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13. Dez 2007, 10:52 Uhr
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#1 (Permalink)
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Für Notschlachtung
Registriert seit: Apr 2007
Ort: lichtdurchflutetes Elysium
Beiträge: 1.306
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Schweinezüchter verfüttert Frauen
Folgendes
Mordserie in Kanada Schweinezüchter schuldig gesprochen - Panorama - sueddeutsche.de
lässt mich sofort an Haarmann denken ("Ich füttere eure Fiiiiische"), als er die Leichenteile seiner Opfer ("hier, da, flugs hinein") in die Leine geworfen hat.
Oder gar an Papa Denke. Der hat seine Opfer aber so richtig verspeist. Haare am Menschenfleisch haben ihn beim Verzehr scheinbar nicht gestört.
Das hier ist wohl der größte Serienmörder in der kanadischen Geschichte. Naja, wenigstens waren es Nutten. (öhm, Verzeihung)
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ALLES WOLLEN ENTSPRINGT AUS BEDÜRFNIS, ALSO AUS MANGEL. DAUERNDE BEFRIEDIGUNG KANN KEIN ERLANGTES OBJEKT DES WOLLENS GEBEN. DAS SUBJEKT DES WOLLENS LIEGT BESTÄNDIG AUF DEM DREHENDEN RADE DES IXION, SCHÖPFT IMMER IM SIEBE DER DANAIDEN, IST DER EWIG SCHMACHTENDE TANTALUS
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13. Dez 2007, 11:42 Uhr
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#2 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Ich denke da eher an den Film Snatch.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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13. Dez 2007, 11:49 Uhr
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#3 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Für mich hat die Geschichte Parallelen zu Jeffrey Dahmer; nur waren es bei ihm männliche Opfer und keine Farm, sondern eine Mietwohnung.
Die Farm erinnert mehr an Ed Gain (das mit dem Fleischerhaken möglicherweise auch), aber der war ja ganz anders drauf.
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"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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13. Dez 2007, 14:05 Uhr
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#4 (Permalink)
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Für Notschlachtung
Registriert seit: Apr 2007
Ort: lichtdurchflutetes Elysium
Beiträge: 1.306
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Zitat:
Zitat von Ximus
Ich denke da eher an den Film Snatch.
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Hat mir nichts gesagt, musste googeln
Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Für mich hat die Geschichte Parallelen zu Jeffrey Dahmer; nur waren es bei ihm männliche Opfer und keine Farm, sondern eine Mietwohnung.
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Den Fall Jeffrey Dahmer kenn ich gut !!
Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Die Farm erinnert mehr an Ed Gain (das mit dem Fleischerhaken möglicherweise auch), aber der war ja ganz anders drauf.
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Den von Ed Gein natürlich auch - erinnert auch an Hitchcocks Psycho.
Was Deutschland betrifft, sind folgende Serienmörder ganz oben in der 1.Liga:
-> ganz gefährlich ist PETER KÜRTEN einzuschätzen. Der Vampir von Düsseldorf. Ihn habe ich einst besonders unter die Lupe genommen. Bestialische Morde, Samenerguß - auch am Tag danach, als er einen seiner Tatorte wieder besuchte und die Menschen drumherum sah. Früher Sodomie, köpfte einen schwachen Schwan (damals Wiese zwischen Theater und Kriegerdenkmal, zwischen 6. und 7. Dezember 1929) und trank aus dem Hals das Blut.
-> seltsamerweise kaum von der Öffentlichkeit ausgeschlachtet: KARL DENKE, viele nannten ihn PAPA DENKE. Hat das Zeug zur NR.1.
-> HAARMANN
-> RUDOLF PLEIL (Der Totmacher) Sagte selbst von sich, dass er der beste Totmacher sei. 1946, Grenzgebiete zur Ex-DDR. Opfer: Flüchtlinge in den Westen
-> ROSA RIESE (Potsdam/Beelitz) Sitzt glaub heute noch in der Psychiatrie (Landesklinik Brandenburg) Zieht sich Frauenkleider an, führt sich auf wie eine Frau. Stammkunde bei Beate Uhse. Schreckte auch bei seinen Morden/Vergewaltigungen vor alten Frauen und Babys nicht zurück.
(lässt mich irgendwie an diese Beverly denken..)
-> Name vergessen, man nannte ihn "Blaubart vom Schlesischen Bahnhof
-> ADOLF SEEFELDT (Onkel Ticktack) Alter seltsamer Uhrmacher, der dauernd herumzog und auf jüngere Männer in Matrosenaufzügen (Chesterlike) ein Auge hatte. Etwas seltsamer Fall. Er war mehrmals im Irrenhaus. Die Gestapo schnappte ihn.
