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15. Mai 2008, 12:22
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#11 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1,635
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Weißt du senchi,
ich hatte mir erlaubt, auf einige Maßnahmen des israelischen Staates hinzuweisen, die ich nicht gut finde. Und zwar weil ich finde (und das hatte ich damals nicht ausdrücklich geschrieben), dass sich Israel durch das Leid, was es bei der palästinensischen Bevölkerung schafft, den Hass für mehrere Generationen 'sichert'. Und so wird dieser Konflikt garantiert nicht gelöst - mit den bekannten negativen Folgen für beide Seiten.
Herrn Lammert kritisiert nun auch die miserable Situation der Palästinenser und teilt dem israelischen Staat eine Verantwortung dazu zu. Das finde ich wie gesagt einen positivem Schritt.
DG
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Da hast Du meine Zustimmung - was ja eher selten ist- in der Sache. Ich selbst - ein Freund und Bewunderer Israels - erlaube mir gerade auch deswegen durchaus Kritik an Handlungen der israelischen Regierung.
Nun muß man bei realistischer Betrachtung allerdings feststellen, daß immer dann, wenn man miteinander gesprochen hat und eventuelle Einigungen in Sicht waren, die palästinensische Gewalt zugeschlagen hat. Das dies kein Land der Erde so kommentarlos und ohne Reaktion hinnehmen kann steht außer Frage.
__________________
Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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15. Mai 2008, 12:34
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#12 (Permalink)
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wäre ein toller Moorgraf
Registriert seit: 20.12.2007
Beiträge: 654
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Weißt du senchi,
ich hatte mir erlaubt, auf einige Maßnahmen des israelischen Staates hinzuweisen, die ich nicht gut finde. Und zwar weil ich finde (und das hatte ich damals nicht ausdrücklich geschrieben), dass sich Israel durch das Leid, was es bei der palästinensischen Bevölkerung schafft, den Hass für mehrere Generationen 'sichert'. Und so wird dieser Konflikt garantiert nicht gelöst - mit den bekannten negativen Folgen für beide Seiten.
Herrn Lammert kritisiert nun auch die miserable Situation der Palästinenser und teilt dem israelischen Staat eine Verantwortung dazu zu. Das finde ich wie gesagt einen positivem Schritt.
DG
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Ich fände es natürlich noch weitaus positiver, fragte er nach der Herkunft von Arafats Milliardenhinterlassenschaft, die jetzt von seiner liebreizenden Witwe in Paris auf den Kopp gehauen wird und was es für die Palästinenser bedeuten würde, wenn sie die Gelder, die für sie gedacht waren, auch erhalten hätten. Es würde mir auch gefallen, wenn er mal kritisiert hätte, daß die Palästinenser sich von Berufsrevolutionären, die dabei, siehe oben, steinreich werden, endlos gegen einen übermächtigen Feind gehetzt werden, wovon einige offensichtlich viel besser leben können, als würde man sich endlich mal um ein funktionierendes Staatswesen kümmern.
Was Israel dafür kann? Ich habe keinen Schimmer. Da läßt sich aber bestimmt etwas finden. Man kennt die ja.
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15. Mai 2008, 12:41
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#13 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 13.01.2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 715
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Zitat:
Zitat von senchi
Da hast Du meine Zustimmung - was ja eher selten ist- in der Sache.
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Danke schön!
Zitat:
Zitat von senchi
Ich selbst - ein Freund und Bewunderer Israels - erlaube mir gerade auch deswegen durchaus Kritik an Handlungen der israelischen Regierung.
Nun muß man bei realistischer Betrachtung allerdings feststellen, daß immer dann, wenn man miteinander gesprochen hat und eventuelle Einigungen in Sicht waren, die palästinensische Gewalt zugeschlagen hat. Das dies kein Land der Erde so kommentarlos und ohne Reaktion hinnehmen kann steht außer Frage.
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Nun ja. Du solltest aber (um ein komplettes Bild zu bekommen) den Teil der israelischen Gesellschaft nicht ausblenden, die den Arabern mindestens genau so unversöhnlich gegenüber stehen wie die Hisbollah Israel: Siedler, Rechtsradikale und Ultraorthodoxe.
Rabin, der erste und einzige, der imho wirklich Frieden und Aussöhnung ernst genommen hat, wurde weder von der Hamas noch von Fatah ermordet
DG
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15. Mai 2008, 13:04
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#14 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1,635
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Nun ja. Du solltest aber (um ein komplettes Bild zu bekommen) den Teil der israelischen Gesellschaft nicht ausblenden, die den Arabern mindestens genau so unversöhnlich gegenüber stehen wie die Hisbollah Israel: Siedler, Rechtsradikale und Ultraorthodoxe.
