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12. Aug 2008, 19:35 Uhr
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#41 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 79
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Zitat:
Zitat von Siran
Irgendwie fehlt dazu ein wirkliches Referendum. Schließlich wurde der georgische Teil der Bevölkerung gar nicht gefragt, wenn das, was ich dazu gelesen habe, stimmt.
Mal abgesehen davon hat das Kosovo mit etwas über 2 Mio. Einwohnern wohl tatsächlich eine Chance auf eine eigenständige Unabhängigkeit. Südossetien hat 70.000 Einwohner...
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Dass der georgische Teil der Bevölkerung von Südossetien nicht gefragt wurde, ist möglich. Aber bei einer Bevölkerung mit russischen Pässen von über 90 % stand das Ergebnis eines Referendums von vorneherein fest.
Ich glaube, dass sich die Südosseten mit den Osseten die zu Russland gehören, vereinen wollen - kann mich aber auch irren und die Osseten wollen einen eigenen Staat, unabhängig von Georgien und Russland, bilden.
Geändert von Isegrim (12. Aug 2008 um 19:44 Uhr Uhr).
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12. Aug 2008, 19:37 Uhr
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#42 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.530
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44
etwas weniger als Andorra, das reicht doch............
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Angesichts der Tatsache, dass Südossetien wohl keine Wirtschaft hat, von der man sprechen könnte, wohl eher nicht.
Südossetien hat nen geschätztes BIP von 15 Mio. Dollar.
Andorras liegt bei 2,7 Mrd. Dollar.
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12. Aug 2008, 19:41 Uhr
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#43 (Permalink)
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Junior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 23
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Die Behauptung in Wikipedia
Zitat:
Zitat von Siran
...
Das entspricht genau dem, was ich oben geschrieben habe. Dass man nämlich einen Teil des Bevölkerung von den Wahlen ausgeschlossen hat. Im Übrigen ist so ein Referendum ohne Anerkennung durch das jeweilige regierende Regime auch gar nicht gültig.
Wie war das noch mit diesen Eseln?
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Die Auschluß-Behauptung in Wikipedia ist nicht belegt, sie ist behauptet.
Ferner, so denn es stimmen würde, wäre zu fragen, wieviele Menschen denn angeblich vom Referendum ausgeschlossen wurden.
In jedem Fall gilt: Der Diktator Saakaschwili hatte kein Recht Südossetien mit einem völkerrechtswidrigen Überfallkrieg zu überziehen.
So sieht es nicht nur Lomonossow.
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12. Aug 2008, 19:47 Uhr
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#44 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 79
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Zitat:
Zitat von Lomonossow
In jedem Fall gilt: Der Diktator Saakaschwili hatte kein Recht Südossetien mit einem völkerrechtswidrigen Überfallkrieg zu überziehen.
So sieht es nicht nur Lomonossow.
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So wie du, lieber Lomonossow, muss es jeder gerechte Mensch sehen!
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12. Aug 2008, 19:48 Uhr
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#45 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.835
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So beim Durchlesen der Berichterstattung frage ich mich mittlerweile, inwieweit es überhaupt um Südossetien geht. In Abchasien geht das seit Ewigkeiten so, im Frühling hätte es auch da beinahe schon geknallt.
(Und Abchasien war zumindest schonmal kurz unabhängig, bevor Stalin das Georgien angeschlossen hat.)
Südossetien wird faktisch vom russischen Geheimdienst regiert, und anders als Abchasien stehen die Südossetier (heißen die so?) den Russen eher offen gegenüber (wobei Abchasien sich auch vom Rest der Welt auer Russland verlassen vorkommt und sich deshalb Russland annähert). Das russische Interesse scheint aber an Abchasien erstmal größer zu sein.
Dass Georgien selbst Russland ein Dorn im Auge ist, und dass Georgien sich andererseits in diesem lange schwelenden Konflikt teilweise mies verhalten hat (s. den Krieg in den frühen 90ern), kommt zu der verfahrenen Situation noch hinzu.
Zitat:
Zitat von Siran
Angesichts der Tatsache, dass Südossetien wohl keine Wirtschaft hat, von der man sprechen könnte, wohl eher nicht.
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Schmuggel.
