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04. Sep 2008, 10:58 Uhr
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#1 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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"Gefallen für Deutschland"
Zitat:
Der Bundeswehrverband wirft der Bundesregierung vor, mit "gestelzten Wendungen" die Wahrheit über den deutschen Einsatz in Afghanistan zu verschleiern. "Wir befinden uns in einem Krieg gegen einen zu allem entschlossenen, fanatischen Gegner", sagte der Verbandsvorsitzende Bernhard Gertz der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Der bei Kundus getötete 29-jährige Soldat aus Zweibrücken sei nicht ums Leben gekommen, wie bei seiner Beisetzung erklärt worden sei. "Richtig ist: Dieser Hauptfeldwebel ist für die Bundesrepublik Deutschland gefallen", sagte Gertz.
Die Regierung wäre gut beraten, dies in aller Klarheit zu sagen. Denn mit der Sprache fange es an: "Da wird schon verschleiert, da wird die Wahrheit verschwiegen." Man müsse sich dann nicht wundern, "dass unsere Gesellschaft nicht versteht, was wir in Afghanistan wollen".
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Familie verzeiht Bund zahlte Blutgeld - n-tv.de
Ich stimme Herrn Gertz zu.
Ist er für Deutschland gefallen oder nicht und worinnen liegt der Unterschied?
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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04. Sep 2008, 11:19 Uhr
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#2 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.275
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Mir fehlt die "Kriegserklärung".
Entschuldige wenn das Altmodisch sein sollte, aber mir wäre neu, das Deutschland irgendwem den Krieg erklärt hatte, kann das sein?
__________________
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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04. Sep 2008, 11:25 Uhr
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#3 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: Jan 2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1.795
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Zitat:
Zitat von Amanda
Mir fehlt die "Kriegserklärung".
Entschuldige wenn das Altmodisch sein sollte, aber mir wäre neu, das Deutschland irgendwem den Krieg erklärt hatte, kann das sein?
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Nach Deiner Diktion bedeutet das, ohne Kriegserklärung kein Krieg. Ergo sind unsere Soldaten in Afghanistan zum Osterspaziergang?
Wenn Soldaten eines Landes bewaffnet in ein anderes Land gehen und dort von der Waffe gebrauch machen, dann ist das keine Kaffeefahrt sondern de facto Krieg. In diesem Fall Krieg gegen die Taliban und all das andere Terroristengesindel.
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Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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04. Sep 2008, 11:33 Uhr
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#4 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.275
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Zitat:
Zitat von senchi
Nach Deiner Diktion bedeutet das, ohne Kriegserklärung kein Krieg. Ergo sind unsere Soldaten in Afghanistan zum Osterspaziergang?
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Wenn Du mich so fragst habe ich nicht die geringste Ahnung was zum Henker unsere Soldaten da zu suchen haben.
Zitat:
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Wenn Soldaten eines Landes bewaffnet in ein anderes Land gehen und dort von der Waffe gebrauch machen, dann ist das keine Kaffeefahrt sondern de facto Krieg.
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Ja, natürlich, das haben wir 1939 auch gemacht, einfach in ein Land marschiert und von da aus "zurückgeschossen".
Was es uns gebracht hat, können wir in jedem Geschichtsbuch nachlesen.
Zitat:
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In diesem Fall Krieg gegen die Taliban und all das andere Terroristengesindel.
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Mir wäre neu das ein Guerillakrieg mit Waffen gewonnen werden könnte. Hat denn kein Mensch was aus Vietnam oder eben schon Afghanistan 1.0 gelernt?
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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04. Sep 2008, 11:36 Uhr
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#5 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Zitat:
Zitat von Amanda
Mir fehlt die "Kriegserklärung".
Entschuldige wenn das Altmodisch sein sollte, aber mir wäre neu, das Deutschland irgendwem den Krieg erklärt hatte, kann das sein?
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Ich will das nicht weiter vertiefen, es sei nur kurz erwähnt: Wir haben Polen auch nicht den Krieg erklärt.
Zitat:
Zitat von Amanda
Mir wäre neu das ein Guerillakrieg mit Waffen gewonnen werden könnte. Hat denn kein Mensch was aus Vietnam oder eben schon Afghanistan 1.0 gelernt?
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Der Krieg gegen den Terror kann nicht gewonnen werden, man übersieht dabei nämlich die Tatsache das Terrorismus kein Gegner sondern eine Taktik ist.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
Geändert von Ximus (04. Sep 2008 um 11:36 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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04. Sep 2008, 11:38 Uhr
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#6 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: Jan 2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1.795
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Zitat:
Zitat von Amanda
Wenn Du mich so fragst habe ich nicht die geringste Ahnung was zum Henker unsere Soldaten da zu suchen haben.
