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Alt 29. Aug 2008, 17:23 Uhr   1 Links(s) verweist von irgendwo auf diesen Beitrag. Klicke hier, um es zu öffnen. #1 (Permalink)
Team
Team-Bot
 
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Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 874
Standard McCain nominiert Alaskas Gouverneurin Palin als Vize

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber McCain hat sich entschieden: Alaskas Gouverneurin Palin soll nach US-Medienberichten seine Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin werden. Die 44-Jährige gilt als politische Reformerin, ist aber landesweit kaum bekannt.

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Alt 29. Aug 2008, 17:30 Uhr   #2 (Permalink)
DreadfulGreat
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Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.090
Standard

Zitat:
Zitat von Team Beitrag anzeigen
Die 44-Jährige gilt als politische Reformerin, ist aber landesweit kaum bekannt.
Doch doch - ist das nicht die Frau von Monty Python's Michael Palin?
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Alt 29. Aug 2008, 17:33 Uhr   #3 (Permalink)
MorganLeFay
milkaholic
 
Benutzerbild von MorganLeFay
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.823
Standard

Vermutlich... nicht.

Klingt für mich nach einem Versuch, Hillarys Zielgruppe zu umgarnen. Immerhin, als ich Alaska las, habe ich erst geschluckt, aber Palin hat mit dem Politsumpf da nicht ganz so viel zu tun...
__________________
So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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Alt 29. Aug 2008, 18:37 Uhr   #4 (Permalink)
Gaucho
Senior Member
 
Registriert seit: Apr 2008
Beiträge: 833
Standard

Zitat:
Zitat von MorganLeFay Beitrag anzeigen
Klingt für mich nach einem Versuch, Hillarys Zielgruppe zu umgarnen.
Ja, das denke ich auch, denn immerhin haben eine ganze Menge Hillary-Anhänger angekündigt, McCain wählen zu wollen. Allerdings ist Hillary eine Liberale, und wie man nur aus Ärger von ihr zum Republikaner McCain wechseln kann, ist mir schleierhaft. Vielleicht siegt das liberale Herz angesichts des Palin-Falken.

Ich denke aber, dass es vielen Obama-Wählern noch leid tun wird, ihn und nicht Hillary gepuscht zu haben. Hillary hätte gegen McCain siegen können, bei Obama ist das höchst unsicher.
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Alt 29. Aug 2008, 19:24 Uhr   #5 (Permalink)
Wahnfried44
Member of W.Hofer_Clan
 
Benutzerbild von Wahnfried44
 
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.568
Standard

Zitat:
Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
Hillary hätte gegen McCain siegen können, bei Obama ist das höchst unsicher.
In der Konstellation wird Obama verlieren; immerhin sagen 5% der Amerikaner offen, dass sie keinen Farbigen wählen wollen. Die Dunkelzimmer dürfte viel höher liegen.
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
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Alt 30. Aug 2008, 09:21 Uhr   #6 (Permalink)
Mark Mallokent
Senior Member
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.691
Standard

Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
In der Konstellation wird Obama verlieren; immerhin sagen 5% der Amerikaner offen, dass sie keinen Farbigen wählen wollen. Die Dunkelzimmer dürfte viel höher liegen.
Wenn Obama verliert, hat er doch gleich die perfekte Entschuldigung.
__________________
Praise the Lord and pass the ammunition.
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Alt 30. Aug 2008, 10:07 Uhr   #7 (Permalink)
Gaucho
Senior Member
 
Registriert seit: Apr 2008
Beiträge: 833
Standard

Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Wenn Obama verliert, hat er doch gleich die perfekte Entschuldigung.
Das ist wahr. Hillary wäre es schwerer gefallen, eine Rechtfertigung zu finden, wenn sie doch verloren hätte. Nur würde Obamas "perfekte Entschuldigung" tatsächlich stimmen, denn Menschen, nicht nur Amerikaner, sind Rassisten.
Wobei der Rassismus eher eine Gefühlssache ist. Ich könnte mir denken, dass bei den Republikanern und anderen Konservativen z. B. Mrs Rice eine gefühlte Weiße ist.

