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15. Mai 2008, 18:10 Uhr
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#21 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.572
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Wirklich sehr böse betrachtet. Irgendwie fehlt mir der Umstand, dass die Araber einen WK entfesselt haben und dann von den Siegermächten bestraft wurden. Außerdem scheinst du die Forderungen der Sudetendeutschen bis vor einieger Zeit komplett auszublenden.
Ich würde gerne festhalten: Ursache des Konflikts ist die Staatsgründung Israels auf arabischem Territorium mit der damit einhergehenden Vertreibung und nicht die von dir geschilderte Weigerung, die Kollateralschäden anderswo unterzubringen.
Palästinenser gedenken der Vertreibung vor 60 Jahren | tagesschau.de
Mit anderen Augen
DG
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Ich blende die sudetendeutschen Landsmannschaften und die Pommern und die Ostpreussen und die Eskimos in keiner Weise aus - beachte den Begriff "mit Gewalt einfordern" - Das beschreibt nicht Politkasper und Clowns wie Czaja und Hupka und deren Fanklubs.
Zitat:
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Ich würde gerne festhalten: Ursache des Konflikts ist die Staatsgründung Israels auf arabischem Territorium mit der damit einhergehenden Vertreibung und nicht die von dir geschilderte Weigerung, die Kollateralschäden anderswo unterzubringen.
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es kommt beim Stöbern in Erinnerungen immer darauf an, wie weit man zurück geht. Genau das ist in meinen Aufgen das Problem.
DEINE Sichtweise stimmt, wenn man tut als habe es das 3.Reich nie gegeben, die peinliche Rolle der Engländer vergisst und ignoriert das mehr Juden aus Arabien vertrieben wurden, als Palästinenser aus Palästina.
Das können wir mit mehr oder weniger sinnvollen Posts noch jahrelang treiben, ohne ein intelligentes Ergebnis zu erzielen. Dabei würden wir eben alles wiederholen was die Israelis, Araber und Palästinenser in dieser Frage verbockt haben , und gleichzeitig überaus eloquente aber sinnlose Analysen verfassen.
Wie ich sagte - mit derlei Betrachtungen wird niemand jemals diesen Konflikt lösen.
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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15. Mai 2008, 21:43 Uhr
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#22 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 671
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Ich würde gerne festhalten: Ursache des Konflikts ist die Staatsgründung Israels auf arabischem Territorium mit der damit einhergehenden Vertreibung und nicht die von dir geschilderte Weigerung, die Kollateralschäden anderswo unterzubringen.
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Selbst wenn man den Hauptgrund des Konflikts in der Gründung Israels sieht, worin ich ihn nicht sehe, dann ist doch kein Lösungsversuch darin zu sehen, Israel das Existenzrecht abzusprechen, wie es auch von linker Seite geschieht.
Der Staat existiert seit 60 Jahren und ein Zurück gibt es nicht.
Zu den anderen Kommentaren, DreadfulGreat, lass mich Hermann L. Gremliza zitieren:
So schwer es dem Freund des Friedens fallen mag, das zu begreifen: Israel führt nicht Krieg, wie die Deutschen ihre Kriege geführt haben und führen, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, die der Haß der Völker nach Palästina getrieben hat, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Die Juden versuchen nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Sie versuchen, sich zu retten. Ob ihre Regierung das immer auf die vernünftigste Weise tut, mag bezweifelt werden. Welche Regierung täte das?
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15. Mai 2008, 22:08 Uhr
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#23 (Permalink)
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wäre ein toller Moorgraf
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 654
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Zitat:
Zitat von Apollon7
[...]
Zu den anderen Kommentaren, DreadfulGreat, lass mich Hermann L. Gremliza zitieren:
So schwer es dem Freund des Friedens fallen mag, das zu begreifen: Israel führt nicht Krieg, wie die Deutschen ihre Kriege geführt haben und führen, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, die der Haß der Völker nach Palästina getrieben hat, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Die Juden versuchen nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Sie versuchen, sich zu retten. Ob ihre Regierung das immer auf die vernünftigste Weise tut, mag bezweifelt werden. Welche Regierung täte das?
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Danke für das prächtige Gremliza-Zitat. Ich, wer hätte das gedacht, bin vollkommen überzeugt.
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15. Mai 2008, 22:23 Uhr
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#24 (Permalink)
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wäre ein toller Moorgraf
Registriert seit: Dez 2007
Beiträge: 654
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Man beachte übrigens mal, unter welchem wunderhübschen Titel hier unser aller Lieblingspolitikmagazin über einen palästinensischen Raketenangriff auf ein israelisches Einkaufszentrum berichtet:
Israel droht Hamas mit "beispielloser Gewalt"
Was blieb den armen Palis denn da übrig, als vorab zu versuchen, ein paar jüdische Zivilisten zu pulverisieren und sich händereibend darauf zu freuen, daß es jetzt womöglich mal wieder einigen palästinensischen Kindern ans Leben geht, damit man dann wieder demonstrativ jammern, wehklagen und Rache schwören kann?