Ja, natürlich, das haben wir 1939 auch gemacht, einfach in ein Land marschiert und von da aus "zurückgeschossen".
Was es uns gebracht hat, können wir in jedem Geschichtsbuch nachlesen.
Mir wäre neu das ein Guerillakrieg mit Waffen gewonnen werden könnte. Hat denn kein Mensch was aus Vietnam oder eben schon Afghanistan 1.0 gelernt?
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Liebste Amanda, sicher hast Du da nicht ganz unrecht. Nun ging es aber weniger um die Sinnhaftigkeit des Afghanistaneinsatzes sondern eher um die korrekte Bezeichnung. Dies zieht dann auch versicherungsrelevante Konsequenzen nach sich.
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Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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04. Sep 2008, 11:45 Uhr
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#7 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.099
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"Gefallen für Deutschland" hört sich dermaßen pathetisch an, dass ich schon gefühlsmäßig 'nein' sage.
Die Leute dort müssen sterben, weil ihr Dienstherr, der Bundeskriegsverteidigungsminister, sie dorthin geschickt hat. Die speziellen Aufträge, mit denen sie unterwegs sind, variieren: Präsenz und Bündnistreue zum großen Bruder zu zeigen, soziale Projekte abzusichern, Drogenanbau und -handel zu unterstützen, aber auch Hochzeitsgesellschaften zu eliminieren sind das tägliche Aufgabengebiet dieser Leute, bei deren aktiver Verfolgung regelmäßig einige zu Tode kommen. "Die Freiheit am Hindukusch" zu verteidigen ist die politisch korrekte Umschreibung dieser Aktivitäten - tatsächlich soll aber der Machtbereich des US-Imperialismus ausgedehnt und gesichert werden.
Die Krieger werden also für bündnispolitische Verpflichtungen verheizt, die ihre Führung eingegangen ist. Das mit moraltriefend-zittriger Stimme vorgetragene, als Lob gemeinte Statement "für Deutschland gefallen" ist also so weit von der Wirklichkeit weg wie es nur sein kann.
Ich hoffe nur, dass die Arbeitsverträge der armen Deubel eine ordentliche Hinterbliebenenrente beinhalten.
DG
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04. Sep 2008, 11:51 Uhr
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#8 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: Jan 2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1.795
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Die Leute dort müssen sterben, weil ihr Dienstherr, der Bundeskriegsverteidigungsminister, sie dorthin geschickt hat. Die speziellen Aufträge, mit denen sie unterwegs sind, variieren: Präsenz und Bündnistreue zum großen Bruder zu zeigen, soziale Projekte abzusichern, Drogenanbau und -handel zu unterstützen, aber auch Hochzeitsgesellschaften zu eliminieren sind das tägliche Aufgabengebiet dieser Leute, bei deren aktiver Verfolgung regelmäßig einige zu Tode kommen. "Die Freiheit am Hindukusch" zu verteidigen ist die politisch korrekte Umschreibung dieser Aktivitäten - tatsächlich soll aber der Machtbereich des US-Imperialismus ausgedehnt und gesichert werden.
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Das Du keine Ahnung von dem hast, was unsere Soldaten dort tun, mußt Du nun nicht unbedingt immer wieder unter Beweis stellen. Hierzuforum müssen das inzwischen sicher alle wissen. Das Du natürlich keine Gelegenheit ausläßt Deinen latenten Amerikahass zu verbreiten und dabei unsere eigenen Soldaten verunglimpfst kotzt mich eigentlich nur noch an. 
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Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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04. Sep 2008, 11:57 Uhr
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#9 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.099
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Zitat:
Zitat von senchi
Das Du keine Ahnung von dem hast, was unsere Soldaten dort tun, mußt Du nun nicht unbedingt immer wieder unter Beweis stellen. Hierzuforum müssen das inzwischen sicher alle wissen. Das Du natürlich keine Gelegenheit ausläßt Deinen latenten Amerikahass zu verbreiten und dabei unsere eigenen Soldaten verunglimpfst kotzt mich eigentlich nur noch an. 
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Hold your horses - ich bin für die Zustände da nicht verantwortlich. Ich beschreibe sie nur. Und zwar zutreffend.
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04. Sep 2008, 12:03 Uhr
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#10 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.824
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Ich finde durchaus, dass man das Kind beim Namen nennen sollte, der Soldat ist gefallen.
Und dann gibt's noch diese Irren...
http://www.bamm.de/bilder/schritte.pdf
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So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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