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Alt 24. Jan 2008, 09:05 Uhr   #21 (Permalink)
SAINT-JUST
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Ort: lichtdurchflutetes Elysium
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Zitat:
Zitat von DREICH Beitrag anzeigen
das morbide war immer schon eine unerschöpfliche quelle der inspiration.
[center][color=DarkGreen][b][i][font=Book Antiqua][size=5]serial killer true crime library
Wäre ja lediglich ein bloßes Sammelsurium, das nur schwach und schnell und kurz zusammenfasst.
Ich mag es mehr, wenn es konkreter beleuchtet wird, v.a. Dingen, wenn es in die Psychologie reingeht.
Nicht uninteressant sind auch jene, die spezielle physische Charaktere (am entgegengesetztes Geschlecht) bevorzugen, wie z.B. hier (ich fasse jetzt auch nur kurz zusammen):
Mit 15 wollüstiges Gefühl mit Erektion beim Betrachten des Kämmens der Dorfschönen. Ab hier Erregung bei über den Nacken herabflatternden Haaren.
Eines Tages konnte er nicht anders, er musste den Zopf eines jungen Mädchens leidenschaftlich zwischen seinen Fingern drehen (-> er wurde verhaftet)
Er versuchte sich abzulenken, trat Soldatendienst an. Zöpfe waren ihm zu dieser Zeit nicht gefährlich , aber es waren ja auch keine zugänglich.
Träumte aber von Köpfen mit Zöpfen, masturbierte mit diesen Gedanken.
Die Vorstellungen wurden zwanghafter, er musste Zöpfe haben.
Hatte er einen unter den Fingern, erfolgte rasch die Ejakulation.
Eines Tages war es ihm gelungen, 3 Zöpfe von kleinen Mädchen abzuschneiden (etwas 25cm lang), beim vierten wurde er verhaftet.
Kam in Irrenanstalt, wollte nach Freilassung in einen Ort ziehen, wo die Frauen ihr Haar aufgebunden zu tragen pflegen.
(aus den "Archives d l`anthropolgie criminelle). Interessant ist, wie solche Fälle psychologisch erklärt werden.
__________________
ALLES WOLLEN ENTSPRINGT AUS BEDÜRFNIS, ALSO AUS MANGEL. DAUERNDE BEFRIEDIGUNG KANN KEIN ERLANGTES OBJEKT DES WOLLENS GEBEN. DAS SUBJEKT DES WOLLENS LIEGT BESTÄNDIG AUF DEM DREHENDEN RADE DES IXION, SCHÖPFT IMMER IM SIEBE DER DANAIDEN, IST DER EWIG SCHMACHTENDE TANTALUS
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Alt 24. Jan 2008, 09:50 Uhr   #22 (Permalink)
S. Krellborn
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@ Saint-Just:
Sorry, habe Deinen Beitrag vom 27.12.07 gerade erst entdeckt.

Woher ich mich da so gut auskenne? Ich sammele Bücher, Zeitungsausschnitte und was mir sonst so in die Finger fällt, rund ums Thema Mord-Serienmord-Massenmord. Ist ein Feld meines privatgelehrten Forschungstriebes, den ich mir gerne damit harmlos rede, dass ich ja Jurist und Halbphilosoph bin. Tatsächlich aber treibt mich die Frage um, was mich genau von denen unterscheidet - um nicht zu sagen: ob ...
Denn woher will man es wissen, wenn man es nicht weiß?

