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Umfrageergebnis anzeigen: Soll die Türkei Mitglied der EU werden ?
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Ja, weil...
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7 |
18,42% |
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Nein, weil...
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23 |
60,53% |
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Vielleicht, wenn...
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8 |
21,05% |
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16. Jan 2008, 22:19 Uhr
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#11 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.649
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Zitat:
Zitat von Alevi_Playa
Ja, weil es nur Vorteile für beide Seiten bringen kann und wird. Sowohl in wirtschaftlicher als auch in politischer Hinsicht
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Politischer Hinsicht?
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16. Jan 2008, 22:24 Uhr
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#12 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
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Zitat:
Zitat von Scotty
Also wenn sich in 40 Jahren nichts tut, dann ist es für beide Seiten besser, eine Trennung beizubehalten.
Wenn bei Handelserleichterungen ein Partner mehr profitiert, dann kann man ohne weiteres nachverhandeln. Kein Grund, eine Erweiterung der EU durchzuführen.
Zu zweitens merkst Du vielleicht, ich verlange keine Freizügigkeitssperre, sondern lediglich eine Beibehaltung der bisherigen Handhabung.
Wirtschaftliche Vorteile in Gegenseitigkeit.
Insgesamt wie gesagt: Beibehaltung des Status Quo.
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Das mit dem Argument der 40 Jahre muss man differenzierter betrachten. Damals war ein Prozess von 20 - 30 Jahren geplant. Der Fall des Eisernen Vorhangs hat sein übriges getan, um eine Verlangsamung hervorzurufen. Also man ist quasi im "Zeitplan" nur dass der Beitritt in den nächsten 5-10 Jahren erfolgen sollte.
Zu der Freizügigkeit und dem Status Quo ist folgendes zu sagen. Es herrscht ja zur Zeit eine Freizügigkeitssperre. Also wenn du den StatusQuo beibehalten willst, dann ist das dazu äquivalent.
Wirtschaftliche Vorteile würden sich vor allem bei einem Beitritt noch mehr realisieren und lohnen. Das was du willst, ist quasi ein Beitritt-Light. Wirtschaftlich soll die Türkei möglichst nah an die EU gebunden werden, aber sie soll ja keine politischen Entscheidungen mittreffen dürfen. Das ist Messen mit zweierlei Maß und erweckt- ich will damit jetzt nicht unterstellen, dass du diese Meinung hast, ich meine es nur ganz allgemien ausgedrückt - den Eindruck, dass "Wir" euch nicht bei "uns" haben wollen. So etwas kann man sich aber in der Epoche der Globalisierung schlichtweg nicht leisten.
Wirtschaftlich würde die EU durch einen Beitritt profitieren genauso wie die Türkei auch. Man muss bedenkne dass dieser erst in 10 -15 Jahren stattfindet.
Politisch würde sich der Handlungsspielraum der EU sehr stark ausdehnen.
Und auch im Hinblick auf einen eventuellen "Clash of Civilisations" wäre ein Beitritt der Türkei äußerst positiv und zu empfehlen.
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16. Jan 2008, 22:39 Uhr
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#13 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Ja, weil sich die Zukunft des Planeten (also der Erde, nicht dieses Planeten) in rasender Geschwindigkeit ostwärts bewegt und wir den Anschluss nicht verpassen dürfen.
Nach der Wiedervereinigung hieß es, Deutschland wird östlicher und protestantischer; für mich alten Extrem-Wessi ein Graus - aber "et hätt mol widder jot jejange". Also, wenn die EU durch einen Türkei-Beitritt östlicher und muslimischer wird: alles schon mal da gewesen.
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"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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16. Jan 2008, 22:49 Uhr
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#14 (Permalink)
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Hup Oranje!
