Geschichtsunterricht scheint seit mindestens 30 Jahren immer in der Steinzeit zu beginnen, mit der Option: "Mal gucken, wie weit wir kommen."
Auch wenn es schwieriger zu verstehen ist, sollte man sich vielleicht lieber rückwärts bewegen. Die Fragen nach den Ursachen für bestimmte Ereigniss müssen dann einfach nur umgekehrt gestellt werden.
Statt "Und daraus folgte..." ein "Die Ursache dafür war...".
Vielleicht kann man für die 5. einen Schnelldurchlauf mit Gesamtüberblick in der "richtigen" Reihenfolge entwickeln - und sich im weiteren Verlauf bis zur 10. dann wieder rückwärts ... äh ... vorarbeiten.
Griechen und Römer sind sicher wichtig, um die Grundlagen für die Entstehung der "demokratischen Idee" zu verstehen.
Und man denkt sich vielleicht, das der Stoff spannender für die Schüler ist, wenn man die Gesellschaftsebenen im Detail bespricht. Es ist aus heutiger Sicht sicher für Kinder und Jugendliche nicht einfach zu verstehen, warum die Sklaven das mit sich haben machen lassen, deshalb ist die Detailtreue wichtig.
Weiterhin glaube ich, dass sich die Hauptverhaltensweisen menschlicher Gruppen seit den ollen Römern nicht gross verändert haben. Also befasst man sich einmal gründlich damit - und kann dass für die aktuelle Gesellschaft interpretieren.
__________________
"Ausserirdische! Im Gefrierschrank!"
"Auf meinem kargen Planeten willkommen ihr seid, Fremde. Fünfzig Hektar Sumpfland kaufen ihr wollt?"
"Mit Waffen wie diesen hier Helden gerüstet sein sollten. So preiswert sie sonst abgeben ich nicht würde, aber im Sonderangebot heute sie sind." =(~~~~~
Geändert von harraps (23. Nov 2007 um 15:41 Uhr Uhr).
|