Wie ich nun wieder auf die Frage gekommen bin, weiß ich auch nicht genau zu sagen. Ich glaube, am Anfang meiner Neugier stand Jack the ripper, genau genommen das gleichnamige Lied von Casey Jones & the Governors. Und natürlich Filme der Hammer-Studios. Dracula ist ja auch nichts anderes als ein Serienmörder.
Kurioserweise ist Jack the Ripper so ziemlich der einzige Serieenmörder, über den ich fast nichts in meiner Sammlung habe - aus Absicht: es gibt ja nichts über ihn zu wissen, nur über seine Taten; aber genau die interessieren mich nur am Rande.
Was ich über Jack the Ripper habe, steht in meiner Abteilung Verschwörungstheorien; als Musterbeispiel dafür, wie man mit der entsprechenden Verbissenheit unwiderlegliche Beweise für alles, auch das Gegenteil zusammentragen kann. Ich kenne wenigstens fünf Personen, die es mit Sicherheit (alleine) getan haben.
Die meisten Bücher in meiner Sammlung sind aber billiger Ramsch, meistens via Internet gebraucht aus USA erworben. Insofern ist meine Forschungstätigkeit eher philologischer als kriminalpsychologischer Natur, aber natürlich habe ich auch ernste - oder: früher einmal ernst gemeinte - Fachbücher im Schrank.

Zum Thema "in Säure auflösen". Dazu habe ich auch mal was gelesen; soll ne Drecksarbeit sein, eklig noch dazu. Man stellt sich das ja gerne vor wie bei ner Aspirintablette: rein, Schaum, weg. Aber wegen des hohen Körperfettanteils (und alleine schon wegen der schieren Menge) ist es eben keineswegs so.
Leider bin ich mit der Katalogisierung des angelesenen Wissens noch ganz am Anfang (also wirklich: gaaanz am Anfang), deshalb muss ich mich mal am Wochenende vor den Schrank stellen und die Buchrücken scharf ansehen, damit mir einfällt, wo das stand. Ich hab so im Kopf, dass ddie Sache in Hamburg spielte und entweder unter "Der Säuremörder" lief oder "Der KLürschner-Fall" heißt. Es könnte aber auch in London gewesen sein.
__________________
"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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Alt 24. Jan 2008, 10:11 Uhr   #23 (Permalink)
Wahnfried44
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn Beitrag anzeigen

Zum Thema "in Säure auflösen". Dazu habe ich auch mal was gelesen; soll ne Drecksarbeit sein, eklig noch dazu.
Bei der Benutzung von konz. Schwefelsäure bitte immer darauf achten:

nie die Leiche in die Säure kippen, es gibt hässliche Säurespritzer am eigenen Körper, sondern immer das Objekt langsam mit H2SO4 übergießen.

Die Eselsbrücke dazu:
„Zuerst das Wasser (Objekt), dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure.“

Noch besser ist die Chromschwefelsäure oder ein gesättigtes Gemisch aus KMnO4 und H2SO4, eine ölige grüne Flüssigkeit (Dimanganheptoxid). Ein sehr starkes Oxidationsmittel, dass organische Stoffe wie Holz sofort verkohlt. Die getrockneten Leichenreste sind dann als Knochenkohle zum Heizen geeignet.
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
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Alt 24. Jan 2008, 10:48 Uhr   #24 (Permalink)
SAINT-JUST
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn Beitrag anzeigen
@ Saint-Just:
Sorry, habe Deinen Beitrag vom 27.12.07 gerade erst entdeckt.

Woher ich mich da so gut auskenne? Ich sammele Bücher, Zeitungsausschnitte und was mir sonst so in die Finger fällt, rund ums Thema Mord-Serienmord-Massenmord. Ist ein Feld meines privatgelehrten Forschungstriebes, den ich mir gerne damit harmlos rede, dass ich ja Jurist und Halbphilosoph bin. Tatsächlich aber treibt mich die Frage um, was mich genau von denen unterscheidet - um nicht zu sagen: ob ...
Denn woher will man es wissen, wenn man es nicht weiß?

