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Alt 18. Feb 2007, 08:01 Uhr   #1 (Permalink)
Team
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Benutzerbild von Team
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 874
Standard Umweltpolitiker fordern Verschmutzungssteuer

Führende Umweltpolitiker von SPD und Union haben einem Zeitungsbericht zufolge gefordert, Energiebesteuerung nach der Menge der ausgestoßenen Klima- und Umweltgifte zu besteuern. Wer schädliche Energieträger wie etwa Kohle benutze, würde durch eine solche Verschmutzungssteuer bestraft.

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Alt 18. Feb 2007, 19:43 Uhr   #2 (Permalink)
dichterDenker
Profillos
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.053
Standard

Was haltet ihr davon?
Ich halte das so für keine gute Idee.
M.E. ist schon allein die Annahme, dass sich Umweltfreundlichkeit alleine an der Menge der ausgestossen Schadstoffe festmacht falsch.
Was ist z.B. mit dem Energieaufwand für Transport oder Förderung?
Oder mit Schäden, die durch Stauseen an der Umwelt angerichtet werden?
(naja, ok, dass ist ja nur lokal und verursacht keine Klimakatastrophe )
Außerdem würde mit so einer Steuer m.E. auch der Verbraucher bestraft für Dinge die eher in der Hand von Energiekonzernen, Autoherstellern, usw. lägen...
dichterDenker ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 18. Feb 2007, 20:03 Uhr   #3 (Permalink)
Chester
rm -rf /
 
Benutzerbild von Chester
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Langen
Beiträge: 543
Standard

Zitat:
Zitat von dichterDenker Beitrag anzeigen
Was haltet ihr davon?
Ich halte das so für keine gute Idee.
M.E. ist schon allein die Annahme, dass sich Umweltfreundlichkeit alleine an der Menge der ausgestossen Schadstoffe festmacht falsch.
Was ist z.B. mit dem Energieaufwand für Transport oder Förderung?
Was, den, den es bei Kohle oder Kernenergie auch gibt?
Umweltschädlichkeit allein an Schadstoffausstoß festmachen zu wollen, ist sicherlich falsch, im Vergleich dazu fallen jedoch die meisten anderen Faktoren IMHO kaum ins Gewicht.
Zumindest in Deutschland, wo nicht damit zu rechnen sein dürfte, daß die Landschaft dann bald durch lauter Stauseen verschandelt wird.
Man schaue sich nur mal das Genehmigungsverfahren für eine popelige Straße an.
Zitat:
Außerdem würde mit so einer Steuer m.E. auch der Verbraucher bestraft für Dinge die eher in der Hand von Energiekonzernen, Autoherstellern, usw. lägen...
Für sowas haben wir freie Marktwirtschaft...
Es hängt natürlich vom jeweiligen (De-)Regulierungsgrad ab, aber zumindest im Bereich der Energiekonzerne und Autobauer denke ich schon, daß diese dann durch Nutzung umweltfreundlicher (steuersparender) Energien ihre Preise zu senken versuchen werden, um ihre Attraktivität für den Kunden zu steigern.

mfg,

Chester
__________________
sudo apt-get remove --purge stress && sudo apt-get install hakuna-matata
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Alt 19. Feb 2007, 09:09 Uhr   #4 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard

Im Radio kam heute, dass die Autoindustrie gar keine größeren Einwände gegen die Steuer hat. Logisch, die erhoffen sich davon ein Möglichkeit, sich zu etablieren und neue Autos zu verkaufen.

Ich denke, die Industrie würde da schon nachziehen, wenn eine solche Steuer kommt. Könnte tatsächlich auch die Entwicklung und Verbreitung von umweltfreundlicheren Autos voranbringen.
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Alt 19. Feb 2007, 11:43 Uhr   #5 (Permalink)
Scipio
The poison
 
Benutzerbild von Scipio
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Baden
Beiträge: 44
Standard

Umweltfreundlichkeit durch Zwang gefällt mir nicht besonders...
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Alt 19. Feb 2007, 11:45 Uhr   #6 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard

Umweltfreundlichkeit ohne Zwang kriegt die Menschheit noch nicht hin. Da geht dann doch billig vor Umwelt.
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Alt 19. Feb 2007, 11:46 Uhr   #7 (Permalink)
Scipio
The poison
 
Benutzerbild von Scipio
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Baden
Beiträge: 44
Standard

Zitat:
Zitat von Siran Beitrag anzeigen
Umweltfreundlichkeit ohne Zwang kriegt die Menschheit noch nicht hin. Da geht dann doch billig vor Umwelt.
Ich bin weiterhin dafür, es den Menschen selbst zu überlassen. Natürlich sollte man solche umweltfreundlichee Dinge anbieten, aber nicht per Steuern absichtlich es in diese Richtung zu drücken.
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Alt 19. Feb 2007, 11:47 Uhr   #8 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard

Es gibt aber z.B. für Autohersteller kaum einen Grund, die Entwicklung überhaupt zu forcieren und solche Autos anzubieten, wenn keine Nachfrage dafür da ist.
Siran ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 19. Feb 2007, 11:51 Uhr   #9 (Permalink)
Scipio
The poison
 
Benutzerbild von Scipio
 
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Baden
Beiträge: 44
Standard

Zitat:
Zitat von Siran Beitrag anzeigen
Es gibt aber z.B. für Autohersteller kaum einen Grund, die Entwicklung überhaupt zu forcieren und solche Autos anzubieten, wenn keine Nachfrage dafür da ist.
Man sieht aber auch in den USA, dass sich der Trend ohne Staatlichen Zwang oder Beeinflussung dorthin bewegt. Spritfressende Autos werden immer weniger verkauft, die Asiaten machen hingegen immer mehr Gewinne.

Das geht schon. Ich selbst werde aber nicht auf meinen geplanten Ford Mustang verzichten, egal, wie viel er der Umwelt schädigt.
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Alt 19. Feb 2007, 11:56 Uhr   #10 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
Benutzerbild von Siran
 
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.483
Standard

In den USA sind die Spritpreise gestiegen. Unsereiner würde darüber zwar immer noch lachen, aber für die Amerikaner ist das der Hauptgrund umzusteigen. Die wenigsten Leute sparen Strom oder Energie, weil es gut für die Umwelt ist, sondern sie sparen, weil es auch ihren Geldbeutel schont.
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