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Alt 23. Nov 2007, 10:42 Uhr   #1 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard Welche Geschichtsthemen sollten im Schulunterricht behandelt werden?

Nachdem ich bei Spiegel mal wieder einen Artikel über das mangelnde Geschichtswissen deutscher Schüler über die DDR gelesen habe und ein paar etwas abstruse Ideen über die Inhalte von Geschichtsunterricht woanders, würde mich mal interessieren, welche Themenbereiche ihr gern behandelt sehen würdet.
Siran ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 23. Nov 2007, 10:56 Uhr   #2 (Permalink)
Deutscher Jäger
SCHLEMMER!!!!
 
Benutzerbild von Deutscher Jäger
 
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.173
Standard

Ich fände es gut wenn ein größerer Schwerpunkt auf die Zeit 1870-1914 gelegt wird. Das ist eine sehr wichtige Epoche, wenn man verstehen will was danach passiert ist. Sowohl politisch als auch kulturell. Vor allem was den "Deutschen Geist" betrifft. Gleichzeitig war zu dieser Zeit auch der Aufbruch in die Moderne, z.B. in der Kunst, Musik etc. Viele technische Neuerungen die das Leben extrem verändert haben.
__________________
“Religion is an insult to human dignity. With or without it, you’d have good people doing good things and evil people doing bad things, but for good people to do bad things, it takes religion.”
Steven Weinberg, Nobel Laureate in physics.
Deutscher Jäger ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 23. Nov 2007, 10:57 Uhr   #3 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard

Und sonst?
Siran ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 23. Nov 2007, 11:00 Uhr   #4 (Permalink)
Amanda
Humorvampir
 
Benutzerbild von Amanda
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.275
Standard

Ich stimme DJ absolut zu.

Wir haben uns in der Schule über zwei Jahre hinweg ausschließlich mit den Griechen und Römern befaßt, was zur Folge hatten, das wir gerade mal das Mittelalter hinter uns hatten als die Schule aus war.

Von der "neueren" Geschichte war da überhaupt nichts zu sehen.

Versteht mich nicht falsch, die Vergangenheit ist natürlich wichtig, ebenso wie sie zu kennen.
Aber wozu muß ich genau wissen, wie ein Tag im Leben
a) der römischen Oberschicht
b) der Mittelschicht
c) des Proletariates
d) der Sklaven
aussah, was es bei denen zu Essen gab, wie sie sich gekleidet haben, etc.

Sowas ist nett als Zusatz, aber in meinen Augen nicht unbdingt zwingend.
__________________
Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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Alt 23. Nov 2007, 11:13 Uhr   #5 (Permalink)
Salvador Allende
Guest
 
Beiträge: n/a
Standard

Die Inquisition und Verbrechen der Katholischen und Evangelischen Kirche.
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Alt 23. Nov 2007, 11:36 Uhr   #6 (Permalink)
Ximus
Chuzpe
 
Benutzerbild von Ximus
 
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.454
Standard

Ich bin gegen eine zu starke Berücksichtigung einer einzelnen Epoche. Das hat den Nachteil das andere Epochen vernachlässigt oder ganz ausgelassen werden.
__________________
"Der Staat ist an einem Punkt angelangt, von dem aus er nur noch kleiner werden darf." Dirk Friedrich.
Ximus ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 23. Nov 2007, 12:10 Uhr   #7 (Permalink)
dichterDenker
Profillos
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.053
Standard

Die Osterinsel und ähnliche ökologische Katastrophen. In Erdkunde kann man dann den Klimawandeln machen.
dichterDenker ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 23. Nov 2007, 12:11 Uhr   #8 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard

Das war eigentlich eine ernst gemeinte Frage.
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Alt 23. Nov 2007, 12:15 Uhr   #9 (Permalink)
dichterDenker
Profillos
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.053
Standard

Ok, sorry.
Aber mal ernsthaft - man könnte doch auch mal was zur Geschichte außerhalb Europas machen (der gesellschaftliche Wandeln in Japan von 1800 bis heute z.B.).
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Alt 23. Nov 2007, 15:36 Uhr   #10 (Permalink)
harraps
mit Bergabfahrhilfe....
 
Benutzerbild von harraps
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Nass. Windig. Flach.
Beiträge: 443
Standard

Geschichtsunterricht scheint seit mindestens 30 Jahren immer in der Steinzeit zu beginnen, mit der Option: "Mal gucken, wie weit wir kommen."

Auch wenn es schwieriger zu verstehen ist, sollte man sich vielleicht lieber rückwärts bewegen. Die Fragen nach den Ursachen für bestimmte Ereigniss müssen dann einfach nur umgekehrt gestellt werden.
Statt "Und daraus folgte..." ein "Die Ursache dafür war...".
Vielleicht kann man für die 5. einen Schnelldurchlauf mit Gesamtüberblick in der "richtigen" Reihenfolge entwickeln - und sich im weiteren Verlauf bis zur 10. dann wieder rückwärts ... äh ... vorarbeiten.

Griechen und Römer sind sicher wichtig, um die Grundlagen für die Entstehung der "demokratischen Idee" zu verstehen.
Und man denkt sich vielleicht, das der Stoff spannender für die Schüler ist, wenn man die Gesellschaftsebenen im Detail bespricht. Es ist aus heutiger Sicht sicher für Kinder und Jugendliche nicht einfach zu verstehen, warum die Sklaven das mit sich haben machen lassen, deshalb ist die Detailtreue wichtig.
Weiterhin glaube ich, dass sich die Hauptverhaltensweisen menschlicher Gruppen seit den ollen Römern nicht gross verändert haben. Also befasst man sich einmal gründlich damit - und kann dass für die aktuelle Gesellschaft interpretieren.
__________________
"Ausserirdische! Im Gefrierschrank!"
"Auf meinem kargen Planeten willkommen ihr seid, Fremde. Fünfzig Hektar Sumpfland kaufen ihr wollt?"
"Mit Waffen wie diesen hier Helden gerüstet sein sollten. So preiswert sie sonst abgeben ich nicht würde, aber im Sonderangebot heute sie sind." =(~~~~~

Geändert von harraps (23. Nov 2007 um 15:41 Uhr Uhr).
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