Fällt wem noch jemand ein ?
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ALLES WOLLEN ENTSPRINGT AUS BEDÜRFNIS, ALSO AUS MANGEL. DAUERNDE BEFRIEDIGUNG KANN KEIN ERLANGTES OBJEKT DES WOLLENS GEBEN. DAS SUBJEKT DES WOLLENS LIEGT BESTÄNDIG AUF DEM DREHENDEN RADE DES IXION, SCHÖPFT IMMER IM SIEBE DER DANAIDEN, IST DER EWIG SCHMACHTENDE TANTALUS
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14. Dez 2007, 22:39 Uhr
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#5 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST
Fällt wem noch jemand ein ?
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Ach, da gibt es noch so viele: Honka, Kroll, Bartsch, Pomerenke, um nur vier der bekanntesten zu nennen.
Aber zu den von Dir genannten:
Onkel Ticktack: sehr mysteriös. Alle Opfer waren (angeblich; für meine quellen übernehme ich keine Gewähr) äußerlich unverletzt. Wie er sie tötete - besser sollte man sagen: ihren Tod herbeiführte - weiß man nicht; ich habe gelesen, sie sollen erfroren sein. Dann wäre er eigentlich kein Sexualmörder. Ich denke, von allen tut er mir noch am ehesten (oder: am meisten?) leid.
Karl Denke: Wird wahrscheinlich deshalb immer unterschlagen, weil es keinen Prozess gab: er hat sich in der Untersuchungshaft aufgehängt. Dabei hat er über sein "Schlachtvieh" Buch geführt, so dass man unterstellen muss, dass die Angaben zu seinen Opfern korrekt sind. Bei vielen anderen, auch Haarmann, kann man ja im Grunde nur raten - und tut es auch gerne, wegen des Grusels der großen Zahl, den ich nicht nachvollziehen kann: Ed Gein mit seinem einem nachgewiesenen Opfer finde ich interessanter und erschreckender als Tschikatilo mit 50+.
Peter Kürten: Sehr interessant. Über ihn habe ich gelesen, dass ganz Düsseldorf in Angst und Schrecken war wegen seiner Taten; deswegen liess sich seine Frau immer von ihm von der Arbeit abholen, damit er sie vor dem "Vampir" beschütze. Das ist nicht nur irgendwie makaber, sondern beleuchtet auch eindringlich, wie unscheinbar diese Menschen sein können außerhalb ihrer Jagdphasen.
Und er soll Humor gehabt haben. als man ihn fragte, welcher von den "großen drei": Denke, Haarmann, Kürten wohl der schrecklichste Mörder gewesen sei, soll er gesagt haben: Ich Denke Haarmann.
Aber am meisten beeindruckt mich Folgendes: Er, der immer von fließendem Blut fasziniert war (vgl. die Episode mit dem Schwan), soll vor seiner Hinrichtung auf der Guillotine gefragt haben, ob er, nachdem der Kopf vom Körper abgetrennt worden sei, wohl noch lange genug bei Bewußtsein bleiben würde, um sein eigenes Blut aus dem Halssstumpf sprudeln zu hören: "Das wäre für mich das Größte". Ich finde diese Frage hochinteressant, die Vorstellung absolut gruselig, und es wirft einen weiteren Schatten auf die Todes"strafe".
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"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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18. Dez 2007, 06:38 Uhr
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#6 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.649
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Zitat:
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Naja, wenigstens waren es Nutten. (öhm, Verzeihung)
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Leider hat er sich nicht auf die beschränkt, die solch menschenverachtende Sprüche loslassen.
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18. Dez 2007, 10:28 Uhr
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#7 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Nov 2007
Beiträge: 400
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Zitat:
Naja, wenigstens waren es Nutten. (öhm, Verzeihung)
Leider hat er sich nicht auf die beschränkt, die solch menschenverachtende Sprüche loslassen. __________________________________________________ _______________
Nun, gerade das , also solche Gesinnungsrichtung , war die Ursache dafuer, dass die Vancouver Polizei waehrend ~ 8Jahre , Beschwerden ueber vermisste SPs (service providers) nicht ernst genommen hatte . Dies , obwohl jedes Jahr mehrere verschwanden , insgesamt ~ 65 .
