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Alt 29. Apr 2007, 21:12 Uhr   #21 (Permalink)
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Jolandös
 
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Beiträge: 1.025
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Was sich aber nicht permanent in Ermordungen Andersgläubiger niederschlägt. Das grenzt ja schon an Hexenjagden.
Nicht permanent - korrekt. Wir bringen aber auch nicht permanent nahezu Gleichglaubende um, was im Islam noch häufiger vorkommt.....

Zitat:
"Das Einzige, was ihnen bleibt" ? Och nee, die Armen....Gibt es im "Westen" keine Menschen, die ebenso kaum was haben ?
Das Einzigste was ihnen bleibt, sind dann am Ende die Indoktrinierungsfrüchte. "Das Einzigste, was ihnen bleibt" - willst du darauf eine Rechtfertigung gründen ?
Keine Menschen kann man nie sagen. Aber im Westen gibt es ausreichend soziale Möglichkeiten, um sich vor dem zu bewahren, was die Ärmsten in den islamischen Ländern an Armut erfahren.

Zitat:
Genau, Bundeswehr, SEK, letztendlich NATO-Beistand.
Gesetzt den Fall, das gesamte Bankenviertel in Frankfurt wird zerstört und Deutschland würde das Täternest ausfindig machen. Meinst du nicht, dass Gewalt auf Gewalt folgen würde, Kollateralschadenrisiko natürlich einbezogen !?
SEK außerhalb des Bundesgebietes?
NATO Beistand Ok, aber dennoch: Meinst Du, Deutschland würde sich iob der zu erwartenden Budgetprobleme tatsächlich in den nächstbesten Krieg stürzen? Wohl kaum.
Geschichte verpflichtet.

Zitat:
Erstens ist es kaum glaubbar, dass hier im Forum jemand all die "normal-islamischen Gläubigen" mit der Vielzahl an islamischen Fundamentalisten und militanten Nationalisten gleichsetzt. (hat umananda wohl auch nicht getan, oder wen meinst du ?)
http://www.politikpla.net/forum/show...&postcount=105

Zitat:
Frage von mir:
Mit anderen Worten:
Islamismus = Islam?
Antwort:
Wenn wir keine Absage an der historischen Objektivität zulassen wollen, dann ist dein fragender Vergleich korrekt... und kann nur mit einem "Ja" beantwortet werden.
An anderen Stellen gibt es ähnliche Belege, dass einige Usende hier nicht differenzieren wollen.

Zitat:
Zweitens: Du redest von "Überlegenheit demonstrieren": Auch wenn du es in Zusammenhang mit Diffamierungsstop setzt, so wäre allein diese Wortwahl ein rotes Tuch. Ganz zu schweigen davon, dass ein Diffamierungsstop höchstens die heftigeren Auswüchse, nicht aber den Kern tangiert.
Ja, ich rede davon, moralische Überlegenheit zu demonstrieren.
Weil nur so ein überzeugendes Argument gebracht werden kann, warum das westliche Leben oh so anstrebsam sein soll.

Denn den meisten Menschen vor Ort fehlt die Bildung und Weitsicht, um Ihre Armut in den notwendigen Zusammenhang zu bringen.
__________________
Wer auszog, um Geschichte zu schreiben, darf sich nicht beschweren, wenn sie dann auch geschrieben wird.
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Alt 30. Apr 2007, 08:27 Uhr   #22 (Permalink)
SAINT-JUST
Für Notschlachtung
 
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Ort: lichtdurchflutetes Elysium
Beiträge: 1.306
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Zitat:
Zitat von comment Beitrag anzeigen
Keine Menschen kann man nie sagen. Aber im Westen gibt es ausreichend soziale Möglichkeiten, um sich vor dem zu bewahren, was die Ärmsten in den islamischen Ländern an Armut erfahren.
Meiner Ansicht nach greift dieses Argument nicht wirklich, v.a. dann nicht, wenn man damit militante Religiösität und andere Unterdrückungen irgendwie rechtfertigen möchte.
In Südamerika z.B. gibts auch viele Menschen, die an Armut leiden.


Zitat:
Zitat von comment Beitrag anzeigen
SEK außerhalb des Bundesgebietes?
NATO Beistand Ok, aber dennoch: Meinst Du, Deutschland würde sich iob der zu erwartenden Budgetprobleme tatsächlich in den nächstbesten Krieg stürzen? Wohl kaum.
Aktionen im Größenverhältnis zur USA wohl nicht (wobei man anmerken sollte, dass die USA den Deutschen ganz sicher helfen würden - im Gegensatz zu den sich zierenden Deutschen (trotz Bündnisfall !!) .
Deutschland wöllte und könnte nicht so tun, als wäre nichts gewesen. Sie würden alles daran setzen, die Verursacher aufzuspüren - auch wenn unvorhersehbare aber sicherlich folgende Kollateralschäden in Kauf genommen werden würden. Die Landshutmaschine damals (wenn es auch in viel kleinerem Verhältnis war) wurde auch -trotz Passagiergefahr- gestürmt.


Zitat:
Zitat von comment Beitrag anzeigen
An anderen Stellen gibt es ähnliche Belege, dass einige Usende hier nicht differenzieren wollen.
Ok, wenn man jetzt nur dieses eine Zitat nimmt (ich weiss allerdings nicht, inwieweit der aus einem Kontext gerissen wurde), dann muss ich hier sagen: Von einer Nichtdifferenzierung distanziere ich mich deutlich


Zitat:
Zitat von comment Beitrag anzeigen
Ja, ich rede davon, moralische Überlegenheit zu demonstrieren.
Weil nur so ein überzeugendes Argument gebracht werden kann, warum das westliche Leben oh so anstrebsam sein soll.

