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24. Apr 2007, 07:01 Uhr
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#1 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.265
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Beschneidung, Diskriminierung für Männer?
Zitat:
Zitat von MorganLeFay
Scotty, er Aufmacher fuer diesen Strang ist nunmal der Iran. Mach einen Strang fuer Beschneidung etc auf, und da wird ueber Beschneidung geredet.
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Ich frage mich hier, wenn eine Kleiderordnung für Frauen (gibt es das auch für Männer im Koran?) diskriminieren ist, inwieweit ist dann eine rituelle Körperverletzung für Säuglinge oder kleine Kinder diskriminierend, denen ein Teil ihrer Anatomie nur deswegen abgeschnitten wird, weil der Glaube es so möchte.
Medinzinisch Begründete Beschneidungen wollte ich bei der Debatte außen vor lassen.
Hygienische Grundlagen dafür gibt es nun schon länger nicht mehr, das kann also auch keine Ausrede mehr sein.
Wie also steht es mit der Beschneidung?
Ist die aus religiösen Gründen in Ordnung, weil sie ja keiner sieht, oder auch eine Form der Diskriminierung?
Schließlich kann auch keiner was dafür das er als Junge zur Welt kommt, und dagegen wehren kann er sich ja auch nicht.
__________________
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
Geändert von Amanda (24. Apr 2007 um 07:03 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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24. Apr 2007, 10:27 Uhr
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#2 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Dass es dafür keine Hygienischen Grundlagen mehr gibt, ist falsch. Die aktuelleste dürfte sein, dass sich beschnittene Männer wesentlich seltener mit HIV infizieren. Da gab es tatsächlich schon Überlegungen, so etwas allgemein vorzuschlagen, um Infektionsraten runter zu kriegen.
Außerdem ist dir augenscheinlich nicht klar, dass Diskriminierung etwas ist, was vom Staat ausgeht. So lange nicht grundlos vorgeschrieben ist, alle Kinder beschneiden zu lasen, ist da keine Diskriminierung im Spiel. Weder sind beschnittene Menschen später mehr noch weniger wert.
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24. Apr 2007, 11:41 Uhr
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#3 (Permalink)
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Jolandös
Registriert seit: Mär 2007
Ort: An einem schönen Ort, grün und ruhig
Beiträge: 1.025
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@ Siran
Ist Beschneidung Körperverletzung?
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Wer auszog, um Geschichte zu schreiben, darf sich nicht beschweren, wenn sie dann auch geschrieben wird.
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24. Apr 2007, 12:00 Uhr
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#4 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Zitat:
Zitat von comment
@ Siran
Ist Beschneidung Körperverletzung?
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Beschneidung von Männern wohl eher weniger, bei Beschneidung von Frauen würde ich ja sagen. Aber da solltest du wohl einen Juristen fragen.
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24. Apr 2007, 12:11 Uhr
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#5 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.265
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Zitat:
Zitat von Siran
Dass es dafür keine Hygienischen Grundlagen mehr gibt, ist falsch. Die aktuelleste dürfte sein, dass sich beschnittene Männer wesentlich seltener mit HIV infizieren. Da gab es tatsächlich schon Überlegungen, so etwas allgemein vorzuschlagen, um Infektionsraten runter zu kriegen.
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Hier erfolgt die Grundlage aber aufgrund einer religiösen Bestimmung.
Und gegen HIV hilft wohl ein Kondom wesentlich sicherer als eine Beschneidung.
Zitat:
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So lange nicht grundlos vorgeschrieben ist, alle Kinder beschneiden zu lasen, ist da keine Diskriminierung im Spiel.
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Ach so, und die Begründung, weil der Gott der Juden und der Gott der Moslems das von männlichen Säuglingen fordern ist also Begründung genug um keine Diskriminierung zu sehen?
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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24. Apr 2007, 13:06 Uhr
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#6 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Zitat:
Zitat von Amanda
Hier erfolgt die Grundlage aber aufgrund einer religiösen Bestimmung.
