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01. Jul 2008, 11:19
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#1 (Permalink)
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Team-Bot
Registriert seit: 13.02.2007
Beiträge: 804
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Debatte um Sterbehilfe, Kritik an Ex-Senator Kusch
Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch empört mit seiner geleisteten Sterbehilfe Politiker und Experten. Bundesärztekammer-Chef Hoppe nannte Kusch einen "selbstgefälligen Zyniker", der "seine Geltungssucht befriedigen" wolle. Die Länder kündigten einen Gesetzentwurf gegen gewerbliche Sterbehilfe an.
Weiterlesen...
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01. Jul 2008, 13:15
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#2 (Permalink)
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busybody
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2,511
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Aus Angst vor einem Leben im Pflegeheim habe die Frau, die nicht an schweren Krankheiten litt, sich zu dem Schritt entschlossen, erklärte Kusch laut NDR.
So wichtig eine Diskussion der Problematik ist, ich finde Kuschs Verhalten wirklich ekelerregend.
__________________
Das Trinkgefäß, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.
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01. Jul 2008, 13:23
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#3 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: 13.02.2007
Beiträge: 3,118
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Klingt für mich, als hätte die Frau jemand gebraucht, der ihr geholfen hätte, ihre Angst vor einem betreuten Wohnen abzubauen und ihr die verschiedenen Möglichkeiten zu zeigen, die man in dieser Position noch hat.
Ich verstehe Sterbehilfe bei Todkranken oder Schwerstbehinderten, denen niemand mehr helfen kann und die sich deshalb dafür entscheiden, aus dem Leben zu scheiden. Aber ansonsten denke ich, dass man jemandem, der Suizidgedanken hegt, erst einmal jede Hilfe geben sollte, das Leben wieder lebenswert zu kriegen, statt ihm gleich das nächste Gift hinzulegen.
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01. Jul 2008, 13:27
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#4 (Permalink)
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busybody
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2,511
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Ganz genau das.
Selbstmord ist letztendlich eine Entscheidung des Einzelnen, und ich habe ein großes Problem damit, einem offenbar depressiven Menschen einfach das Gift/ die Waffe/ den Strick hinzulegen und wegzugucken.
Wenn jemand sich wirklich umbringen will, kann man nicht viel machen, aber Kusch's Verhalten bereitet mir echtes Unbehagen.
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Das Trinkgefäß, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.
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01. Jul 2008, 13:29
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#5 (Permalink)
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schmatz
Registriert seit: 14.03.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 1,049
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Zitat:
Zitat von MorganLeFay
Aus Angst vor einem Leben im Pflegeheim habe die Frau, die nicht an schweren Krankheiten litt, sich zu dem Schritt entschlossen, erklärte Kusch laut NDR.
So wichtig eine Diskussion der Problematik ist, ich finde Kuschs Verhalten wirklich ekelerregend.
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Der ganze Typ ist ekelerregend...
Zitat:
Zitat von Siran
Klingt für mich, als hätte die Frau jemand gebraucht, der ihr geholfen hätte, ihre Angst vor einem betreuten Wohnen abzubauen und ihr die verschiedenen Möglichkeiten zu zeigen, die man in dieser Position noch hat.
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das, und vor allem muss sich an den Zuständen in den Pflegeheimen dringend was ändern. Wenn Menschen schon lieber sterben als in ein solches Heim zu gehen.
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“Religion is an insult to human dignity. With or without it, you’d have good people doing good things and evil people doing bad things, but for good people to do bad things, it takes religion.”
Steven Weinberg, Nobel Laureate in physics.
Geändert von Deutscher Jäger (01. Jul 2008 um 13:29 Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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01. Jul 2008, 14:04
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#6 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 15.12.2007
Ort: im sonnigen Südwesten
Beiträge: 908
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Zitat:
Zitat von MorganLeFay
aber Kusch's Verhalten bereitet mir echtes Unbehagen.
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Dachte ich auch im ersten Moment.
In der FR-Rundschau wird gefragt, ob er auch einem, über die verlorene EM frustierten Fan zum Tode verholfen hätte.
Ist mir zu hart.
Ich weiß nicht, dieses Thema ist einfach sehr schwierig.
Wo ist die Grenze von Selbstbestimmung?