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Das ist zweifellos richtig und macht die Sache so schwierig. Wenn in beiden Lagern die Friedenswilligen einmal das Sagen haben, dann könnte es ganz schnell gehen.
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Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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15. Mai 2008, 13:16
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#15 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 13.02.2008
Beiträge: 510
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Seien wir doch mal ehrlich:
Die Palästinenser sind die allerliebsten Lieblingsopfer der Welt. Keine Volksgruppe hat eine derartige Lobby, die Tibeter mal ausgenommen. Nicht die Tamilen, nicht die Kashmiris oder die Uiguren, auch nicht die Tutsi oder die Hutu und schon gar nicht die Tschetschenen.
Bei aller -häufig berechtigter- Kritik an Israel muss man doch konstatieren, dass es die Palästinser geschafft haben, über Jahrzehnte ihren Opferstatus zu konservieren und kontinuierlich auszubauen. Mithilfe ihrer arabischen Brüder übrigens, die alles tun, damit sich die Flüchtlinge ums Verrecken nicht in ihren Ländern integrieren können (davon sei Jordanien einmal ausgenommen).
Spatz in der Hand, Taube auf dem Dach: Das fing in Balfour an, ging weiter mit dem UN-Teilungsplan und endete dann irgendwo in in Camp David, als Madeleine Albright Yassir Arafat mittels verschlossener Tür daran hinderte, den Sitzungssaal zu verlassen, nur weil Ehud Barak grade seine Vorstellungen vortrug.
Bis heute gibt es keine namhafte palästinensische Organisation, die bereit wäre, das Großpalästina aus ihrem Wappen zu entfernen. Bis heute gilt es selbst bei den Anhängern der gemäßigten Fatah (al-Aksa-Brigaden) als ehrenhaft und irgendwie nobel, sich in einem Bus in Tel Aviv in die Luft zu spregen und bis heute haben zig Familien kein Problem damit, von ihren 4 Söhnen einen als "Märtyrer" abzustellen.
Übrigens hat bis zum heutigen Tag auch keiner der "Brüder" drumrum in irgendwelcher Weise zur Entwicklung einer palästinensischen Zivilgesellschaft beigetragen: Noch immer Lager, noch immer Flüchtlinge und das vielberedte Geschrei eines Saddam Hussein aus dem 90er-Golfkrieg darf -wie so vieles anderes Geschrei anderer Despoten- als das abgetan werden, das es ist: Geschwätz. Die arabischen Despotien drumrum lieben die Palästinenser in etwa so, wie sie ihre eigenen Völker lieben: Gar nicht.
In weiten Teilen Palästinas hat man nicht verstanden, dass die Welt eben nicht die 28. arabische Diktatur schaffen will und dass es nicht ein Dutzend Geheimdienste braucht und dass es nicht noch die nächste Kleptokratie benötigt.
Und man hat auch nicht verstanden, dass man für die eigenen Lebensbedingungen auch selbst verantwortlich sein muss. Was geschah eigentlich mit den israelischen Häusern nach dem Abzug aus Gaza? Antwort: Plattgemacht.
Angenommen, Israel hätte keine Lust mehr und sagte morgen: "War mal nett dieses Experiment, aber wir haben die Schnauze voll, wir verschwinden"....dann hätten all die Despotien drumrum keinen Erbfeind mehr, müssten die Palästinenser auf einmal schauen, wo sie bleiben....es endete in Bürgerkriegen und ich verwette einen Haufen Geld, dass der dann entstehende Staat Palästina nicht lang unabhängig wäre und umgehend Begehrlichkeiten der Nachbarn wecken würde.
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He whose face gives no light, shall never become a star
William Blake
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15. Mai 2008, 13:18
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#16 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 1,909
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Zitat:
Zitat von senchi
Das ist zweifellos richtig und macht die Sache so schwierig. Wenn in beiden Lagern die Friedenswilligen einmal das Sagen haben, dann könnte es ganz schnell gehen.
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Alle beteiligten Parteien gefallen sich mehr darin ihre alten Wunden zu lecken als die bestehenden Probleme praktisch an zu gehen.
Das geht nur wenn man die Vergangenheit Vergangenheit sein lässt, und den Blick nach vorne richtet.
Die Augen nur auf den Rückspiegel gerichtet, fährt man eben nur sehr riskant durch die Welt..
Den Israelis sagt man dauernd, sie mögen mal an das palästinensische Volk denken. Ich schlage vor, zuallererst sollten die palästinensischen Politiker mal an ihr Volk denken, bevor sie dies von Israel fordern.