Als Verteidigung wird vorgehalten, dass diese Tpen
*sowieso laufend in flux sind , also von City zu City wandern , *Nachforschungen als 'invasion of privacy' betrachtet wuerden , somit also von Betreffenden vehement abgeleht wuerden
*keine Resourcen fuer aufwendige Nachforschungen vorhanden sind,
*die unbekannte Polizeijurisdiktionen , deren Kooperation und Resourcen miteinbeziehen wuerden.
Prima facia und im Prinzip stimmen diese Argumente auch . Knappe Steuergelder sollen nicht an 'wild goose chases' ausgegeben werden.
In der Tat , Picton wurde von einer anderen Polizei (RCMP)wegen einer voellig anderen (Waffenbesitz) Angelegenheit nachgefragt. Die Koepfe in der Gefriertruhe wurden also nebenher entdeckt.
Wo liegt der Haken im Verteidigungsargument der Vancouver Polizei?
In der Mobilitaet dieser besonderen Art von 'Nutten' .
Es stimmt durchaus , dass 'free lance' SP's von Stadt zu Stadt ziehen , doch das setzt voraus , dass sie ein klein wenig Geld zum Reisen haben , ein Minimum an 'Vorstellbarkeit' mitbringen und 'Kolleginnen' die untereinander in Kontakt sind.
All das war bei den traurigen Typen nicht der Fall. Ihre hohe Drugabhaengigkeit , ganze Coctails davon , verschlangen die wenigen Dollars die sie ; buchstaeblich offen in Hintergassen , neben Muellcontainern etc , in 'quickies' 'erarbeiteten'. Sie waren total vernebelte Zombies , konnten ihren 'Job' kaum ausfuehren , waren jedem Gauner und 'Mann' gegen Raub und Pruegel hilflos ausgeliefert und mussten sich mit dem zufrieden geben, was die niedrigste Sozialstrata zu zahlen bereit war.
Um einen Sinn fuer Dimensionen zu bekommen , muss man sich ueberlegen , dass die gaengige 'Rate' fuer ein 'quicky' im Auto von einer nicht sehr attraktiven SP so ~ $50-70 kostet , dann kann man sich vorstellen , warum sich die wirklich grottenhaesslichen SP hinterm container mit $10 - $25 per 'quicky' zufrieden geben mussten. Oder ein shot Heroin .Ein 'crack shot' ist ~ $30 ....
Diese bedauernswerten Frauen waren seit langem 'dead women walking' mit anderen Worten ein graesslicher , sich in die Laenge ausdehnender Tod .
Nun, man kann sagen , gibt's da niemanden , der sich um sie kuemmert? Oh doch , etlichen ,die es wollen ,wird auch geholfen , z.B. von der Heilsarmee , doch diejenigen die immer wieder zum Milieu zurueckkehren oder die sich erst garnicht helfen lassen wollen - bei denen tickt die Uhr .... dutzend andere nehmen ihren Platz ein
[Es wuerde zuweit fuehren , warum ein einmal huebsches Maedchen (alle sind auf ihre eigene Art und Weise irgendwie huebsch und attraktiv und lachen gerne ) sich so tief in den Vortex des Untergangs treiben liess. Natuerlich , jeder Fall ist individual , doch einen gemeinsamen Faktor scheinen sie alle zu teilen: dass ihre Ehre entweder durch Familienmitgliedern oder ausserhalb der Familie ,oft ueber Jahre hinweg , grob verletzt wurde und keine Hilfe vorhanden war. ]
Und Picton? Der hatte ein fast perfektes Verbrechen , erst hatte er die Frauen (nach denen kein Hahn kraehte) mit drugs gefuettert , (der Grund warum sie sich ueberhaupt erst von ihm aus downtown 'entfuehren' liessen: free drugs + booze galore ), dann hatte er sie in der gleichen Nacht buchstaeblich geschlachtet und an Fleischhaken aufgehaengt , nach und nach wurden die Teile durch den Fleischwolf gedreht und seinen Schweinen zum Fuettern gegeben. Die Schweine schlachtete er , was von Schweinen nicht zur Wurst verarbeitet wurde endete ab als Hundetrockenfutter.
Als das alles rauskam , waren ganzseitige Annoncen von Firmen in der Zeitung , dass ihre Ware von Pikton unbetroffen sei. Allerdings war das wohl ein Jahr zu spaet .... In der Zwischenzeit wurde die Erde des gesamten Gelaendes aufgewuehlt ,jeder Kubikzentimeter wurde gesiebt und untersucht ... und natuerlich fanden sich Knochensplitter etc....
Die Kosten fuer den Staat bisher weit ueber 10 Millionen .
