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19. Dez 2011, 06:06 Uhr
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#1 (Permalink)
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Team-Bot
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.763
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Damaskus: Schweigen über der Stadt
Eine graue Traurigkeit hängt über Damaskus - selbst in den christlichen Vierteln ist vom bevorstehenden Weihnachtsfest nichts zu merken. Von Kämpfen wurde die syrische Hauptstadt bislang verschont, aber seit Ausbruch der Proteste hat sich das Leben verändert.
Weiterlesen...
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19. Dez 2011, 06:34 Uhr
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#2 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 2.303
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Zitat:
Zitat von Team
Eine graue Traurigkeit hängt über Damaskus - selbst in den christlichen Vierteln ist vom bevorstehenden Weihnachtsfest nichts zu merken. Von Kämpfen wurde die syrische Hauptstadt bislang verschont, aber seit Ausbruch der Proteste hat sich das Leben verändert.
Weiterlesen...
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Das läßt sich aber auch so deuten, daß diese christlichen Enklaven die letzten sind, und das der "arabische Frühling" schon anderweitig Zeichen gesetzt hat. Gegen Christen, und sie zum verlassen ihrer Heimatländer veranlasst.
Dies ist die besondere Tragik, daß es eigentlich immer die Despoten waren, auch Saddam Hussein, der den Christen noch eine gewisse Gleichberechtigung garantierte, die dann, wenn die Despoten geschliffen wurden, deren politischen Systeme endeten, auch das Ende der Christen jeweils mit sich brachte.
So gesehen, hat auch das Weihnachten in Syrien was von einer Götterdämmerung und die sorgenvolle Stille dürfte mehr als berechtigt sein.
Gruß
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Islam --> Jihad --> al Quaeda.
Ueberzeugung --> Konzept --> Implementierung.
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21. Dez 2011, 10:38 Uhr
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#3 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 2.303
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Tja, wen interessieren schon die paar doofen Christen, die da vertrieben wurden und werden, umgebracht wurden und werden.
Hatte aber eher noch mit der Klarstellung gerechnet, daß natürlich diese islamischen Strömungen, eigentlich wie immer, nicht der Islam sind. 
Gruß
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Islam --> Jihad --> al Quaeda.
Ueberzeugung --> Konzept --> Implementierung.
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21. Dez 2011, 11:51 Uhr
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#4 (Permalink)
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Genausodenker
Registriert seit: Nov 2009
Ort: Ultima Tralaland
Beiträge: 4.870
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Fairerweise sollte man sagen, dass es den islamischen Syrern auch nicht gerade so gut geht. Sein Regime steht politisch Saddam Husseins Irak nahe.
__________________
Was bin ich heute wieder für ein Schelm. Semikolon, Klammer zu
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21. Dez 2011, 12:13 Uhr
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#5 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Feb 2009
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.959
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Zitat:
Zitat von Curtis Newton
Fairerweise sollte man sagen, dass es den islamischen Syrern auch nicht gerade so gut geht.
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Den ganzen islamischen Bewohnern im Nahen Osten wird es auch nicht besser gehen, solange sie unter der Doppelknute von Religion und diktatorischen Systemen leben. Ausserdem machen sie sich das Leben selbst zur Hölle mit ihrem ewigen Kampf Schiiten gegen Sunniten.
__________________
Der Egoist kümmert sich wenigstens nur um sein eigenes Glück. Der gutmenschliche Moralist will, dass Alle nach seiner Facon glücklich werden.
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21. Dez 2011, 12:53 Uhr
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#6 (Permalink)
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€NDSI€G
Registriert seit: Mai 2009
Ort: Le Camp des saints
Beiträge: 10.599
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dies
Zitat:
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Die Baath-Partei geht formal von der Doktrin einer einzigen ungeteilten arabischen Nation und einem gesamtarabischen Vaterland aus, in der Realität aber ist ihre Politik eher auf ein regionalistisches Großsyrien ausgerichtet. Als Grundprinzipien gelten Einheit, Freiheit, Sozialismus. Im Kern ist sie - wie bei der ursprünglichen Ideologie der Baath-Partei - säkular. Sie bildet in Syrien die dominierende Partei im nationalen Parteienbündnis Progressive Nationale Front. wikidings
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und das:
Zitat:
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Die Christen in Syrien betrachten die gegenwärtigen Proteste und Auflehnungen gegen das Regime Baschar al-Assad mit "großer Sorge". Dies unterstrich der syrisch-orthodoxe Metropolit von Aleppo, Yohanna Ibrahim Gregorios, in einem "Kathpress"-Gespräch am Mittwoch in Wien. Zwar seien mehr Demokratie, mehr Rechtsstaatlichkeit und freie Wahlen wünschenswert, der Weg dorthin müsse aber nicht notwendigerweise über "blutige Proteste" führen. Zugleich erinnerte der Metropolit daran, dass das Regime gerade für die Religionsgemeinschaften auch ein "hohes Maß an Sicherheit und Stabilität" gebracht habe. kath
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__________________
„Mit „Rettungspaket“, „Konjunkturspritze“, „Abwrackprämie“, „Schuldenbremse“, "Wachstumspakt" und „Rettungsschirm“ haben die vierhundert Vollzeitbeschäftigten in einem historisch kurzen Zeitraum mehr Als-Ob-Worte herstellen können als der seinerzeit noch von SED-Politbüromitglied Kurt Hager geleitete VEB Geschwätz im gesamten letzten Fünfjahrplanzeitraum der DDR." (PPQ)
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21. Dez 2011, 13:26 Uhr
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#7 (Permalink)
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Genausodenker
Registriert seit: Nov 2009
Ort: Ultima Tralaland
Beiträge: 4.870
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Zitat:
Zitat von VincentVega
Den ganzen islamischen Bewohnern im Nahen Osten wird es auch nicht besser gehen, solange sie unter der Doppelknute von Religion und diktatorischen Systemen leben.
