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15. Mai 2008, 14:21 Uhr
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#31 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.575
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Zitat:
Zitat von Ximus
Das Problem ist, daß sich auf solche Aktionen weitere Sinnfreiheit folgt. Und ein ganz entschiedenes Problem habe ich mit solchen Bündnissen, die mir die Welt erklären wollen.
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Dann lies es halt nicht - das ist straffrei.
Nicht einmal die dümmste Pute ist verantwortlich für den Medienrummel den sie auslöst. Verantwortlich dafür sind ausschließlich die Leser.
Zitat:
Zitat von Ximus
Es gab überhaupt kein Opfer. Es würde ausreichen wenn man mit angemessener Zurückhaltung berichtet und der Polizei ihre Arbeit machen läßt.
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...............................................
Nicht einmal die dümmste Pute ist verantwortlich für den Medienrummel den sie auslöst. Verantwortlich dafür sind ausschließlich die Leser.........................
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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15. Mai 2008, 14:29 Uhr
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#32 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: Jan 2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1.795
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@ ximus:
Passend zu dieser Thematik die folgende Meldung
WEB.DE - Gisele im Drogensumpf?
Hat sie, oder hat sie nicht!
War sie eine Dealerin und Konsumentin oder wird sie gerade den Schlagzeilen geopfert?
Ist mir relativ egal, was die Presse schreibt - ich (der mündige Leser) mache mir mein eigenes Bild - so wie auch im Fall "Hakenkreuz".
__________________
Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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19. Mai 2008, 14:28 Uhr
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#33 (Permalink)
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Chuzpe
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
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Antifaschismus für Idioten.
Zitat:
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Als der Bürgermeister von Mittweida, Matthias Damm, im Januar davon erfuhr, dass auch Rebecca K. ausgezeichnet werden solle, riet er dem Bündnis entschieden ab. Die polizeilichen Ermittlungen liefen in eine ganz andere Richtung, sagte Damm damals. Der Bürgermeister hatte den Ratssaal der Stadt für die Ehrung der Initiativen aus Mittweida zur Verfügung gestellt. Da er am 14. Januar 2008 einen Ablaufplan für die Ehrung erhielt, in dem die Auszeichnung an Rebecca K. nicht auftauchte, war er beruhigt. Eine Woche vor der Preisverleihung kam eine Mitarbeiterin der „Bündnis“-Geschäftsstelle nach Mittweida. Es sei nun doch beabsichtigt, das Mädchen auszuzeichnen, teilte sie mit. Damm intervenierte wieder bei der Geschäftsstelle in Berlin, wies darauf hin, dass auch der ermittelnde Staatsanwalt dringend von der Preisverleihung abrate. In Berlin habe man ihm gesagt, die Einladungen seien schon raus. „Außerdem will das Mädchen es so“, habe man ihm beschieden.
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Man hat sich geirrt, und außerdem will es das Mädchen so.
Zitat:
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Professor Andreas Nachama, Direktor der „Stiftung Topographie des Terrors“ in Berlin, forderte, man solle aus Respekt vor den Ermittlungsbehörden die Preisverleihung aussetzen, bis der Fall geklärt sei. Noch entschiedener wandte sich Maria Böhmer (CDU), Staatsministerin für Integration im Bundeskanzleramt, gegen die Preisverleihung. Da Rebecca K. sich ihre Verletzung selbst zugefügt haben könnte, sei die Idee der Würdigung „unangemessen und falsch“, teilte sie der Geschäftsstelle mit. Auch Bernd Wagner, ein ehemaliger Polizist und Veteran im Kampf gegen „rechts“, sprach sich gegen die Ehrung aus. Frau Sonntag-Wolgast zeigte sich davon unbeeindruckt. Es habe „eher eine Mehrheit“ für die Verleihung gegeben, behauptet sie heute.
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Der Ausdruck "eher eine Mehrheit" gefällt mir, hier weiß kein Mensch was damit gemeint ist, es klingt aber doch irgendwie demokratisch. Oder, sollte ich sagen "eher demokratisch"?
Zitat:
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„Wenn wir den Preis zurückgezogen hätten, wäre es wie eine Vorverurteilung des Mädchens gewesen“, rechtfertigt sich Frau Sonntag-Wolgast heute. Man habe nicht den Stab über Rebecca K. brechen wollen. Auch die Grüne Monika Lazar sagt: „Im Prinzip stehen wir zu der Entscheidung. Wir haben uns gesagt, das ist Zivilcourage, wie wir sie uns vorstellen.“ Und sie fügt hinzu: „Es hätte gutgehen können.“
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Zivilcourage wie wir sie uns vorstellen? Da soll sich jemand nochmal über mangelnde Zivilcourage beklagen, das ist doch im Grunde etwas Positives. Warum hat man nicht Donald Duck ausgezeichnet? - Es hätte auch gut gehen können...
Zitat:
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Derweil frohlocken die Rechtsextremisten der NPD über das „Waterloo für das Gutmenschen-Bündnis“. Dabei gibt es ein ernstes Problem mit Rechtsextremismus auch in Mittweida, gerade stehen Angehörige der Kameradschaft „Sturm 34“ dort vor Gericht.
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Die Strafe folgt auf dem Fuße. Am Ende frohlockt die NPD - nun, es hätte ja auch gut gehen können...
Hakenkreuz-Fall von Mittweida: Und am Ende frohlockt die NPD - Bund - Politik - FAZ.NET
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"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
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