Registriert seit: Feb 2007
Ort: München
Beiträge: 1.649
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Zitat:
Zitat von Alevi_Playa
Das was du willst, ist quasi ein Beitritt-Light. Wirtschaftlich soll die Türkei möglichst nah an die EU gebunden werden, aber sie soll ja keine politischen Entscheidungen mittreffen dürfen. Das ist Messen mit zweierlei Maß und erweckt- ich will damit jetzt nicht unterstellen, dass du diese Meinung hast, ich meine es nur ganz allgemien ausgedrückt - den Eindruck, dass "Wir" euch nicht bei "uns" haben wollen. So etwas kann man sich aber in der Epoche der Globalisierung schlichtweg nicht leisten.
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Was für politische Entscheidungen würdest Du Dir denn vorstellen, die von derTürkei hier im Kernbereich angewendet werden sollen?
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16. Jan 2008, 22:53 Uhr
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#15 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2007
Beiträge: 472
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Nach der nächsten EU-Reform wird es ohnehin nur noch Mehrheitsentscheide geben; dann kann ein Land alleine in der Gemeinschaft gar nichts bewegen. Die Türkei dürfte dann gemeinsam mit dafür sein, aber wenn sie dagegen stimmt, ists allenfalls Ergebniskosmetik.
__________________
"Ich hab mein Sach auf mich gestellt." Max Stirner
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16. Jan 2008, 22:54 Uhr
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#16 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
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Zitat:
Zitat von Scotty
Was für politische Entscheidungen würdest Du Dir denn vorstellen, die von derTürkei hier im Kernbereich angewendet werden sollen?
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Jede politische Entscheidung die einem EU-Mitglied zustehen. Wieso sollte die Türkei nicht genauso gleichberechtigt werden wie alle anderen EU-Staaten?
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16. Jan 2008, 22:56 Uhr
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#17 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.586
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Zitat:
Zitat von S. Krellborn
J
Nach der Wiedervereinigung hieß es, Deutschland wird östlicher und protestantischer; für mich alten Extrem-Wessi ein Graus - aber "et hätt mol widder jot jejange".
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Off-topic:
Zitat:
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Die katholischen Extrem-Ossis im Eichsfeld und im Vogtland sind begeistert vom Kölner Karneval!
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natürlich würden sich mit einer Türkei in der EU, die Abstimmungsmodalitäten verändern müssen, um überhaupt handlungsfähig zu sein.
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Ignore: Pius XII, alle Illuminaten und Johannes Paul II
Geändert von Wahnfried44 (16. Jan 2008 um 23:03 Uhr Uhr).
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16. Jan 2008, 23:12 Uhr
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#18 (Permalink)
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Guest
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Nein, die Türkei sollte bis auf weiteres kein EU Mitglied werden. Einfach deshalb, weil ich die gesellschaftliche Ausrichtung der Türkei derzeit nicht für EU-passend
halte. Das hat insbesondere mit der Islamisierung zu tun, die wir uns in Europa nicht antun dürfen.
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16. Jan 2008, 23:21 Uhr
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#19 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 688
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Türkei wird zum Retter Osteuropas
von Andrea Rungg (Brüssel)
Die Türkei könnte der wirtschaftliche Rettungsanker für die zentral- und osteuropäischen Länder werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Lisbon Council, eines renommierten europäischen Thinktanks.
Demnach droht den Ländern Zentral- und Osteuropas angesichts niedriger Geburtenraten, massiver Abwanderung junger, gut ausgebildeter Menschen und mangelhafter Weiterbildung der Generation der über 45-Jährigen eine wirtschaftliche Flaute. Lösung des Dilemmas sei eine engere Bindung an die bevölkerungsreiche Türkei, so die Studie, die der FTD vorliegt. "Das ist eine realistische Möglichkeit, die niedrigen Geburtenraten in den neuen Mitgliedsstaaten auszugleichen", heißt es.
Die Studie dürfte die Befürworter eines Beitritts der Türkei zur EU stärken. Derzeit führt die EU mit dem Land Beitrittsverhandlungen. Die Mitgliedsstaaten sind jedoch uneins über einen möglichen Status in der EU. Frankreich ist gegen den Beitritt. Die CDU/CSU in Deutschland setzt sich für eine privilegierte Partnerschaft ein. Die stärksten Befürworter gibt es in Großbritannien und Skandinavien.