Wie ich nun wieder auf die Frage gekommen bin, weiß ich auch nicht genau zu sagen. Ich glaube, am Anfang meiner Neugier stand Jack the ripper, genau genommen das gleichnamige Lied von Casey Jones & the Governors. Und natürlich Filme der Hammer-Studios. Dracula ist ja auch nichts anderes als ein Serienmörder.
Kurioserweise ist Jack the Ripper so ziemlich der einzige Serieenmörder, über den ich fast nichts in meiner Sammlung habe - aus Absicht: es gibt ja nichts über ihn zu wissen, nur über seine Taten; aber genau die interessieren mich nur am Rande.
Was ich über Jack the Ripper habe, steht in meiner Abteilung Verschwörungstheorien; als Musterbeispiel dafür, wie man mit der entsprechenden Verbissenheit unwiderlegliche Beweise für alles, auch das Gegenteil zusammentragen kann. Ich kenne wenigstens fünf Personen, die es mit Sicherheit (alleine) getan haben.
Die meisten Bücher in meiner Sammlung sind aber billiger Ramsch, meistens via Internet gebraucht aus USA erworben. Insofern ist meine Forschungstätigkeit eher philologischer als kriminalpsychologischer Natur, aber natürlich habe ich auch ernste - oder: früher einmal ernst gemeinte - Fachbücher im Schrank.

Zum Thema "in Säure auflösen". Dazu habe ich auch mal was gelesen; soll ne Drecksarbeit sein, eklig noch dazu. Man stellt sich das ja gerne vor wie bei ner Aspirintablette: rein, Schaum, weg. Aber wegen des hohen Körperfettanteils (und alleine schon wegen der schieren Menge) ist es eben keineswegs so.
Leider bin ich mit der Katalogisierung des angelesenen Wissens noch ganz am Anfang (also wirklich: gaaanz am Anfang), deshalb muss ich mich mal am Wochenende vor den Schrank stellen und die Buchrücken scharf ansehen, damit mir einfällt, wo das stand. Ich hab so im Kopf, dass ddie Sache in Hamburg spielte und entweder unter "Der Säuremörder" lief oder "Der KLürschner-Fall" heißt. Es könnte aber auch in London gewesen sein.
Mein lieber Anwalt,

In meiner Freizeit geh ich einigen Interessen nach, die Auseinandersetzung mit Serienmördern ,psychopathologischen Phänomenen, etc. gehört dazu, ist aber im Gegensatz zu bestimmten anderen Interessen etwas weniger gewichtig.
Einige Bücher sind nahezu reizlos, ich mag es mehr, wenn es näher beleuchtet wird. Aber es gibt auch hervorragende Exemplare und/oder Lehrbücher von Psychiatern , die konkret über ihre Patienten berichten und ihre Beobachtungen/Fälle festhalten.
Ich denke, dass in den Taten dieser Menschen Vieles auch über uns selbst geschrieben steht, d.h. sie spiegeln Vieles wieder.
Oftmals ist der Zugang zu diesen Menschen, der Zugang zu einfühlbareren Zügen, verschüttet und ich halte nichts von einseitiger moralischer Verdammung. Obwohl es hoffnungslose Fälle gibt (z.B.in Bedburg-Hau), bei denen der Zugang verschüttet bleiben wird.

Jack the Ripper - o ja - bester Verschwörungstheorienstoff

Kürschner, Säure ? Da musste ich nachschauen, ich wusste es auf Anhieb nicht. Säure-Mörder: Lebenslänglich! : Textarchiv : Berliner Kurier
Mir fiel lediglich anfangs der “Acid Bath Murderer” ein.

Zerlegen mit Säure ist sicherlich ne ordentliche Drecksarbeit. Ebenso eine Körperzerstückelung.
Erfordert sicher viel Übung. Haarmann war am Ende richtig schnell
Völlige Vernichtung und Auflösung des Opfers würde ich als Mörder unbedingt anstreben. Einäscherung wäre der wohl bequemste Weg. Da die Einäscherung sicher sehr konventionell vonstatten geht und nicht jeder ein kleines nettes Krematorium zuhause hat, wäre schätzungsweise jedoch leider eine Zerlegung davor effizienter. Chlorkalk dazu unbedingt verwenden, da sollte man das Opfer vorher einlegen.