Was bedeutet die Würde des Menschen auch im Falle von körperl.Verfall,
Angst, Einsamkeit, Abhängigkeit, Schmerz?
Unsere Gesellschaft bietet den Betroffenen offensichtlich keine ausreichenden
Betreuungs,-Schutz und Vertrauensangebote.
Nur dadurch können sich Menschen wie Herr Kusch in der Öffentlichkeit bemerkbar machen.
Im positiven wie im negativen Sinn.
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01. Jul 2008, 18:52
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#7 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: 13.02.2007
Ort: München
Beiträge: 1,306
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Zitat:
Zitat von susenn
Wo ist die Grenze von Selbstbestimmung?
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Da, wo sie ein Mensch selber setzt. Auch wenn das einen Freitod betrifft.
Zum Bericht
Wobei ich diesen Vorgang allerdings auch nicht kommerzialisiert sehen möchte. Jedenfalls nicht über das Maß hinaus, wie es Hospizeinrichtungen auch tun.
Wobei es dieses Zitat aus o. a. Artikel sehrgut ausdrückt:
Zitat:
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"Es geht nicht darum, den Menschen das Recht zu nehmen, ihr Leben selber zu beenden. Man muss aber Mediengeiern wie Herrn Kusch die Möglichkeit nehmen, sich mit dem Leid anderer Menschen in den Vordergrund zu spielen"
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IOC, DFB, EPO
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01. Jul 2008, 19:01
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#8 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von MorganLeFay
Selbstmord ist letztendlich eine Entscheidung des Einzelnen, und ich habe ein großes Problem damit, einem offenbar depressiven Menschen einfach das Gift/ die Waffe/ den Strick hinzulegen und wegzugucken.
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Hmm, eine schwierige Entscheidung..........
ich weiß nicht, wie ich mich verhalten würde,
wenn ein Todkranker mich um KCN anbetteln sollte.
Zitat:
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Wenn jemand sich wirklich umbringen will, kann man nicht viel machen, aber
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nein, während meines Studiums haben sich drei Studenten umgebracht.
Jeder konnte ja tödlich wirkende Chemikalien günstig einkaufen. Ich käme nie auf die Idee, an unsere Giftschränke zu gehen, um einen Teelöffel (viel zu viel !!) mit Kaliumcyanid zu schnurpsen. 
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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01. Jul 2008, 19:38
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#9 (Permalink)
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busybody
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Dundee
Beiträge: 2,511
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Hmm, eine schwierige Entscheidung..........
ich weiß nicht, wie ich mich verhalten würde,
wenn ein Todkranker mich um KCN anbetteln sollte.
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Ist was anderes - bei einem Todkranken sieht das ganz anders aus als bei einer vollkommen gesunden Frau.
Zitat:
nein, während meines Studiums haben sich drei Studenten umgebracht.
Jeder konnte ja tödlich wirkende Chemikalien günstig einkaufen. Ich käme nie auf die Idee, an unsere Giftschränke zu gehen, um einen Teelöffel (viel zu viel !!) mit Kaliumcyanid zu schnurpsen.
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Ist letztendlich die Entscheidung des einzelnen, auch wenn ich im Regelfall nciht viel von Selbstmord halte.
Aber man muss Leuten eben nciht aktiv helfen, wie Kusch das getan hat, und dann noch mit dem Motiv, Öffentlichkeit zu bekommen. Das ist hochgradig menschenverachtend.
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Das Trinkgefäß, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.
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01. Jul 2008, 22:20
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#10 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von MorganLeFay
Ist was anderes - bei einem Todkranken sieht das ganz anders aus als bei einer vollkommen gesunden Frau.
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In diesem Fall gibt es keine Sterbepräparate
Zitat:
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Ist letztendlich die Entscheidung des einzelnen, auch wenn ich im Regelfall nciht viel von Selbstmord halte.
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Ist auch nicht mein Fall. Ich würde vorher noch so viel regeln wollen:
Rechnungen bezahlen, Auto abmelden, Eis aufessen, Post abmelden,
Krankenkasse kündigen  , alles in allem: zu anstrengend
Zitat:
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Aber man muss Leuten eben nciht aktiv helfen, wie Kusch das getan hat, und dann noch mit dem Motiv, Öffentlichkeit zu bekommen. Das ist hochgradig menschenverachtend.
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Da stimmen wir völlig überein!
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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