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31. Jul 2008, 18:18 Uhr
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#21 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.085
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ich habe noch vor Kurzem - möglicherweise im Spiegel - gelesen dass ein Studium die Volkswirtschaft im Durchschnitt 350.000 Euro kostet - da kann ich bei angenommenenn 8 Semestern die Studiengenühren in Höhe von 4800 € (Uni Köln) nur als sozialen Numerus Clausus sehen.
__________________
Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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01. Aug 2008, 16:41 Uhr
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#22 (Permalink)
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doin' fine
Registriert seit: Feb 2007
Ort: Großraum Stuttgart
Beiträge: 441
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Wobei das mit Durchschnitten so eine Sache ist, ich denke, ein Studium in Technik-/Naturwissenschaften kostet deutlich mehr, von den Ausstattungskosten für Experimenten, Praktika u.ä. her, als das bei Sozial- und Geisteswissenschaften der Fall ist. Allerdings erhalten technische und naturwissenschaftliche Fakultäten dann auch mal eher Gelder aus der Industrie.
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I’m sure this goes against everything you’ve been taught, but right and wrong do exist. Just because you don’t know what the right answer is – maybe there’s even no way you could know what the right answer is – doesn’t make your answer right or even okay. It’s much simpler than that. It’s just plain wrong.
(Gregory House - House M.D. - Three Stories)
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01. Aug 2008, 18:13 Uhr
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#23 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.142
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Zitat:
Zitat von Robroy
Wobei das mit Durchschnitten so eine Sache ist, ich denke, ein Studium in Technik-/Naturwissenschaften kostet deutlich mehr, von den Ausstattungskosten für Experimenten, Praktika u.ä. her, als das bei Sozial- und Geisteswissenschaften der Fall ist.
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48 500 Euro gibt die öffentliche Hand für einen Diplomabschluss an Universitäten aus
In der hochschulpolitischen Diskussion taucht immer wieder die Frage auf, wie viel ein Studium kostet. Die kumulierten Gesamtkosten für ein Studium mit einem bestimmten Abschluss lassen sich aus der Hochschulfinanzstatistik zwar nicht unmittelbar bestimmen, jedoch kann man ermitteln, in welchem Umfang von den Trägern der Hochschulen finanzielle Mittel zur Deckung der laufenden Ausgaben zur Verfügung gestellt werden. Bei der Finanzierung der Grundausstattung der Hochschulen wird jedoch nicht zwischen Lehre und Forschung unterschieden.
Durchschnittlich waren von den Trägern der Hochschulen für den erfolgreichen Studienabschluss eines Absolventen im Jahr 2005 während der Dauer des Studiums rund 35 500 Euro an laufenden Ausgaben zu finanzieren, wobei zwischen Universitäten (44 300 Euro) und Fachhochschulen (18 700 Euro) beträchtliche Divergenzen bestehen. Diese sind insbesondere auf die Unterschiede in den Fächerstrukturen, durchschnittlichen Studiendauer sowie Forschungsintensitäten zurückzuführen.
Mit 183 400 Euro müssen besonders hohe Ausgaben für ein Studium in der Fächergruppe „Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften“ an Universitäten
aufgewendet werden (bei einer durchschnittlichen Fachstudiendauer von 6,5 Jahren).
http://www.destatis.de/jetspeed/port...perty=file.pdf (Seite 33)
Zitat:
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Allerdings erhalten technische und naturwissenschaftliche Fakultäten dann auch mal eher Gelder aus der Industrie.
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Was eine sehr zweischneidige Sache ist, da sehr schnell unerwünschte Abhängigkeiten entstehen.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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03. Aug 2008, 20:20 Uhr
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#24 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Apr 2008
Beiträge: 515
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Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb sind Studiengebühren nur dann zu akzeptieren, wenn sie erst ab einer bestimmten Studienzeit greifen und mit sehr günstigen Krediten abgefedert werden.
Gelder aus der Industrie machen mich auch mißtrauisch, besonders deshalb, weil die Freien Wähler sie klasse finden 
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04. Aug 2008, 10:18 Uhr
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#25 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.142
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Zitat:
Zitat von Gaucho
Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb sind Studiengebühren nur dann zu akzeptieren, wenn sie erst ab einer bestimmten Studienzeit greifen und mit sehr günstigen Krediten abgefedert werden.
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Studiengebühren kann es für Langzeitstudierende geben (obwohl die keine begehrten Praktikaplätze blockieren) und für ein Zweitstudium.
Zitat:
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Deshalb sind Studiengebühren nur dann zu akzeptieren, wenn sie erst ab einer bestimmten Studienzeit greifen
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Sie greifen ja nicht, in Niedersachsen hat sich mit Einführung der Studiengebühren innerhalb der Fakultäten nichts geändert.
Die Mehrkosten für die Sportstätten bleiben
Die Kostenobergrenze für Neukäufe von Büchern für die Bibliotheken ist gleich gebleiben
Das Mengenkontingent für Bücherbeschaffungen ist auch gleich geblieben
Keine Verbesserungen bei den sonstigen Ausstattungen
Für kleine Exkursionen müssen immernoch anteilsmäßig Benzinkosten gezahlt werden
Zitat:
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Gelder aus der Industrie machen mich auch mißtrauisch, besonders deshalb, weil die Freien Wähler sie klasse finden
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Eine Diplomarbeit, gesponsort von der Bayer AG oder Reetmsa AG, ist nur die Hälfte Werte.
Diplomarbeiten, die über Stiftungen finanziert werden (VW, Allianz), sind keinen äusseren Zwängen ausgesetzt.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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18. Aug 2008, 15:25 Uhr
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#26 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 577
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Zitat:
Zitat von Robroy
(ich persönlich ziele auf den Staatsdienst als Lehrer)
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Ich möchte nicht indiskret wirken, aber ich frage mich die ganze Zeit, was ausgerechnet einen ausweislichen Liberalen in den Staatsdienst drängt...
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18. Aug 2008, 15:29 Uhr
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#27 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.290
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Hm? Mit welcher politischen Überzeugung darf man denn in den Staatsdienst?
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18. Aug 2008, 15:52 Uhr
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#28 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 577
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So war es nicht gemeint. Etwas widersprüchlich finde ich es allerdings schon, denn zu den liberalen Grundansichten gehört zumindest eine kritische Position zum Staat, die einen Minimalstaat befürwortet und staatliche Beschäftigung weitgehend ablehnt. Bei einem privaten Bildungsträger wäre es mir klarer gewesen.
Es ähnelt dem, als wolle ein Vegetarier in einer Geflügelfabrik anfangen zu arbeiten.
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18. Aug 2008, 15:55 Uhr
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#29 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.290
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Zitat:
Zitat von Apollon7
So war es nicht gemeint. Etwas widersprüchlich finde ich es allerdings schon, denn zu den liberalen Grundansichten gehört zumindest eine kritische Position zum Staat, die einen Minimalstaat befürwortet und staatliche Beschäftigung weitgehend ablehnt. Bei einem privaten Bildungsträger wäre es mir klarer gewesen.
Es ähnelt dem, als wolle ein Vegetarier in einer Geflügelfabrik anfangen zu arbeiten.
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Das würde ich jetzt verstehen, wenn es um eine Arbeit beim Verfassungschutz oder so gehen würde. Aber als Lehrer?
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18. Aug 2008, 16:10 Uhr
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#30 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 577
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Ich gehe gerade eher vom persönlichen Standpunkt aus, weniger von Richtlinien des Gesetzgebers.
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