Naja, vielleicht kann man diesen Thread dazu benutzen, jede Woche ne kleine gemeine (wahre) Geschichte zu erzählen. Es gibt unglaubliche Fälle.
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Alt 24. Jan 2008, 12:22 Uhr   #25 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
nie die Leiche in die Säure kippen, es gibt hässliche Säurespritzer am eigenen Körper, sondern immer das Objekt langsam mit H2SO4 übergießen.

Noch besser ist die Chromschwefelsäure oder ein gesättigtes Gemisch aus KMnO4 und H2SO4, eine ölige grüne Flüssigkeit (Dimanganheptoxid). Ein sehr starkes Oxidationsmittel, dass organische Stoffe wie Holz sofort verkohlt. Die getrockneten Leichenreste sind dann als Knochenkohle zum Heizen geeignet.
Huuuiiiii, klingt ja wie schon mal ausprobiert
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Alt 24. Jan 2008, 12:31 Uhr   #26 (Permalink)
DREICH
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Es gibt unglaubliche Fälle.
wie heisst es so schön:

der pathologe weiß alles...aber zu spät.

__________________
.

GLAUBEN SIE DAS
" Was nützt einem die Gesundheit, wenn man sonst ein Idiot ist? "


.

Geändert von DREICH (24. Jan 2008 um 12:36 Uhr Uhr).
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Alt 24. Jan 2008, 12:48 Uhr   #27 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Huuuiiiii, klingt ja wie schon mal ausprobiert
natürlich mit Holz, Baumwolle, totem Regenwurm !

allerdings mag ich die konz. Schwefelsäure nicht besonders gerne:
zu hohe Dichte 1,84 kg/L und der Siedepunkt von 340° C ist nicht von Pappe!
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Alt 29. Jan 2008, 11:46 Uhr   #28 (Permalink)
SAINT-JUST
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Zitat:
Zitat von DREICH Beitrag anzeigen
wie heisst es so schön:

der pathologe weiß alles...aber zu spät.

Die Leichenschmeißfliegen wissen es natürlich schon eher. Für manch cleveren Pathologen ist das Gebiet der forensischen Entomologie eine wichtige Hilfe. Manche Insekten werden vom Kot und Urin der Getöteten magisch angezogen. Das sind die leisen Assistenten. Nett von dir, dass du ihnen Avatarteile widmest


Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
natürlich mit Holz, Baumwolle, totem Regenwurm !
Aha. Interessant
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Alt 29. Jan 2008, 12:04 Uhr   #29 (Permalink)
Wahnfried44
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Als 15 jähriger Schüler war man halt experimentierfreudig. Über Apotheken, Schulen und Versandhandel, kam man an die härten Stoffe dran, um damit im Keller Versuche zu starten. Heute würde die Berufsfeuerwehr anrücken und die Straße abriegeln, um ein Schülerlabor zu entsorgen.
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Alt 29. Jan 2008, 21:55 Uhr   #30 (Permalink)
Tosca
Abwarten und Tee trinken
 
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Folgendes
Mordserie in Kanada Schweinezüchter schuldig gesprochen - Panorama - sueddeutsche.de

lässt mich sofort an Haarmann denken ("Ich füttere eure Fiiiiische"), als er die Leichenteile seiner Opfer ("hier, da, flugs hinein") in die Leine geworfen hat.
Oder gar an Papa Denke. Der hat seine Opfer aber so richtig verspeist. Haare am Menschenfleisch haben ihn beim Verzehr scheinbar nicht gestört.

Das hier ist wohl der größte Serienmörder in der kanadischen Geschichte. Naja, wenigstens waren es Nutten. (öhm, Verzeihung)
Weil es Nutten waren, ist das natürlich kein Verbrechen, sondern ein Dienst an der Menschheit?

Es sit ziemlich egal, welchem beruf die Frauen nachgingen, sie sind tot, grausam ermordet.
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