Sehr guter Artikel, wobei zumindest in Teilen die beschriebenen Probleme der BBC wohl auch stellvertretend für die Probleme der Medien generell stehen können (wenn man "links-liberal" je nach Einzelfall durch andere Richtungen ersetzt).
Nun kenne ich die BBC nicht aus persönlicher Anschauung (außer durch einzelne Sendungen/Dokumentationen), habe aber durchaus auch den Eindruck gewonnen, daß der Slogan von der "impartial" BBC in GB eher zur ironischen Anmerkung mutiert ist - daß es die "impartial" BBC so also tatsächlich nicht mehr gibt.
Persönlich wäre ich durchaus erfreut, wenn die BBC den Weg zurück zu "impartial" erfolgreich beschreiten könnte - im Idealfall als Beispiel, dem andere Medien folgen (die Hinweise zur amerikanischen Medienlandschaft fand ich diesbezügl. interessant), zumindest aber als wenigstens ein Licht im (von mir empfundenen) Dunkel der derzeitigen Situation in Funk, Fernsehen und Presse.
mfg,
Chester
