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30. Mär 2007, 14:22 Uhr
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#1 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Mär 2007
Beiträge: 54
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Sozialismus und Europa
Sozialismus und Europa sind zwei Begriffe die untrennbar miteinander verbunden sind. Den noch sehr weit in der vergangenheit gingen Sozialrevolutionäre Ideen und Bewegungen in Europa hervor man denke an Spartacus, die Jaquiers, der Deutsche Bauernkrieg, der haldenhafte Kampf der Arbeiter gegen den Manchesterkapitalismus etc. Die EU macht das grosse Proplem das sie versucht Europa Kapitalistisch und Neoliberal zu gestalten, Die Zukunft Europa sollte im sozialrevolutionären Sozialismus liegen der Laizistisch, Antipatriarchisch, Antiimperialistisch(vor allem die Ablehnung des US Imperialismus), Europa ausgerichteter Patriotismus, Antifaschismus/Antirassismus Demokratisch.
Europa muss sich als eine sozialistische-Demokratische Nation wiedererstehen.
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30. Mär 2007, 14:32 Uhr
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#2 (Permalink)
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mundtot
Registriert seit: Mär 2007
Beiträge: 23
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Zitat:
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Die Zukunft Europa sollte im sozialrevolutionären Sozialismus liegen
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Was für ein Albtraum!
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30. Mär 2007, 14:37 Uhr
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#3 (Permalink)
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Member
Registriert seit: Mär 2007
Beiträge: 54
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Zitat:
Zitat von Almdudler
Was für ein Albtraum!
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Sehre ich nicht so. Natürlich muss sich ein kommender Europäischer Sozialismus vom Sowjetsozialismus unterscheiden. Ich denke da eher an die Ideale des Prager Frühlings.
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30. Mär 2007, 15:05 Uhr
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#4 (Permalink)
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nouvelles à la main
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Wien
Beiträge: 156
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der tyrannische Zwergenkönig
Wir kennen aus dem Nibelungenlied den Zwergen Alberich... der in Richard Wagners Nibelungen-Trilogie, einen tyrannischen Zwergenkönig aus dem Geschlecht der Nibelungen verkörpert. So klingt das bedrohliche Wunschdenken dieses Threads in den Ohren von freien Menschen...
Europa hat seinen Albtraum "Sozialismus" glücklich überwunden. Die Sowjetpanzer zermalmen nicht mehr den freien Menschen wie einst in Budapest... Die Besetzung Budapests bis zum 10. November 1956 gelang den sowjetischen Truppen erst nach blutigen Straßenkämpfen. Große Teile der ungarischen Streitkräfte standen zur Regierung Nagy, außerdem hatten viele Zivilisten zu den Waffen gegriffen. Bei der mehrtätigen Schlacht um die Hauptstadt gab es mehrere Tausend Tote, wobei die genaue Zahl niemals ermittelt wurde. Ganze Straßenzüge wurden zerstört. Eine Viertelmillion Ungarn floh über Österreich ins westliche Ausland. Zehntausende wurden nach der Niederschlagung des Aufstandes inhaftiert. Der Generalstreik lähmte das Land noch für Wochen. Der Versuch des UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld, die UNO als friedensstiftende Macht einzusetzen, scheiterte. Zu den über 200 wegen der Teilnahme am Aufstand Hingerichteten gehörte auch der ehemalige Ministerpräsident Nagy. Seine Verurteilung in einem Schauprozess 1958 bildete den Abschluss der von der Sowjetunion angeordneten „Normalisierung“ in Ungarn, für die János Kádár als Regierungschef verantwortlich war.
Wir erinnern uns an ein sozialistisches Europa, als unsere anderen Nachbarn den aufrechten Gang erprobten und die Legende eines Prager Frühling im Jahre 1968 von sowjetischen Panzern niedergewalzt wurde...
