   #29 (Permalink)
The Man From Down Under
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Zitat:
Zitat von Pumi Beitrag anzeigen
Noch ist nicht gewählt, aber schon wird in den Gazetten heftigst unter den Parteien gestritten, was nach der Wahl geht bzw. gar nicht geht, wie überhaupt am meisten "gar nicht geht" zur Debatte steht.

Was sollen wir Wähler tun? Wie könnten wir verhindern, dass mit unseren Stimmen nach Belieben gespielt wird?

Wäre es ein Weg, wenn es bei dem kunterbunten Parteienzirkus eine Stichwahl nach der Wahl gäbe, wenn also nicht die Parteien auskungeln wer mit wem, sondern den Wählern die in Frage kommenden Koaltionen nochmal zur Wahl gestellt würden, wäre das nicht demokratischer als uns vorzusetzen, was die Mehrheit nicht will

Was spräche für, was gegen eine Änderung der Wahlgesetze in diese Richtung?

Nach Lesen der verschiedenen Postings hier habe ich als neutraler Beobachter 2 Loesungen fuer euer schinbares Dilemma anzubieten:

Zurueck zu einem 1 Parteienstaat inklusive Diktator. Da habt ihr nicht mehr die Qual der Wahl.

Ohne obige Polemik, die Partei die die meisten Stimmen erhaelt wird mit der Regierungsbildung beauftragt. Es kann nicht angehen das Parteien, die prozentual weniger Stimmen haben sich zusammentun um eine Mehrheit zu bilden. Macht keinen Sinn!

Noch ein Rat: Protestwahl ist eine verschenkte Wahl und fuehrt zu keinen regierungsfaehigen Mehrheiten. Nie vergessen das Koalitionen Zweckehen sind. Der Zweck ist Regierungsmacht oder Ohnmacht (wenn die Ehe auseinander faellt).

Nur Parteien waehlen, die vor der Wahl eine eindeutige Koalitionsausage machen und der Koalitionspartner das Gleiche tut und sie eine gemeinsame Programmplattform haben mit klaren Objektiven.

Last not least; Nicht vergessen das Links-Links nichts anderes bedeuted als mehr Staat und somit mehr Bevormundung, mehr Ausgaben, mehr Verschuldung mit mehr Steuern als Konsequenz und langfristig mehr Arbeitslose und mehr Gleichmacherei auf Kosten der Individualitaet.

Ansonsten viel Spass!

TMFDU
The Man From Down Under ist offline   Direkt antworten
Alt 15. Sep 2009, 07:27 Uhr   #30 (Permalink)
Pumi
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Peter, was du sagst, ist im Großen und Ganzen richtig, aber das aktuelle Problem ist eben, dass die CDU zwar stärkste Partei ist, dass aber die Konservativen in unserer Gesellschaft keine echte Mehrheit mehr haben und in einer Minderheitsregierung nach Belieben überstimmt werden könnten. Naja, vielleicht sollten sie es doch mal probieren, was manche Wähler bzw. Nichtwähler und auch Parteien eventuell zu mehr Beweglichkeit animieren würde...
Vor allem aber sind alle etablierten Parteien aufgerufen ernsthaft an sich zu arbeiten und wieder mehr Demokratie zu wagen - das ist es, was dem Wahlvolk so sauer aufstößt, dass dies mehr und mehr verkommt in Politkreisen!
Im Widerstand liegt auch immer Gesundheit!!!
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