Denn den meisten Menschen vor Ort fehlt die Bildung und Weitsicht, um Ihre Armut in den notwendigen Zusammenhang zu bringen.
Wie erwähnt: Setzt du dieses westliche Handeln dann unter den sehbaren Banner irgendeiner Überlegenheit, wird dies ein rotes Tuch sein.
"Nur so ein überzeugendes Argument" ?? Im Antlitz radikal-islamistischer Gruppierungen, die festverwurzelte Unterdrückungsgepflogenheiten haben (schon alleine der Status der Frau dort gebiert Argumente), werden schon alleine genug "Westargumente" entgegengebracht.

Ich weiss nicht - aber es ist andererseits auch kein Wunder, dass solch maßlos überbevölkerte Staaten wie Bangla Desh große Arbeitslosigkeit und Armut mit sich ziehen. (ganz von jenen Zusammenhängen mal abgesehen, die du ansprichst)
__________________
ALLES WOLLEN ENTSPRINGT AUS BEDÜRFNIS, ALSO AUS MANGEL. DAUERNDE BEFRIEDIGUNG KANN KEIN ERLANGTES OBJEKT DES WOLLENS GEBEN. DAS SUBJEKT DES WOLLENS LIEGT BESTÄNDIG AUF DEM DREHENDEN RADE DES IXION, SCHÖPFT IMMER IM SIEBE DER DANAIDEN, IST DER EWIG SCHMACHTENDE TANTALUS
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Alt 30. Apr 2007, 14:12 Uhr   #23 (Permalink)
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Jolandös
 
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Registriert seit: Mär 2007
Ort: An einem schönen Ort, grün und ruhig
Beiträge: 1.025
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Meiner Ansicht nach greift dieses Argument nicht wirklich, v.a. dann nicht, wenn man damit militante Religiösität und andere Unterdrückungen irgendwie rechtfertigen möchte.
In Südamerika z.B. gibts auch viele Menschen, die an Armut leiden.
Meiner Meinung triift dieses Argument exakt, weshalb Missionare mit ihren Zwanghaften Christianisierungsversuchen ausgerechnet im ehemalgien Kreuzzugsgebiet so einen ungesund schweren Stand haben...

Zitat:
Aktionen im Größenverhältnis zur USA wohl nicht (wobei man anmerken sollte, dass die USA den Deutschen ganz sicher helfen würden - im Gegensatz zu den sich zierenden Deutschen (trotz Bündnisfall !!) .
Der Bündnisfall wurde für Afghnanistan festgestellt - und Deutschland nahm teil. Im Irak, wo man sich "zierte" (wie Du schreibst) wurde der B-Fall definitiv nicht beschlossen.

Zitat:
Die Landshutmaschine damals (wenn es auch in viel kleinerem Verhältnis war) wurde auch -trotz Passagiergefahr- gestürmt.
Was natürlich ein passender Vergleich zu einemKriegsszenario auf fremden Terrain ist...


Zitat:
Ok, wenn man jetzt nur dieses eine Zitat nimmt (ich weiss allerdings nicht, inwieweit der aus einem Kontext gerissen wurde), dann muss ich hier sagen: Von einer Nichtdifferenzierung distanziere ich mich deutlich
Danke, das meine ich aber auch, bnei Dir herauszulesen...

Zitat:
Wie erwähnt: Setzt du dieses westliche Handeln dann unter den sehbaren Banner irgendeiner Überlegenheit, wird dies ein rotes Tuch sein.
OK, das meine ich ja auch mit dem Zwangsmissonierungsgedanken.

Zitat:
Ich weiss nicht - aber es ist andererseits auch kein Wunder, dass solch maßlos überbevölkerte Staaten wie Bangla Desh große Arbeitslosigkeit und Armut mit sich ziehen. (ganz von jenen Zusammenhängen mal abgesehen, die du ansprichst)
[Polemik] Im Irak und Afghanistan sorgt die Bevölkerung ja momentan recht hübsch dafür, dass die Überbevölkerung nicht zustande kommt [/Polemik]

Das Problem ist, dass wir bei einer dumm gehaltenen Schafherde darauf hoffen müssen, dass irgendwann einmal eine Einsicht kommt.

edit: Hier nun einer der Beiräge zu den Demonstartionen vom Wochenende:
http://www.tagesspiegel.de/politik/n...wahl/98782.asp

Soweit diese Proteste friedlich bleiben, sollte das auch einmal deutlich betont werden: Es ist möglich, dass ein Wandel auch intern von Menschen vorangetrieben wird, die sich als Muslime vom Islamismus deutlich abgrenzen.

Das Problem ist - nach neuesten Newstickern - dass das Militär ggf. diese Differenzierung mit Gewalt unterstützen will. Ich brauche wohl kaum zu betonen, dass das Wasser auf den Mühlen der Demokratiefeinde des Islamismus wäre. Schlussendlich würde die Botschaft noch einmal deutlicher werden, dass sich die Demokratie am Ende nur mit militärischer Gewalt durchzusetzen vermag...
__________________
Wer auszog, um Geschichte zu schreiben, darf sich nicht beschweren, wenn sie dann auch geschrieben wird.

Geändert von comment (30. Apr 2007 um 17:28 Uhr Uhr).
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