Es waere wesentlich kostenguenstiger gewesen , wenn man sich um die armen Frauen von Anfang an gekuemmert haette - denn wie man sieht .... Geld ist immer da ... in Huelle und Fuelle ....fuer das Justizwesen ....
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19. Dez 2007, 08:32 Uhr
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#8 (Permalink)
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Für Notschlachtung
Registriert seit: Apr 2007
Ort: lichtdurchflutetes Elysium
Beiträge: 1.306
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Ach, da gibt es noch so viele: Honka, Kroll, Bartsch, Pomerenke, um nur vier der bekanntesten zu nennen.
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Stimmt. Den Honka z.B. hat die damalige Presse extrem als Bestie dargestellt. Bartsch dürfte aufgrund des jungen Alters und der missglückten Operation in geläufigerem Munde sein....
Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Onkel Ticktack: sehr mysteriös. Alle Opfer waren (angeblich; für meine quellen übernehme ich keine Gewähr) äußerlich unverletzt. Wie er sie tötete - besser sollte man sagen: ihren Tod herbeiführte - weiß man nicht; ich habe gelesen, sie sollen erfroren sein. Dann wäre er eigentlich kein Sexualmörder. Ich denke, von allen tut er mir noch am ehesten (oder: am meisten?) leid.
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Stimmt !! Onkel Tick-Tack könnte einem am ehesten leid tun. Immerhin soll dieser Tippelbruder seine Opfer noch "schlafen gelegt" haben. Ich denke, ihm wurden bequemlichkeitshalber mehr Knabenmorde angelastet. Die Nazis haben den alten Uhrmacher grausam gebrandmarkt mit brutaler Sprache - damals in der Deutschen Allgemeinen Zeitung.
Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Karl Denke: Wird wahrscheinlich deshalb immer unterschlagen, weil es keinen Prozess gab: er hat sich in der Untersuchungshaft aufgehängt. Dabei hat er über sein "Schlachtvieh" Buch geführt, so dass man unterstellen muss, dass die Angaben zu seinen Opfern korrekt sind. Bei vielen anderen, auch Haarmann, kann man ja im Grunde nur raten - und tut es auch gerne, wegen des Grusels der großen Zahl, den ich nicht nachvollziehen kann: Ed Gein mit seinem einem nachgewiesenen Opfer finde ich interessanter und erschreckender als Tschikatilo mit 50+.
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Bin auch der Meinung, dass Ed Geins Fall interessanter ist als der von Tschikatilo trotz seiner vielen Opfer. Aber Karl Denkes Fall ist drastisch, er war auch Kreuzträger bei der Kirche, was die Kommunisten natürlich gleich dazu veranlasste, gegen die Kirche zu wettern 
Als Mensch war Denke vielleicht einfältiger Natur, aber seine Taten und seine Menschenschlachterei suchen doch hierzulande seinesgleichen.
Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Peter Kürten: Sehr interessant. Über ihn habe ich gelesen, dass ganz Düsseldorf in Angst und Schrecken war wegen seiner Taten;
Und er soll Humor gehabt haben. als man ihn fragte, welcher von den "großen drei": Denke, Haarmann, Kürten wohl der schrecklichste Mörder gewesen sei, soll er gesagt haben: Ich Denke Haarmann.
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Jo  Nicht schlecht !!
Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Aber am meisten beeindruckt mich Folgendes: Er, der immer von fließendem Blut fasziniert war (vgl. die Episode mit dem Schwan), soll vor seiner Hinrichtung auf der Guillotine gefragt haben, ob er, nachdem der Kopf vom Körper abgetrennt worden sei, wohl noch lange genug bei Bewußtsein bleiben würde, um sein eigenes Blut aus dem Halssstumpf sprudeln zu hören: "Das wäre für mich das Größte". Ich finde diese Frage hochinteressant, die Vorstellung absolut gruselig, und es wirft einen weiteren Schatten auf die Todes"strafe".
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Stimmt. Wirklich krass !! Dazu aber nachher mehr, habs gerade eilig.
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Geändert von SAINT-JUST (19. Dez 2007 um 13:08 Uhr Uhr).
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19. Dez 2007, 09:52 Uhr
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#9 (Permalink)
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Für Notschlachtung
Registriert seit: Apr 2007
Ort: lichtdurchflutetes Elysium
Beiträge: 1.306
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Zitat:
Zitat von Scotty
Leider hat er sich nicht auf die beschränkt, die solch menschenverachtende Sprüche loslassen.