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Syrien ist bekannt für seine vielen verschiedenen Religionen und Konfessionen, die derzeit keine Probleme miteinander haben.
Ist jetzt vllt. "Autobahn", aber die religiöse Knute hat man in Saudi-Arabien und im Iran.
Zitat:
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Ausserdem machen sie sich das Leben selbst zur Hölle mit ihrem ewigen Kampf Schiiten gegen Sunniten.
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Saddam Hussein hat den im Irak wirksam verhindert.
Erinnerst Du Dich an Jugoslawien? Entweder hat man Diktatur oder Konflikte zwischen ethnien und Religionsgemeinschaften, scheint es.
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Was bin ich heute wieder für ein Schelm. Semikolon, Klammer zu
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21. Dez 2011, 13:34 Uhr
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#8 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Feb 2009
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.959
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Zitat:
Zitat von Curtis Newton
Syrien ist bekannt für seine vielen verschiedenen Religionen und Konfessionen, die derzeit keine Probleme miteinander haben.
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Ja, die werden geschickt ausgelagert, z.B. in den Libanon.
Zitat:
Zitat von Curtis Newton
Ist jetzt vllt. "Autobahn", aber die religiöse Knute hat man in Saudi-Arabien und im Iran. Saddam Hussein hat den im Irak wirksam verhindert.
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Ja, und in Syrien die Diktatoren-Knute.
Zitat:
Zitat von Curtis Newton
Saddam Hussein hat den im Irak wirksam verhindert.
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Ja, in dem er die schiitische Mehrheit unterdrückt und alle hohen Posten mit Sunniten besetzt hat. Das ist vielleicht kurzfristig wirksam, aber auf Dauer nicht durchzuhalten. Irgendwann wäre auch der Topf übergekocht.
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Der Egoist kümmert sich wenigstens nur um sein eigenes Glück. Der gutmenschliche Moralist will, dass Alle nach seiner Facon glücklich werden.
Geändert von VincentVega (21. Dez 2011 um 13:34 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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21. Dez 2011, 13:38 Uhr
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#9 (Permalink)
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€NDSI€G
Registriert seit: Mai 2009
Ort: Le Camp des saints
Beiträge: 10.599
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Zitat:
Zitat von Curtis Newton
Erinnerst Du Dich an Jugoslawien? Entweder hat man Diktatur oder Konflikte zwischen ethnien und Religionsgemeinschaften, scheint es.
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oder 3. Lösungsmöglichkeit: Monarchie
man beachte Jordanien und Marokko
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„Mit „Rettungspaket“, „Konjunkturspritze“, „Abwrackprämie“, „Schuldenbremse“, "Wachstumspakt" und „Rettungsschirm“ haben die vierhundert Vollzeitbeschäftigten in einem historisch kurzen Zeitraum mehr Als-Ob-Worte herstellen können als der seinerzeit noch von SED-Politbüromitglied Kurt Hager geleitete VEB Geschwätz im gesamten letzten Fünfjahrplanzeitraum der DDR." (PPQ)
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21. Dez 2011, 13:38 Uhr
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#10 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Feb 2009
Ort: Regensburg
Beiträge: 3.959
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Zitat:
Zitat von Curtis Newton
Erinnerst Du Dich an Jugoslawien? Entweder hat man Diktatur oder Konflikte zwischen ethnien und Religionsgemeinschaften, scheint es.
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Es scheint aber nur so. Ich denke, dass es im Fall Jugoslawiens nicht an Diktatur oder nicht Diktatur gelegen hat, sondern daran, dass die Serben ihre Vormachtstellung nicht aufgeben wollten und sich plötzlich als Minderheiten in den neu entstandenen Staaten wiederfanden.
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