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Umfrageergebnis anzeigen: Soll die Türkei Mitglied der EU werden ?
Ja, weil... 7 18,42%
Nein, weil... 23 60,53%
Vielleicht, wenn... 8 21,05%
Teilnehmer: 38. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 16. Jan 2008, 21:12 Uhr   #1 (Permalink)
Alevi_Playa
Senior Member
 
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
Standard EU-Beitritt der Türkei - Sammelthread

Ich möchte diesen Thread nutzen, um ausführlich mit euch über den EU-Beitritt der Türkei zu diskutieren.

Sollte die Türkei der EU beitreten oder nicht ?
Sind die Zusicherungen und Verträge mit der Türkei einzuhalten ?
Was ist positiv und was negativ.

Mit der Umfrage kann jeder abstimmen

Auf eine gute Diskussion
Alevi_Playa ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 21:19 Uhr   #2 (Permalink)
Scotty
Hup Oranje!
 
Benutzerbild von Scotty
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.649
Standard

Nein.
1. Weil genügend Handelserleichterungen existieren.
2.Der Zuzug ist auch in ausreichender Zahl bis jetzt möglich.
3. Militärische Bündnisse bestehen ebenfalls.
Ein Änderung des Status Quo ist meiner Meinung nach nicht erforderlich.
Scotty ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 21:21 Uhr   #3 (Permalink)
Deutscher Jäger
SCHLEMMER!!!!
 
Benutzerbild von Deutscher Jäger
 
Registriert seit: Mär 2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.173
Standard

Vielleicht wenn....die Türkei die Bedingungen dafür erfüllt.
__________________
“Religion is an insult to human dignity. With or without it, you’d have good people doing good things and evil people doing bad things, but for good people to do bad things, it takes religion.”
Steven Weinberg, Nobel Laureate in physics.
Deutscher Jäger ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 21:28 Uhr   #4 (Permalink)
Alevi_Playa
Senior Member
 
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
Standard

Zitat:
Zitat von Scotty Beitrag anzeigen
Nein.
1. Weil genügend Handelserleichterungen existieren.
2.Der Zuzug ist auch in ausreichender Zahl bis jetzt möglich.
3. Militärische Bündnisse bestehen ebenfalls.
Ein Änderung des Status Quo ist meiner Meinung nach nicht erforderlich.
zu 1: durch die wie du es nennst Handelserleichterungen profitiert jedoch vor allem die EU. Nach der 1996 in Kraft getretenen Assoziierungsabkommens hat einer Studie zufolge die Türkei mehr finanzielle Nachteile und Einbußen erlitten als positive.

zu 2: Ein EU-Beitritt würde nichts an der Freizügigkeit ändern, da auf Jahre hinaus, eine Freizügigkeitssperre eingreifen würde und zusätzlich rein der Logik nach, ein Beitritt der Türkei nur möglich ist, wenn alle Kriterien erfüllt sind. Ist dies der Fall, wird sich der Zuzug automatisch in Grenzen halten.

zu 3: Militärische Bündnisse haben nichts mit der EU zu tun. Diese basieren auf den NATO-Verträgen

Summa summarum willst du zwar die wirtschaftlichen Vorteile, aber nicht gleichzeitig auch die politischen Veränderungen.
Aber hat eine Nation der seit mehr als 40 JAhren eine Beitrittsperspektive versprochen wird nicht das Recht und hat die EU nicht dadurch auch die Pflicht diese Dinge einzuhalten?

Zitat:
Zitat von Deutscher Jäger Beitrag anzeigen
Vielleicht wenn....die Türkei die Bedingungen dafür erfüllt.
Die passendere Antwort wäre doch dann gewesen,

Ja, wenn die Türkei die Bedingungen erfüllt

Geändert von Alevi_Playa (16. Jan 2008 um 21:28 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
Alevi_Playa ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 22:03 Uhr   #5 (Permalink)
Wahnfried44
Member of W.Hofer_Clan
 
Benutzerbild von Wahnfried44
 
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.586
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vielleicht bis ja, wenn die Türkei von sich aus aktiv zur Lösung des Zypernkonfliktes beiträgt.

Soweit zunächst.....
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
Wahnfried44 ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 22:07 Uhr   #6 (Permalink)
Kugelfisch
sushi sind böse
 
Benutzerbild von Kugelfisch
 
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 18
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Nein, weil EU die Grenze zu Irak und Syrien nicht brauchen kann. Ganz einfach.
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Alt 16. Jan 2008, 22:15 Uhr   #7 (Permalink)
Alevi_Playa
Senior Member
 
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
vielleicht bis ja, wenn die Türkei von sich aus aktiv zur Lösung des Zypernkonfliktes beiträgt.