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Ja, Scotty...-> so lange nicht mehr auf dem Planeten (ich dachte schon, dass du entweder "as flattened as a flounder" bist oder dass du gänzlich mit dem Sternenhimmel eins geworden bist und nicht mehr zurückkommst) und dann ist dieser eine Satz das Einzigste, was du von dir gibst ?
Verständlich, dass du diese Bemerkung hast unterstreichen müssen (obwohl dir dessen Überspitzung klar ist und du auch wissen solltest, dass mein Ekel sich lediglich auf die Freiwilligkeit (so sie es denn überhaupt gibt in diesem Terrain) bezieht. 
Ach ja: Noch was zum eigentlichen Thema beizutragen (was zum Schweinezüchter oder gar noch nen deutschen Serienmörder im Ärmel) ?
Zitat:
Zitat von houndstooth
Diese bedauernswerten Frauen waren seit langem 'dead women walking' mit anderen Worten ein graesslicher , sich in die Laenge ausdehnender Tod . ....
doch einen gemeinsamen Faktor scheinen sie alle zu teilen: dass ihre Ehre entweder durch Familienmitgliedern oder ausserhalb der Familie ,oft ueber Jahre hinweg , grob verletzt wurde und keine Hilfe vorhanden war. ]
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Es sind bedauernswerte Frauen, sicher, insbesondere jene, die unfreiwillig sich dieses Geschäft antun. Wie du selbst schreibst, kommen diese aus schwierigen Verhältnissen oder sind psychisch angeschlagen (was auch Studien belegen). Aber sollte ich dies Thema nicht wieder hier aufflackern lassen
Zitat:
Zitat von houndstooth
Und Picton? Der hatte ein fast perfektes Verbrechen , erst hatte er die Frauen (nach denen kein Hahn kraehte) mit drugs gefuettert , (der Grund warum sie sich ueberhaupt erst von ihm aus downtown 'entfuehren' liessen: free drugs + booze galore ), dann hatte er sie in der gleichen Nacht buchstaeblich geschlachtet und an Fleischhaken aufgehaengt , nach und nach wurden die Teile durch den Fleischwolf gedreht und seinen Schweinen zum Fuettern gegeben. Die Schweine schlachtete er , was von Schweinen nicht zur Wurst verarbeitet wurde endete ab als Hundetrockenfutter.
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In Kanada wurde dieser Fall sicher viel expliziter beleuchtet. das Ganze erinnert mich auch sehr an den Schinken "Pigs".
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Geändert von SAINT-JUST (19. Dez 2007 um 09:56 Uhr Uhr).
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19. Dez 2007, 10:26 Uhr
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#10 (Permalink)
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Für Notschlachtung
Registriert seit: Apr 2007
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Beiträge: 1.306
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn
Aber am meisten beeindruckt mich Folgendes: Er, der immer von fließendem Blut fasziniert war (vgl. die Episode mit dem Schwan), soll vor seiner Hinrichtung auf der Guillotine gefragt haben, ob er, nachdem der Kopf vom Körper abgetrennt worden sei, wohl noch lange genug bei Bewußtsein bleiben würde, um sein eigenes Blut aus dem Halssstumpf sprudeln zu hören: "Das wäre für mich das Größte". Ich finde diese Frage hochinteressant, die Vorstellung absolut gruselig, und es wirft einen weiteren Schatten auf die Todes"strafe".
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Hochinteressant !!
Bezüglich der Guillotine gibt es ja diverse Gerüchte (die man aber auch nur als Gerüchte ansehen sollte):
Nach der Enthauptung eines Verbrechers in Lyon soll 1875 der Rumpf noch versucht haben, aus dem Sarg zu steigen. Auch bei Störtebeker oder der Mörderin von Marat (Jakobiner) wurde bei der Enthauptung scheinbar längeres bewusstes Leben registriert.
Das Blut soll den Gefäßen im Rhythmus der durchschnittenen Schlagadern entströmen, dann soll es gerinnen. Die Eingeweide werden von wellenförmigen Bewegungen durchlaufen.
Stell dir vor: Kürten wäre enthauptet worden und er hätte sein Blut tatsächlich noch sprudeln gehört, während sein abgetrennter Rumpf gerade noch einen letzten Samenerguß von sich gab...
In den Archives d`Anthropologie criminelle hat Dr. Beauriaux (o.s.ä.) konkret über die Guillotinierung berichtet. Er sagt auch, dass das Gehirn schon kurz weiterlebt.
Leider gabs auch Tierversuche, mit Schafen, Ratten und Hunden. 14 Sekunden zeigte das Gehirn z.B. bei den Schafen danach noch Aktivität.
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