Und gegen HIV hilft wohl ein Kondom wesentlich sicherer als eine Beschneidung.
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Das hatte ich ja gar nicht bestritten, ich hatte nur darauf hingewiesen, dass es durchaus auch nach wie vor eine gesundheitliche Komponente gibt, die für eine Beschneidung spricht, weil du das bestritten hast.
Zitat:
Zitat von Amanda
Ach so, und die Begründung, weil der Gott der Juden und der Gott der Moslems das von männlichen Säuglingen fordern ist also Begründung genug um keine Diskriminierung zu sehen?
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In welchem Staat ist denn bitte vorgeschrieben, dass alle Männer, unabhängig von ihrer Religion, beschnitten werden müssen?
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24. Apr 2007, 13:24 Uhr
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#7 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.649
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Zitat:
Zitat von Siran
In welchem Staat ist denn bitte vorgeschrieben, dass alle Männer, unabhängig von ihrer Religion, beschnitten werden müssen?
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Kann man denn das von der Religion trennen? Die Religion war doch der ursprüngliche Grund für die Beschneidung, oder?
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Ignorierliste
Ab jetzt sind auf meiner Liste alle guten Dinge Drei.
Member IG Whisk(e)y
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24. Apr 2007, 13:48 Uhr
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#8 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.265
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Zitat:
Zitat von Siran
In welchem Staat ist denn bitte vorgeschrieben, dass alle Männer, unabhängig von ihrer Religion, beschnitten werden müssen?
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Reicht es nicht wenn eine Religion es schon verpflichtend für ihre Mitglieder vorschreibt? Bei den Juden z.B. unter Brit_Mila
Wo steht geschrieben das NUR der Staat diskriminieren kann?
Zitat:
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Beschneidung von Männern wohl eher weniger, bei Beschneidung von Frauen würde ich ja sagen.
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Wieso ist eigentlich die Beschneidung von Männern oder Kinder für Dich eher weniger Körperverletzung als die von einer Frau?
Immerhin wird den Männern ein Teil ihrer Anatomie abgeschnitten der durchaus einen Sinn und Zweck hat.
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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24. Apr 2007, 13:49 Uhr
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#9 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.823
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Weil die Beschneidung der Frau eine aeusserst schwere Verletzung ist?
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So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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24. Apr 2007, 13:54 Uhr
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#10 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Mär 2007
Beiträge: 255
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Zitat:
Zitat von Amanda
Schließlich kann auch keiner was dafür das er als Junge zur Welt kommt, und dagegen wehren kann er sich ja auch nicht.
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In Amerika ist gerade ein Fall vor Gericht, wo ein Vater, der dabei ist zum Judentum zu konvertieren, vor Gericht die Erlaubnis einklagen möchte, seinen 12jährigen Sohn beschneiden zu lassen.
Gegen den Willen der leiblichen Mutter und des Kindes.
(Das Sorgerecht liegt derzeit beim Vater. Es liegt keine medizinische Notwendigkeit vor.)
Quelle: http://www.doctorsopposingcircumcisi...fo/appeal.html
Den Gedanken mal ein bisschen weiter getrieben, bis zu welchem Alter liegt den das Sorgerecht noch beim Vater?
Wenn das erlaubt werden würde, könnten Eltern in gleichem Szenario auch ihre 17 jährigen Söhne zur Beschneidung zwingen?
Würde der Staat, die Durchsetzung der Beschneidung unterstützen müssen?
Bspw. das "Kind" aus der Obhut der Mutter entfernen, wenn es sich dahin flüchten würde?
Zitat:
Zitat von Siran
...ich hatte nur darauf hingewiesen, dass es durchaus auch nach wie vor eine gesundheitliche Komponente gibt, die für eine Beschneidung spricht...
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Und auch dagegen, das eine "Schutzhülle" bei der einen oder anderen Gelegenheit nützlich sein kann, leuchtet auch ein.
Aber das kann der jeweilige Penis-Besitzer das ja für sich abwägen, wenn er ein entsprechendes Alter erreicht hat.
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