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15. Mai 2008, 23:35 Uhr
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#25 (Permalink)
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links liberal
Registriert seit: Jul 2007
Beiträge: 179
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Zitat:
Zitat von Parker
Nun ist so ein Granatenbeschuß ja nicht unbedingt ein Unfall. Ich halte ihn eher für einen kriegerischen Akt. Da erscheint es mir schon bedenkenswert, wenn der nur als Randnotiz in der Beklagung der Antwort darauf auftaucht.
Wenn wir uns mittlerweile daran gewöhnt haben, daß Israel täglich beschossen wird, erscheint es mir übrigens dennoch ein wenig frech, zu erwarten, daß die Beschossenen das gleichsam mit einem Schulterzucken abtun. (Das jetzt allerdings nicht an Dich persönlich.)
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allerdings, ist ein schulterzucken nicht eben empfehlenswert - wehrhaftigkeit ist das eine, das angebot für verhandlungen ein anderes
Peace Now
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Zitat:
Zitat von Apollon7
Selbst wenn man den Hauptgrund des Konflikts in der Gründung Israels sieht, worin ich ihn nicht sehe, dann ist doch kein Lösungsversuch darin zu sehen, Israel das Existenzrecht abzusprechen, wie es auch von linker Seite geschieht.
Der Staat existiert seit 60 Jahren und ein Zurück gibt es nicht.
Zu den anderen Kommentaren, DreadfulGreat, lass mich Hermann L. Gremliza zitieren:
So schwer es dem Freund des Friedens fallen mag, das zu begreifen: Israel führt nicht Krieg, wie die Deutschen ihre Kriege geführt haben und führen, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, die der Haß der Völker nach Palästina getrieben hat, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Die Juden versuchen nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Sie versuchen, sich zu retten. Ob ihre Regierung das immer auf die vernünftigste Weise tut, mag bezweifelt werden. Welche Regierung täte das?
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vielen dank, für ein treffendes zitat
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le chaim !
Geändert von blues (15. Mai 2008 um 23:35 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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16. Mai 2008, 10:31 Uhr
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#26 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.090
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Zitat:
Zitat von Brimborium
Das können wir mit mehr oder weniger sinnvollen Posts noch jahrelang treiben, ohne ein intelligentes Ergebnis zu erzielen. Dabei würden wir eben alles wiederholen was die Israelis, Araber und Palästinenser in dieser Frage verbockt haben , und gleichzeitig überaus eloquente aber sinnlose Analysen verfassen.
Wie ich sagte - mit derlei Betrachtungen wird niemand jemals diesen Konflikt lösen.
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Stimmt. Ich wollte aber auch keinen Konflikt lösen, sondern mich mit anderen Foristen über den Hintergrund dieses Konfliktes argumentativ austauschen
Zitat:
Zitat von Apollon7
Selbst wenn man den Hauptgrund des Konflikts in der Gründung Israels sieht, worin ich ihn nicht sehe, dann ist doch kein Lösungsversuch darin zu sehen, Israel das Existenzrecht abzusprechen, wie es auch von linker Seite geschieht.
Der Staat existiert seit 60 Jahren und ein Zurück gibt es nicht.
Zu den anderen Kommentaren, DreadfulGreat, lass mich Hermann L. Gremliza zitieren:
So schwer es dem Freund des Friedens fallen mag, das zu begreifen: Israel führt nicht Krieg, wie die Deutschen ihre Kriege geführt haben und führen, nicht um Raum für ihr Volk ohne Raum, um den Zugriff auf Rohstoffe oder um weltpolitische Bedeutung. Israel führt Krieg, um den Juden, die der Haß der Völker nach Palästina getrieben hat, endlich ein Leben in Sicherheit zu bieten. Die Juden versuchen nicht, andere unter ihre Herrschaft zu zwingen oder zu ihrem Gott zu bekehren. Sie versuchen, sich zu retten. Ob ihre Regierung das immer auf die vernünftigste Weise tut, mag bezweifelt werden. Welche Regierung täte das?
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Irgendwie scheine ich missverstanden zu werden: Ein Existenzrecht Israels habe ich nie bestritten. Wollen wir es in Stein meißeln?
Zitat:
DG ist für ein Lebensrecht der Israelis auf dem Territorium des Staates Israel
DG will nicht, dass die Juden ins Meer getrieben werden
DG ist für eine 2-Staaten-Lösung, deren Details noch vereinbart werden müssen
16. Mai 2008
DreadfulGreat
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So. Auf dieser Grundlage werde ich weiterhin über Ursachen, Folgen, Konsequenzen dieses Konkliktherds schreiben, ohne diese Begriffe inhaltlich zu vermischen. Danke.