__________________
So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
Geändert von MorganLeFay (12. Aug 2008 um 19:48 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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12. Aug 2008, 19:48 Uhr
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#46 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Jun 2008
Beiträge: 73
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Zitat:
Zitat von Lomonossow
Die Auschluß-Behauptung in Wikipedia ist nicht belegt, sie ist behauptet.
Ferner, so denn es stimmen würde, wäre zu fragen, wieviele Menschen denn angeblich vom Referendum ausgeschlossen wurden.
In jedem Fall gilt: Der Diktator Saakaschwili hatte kein Recht Südossetien mit einem völkerrechtswidrigen Überfallkrieg zu überziehen.
So sieht es nicht nur Lomonossow.
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Südossetien ist eine ehemalige georgische Provinz die Unabhängigkeit von Georgien haben will -- so weit so gut. Tschetschenien ist eine ehemalige russische Provinz die ihre Unabhängigkeit von Russland haben will. Wie rechtfertigst Du den Angriffskrieg des Demokraten Putin auf Tschetschenien?
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12. Aug 2008, 19:55 Uhr
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#47 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 79
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Zitat:
Zitat von johannes
Südossetien ist eine ehemalige georgische Provinz die Unabhängigkeit von Georgien haben will -- so weit so gut. Tschetschenien ist eine ehemalige russische Provinz die ihre Unabhängigkeit von Russland haben will. Wie rechtfertigst Du den Angriffskrieg des Demokraten Putin auf Tschetschenien?
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Du fragst zwar nicht mich, aber ich fände es richtig, auch Tschetschenien in die Freiheit zu entlassen. Tschetschenien ist eine Wunde im russischen Staatsgefüge, die sich erst mit einer Amputation schließen wird. Schmerzlich aber heilsam!
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12. Aug 2008, 19:59 Uhr
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#48 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.835
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Ziemlich umfassende und interessante Analyse von Simon Sebag Montefiore, den ich sehr schätze:
Zitat:
...
When that proud, cocky bantam, Georgia, became independent in 1991, the Russian double-headed eagle was humiliated. Ever since, Russian interference and skulduggery has bedevilled Georgia. Russia encouraged southern Ossetia to establish a statelet within Georgia, whose inept, insane first President, Zviad Gamsakhurdia, had inflamed ethnic tensions.
...
Georgia is not guiltless: most Georgians I know care little about Ossetia even though it is part of sovereign Georgia. But in order to join Nato, President Saakashvili wanted to settle Georgia's instability by reclaiming Ossetia and Abkhazia. By seizing Tskhinvali, he took one hell of a gamble that Russia wouldn't intervene. Georgia is paying a high price for this. To finish this vicious circle, Russian attacks show how badly Georgia needs EU/Nato protection, yet Georgia will never get it while embroiled in fighting.
The retaking of Ossetia is a minor part of the Russian campaign. More significant is the attack on Georgia proper, which reasserts Russia's hegemony over the Caucasus, assuages the humiliations of the past 20 years, subverts Georgian democracy - and defies and defangs American superpowerdom. The swaggering arrival of Vladimir Putin, now the Prime Minister, across the border, macho in his tight jeans and white leather jacket, shows he, not President Medvedev, remains Russia's paramount leader.
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So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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12. Aug 2008, 21:37 Uhr
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#49 (Permalink)
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SCHLEMMER!!!!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.189
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Zitat:
Zitat von johannes
Südossetien ist eine ehemalige georgische Provinz die Unabhängigkeit von Georgien haben will -- so weit so gut. Tschetschenien ist eine ehemalige russische Provinz die ihre Unabhängigkeit von Russland haben will. Wie rechtfertigst Du den Angriffskrieg des Demokraten Putin auf Tschetschenien?
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Hallo lomonossow? Kommt da noch was?
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“Religion is an insult to human dignity. With or without it, you’d have good people doing good things and evil people doing bad things, but for good people to do bad things, it takes religion.”
Steven Weinberg, Nobel Laureate in physics.
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12. Aug 2008, 23:04 Uhr
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#50 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 736
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Zitat:
Zitat von Siran
Ich finde eigentlich, dass Georgien hier nicht mutig ist, sondern eigentlich das macht, was jeder andere souveräne Staat auch macht: Die Staatsgewalt durchsetzen!
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Als Milosevic Ähnliches versuchte, wurde er als »Schlächter des Balkans« betitelt...
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