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Alt 06. Aug 2008, 12:31 Uhr   #81 (Permalink)
Wahnfried44
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Zitat:
Zitat von wtf Beitrag anzeigen
Wichtig ist die Deckung des täglichen Mindestbedarfs an U238.

Trinkst du Mineralwasser der Nürtinger Heinrichsquelle?

Das gibt es für die Uranfreunde nur noch unter dem Ladentisch!
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen

Geändert von Wahnfried44 (06. Aug 2008 um 12:52 Uhr Uhr).
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Alt 06. Aug 2008, 12:56 Uhr   #82 (Permalink)
wtf
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Nürtingen hat der Welt viel Gutes geschenkt (Harald Schmidt beispielsweise). Man sollte sicherheitshalber das Teufelszeug nur aus Bleibechern trinken.
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Alt 06. Aug 2008, 13:19 Uhr   #83 (Permalink)
Wahnfried44
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Zitat:
Zitat von wtf Beitrag anzeigen
Nürtingen hat der Welt viel Gutes geschenkt (Harald Schmidt beispielsweise). Man sollte sicherheitshalber das Teufelszeug nur aus Bleibechern trinken.
Du zwingst mich zum Nachdenken:

Uran 238 kommt sehr häufig in tiefen Grundwässern des Altkristallin vor. Das Mineral Pechblende UO2 wird im leicht saurem Tiefenwasser gelöst. Es bildet sich bei Gegenwart von "Kohlensäure" ein sehr stabiles UO2[(CO3)2]2- Ion.

Uran findet sich in Deutschland im unbeeinflußten Grundwasser in Konzentrationen von kleiner 1 bis über 100 µg pro Liter. Während die Radiotoxizität von Uran auf Grund der extrem großen Halbwertzeit vergleichsweise gering ist, ist die chemische Toxizität von Uran wie die vieler anderer Schwermetalle und Metalloide sehr hoch.

Deshalb ist ein TW Grenzwert von 5... 15 µg/l gerechtfertigt.

Das Nürtinger Mineralwasser hat Deutschlands Spitzenwert: 475 µg/l

Der Verkauf als Mineralwasser wurde 2005 durch das RP verboten. Als Heilwasser oder als "Medizin" besteht jedoch kein Verkaufsverbot.

Wenn du Nürtinger aus Bleipokalen trinken willst, kein Problem:

Das Nürtinger "Uranwasser" löst kaum Blei, den Becher bitte nicht mit den Lippen berühren, und ... dann gut Schluck!

Hier eine Liste mit den Uranwerten von in- und ausländischen Mineralwässern:

http://foodwatch.de/foodwatch/conten...080227_ger.pdf

Ist euer Lieblingswasser dabei mit hohen U-Werten?

Warum die Uranhype 2008 ausbricht, ist mir ein Rätsel.
Die Messungen stammen aus dem Jahr 2005 und sind längst bekannt.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen

Geändert von Wahnfried44 (06. Aug 2008 um 13:23 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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Alt 07. Aug 2008, 14:06 Uhr   #84 (Permalink)
wtf
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
Du zwingst mich zum Nachdenken:
Dann habe ich mein Ziel erreicht

Bei all der (auch durch Thilo B. getriggerten) Hysterie frage ich mich, wie die Menschen in den Zeiten von oberirdischen Atomwaffenversuchen, DDT und schönen Autos ohne Kat auch nur zwei Wochen durchgehalten haben.

Möglicherweise liegt das daran, daß ihnen niemand gesagt hat, daß sie so gut wie tot sind, und sie haben es undankbarerweise einfach ignoriert.
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Alt 07. Aug 2008, 14:43 Uhr   #85 (Permalink)
Wahnfried44
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Zitat:
Zitat von wtf Beitrag anzeigen
Möglicherweise liegt das daran, daß ihnen niemand gesagt hat, daß sie so gut wie tot sind, und sie haben es undankbarerweise einfach ignoriert.
sagen wir mal so:
bis 1978 konnte man nur bis 0,05 mg/L = 50 µg/L genau messen, ergo war die Festlegung von Grenzwerten unter 50 µg/L lächerlich.

heute, 2008, kann man bis 50 pg/L (und weniger) messen!

Immer wenn alle Fachbehörden mit den neuesten Meßgeräten ausgestattet waren, i.d.R. alle 5 Jahre, konnte man die messbaren Grenzwerte erniedrigen.
______________

Ein Grenzwert von 10 µg/l (U) sagt aus, dass Wasser mit dieser Konzentration lebenslang und risikolos getrunken werden kann.

10 µg/l = 10 mg/m³

das sind bei 2 l Wasser pro Tag und einem Endalter von 80 Jahren : 58 m³
also 580 mg ≈ 0,6 g Uran in 80 Jahren.

btw,
die 1.500 großen Wasserwerke lassen ihren Brunnen wöchentlich in Eigenlabors auf Schwermetalle, Pestizide, PAKs, CKW (monatlich) untersuchen!

Kritischer zu beurteilen sind die sog. 5.000 kleinen "Bürgermeister-Wasserwerke" ohne Labor und Fachpersonal.

Zitat:
Nicht nur in Maroldsweisach wurden hohe Uranwerte im Trinkwasser gemessen, sondern auch in Aidhausen: 28 Mikrogramm Uran pro Liter ermittelte das Gesundheitsamt im vergangenen Jahr. „Mir liegen diese Daten schon lange vor, nur wussten wir bisher nichts davon, dass die empfohlenen Werte viel niedriger liegen“, sagt Dieter Möhring, Bürgermeister von Aidhausen. Er sei deswegen von der Brisanz überrascht worden.
Auch in Aidhausen: hohe Uranwerte im Wasser

Natürliche, höhere Urangehalte findet man in folgenden Grundwässern:
- Nordbayern, Schwarzwald, Erzgebirge, Thüringer Wald, Böhmerwald

M.E. sollte es einen Grenzwert für Uran in Düngemitteln geben. Gerade Billigimporte aus Asien enthalten sehr viel Uran!