Soweit zunächst.....
das hat sie doch getan. Die letzte Lösungsinitiative ging von der Türkei aus. Doch die gr. Zypernregierung lehnte dies ja ab. Wie zuvor auch den Annanplan. Die sind mit den Status Quo zufrieden und sie haben keine Eile. Das ist ja die Problematik die der EU-Beitritt Zyperns mit sich gebracht hat. Hätte die EU weitsichtiger gehandelt und als Vorbedingung des Beitritts Zyperns, die Lösung des Konfliktes gestellt, wäre das Votum der griechischen Zyprer anders ausgefallen. Papadopulos hat ja vor der EU den Annanplan unterstützt der eigenen Bevölkerung jedoch gegen diesen zu stimmen geraten. Letztendlich blieb alles bei der Türkei und den Zyperntürken hängen, die ja die Lösung akzeptierten.

Zitat:
Zitat von Kugelfisch Beitrag anzeigen
Nein, weil EU die Grenze zu Irak und Syrien nicht brauchen kann. Ganz einfach.
Europa hat heute auch schon eine Grenze zum Irak und Syrien durch die Nato. Und in einer sich globalisierenden Welt wo Grenzen immer unwichtiger werden, ist dies kein ziehendes Argument. Es ist eigentlich überhaupt kein Argument, da jede Veränderung und jedes Beben des Nahen Ostens auch jetzt schon Einfluss auf Europa hat. Durch einen Türkeibeitritt würde sich daran noch nicht mal eine Promille etwas ändern

Geändert von Alevi_Playa (16. Jan 2008 um 22:15 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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Alt 16. Jan 2008, 22:15 Uhr   #8 (Permalink)
Scotty
Hup Oranje!
 
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Ort: München
Beiträge: 1.649
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Zitat:
Zitat von Alevi_Playa Beitrag anzeigen
Aber hat eine Nation der seit mehr als 40 JAhren eine Beitrittsperspektive versprochen wird nicht das Recht und hat die EU nicht dadurch auch die Pflicht diese Dinge einzuhalten?
Also wenn sich in 40 Jahren nichts tut, dann ist es für beide Seiten besser, eine Trennung beizubehalten.

Zitat:
Zitat von Alevi_Playa Beitrag anzeigen
zu 1: durch die wie du es nennst Handelserleichterungen profitiert jedoch vor allem die EU. Nach der 1996 in Kraft getretenen Assoziierungsabkommens hat einer Studie zufolge die Türkei mehr finanzielle Nachteile und Einbußen erlitten als positive.
Wenn bei Handelserleichterungen ein Partner mehr profitiert, dann kann man ohne weiteres nachverhandeln. Kein Grund, eine Erweiterung der EU durchzuführen.
Zitat:
Zitat von Alevi_Playa Beitrag anzeigen
zu 2: Ein EU-Beitritt würde nichts an der Freizügigkeit ändern, da auf Jahre hinaus, eine Freizügigkeitssperre eingreifen würde und zusätzlich rein der Logik nach, ein Beitritt der Türkei nur möglich ist, wenn alle Kriterien erfüllt sind. Ist dies der Fall, wird sich der Zuzug automatisch in Grenzen halten.
Zu zweitens merkst Du vielleicht, ich verlange keine Freizügigkeitssperre, sondern lediglich eine Beibehaltung der bisherigen Handhabung.

Zitat:
Zitat von Alevi_Playa Beitrag anzeigen
Summa summarum willst du zwar die wirtschaftlichen Vorteile, aber nicht gleichzeitig auch die politischen Veränderungen.
Wirtschaftliche Vorteile in Gegenseitigkeit.
Insgesamt wie gesagt: Beibehaltung des Status Quo.
Scotty ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 22:16 Uhr   #9 (Permalink)
Alevi_Playa
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Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
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Ja, weil es nur Vorteile für beide Seiten bringen kann und wird. Sowohl in wirtschaftlicher als auch in politischer Hinsicht
Alevi_Playa ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 16. Jan 2008, 22:16 Uhr   #10 (Permalink)
Wahnfried44
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Zitat:
Zitat von Kugelfisch Beitrag anzeigen
Nein, weil EU die Grenze zu Irak und Syrien nicht brauchen kann. Ganz einfach.
Das kann man auf Sicht von 10 Jahren noch nicht vorhersehen. Gerade für deutsche und niederländische Zweithäuschenbesitzer ist der EU-Urlaub am neuen Euphratstausee eine klare Alternative zu Malle.

Geostrategisch sehe ich die Grenze zum Irak und Syrien als die alte Ostgrenze Roms in der Antike und die neue Aussengrenze des EURO in der Zukunft.
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