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29. Aug 2008, 12:41 Uhr
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#1 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.099
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Todesstrafe für Kinderschänder?
Leute,
die unbedeutende Splitterpartei, die in Arschkartistan damit 'erfolgreich' sind, denjenigen, die nun leider gar keine Perspektive mehr haben, eine noch schlechtere anzudienen, rütteln mit populistischen Forderungen an dem Prinzip, dass dieser Staat (außer ab und an putativ) prinzipiell keine Leute umbringt:
Fall Michelle: Sie trotten hinterher | Frankfurter Rundschau - Top-News
Das konnte man von den Deppen erwarten. Nicht erwarten darf man das von hohen Polizei-Beamten, die wohl leider auch bestimmte Standards nicht mehr beachten möchten:
law blog» Archiv » Jedes Mittel recht
Wie seht ihr das? Ist tatsächlich jedes Mittel recht?
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29. Aug 2008, 12:51 Uhr
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#2 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.275
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Nein, der Zweck heiligt in meinen Augen nicht jedes Mittel.
Bedauerlich im Fall von Michelle finde ich vor allem, das sogar der eigene Onkel des Mädchens sich nicht einen Funken dafür Schämt, seine tote Nichte für den rechten Mist einzuspannen.
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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29. Aug 2008, 13:18 Uhr
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#3 (Permalink)
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milkaholic
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2.824
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Nein, es ist nicht jedes Mittel recht.
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So when you're asked to fight a war that's over nothing, it's best to join the side that's going to win.
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29. Aug 2008, 13:33 Uhr
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#4 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Kinder von Gewaltverbrechen für politische Agitation zu missbrauchen ist abstoßend. Ohne Wenn und Aber.
Aber es ist auch nichts sonderlich Ungewöhnliches, man erinnere sich nur an Joseph Abdulla aus Sebnitz. Damals schrieb sich die Presse in einen regelrechten Rausch, es wurden mehrere Demonstrationen gegen "Rechtsextremismus" organisiert.
Die Instrumentalisierung solcher Fälle ist abstoßend, es ist aber auch nicht das erste Mal das so etwas geschieht.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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29. Aug 2008, 15:28 Uhr
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#5 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.586
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Die Forderung nach der Todesstrafe taucht bei einem bestimmten Typus nach jedem Fall dieser Art auf. Mob und Meute toben, der Saal bebt, das Geschrei der selbsternannten Richter ist groß. Da können Trittbrettfahrer ungehindert mitmischen.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
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29. Aug 2008, 21:25 Uhr
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#6 (Permalink)
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Kämpft um Bobo
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Deutschland
Beiträge: 201
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Nein, der Zweck heiligt die Mittel nicht.
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"To my loyal butler, 'You There', for his decades of service, I leave a pittance -
to be paid in 20 equal installments of one twentieth of a pittance each."
Click!
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30. Aug 2008, 12:16 Uhr
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#7 (Permalink)
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SCHLEMMER!!!!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.173
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Natürlich nicht..
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“Religion is an insult to human dignity. With or without it, you’d have good people doing good things and evil people doing bad things, but for good people to do bad things, it takes religion.”
Steven Weinberg, Nobel Laureate in physics.
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30. Aug 2008, 12:28 Uhr
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#8 (Permalink)
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comunista!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Im Zentralkomitee ;-)
Beiträge: 572
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Todestrafe (für Kinderschänder?) Kontra!
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Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
(Bertolt Brecht)
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30. Aug 2008, 16:45 Uhr
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#9 (Permalink)
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Guest
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Mich würde da mal etwas interessieren:
Befindet sich in Eurem Verwandten- oder Bekanntenkreis irgendjemand, der schon mal vergewaltigt wurde?
Kennt irgendeiner von Euch jemanden, dessen Kind ermordet wurde?
Wenn ja, dann stellen sich mir weitere Fragen:
Habt Ihr im Bezug auf diesen persönlich erlebten Fall niemals diese ohnmächtige Wut verspürt?
Niemals diese Verzweiflung um das Wissen, dass man selbst nichts unternehmen kann?
Hattet Ihr niemals das Bedürfnis, dem Täter "den Hals umdrehen" zu wollen?
Und wenn man ihn erwischt und abgeurteilt hatte und er nur 9 Jahre wegen Totschlag bekommen hat, weil der Täter zum Tatzeitpunkt noch nicht voll straffähig war und unter das Jugendrecht fiel, und er möglicherweise vielleicht sogar wegen guter Führung vorzeitig entlassen wurde, seid Ihr niemals kopfschüttelnd und verständnislos dagestanden und habt Euch gefragt, mit welchem Recht sich unser deutscher Staat als "Rechts- Staat" bezeichnet?
Hat der Schutz der Schwachen, der Wehrlosen, nicht alleroberste Priorität?
Und sollte im Sinne diese Schutzes, dieser allerobersten Priorität, nicht tatsächlich jedes Mittel Recht sein?
Und wieso wird der Ruf nach effektiveren Gegenmaßnahmen auf die Gruppe der Rechtsextremisten reduziert?
Ist das denn die einzige Gruppierung, die, zumindest in diesem Fall mal ausnahmsweise, über gesunden Menschenverstand verfügt?
Oder würdet Ihr Euch wohlfühlen, wenn Ihr wüsstet, dass das Leben des Typen, der Euer Kind auf dem Gewissen hat, nun im Gefängnis durch einen Teil Eurer Steuergelder mitfinanziert wird?
Nur mal so als Denkanstoss.
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30. Aug 2008, 20:56 Uhr
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#10 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.649
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Ich hätte durchaus Mordgedanken wenn jemand meiner Frau etwas täte. Und ich weiß nicht, wie ich reagieren würde, wenn ich den Kerl vor mir haben würde.
Das gebe ich zu.
Ebenso kann ich auch Marianne Bachmeier verstehen, die den Mörder ihres Kindes damals im Gerichtssaal ermordete.
Und ich sage bewußt "ermordet", da es das im Endeffekt war, auch wenn das Gericht sie wegen Totschlags und unerlaubten Waffenbesitzes verurteilte. Grabowski hatte genausowenig eine hance, wie das Mädchen, das er ermordet hat.
Aber, das ganz große Aber.
Ich würde verstehen, wenn ich für meine Tat verurteilt würde, genauso, wie es auch Fr. Bachmeier wurde.
Es geht nicht, daß jemand Selbstjustiz verübt. NIcht in einer modernen Gesellschaft. Dazu passieren zuviele Fehler. Dazu sind nenne ich als Beispiel nur Amiland, wo es die Todesstrafe gibt und es Fälle gab und gibt, in denen Unschuldige zum Tode verurteilt worden sind und dann hingerichtet wurden, oder noch darauf warten. Letztere können vielleicht Glück haben.
10, 20, 30 oder mehr tatsächliche Hinrichtungen von absolut schuldigen Tätern wiegen nicht die staatliche Ermordung auch nur eines Unschuldigen auf.
Und was die Tatsache mit den Steuergeldern betrifft, wäre es für mich jeden Cent Wert, wenn so ein Schwein für immer, wirklich immer im Knast bleibt.
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Ignorierliste
Ab jetzt sind auf meiner Liste alle guten Dinge Drei.
Member IG Whisk(e)y
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