Zitat:
Für Ewald Schnug von der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) ist es »ein Unding, dass Uran in der Düngemittelverordnung nicht auftaucht«. Die Radioaktivität sei nicht das Problem, sondern die Giftigkeit. »Eine übliche Mineraldüngung bringt jährlich etwa 10 bis 22 Gramm Uran auf den Hektar Acker«, rechnet er vor. Da nur ein Bruchteil durch Erosion und Ernteprodukte wieder verschwinde, sei mit steigenden Uranmengen im Boden, in Oberflächengewässern und in der Nahrung zu rechnen. »Unsere Felder sind doch keine Schwermetalldeponien«, wettert er. Und fordert gemeinsam mit Jürgen Hahn vom Umweltbundesamt »als Allermindestes eine Deklarationspflicht für Uran im Dünger«.
http://zeus.zeit.de/text/2005/23/N-Uran

22 Gramm Uran pro Hektrar = 22.000.000 µg pro Hektar (Uran)
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Geändert von Wahnfried44 (07. Aug 2008 um 15:57 Uhr Uhr).
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Alt 17. Aug 2008, 14:27 Uhr   #86 (Permalink)
Apifera
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Die meisten Mineralwässer würden wahrscheinlich gewisse Werte der Trinkwasserverordnung deutlich überschreiten.
Trinkwasser oder Leitungswasser wird nicht nur zum Trinken genutzt, sondern auch für industrielle Produktionen. Und da darf nun mal zum Beispiel der Eisengehalt bestimmte Werte nicht überschreiten. Also muss der Wasserversorger Eisen aus dem Wasser herausfiltern. Mineralwässer können an Eisen die mehrfache Menge der Trinkwasserverordnung enthalten. Es ist für den Menschen ja nicht schädlich.
Es gibt auch Mineralwässer, die Stoffe enthalten (Arsen z. B.), denen sich der Mensch nicht in größeren Mengen aussetzen sollte. Deshalb sollte man, wenn irgendwie möglich, für die tägliche Ernährung Trinkwasser aus der Leitung vorziehen.
Nur, wenn der Versorgungsunternehmer Schwierigkeiten hat, einwandfreies Trinkwasser zu liefern, ist es ratsam, vor allem für die Säuglingsnahrung, auf stille Wässer zurückzugreifen. Aber vorher sollte man sich deren Inhaltsstoffe genau anschauen. Nicht alle stille Wässer sind gleichgut geeignet.
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Alt 18. Aug 2008, 11:52 Uhr   #87 (Permalink)
senchi
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Zitat:
Zitat von wtf Beitrag anzeigen
Bei all der (auch durch Thilo B. getriggerten) Hysterie frage ich mich, wie die Menschen in den Zeiten von oberirdischen Atomwaffenversuchen, DDT und schönen Autos ohne Kat auch nur zwei Wochen durchgehalten haben.

Möglicherweise liegt das daran, daß ihnen niemand gesagt hat, daß sie so gut wie tot sind, und sie haben es undankbarerweise einfach ignoriert.
Perfekt erkannt. Immer dann, wenn es genehm oder opportun ist, macht sich eine kleine Massenhysterie ganz gut.
__________________
Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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Alt 18. Aug 2008, 16:42 Uhr   #88 (Permalink)
susenn
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Zitat:
Zitat von wtf Beitrag anzeigen
Dann habe ich mein Ziel erreicht

Bei all der (auch durch Thilo B. getriggerten) Hysterie frage ich mich, wie die Menschen in den Zeiten von oberirdischen Atomwaffenversuchen, DDT und schönen Autos ohne Kat auch nur zwei Wochen durchgehalten haben.

Möglicherweise liegt das daran, daß ihnen niemand gesagt hat, daß sie so gut wie tot sind, und sie haben es undankbarerweise einfach ignoriert.
Naja, damals ging es auch noch ohne Sicherheitsgurt und Fahrradhelm

Die Menschen lernen halt dazu.
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Alt 18. Aug 2008, 17:04 Uhr   #89 (Permalink)
Wahnfried44
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Die meisten Mineralwässer würden wahrscheinlich gewisse Werte der Trinkwasserverordnung deutlich überschreiten.
Trinkwasser oder Leitungswasser wird nicht nur zum Trinken genutzt, sondern auch für industrielle Produktionen. Und da darf nun mal zum Beispiel der Eisengehalt bestimmte Werte nicht überschreiten.
Schwach eisenhaltige Trinkwasser sehen leicht trübe und etwas gelblich aus. Beim Wäschewaschen fällt das gelöste Eisen aus. Es bilden sich auf der Wäsche sehr entfernbare Eisenflecken.

Zitat:
Also muss der Wasserversorger Eisen aus dem Wasser herausfiltern.
Gelöstes Eisen im Rohwasser lässt sich nur durch eine aufwendige Flockungsfiltration entfernen. Das gelöste Eisen im Trinkwasser stammt i.d.R. nicht aus dem Rohwasser, sondern durch lösen von Eisenpartikeln aus den Wandungen des Leitungsnetzes.
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Geändert von Wahnfried44 (18. Aug 2008 um 17:11 Uhr Uhr).
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Alt 20. Aug 2008, 14:41 Uhr   #90 (Permalink)
wtf
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Bei Radon wird es vermutlich etwas schwieriger, dem gemeinen Steuerzahler eine Extraabgabe ("Strahlen-Pfennig") aus den mageren Rippen zu leiern.
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