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30. Jun 2008, 12:48 Uhr
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#21 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Zitat:
Zitat von Amanda
Behaupten die Amerikaner auch und die haben schließlich Guantanamo ...
Die Tatsache das jemand in einem Rechtsstaat lebt schützt einen nicht davor, das in dessen Namen gewaltiger Bockmist gemacht wird, der mit Recht nun so gar nichts mehr zu tun hat.
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Guantanamo gibt es bald auch in Deutschland, dank den Grünen.
Zitat:
An den gleichen Zuständen natürlich.
Wenn man natürlich auf eine John-Rambo-Gedächtnistruppe zurückgreifen muß um für "Recht" zu sorgen macht mir persönlich das mehr Probleme.
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Und die besagen, um gleichzeitig auf unser Einwanderungsthema zurückzukommen, das Deutschland Schlußlicht ist.
Man kann natürlich auch ganze Stadtviertel in Parallelgesellschaften abdriften lassen wenn man mit Recht und Ordnung so seine Probleme hat.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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30. Jun 2008, 13:24 Uhr
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#22 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Feb 2008
Beiträge: 689
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Zitat:
Zitat von Ximus
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Nun gibt es da ja durchaus Ansätze, die man über- und durchdenken kann. Nur: In jeder Gesellschaft -auch der niederländischen- gibt es eben Leute, die, nennen wir es mal erziehungs- und beratungsresistent sind. Will heißen: Auch in Rotterdam wird es Menschen geben, die in der sozialen Hängematte liegen wollen und die sich auch nicht durch die Streichung von Sozialhilfe einschüchtern lassen (was überhaupt die Frage aufwirft, wie oft und wie lange das von staatswegen überhaupt gemacht werden kann, verhungern werden die Niederländer die Leute wohl nicht lassen). Und: Mit der Umsiedlung in ein anderes Quartier mag zwar der "Bestrafungscharakter" erfolgreich sein, allerdings wird damit das Problem nur verlagert (und ich wollte mal wirklich wissen, was die Grünwalder in München sagen würden, wenn man ihnen ein paar "Charaktere" aus Hasenbergl zwischen die Villen setzt.
Zitat:
Zitat von Ximus
Dabei stellt sich doch automatisch die Frage, wohin mit den Terroristen?
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Hieß es nicht mal, dass der Osten vergreist und ausstirbt?
__________________
He whose face gives no light, shall never become a star
William Blake
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30. Jun 2008, 14:21 Uhr
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#23 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.275
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Moderator:
Die Diskussion über Guantanamo wurde hierhin ausgelagert
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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30. Jun 2008, 14:31 Uhr
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#24 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.099
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Zitat:
Zitat von Ximus
Man kann natürlich auch ganze Stadtviertel in Parallelgesellschaften abdriften lassen wenn man mit Recht und Ordnung so seine Probleme hat.
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Ich finde, dass derjenige Probleme mit R&O hat, der die bürgerlichen Freiheiten abschaffen (oder in diesen Fall besser: partiell aussetzen) will, um dem, was er unter Recht & Ordnung versteht, Geltung zu verschaffen.
Siehe Stasi 2.0
DG
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30. Jun 2008, 14:38 Uhr
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#25 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Die bürgerlichen Freiheiten beinhalten auch Pflichten.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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30. Jun 2008, 14:48 Uhr
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#26 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.099
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Zitat:
Zitat von Ximus
Die bürgerlichen Freiheiten beinhalten auch Pflichten.
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...aber nicht die, bei Abschaffung derselben auch noch zu applaudieren.
DG
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30. Jun 2008, 14:56 Uhr
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#27 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
...aber nicht die, bei Abschaffung derselben auch noch zu applaudieren.
DG
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Sie werden nicht abgeschafft.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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30. Jun 2008, 15:20 Uhr
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#28 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 1.099
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Zitat:
Zitat von Ximus
Sie werden nicht abgeschafft.
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Nicht?
Zitat:
eine Wohnung durchsuchen ohne richterlichen Beschluss. In Rotterdam passiert das jeden Tag. Einfach weil die Bezirksverwaltung das Gefühl hat, in einem Haus stimme was nicht.
(...)
Die „Stadsmariniers“ können jederzeit an Behörden, Parlament und Justiz vorbei „Missstände beheben“, wenn ihnen irgendwo in der Stadt etwas auffällt. Sie können gewalttätige Jugendliche festsetzen, Kinder aus verwahrlosten Wohnungen holen oder aber für die Polizei Sichtachsen ins Laub schlagen, Umweltschutz hin oder her.
Quelle
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Schäuble hat auch immer das Gefühl, hier stimme was nicht.
Bush hat übrigens die Praxis, störende Überprüfungen durch Gerichte auszuschalten, ebenfalls mit großem Erfolg angewendet. Nein. Keinen neuen Guantánamo Querverweis.
DG
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02. Jul 2008, 00:13 Uhr
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#29 (Permalink)
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Profillos
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.053
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Sollten sowas in Deutschland mal erlaubt sein werde ich mir so einen Sheriffsstern zulegen und alle Wohnungen von den Leuten durchsuchen, die dafür waren.
Ach ja, ich bin ziemlich ausdauernd, gründlich und vorzugsweise zwischen 21:00 und 5:00 unterwegs. Ihr solltet euch also einen guten Vorrat an Kaffee zulegen. 
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09. Jul 2008, 13:42 Uhr
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#30 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Endstation: Ghetto
Zitat:
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Nirgendwo gibt es so viele Probleme wie in Nord-Neukölln, behauptet Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky. Eine Rundfahrt durch den Kiez.
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Endstation Ghetto
Zitat:
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In seiner neuesten Untersuchung über Neukölln, die diese Woche der Öffentlichkeit vorgestellt wird, hat der Stadtsoziologe Hartmut Häußermann von der Humboldt-Universität Britz-Nord eine negative Prognose gegeben. Neukölln hat ein Problemgebiet mehr.
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Darüber wird in den rot-grünen Elfenbeintürmen nur selten gesprochen.
Zitat:
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Häußermann empfiehlt, den ganzen Norden Neuköllns Quartiersmanagern zu unterstellen. Denn die Schwierigkeiten sind massiv: 150 000 Menschen leben hier, die Hälfte sind Einwanderer aus der Türkei, aus arabischen Ländern, insgesamt aus 160 Nationen. 65 Prozent leben unter der Armutsgrenze, jeder zweite lebt von Sozialleistungen. Es gibt Schulen mit Kindern, von deren Eltern kaum einer arbeitet. Und die Arbeitslosigkeit verfestigt sich: Mehr als die Hälfte der Jugendlichen verlässt die Schule ohne Abschluss oder mit Hauptschulzeugnis. Bei der Suche nach Wegen aus der sozialen und schulischen Misere sind die 20 Moscheen keine Hilfe, sagt der Migrationsbeauftragte. „Das sind unsere Gegenspieler“.
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Man höre ganz aufmerksam zu.
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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