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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15. Mai 2008, 13:21
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#17 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1,635
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Zitat:
Zitat von New Model Army
Seien wir doch mal ehrlich:
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Wo mein lieber NMA, bleibt jetzt die 2. Seite? Bis hierhin gebe ich Dir durchaus recht, wenn Du auch bereit bist die andere Seite mit ähnlich kritischen Blickwinkeln zu beleuchten. Ich harre schon erwartungsvoll Deiner Antwort?????
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Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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15. Mai 2008, 13:23
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#18 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 13.02.2008
Beiträge: 510
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Zitat:
Zitat von senchi
Wo mein lieber NMA, bleibt jetzt die 2. Seite? Bis hierhin gebe ich Dir durchaus recht, wenn Du auch bereit bist die andere Seite mit ähnlich kritischen Blickwinkeln zu beleuchten. Ich harre schon erwartungsvoll Deiner Antwort?????
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Die kriegste, versprochen (hatte ich vor, aber mangels Zeit und das wäre ohnehin zu lang geworden undsoweiter)...
Wird aber später, weil ich leider mal weg muss und nicht mal "auf die Schnelle" was runterrotzen will...
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He whose face gives no light, shall never become a star
William Blake
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15. Mai 2008, 13:31
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#19 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 1,909
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Zitat:
Zitat von New Model Army
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Übrigens hat bis zum heutigen Tag auch keiner der "Brüder" drumrum in irgendwelcher Weise zur Entwicklung einer palästinensischen Zivilgesellschaft beigetragen: Noch immer Lager, noch immer Flüchtlinge und das vielberedte Geschrei eines Saddam Hussein aus dem 90er-Golfkrieg darf -wie so vieles anderes Geschrei anderer Despoten- als das abgetan werden, das es ist: Geschwätz. Die arabischen Despotien drumrum lieben die Palästinenser in etwa so, wie sie ihre eigenen Völker lieben: Gar nicht.
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Wenn man es ganz böse betrachtet, sind eben diese "Brüdervölker" nicht weniger für die heutige Situation verantwortlich zu sehen als die Engländer oder die Israelis.
Vertreibungen hat es immer und zu allen Zeiten gegeben.
(Gestern bei Phönix gehört)
"In Deutschland leben die insgesamt ca 12 Millionen Vertriebene inkl. Nachfahren - man stelle sich vor, die seien nicht integriert worden und würden alle die Rückkehr nach Polen und sonstwo mit Gewalt einfordern)
Die "Brüdervölker" der Palis haben seinerzeit allesamt die Palästinenser nicht haben wollen, in Lager gesperrt und eben nicht integriert.
Darüber hinaus wurden auch ca 1 Mio Juden zur selben Zeit ebenfalls ausd den arabischen Ländern vertrieben, was die Situation in Israel nicht grade erleichterte.
Hätten die sogenannten Brüdervölker die damals lächerliche Zahl von 500.000 vertriebenen Palästinensern aufgenommen und integriert, Gäbe es das momentane Problem mit X Millionen Palis überhaupt nicht.
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Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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15. Mai 2008, 15:49
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#20 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 13.01.2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 715
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Zitat:
Zitat von Brimborium
Wenn man es ganz böse betrachtet, sind eben diese "Brüdervölker" nicht weniger für die heutige Situation verantwortlich zu sehen als die Engländer oder die Israelis.
Vertreibungen hat es immer und zu allen Zeiten gegeben.
(Gestern bei Phönix gehört)
"In Deutschland leben die insgesamt ca 12 Millionen Vertriebene inkl. Nachfahren - man stelle sich vor, die seien nicht integriert worden und würden alle die Rückkehr nach Polen und sonstwo mit Gewalt einfordern)
Die "Brüdervölker" der Palis haben seinerzeit allesamt die Palästinenser nicht haben wollen, in Lager gesperrt und eben nicht integriert.
Darüber hinaus wurden auch ca 1 Mio Juden zur selben Zeit ebenfalls ausd den arabischen Ländern vertrieben, was die Situation in Israel nicht grade erleichterte.
Hätten die sogenannten Brüdervölker die damals lächerliche Zahl von 500.000 vertriebenen Palästinensern aufgenommen und integriert, Gäbe es das momentane Problem mit X Millionen Palis überhaupt nicht.
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Wirklich sehr böse betrachtet. Irgendwie fehlt mir der Umstand, dass die Araber einen WK entfesselt haben und dann von den Siegermächten bestraft wurden. Außerdem scheinst du die Forderungen der Sudetendeutschen bis vor einieger Zeit komplett auszublenden.
Ich würde gerne festhalten: Ursache des Konflikts ist die Staatsgründung Israels auf arabischem Territorium mit der damit einhergehenden Vertreibung und nicht die von dir geschilderte Weigerung, die Kollateralschäden anderswo unterzubringen.
Palästinenser gedenken der Vertreibung vor 60 Jahren | tagesschau.de
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DG
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15. Mai 2008 21:49 |
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