Ein Albtraum, in der Tat. Diese menschenverachtende Ideologie hat Millionen Menschen auf dem Gewissen... "Gulag" der lebendig gewordene Albtraum... "den unser Schrei im Schlaf uns nennt" schrieb Ossip Mandelstam, der große russische Dichter in "Woronescher Hefte" ... "Wie Himbeeren schmeckt ihm das Töten" bevor er am 27. Dezember 1938 in einem Übergangslagers krepierte und in einem Massengrab verscharrt wurde...
O lá lá, da wünscht sich doch tatsächlich wieder jemand das "sozialistische" Massenmorden herbei... der menschliche Geist wird schon vorher liquidiert
Servus umananda
__________________
lichtung
manche meinen
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kann man nicht velwechsern
werch ein illtum
Ernst Jandl aus Laut & Luise
Geändert von umananda (30. Mär 2007 um 15:07 Uhr Uhr).
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30. Mär 2007, 15:06 Uhr
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#5 (Permalink)
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comunista!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Im Zentralkomitee ;-)
Beiträge: 572
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Zitat:
Zitat von Efna
Sehre ich nicht so. Natürlich muss sich ein kommender Europäischer Sozialismus vom Sowjetsozialismus unterscheiden. Ich denke da eher an die Ideale des Prager Frühlings.
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Ideale des Prager Frühlings? Die Vorstellungen des Dubcek und co.?
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Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
(Bertolt Brecht)
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30. Mär 2007, 15:11 Uhr
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#6 (Permalink)
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nouvelles à la main
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Wien
Beiträge: 156
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@Efna
Zitat:
Zitat von Efna
Ideale
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Ideale, die man der Menschheit aufdrängen möchte, benötigen immer ein "neues" Menschenbild... und jeder, der einen "neuen" Menschen einfordert, schlachtet den wirklichen und tatsächlich existierenden Menschen ab... zuerst seinen Geist und dann ...
Servus umananda
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lichtung
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Ernst Jandl aus Laut & Luise
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30. Mär 2007, 15:37 Uhr
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#7 (Permalink)
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comunista!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Im Zentralkomitee ;-)
Beiträge: 572
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Zitat:
Zitat von umananda
Europa hat seinen Albtraum "Sozialismus" glücklich überwunden. Die Sowjetpanzer zermalmen nicht mehr den freien Menschen wie einst in Budapest... Die Besetzung Budapests bis zum 10. November 1956 gelang den sowjetischen Truppen erst nach blutigen Straßenkämpfen. Große Teile der ungarischen Streitkräfte standen zur Regierung Nagy, außerdem hatten viele Zivilisten zu den Waffen gegriffen. Bei der mehrtätigen Schlacht um die Hauptstadt gab es mehrere Tausend Tote, wobei die genaue Zahl niemals ermittelt wurde. Ganze Straßenzüge wurden zerstört. Eine Viertelmillion Ungarn floh über Österreich ins westliche Ausland. Zehntausende wurden nach der Niederschlagung des Aufstandes inhaftiert. Der Generalstreik lähmte das Land noch für Wochen. Der Versuch des UN-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld, die UNO als friedensstiftende Macht einzusetzen, scheiterte. Zu den über 200 wegen der Teilnahme am Aufstand Hingerichteten gehörte auch der ehemalige Ministerpräsident Nagy. Seine Verurteilung in einem Schauprozess 1958 bildete den Abschluss der von der Sowjetunion angeordneten „Normalisierung“ in Ungarn, für die János Kádár als Regierungschef verantwortlich war.
Wir erinnern uns an ein sozialistisches Europa, als unsere anderen Nachbarn den aufrechten Gang erprobten und die Legende eines Prager Frühling im Jahre 1968 von sowjetischen Panzern niedergewalzt wurde...
Ein Albtraum, in der Tat. Diese menschenverachtende Ideologie hat Millionen Menschen auf dem Gewissen... "Gulag" der lebendig gewordene Albtraum... "den unser Schrei im Schlaf uns nennt" schrieb Ossip Mandelstam, der große russische Dichter in "Woronescher Hefte" ... "Wie Himbeeren schmeckt ihm das Töten" bevor er am 27. Dezember 1938 in einem Übergangslagers krepierte und in einem Massengrab verscharrt wurde...