Für die Autoren der Studie ist zumindest eine wirtschaftlich enge Bindung an die Türkei so gut wie unausweichlich. "Die oft gefürchtete Größe des Landes und die kulturellen Unterschiede sind in Wirklichkeit die beste Möglichkeit für wirtschaftliches Wachstum, Kreativität und eine junge Gesellschaft", schreiben sie. Davon könnten europäische Länder außerordentlich profitieren. Der Bevölkerungsreichtum des Landes könnte die niedrigen Geburtenraten in den neuen Mitgliedsländern ausgleichen - und damit auch den Mangel an Arbeitskräften.
Während in der Türkei die Anzahl der Beschäftigten bis 2035 um rund 37 Prozent steigen wird, sinkt sie in Zentral- und Osteuropa um durchschnittlich mehr als 16 Prozent. Um den Lebensstandard angesichts dieser Entwicklung langfristig zu halten, müssten die Menschen in den neuen EU-Ländern künftig länger arbeiten. "Manche teilen bereits das Schicksal Deutschlands, Italiens oder Spaniens und müssen ihr Rentenalter auf 70 Jahre anheben", heißt es in der Studie. Erschwerend komme hinzu, dass die Länder eine massive Abwanderung junger, gut ausgebildeter Menschen zu verkraften und die Weiterbildung der Generation der über 45-Jährigen versäumt hätten. "Im Vergleich zu Westeuropa hinken die Länder mit der Erkenntnis hinterher, dass man es sich angesichts der Demografie nicht leisten kann, die Gruppe der über 45-Jährigen zu vernachlässigen", sagte Peer Ederer, einer der Autoren der Studie, der FTD.
zum weiterlesen
Zitat:
Zitat von Manfred_g
Nein, die Türkei sollte bis auf weiteres kein EU Mitglied werden. Einfach deshalb, weil ich die gesellschaftliche Ausrichtung der Türkei derzeit nicht für EU-passend
halte. Das hat insbesondere mit der Islamisierung zu tun, die wir uns in Europa nicht antun dürfen.
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du hälst sie derzeit nicht für passend lehnst deshalb einen EU-Beitritt ab der in 10 -15 Jahren stattfindet. Planst du deine Urlaube auch schon 15 Jahre im Voraus und sagst deshalb andere wichtige Termine ab?
was ist an der gesellscahfrtlichen Ausrichtung nicht EU-passend?
Welche Islamisierung gibt es in der Türkei ?
Geändert von Alevi_Playa (16. Jan 2008 um 23:21 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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16. Jan 2008, 23:47 Uhr
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#20 (Permalink)
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Guest
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Zitat:
Zitat von Alevi_Playa
du hälst sie derzeit nicht für passend lehnst deshalb einen EU-Beitritt ab der in 10 -15 Jahren stattfindet. Planst du deine Urlaube auch schon 15 Jahre im Voraus und sagst deshalb andere wichtige Termine ab?
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Glaubst Du, ich mache einen logischen Fehler, indem ich auf eine Frage, die Du gestellt hast, antworte? Ich denke, Du machst ihn, denn es ist Dein Strang und Du hast ihn jetzt (!) eröffnet. Möchtest Du, daß wir erst in 15 Jahren antworten?
Zitat:
was ist an der gesellscahfrtlichen Ausrichtung nicht EU-passend?
Welche Islamisierung gibt es in der Türkei ?
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Ich glaube, daß die türkische Kultur nicht in beliebigem Maße in die EU integrierbar ist. Und wenn ich mir die Bevölkerungsentwicklung in der EU und der Türkei so anschaue, hätten wir sie vermutlich sehr bald in sehr großem Ausmaß mittendrin (anstatt nur dabei).
Was die Islamisierung betrifft, sprach ich davon, daß wir sie uns in Europa nicht antun sollten. Dies unterstreiche ich ausdrücklich!
Geändert von Manfred_g (16. Jan 2008 um 23:51 Uhr Uhr).
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