Unabhängig von Obama: Warum gilt eigentlich einer, dessen einer Elternteil ein Weißer und der andere ein Schwarzer ist, automatisch immer als Schwarzer? Das finde ich eine interessante Frage, sehr gut behandelt übrigens in "Der menschliche Makel" von Philip Roth.
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Alt 30. Aug 2008, 11:18 Uhr   #8 (Permalink)
Meister Brubbel
Cheeseboiger!
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
Standard

eine nur auf den ersten blick erstaunliche wahl von mccain. für ein erste "ah" und ein zweites "oh" es reichen könnte, danach die luft aber schon raus ist. die dame einfach ein zu unbeschriebenes blatt sie ist. zudem wird der präsi gewählt und nicht sein vize.
__________________
Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin
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Alt 30. Aug 2008, 23:15 Uhr   #9 (Permalink)
Mark Mallokent
Senior Member
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.691
Standard

Zitat:
Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
Das ist wahr. Hillary wäre es schwerer gefallen, eine Rechtfertigung zu finden, wenn sie doch verloren hätte. Nur würde Obamas "perfekte Entschuldigung" tatsächlich stimmen, denn Menschen, nicht nur Amerikaner, sind Rassisten.
Das behauptest du. In aller Regel pflegt man den Politiker zu wählen, der wirklich oder scheinbar die eigenen Interessen vertritt. Möglicherweise meint ja die Mehrheit, daß Obama das nicht tue.
Zitat:
Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
Wobei der Rassismus eher eine Gefühlssache ist. Ich könnte mir denken, dass bei den Republikanern und anderen Konservativen z. B. Mrs Rice eine gefühlte Weiße ist.

Unabhängig von Obama: Warum gilt eigentlich einer, dessen einer Elternteil ein Weißer und der andere ein Schwarzer ist, automatisch immer als Schwarzer? Das finde ich eine interessante Frage, sehr gut behandelt übrigens in "Der menschliche Makel" von Philip Roth.
Das eigentlich Interessante an Roths Buch ist meines Erachtens, daß man solche Einstufungen wie "Schwarz" und "Weiß" nicht einfach hinnehmen muß, sondern sie beeinflussen kann. Der Held des Buches, ein Schwarz-Weißer Mischling schafft es, sich eine Identität als Jude zuzulegen, woraufhin niemand auf die Idee kommt, ihn für einen Schwarzen zu halten.
__________________
Praise the Lord and pass the ammunition.
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Alt 31. Aug 2008, 10:46 Uhr   #10 (Permalink)
Gaucho
Senior Member
 
Registriert seit: Apr 2008
Beiträge: 833
Standard

Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Das behauptest du. In aller Regel pflegt man den Politiker zu wählen, der wirklich oder scheinbar die eigenen Interessen vertritt. Möglicherweise meint ja die Mehrheit, daß Obama das nicht tue.
So ist es bei uns, ich bin mir aber nicht sicher, ob wir in Deutschland schon einen Schwarzen wählen würden. Einen Türken mal nicht, oder? Und dann Amerika, da ist die Trennlinie zwischen schwarz und weiß sehr scharf. Ich glaube auch nicht unbedingt daran, dass wir immer den Politiker wählen, von dem wir annehmen, dass er unsere Interessen vertritt. Wählen hat mehr mit dem Bauch als mit dem Kopf zu tun. Wir wählen den, von dem wir glauben, dass er insgesamt unser Weltbild vertritt; wenn wir fürchten, dass er politisch momentan auf dem falschen Dampfer ist, wählen wir ihn trotzdem, rein aus dem Gefühl heraus, unsere Stimme "den anderen" nicht zu gönnen.

Zitat:
Zitat von Mark Mallokent
Das eigentlich Interessante an Roths Buch ist meines Erachtens, daß man solche Einstufungen wie "Schwarz" und "Weiß" nicht einfach hinnehmen muß, sondern sie beeinflussen kann. Der Held des Buches, ein Schwarz-Weißer Mischling schafft es, sich eine Identität als Jude zuzulegen, woraufhin niemand auf die Idee kommt, ihn für einen Schwarzen zu halten.
Er "beeinflußt" seine Einstufung nicht, er türkt sie. Er muss seine ganze Familie verleugnen und jeden Kontakt zu ihr abbrechen, weil man nur ihm nicht auf Anhieb seine afroamerikanische Abstammung ansieht. Er tauscht eine diskriminierte Rasse gegen eine andere ein und lebt lebenslang in der Furcht, "aufzufliegen". Das nenne ich nicht "die Einstufung nicht hinnehmen, sondern beeinflussen".
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