O lá lá, da wünscht sich doch tatsächlich wieder jemand das "sozialistische" Massenmorden herbei... der menschliche Geist wird schon vorher liquidiert
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Wenn du mit dem Auskotzen fertig bist, dann sag Bescheid. Aber oberflächliche und einseitige Beurteilungen über das realsozialistischen Lager jenseits des "Eisernen Vorhangs" waren/sind nie Ersatz für echte, auf der historischen Realität basierende Analysen und Schlussfolgerungen. Das gilt erst recht bei den Krisen-Ereignissen wie 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn oder 1968 in der CSSR, wo gerne irgendwelche Legenden zusammengebastelt werden, damit die Idee des Sozialismus generell zu diskreditieren.
Um nebenbei nicht irgendwelche falsche Eindrücke zu machen, will ich gleich folgendes klarmachen:
Ich halte die eingeschlagene Wege zum Sozialismus der mittel- und osteuropäischen Staaten 1917 bzw. nach 1945 für voll legitim. D.h. ich erkenne die positiven Errungenschaften und Erfahrungen (z.B. Bodenreformen, Veränderungen der wirtschaftlichen Eigentumsverhältnisse, Beseitigung von Analphabetentum, Obdachlosigkeit und Arbeitslosigkeit) an und gleichzeitig verurteile ich die negative Entwicklungen und Erscheinungen (z.B. undemokratischer Strukturen in der politischen Machtausübung, zunehmende Erstickungen von konstruktiver (Selbst-)Kritik...) - und diese standen/stehen nicht nur ganz im Widerspruch zu den Grundsätzen der jeweiligen Verfassungen, sondern auch den sozialistischen Idealen.
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Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
(Bertolt Brecht)
Geändert von Sputnik (30. Mär 2007 um 15:45 Uhr Uhr).
Grund: Korrektur
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30. Mär 2007, 15:40 Uhr
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#8 (Permalink)
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nouvelles à la main
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Wien
Beiträge: 156
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@Roter Prolet
Zitat:
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Wenn du mit dem Auskotzen fertig bist, dann sag Bescheid.
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Zuerst einmal, mein lieber roter Prolet, gewöhne dir einen anderen Ton an. Du bist hier nicht in einem sozialistischen Umerziehungslager, sondern in einem Forum. Okay? Ist alles klar bei dir?
Ich werde dir im Laufe des Tages antworten.
Servus umananda
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werch ein illtum
Ernst Jandl aus Laut & Luise
Geändert von umananda (30. Mär 2007 um 15:42 Uhr Uhr).
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30. Mär 2007, 15:53 Uhr
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#9 (Permalink)
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comunista!
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Im Zentralkomitee ;-)
Beiträge: 572
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Zitat:
Zitat von umananda
Zuerst einmal, mein lieber roter Prolet, gewöhne dir einen anderen Ton an.
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Nö, kannste knicken. Ich halte meinen Ton so, wie ich ihn angemessen halte.
Und das gilt erst recht, wenn jemand meine politische Gesinnung derartig attackiert.
Zitat:
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Du bist hier nicht in einem sozialistischen Umerziehungslager, sondern in einem Forum. Okay? Ist alles klar bei dir?
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Was soll das wieder heissen? "Sozialistisches Umerziehungslager" - Pff, sowas hab ich nicht nötig. Wieso auch. Bei mir ist jedenfalls alles klar.
Zitat:
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Ich werde dir im Laufe des Tages antworten.
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In Ordnung.
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Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
(Bertolt Brecht)
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30. Mär 2007, 15:55 Uhr
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#10 (Permalink)
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Humorvampir
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 3.275
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Zitat:
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Nö, kannste knicken. Ich halte meinen Ton so, wie ich ihn angemessen halte.
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Einspruch, der Ton sollte tatsächlich dem Forum angemessen sein.
Die erste Regel lautet nämlich " Kritisiere den Beitrag, nicht den Schreibenden"
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Wenn sich das Universum ausdehnt, warum finde ich dann nie einen Parkplatz?
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