DG
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16. Mai 2008, 11:12 Uhr
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#27 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Wirklich sehr böse betrachtet. Irgendwie fehlt mir der Umstand, dass die Araber einen WK entfesselt haben und dann von den Siegermächten bestraft wurden. Außerdem scheinst du die Forderungen der Sudetendeutschen bis vor einieger Zeit komplett auszublenden.
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Was hat denn die Frage, ob man einen Weltkrieg ausgelöst hat, damit zu tun, ob man Vertriebene integrieren kann? Du kannst auch die Polen als Beispiel nehmen, wenn du willst, die nach dem 2. Weltkrieg auch noch einmal hübsch umgesiedelt wurden oder die Israelis selbst, die seit 60 Jahren Menschen aus aller Herren Länder bei sich aufnehmen und zu einem Staatsvolk verschmelzen.
Auch mögen die Sudetendeutschen Forderungen, vor allem nach Entschädigung, erheben, aber von irgendwelchen Terroranschlägen und Morden an Polen wäre mir jetzt nichts bekannt. Und auf dem rechtlichen Weg darf doch jeder versuchen zu erlangen, was er für sein Recht hält.
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16. Mai 2008, 11:50 Uhr
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#28 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 556
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Wenn denn Israel schon als künstlicher Staat umschrieben wird ( was auch immer das sein soll, denn es erschließt sich mir nicht so ganz, wann ein Staat "natürlichen" Ursprungs sein soll, und ab wann er als ein "künstlicher" gilt.
Mir ist allerdings sehr wohl klar, warum ein Staat als "künstliches" Konstrukt abgestempelt wird, dazu braucht man lediglich den weltweiten Gegnern Israels zuzuhören.). - aber wenn Israel schon als künstlich beschrieben werden, - was in aller Welt sind dann die Palästinenser, die als solche erst seit den späten 60igern so benannt werden, zuvor aber eigentlich Syrer, bzw Jordanier auf israelischen Boden waren?
Welche Rolle spielten dabei Arafat und die Al Fatah, und natürlich die mit ihnen fraternisierende Linke in West-Europa?
Wann und warum sprangen dann im Grunde genommen die Araber auf dieses sich darbietende Pferd, - diese einmaligen Gelegenheit Israel als Staat zu kontern, auf?
Gothaur
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Islam --> Jihad --> al Quaeda.
Ueberzeugung --> Konzept --> Implementierung.
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16. Mai 2008, 12:43 Uhr
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#29 (Permalink)
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Cheeseboiger!
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.164
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bei allen geschichtsbetrachtungen und jubiläen, wer denn lösen diesen konflikt soll ?
in absehbarer zeit wohl niemand. zwei gründe.
erster grund: die leidensfähigkeit beider völker noch zu hoch erscheint. der durch leidensdruck ausgelöste umkehrpunkt noch nicht erreicht zu sein er scheint.
zweiter grund: niemand auf der aktuellen politikerbühne die nötige autorität oder mehrheitsfähigkeit für schmerzliche entscheidungen hat.
noch us präsi bush sich aus dem nahen osten zurück er sich zieht. nichts wirds mit dem krönenden abschluss seiner aussenpolitik. alle winken ab mit dem wissen, dass dieser mann in ein paar monaten mal präsi gewesen war.
olmert: überlebt vielleicht nicht mal die aktuelle legislaturperiode. sollte sich wieder erwarten herausstellen, dass doch kein korrupter politiker er ist, zumindest nachhaltig verbrannt als entscheidungsträger sein er wird.
abbas: mandat ohne macht. ohne autorität unter den palis. wird nur gehätschelt und am leben erhalten, weil die alternative noch schlimmer ist.
die nachbarn: israelische friedensfühler nach syrien hat israel auf druck der usa zurückgezogen, beim rest sind die fronten ohnehin erstarrt.
die eu: spielt genauso eine rolle, wie es interessiert, ob herr lammert sich zu israels jubiläum äussert ...
dieser konflikt noch eine ganze weile auf trab er uns halten wird.
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Stell’ Dir vor es geht und keiner kriegt’s hin
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16. Mai 2008, 14:58 Uhr
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#30 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Mai 2007
Beiträge: 556
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Seit 60 Jahren existiert dieser Konflikt schon, warum also sollte er in absehbarer Zeit beendet werden, vor allem, weil sich Grundsätzliches nicht geändert hat.
Und dieses Grundsätzliche besagt, "seitdem Israel existiert, wird seitens der Araber nicht nur der Staat in Frage gestellt und die Abschaffung gefordert, sondern seitdem wird auch am unabdingbaren Vernichtungswillen, seitens der Araber, und weltweit Muslime, festgehalten.
Und so gibt es für Israel nur eine Option, seit 1948, - gegenwärtig und auch zukünftig, - immer stark sein, nie Schwäche zeigen, denn es ging, und es wird immer um das Ganze gehen, - ohne Kompromisse!
Gothaur
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15. Mai 2008 22:49 Uhr |
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