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31. Jul 2008, 08:58
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#11 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von senchi
Und die Moral von der Geschicht -
in Philosophie, da promoviert man nicht!
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oder frau/mann wird in Philosophie und in Physik promoviert
(Friedrich von Weizsäcker), dann bleibt die Arbeitslosigkeit erspart!
Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass man schon einigermaßen bescheuert sein muss, um Bildung -sozusagen den kostbarsten Rohstoff einer modernen Industriegesellschaft- nicht jedem Talentierten kostenlos zur Verfügung zu stellen.
DG
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so haben es die Liberalen und Sozialdemokraten 1972 (Brandt/Scheel) auch gesehen. Man, war das eine Freude, das endlich die Studiengebühren abgeschafft wurden:
1972: 150 DM + 50,40 DM Wohlfahrtsgebühren
Die Wohlfahrtsgebühren blieben, aber dagegen hat niemand protestiert:
Sie waren für die freie Nutzung sozialer Einrichtungen, der Bibliotheken und der Sportstätten gedacht. (Eintrittsgelder wurden nur für das Hallenbad und 50 DM/Semester für die Tennisplätze erhoben).
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Geändert von Wahnfried44 (31. Jul 2008 um 08:58 Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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31. Jul 2008, 09:32
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#12 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1,340
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Warum soll der Arbeiter mit seinen Steuern das kostenlose Studium der Kinder seines Chefs bezahlen? 
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Praise the Lord and pass the ammunition.
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31. Jul 2008, 09:34
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#13 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von Mark Mallokent
Warum soll der Arbeiter mit seinen Steuern das kostenlose Studium der Kinder seines Chefs bezahlen? 
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Warum soll der Arbeiter mit seinen Steuern das kostenlose Studium seiner Kinder bezahlen?
__________________
der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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31. Jul 2008, 09:36
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#14 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: 20.02.2007
Beiträge: 1,340
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Warum soll der Arbeiter mit seinen Steuern das kostenlose Studium seiner Kinder bezahlen?
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Seine Kinder dürften ihm wohl näher stehen als die seines Chefs. Oder ist das bei dir anders? Dann wäre ich sogar bereit, dich einzustellen. 
__________________
Praise the Lord and pass the ammunition.
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31. Jul 2008, 10:49
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#15 (Permalink)
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Cool, calm, collected
Registriert seit: 23.12.2007
Beiträge: 176
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44
80 Euro können viel Geld sein und...
du hast nicht auf Kredit studiert und keine Philosophie-Studentin mit anschließender Promotion geheiratet.
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Ich habe während meines Studiums regelmäßig gearbeitet. Die "vorlesungsfreie Zeit" (lol) ist perfekt dafür geeignet.
Als Liberaler bin ich dafür, den Unis zu überlassen, ob Sie SG erheben oder nicht. Auch dort sollte man die wunderbaren Kräfte des Markts wirken lassen.
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Hello World;
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31. Jul 2008, 11:00
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#16 (Permalink)
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Sehender
Registriert seit: 16.01.2008
Ort: wo ich mich zu Hause fühle
Beiträge: 1,635
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Warum soll der Arbeiter mit seinen Steuern das kostenlose Studium seiner Kinder bezahlen?
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Solange es sich innerhalb der Regelstudienzeit bewegt ist nichts dagegen einzuwenden. So genannte Berufsstudenten ab dem 14 Semester sollten dann schon selber löhnen.
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Links oder Rechts zu sein, ist ein Zeichen einer halbseitigen politischen und geistigen
Lähmung.
(Ortega Y Gasset)
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31. Jul 2008, 13:40
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#17 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von wtf
Ich habe während meines Studiums regelmäßig gearbeitet. Die "vorlesungsfreie Zeit" (lol) ist perfekt dafür geeignet.
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ja, war eine Abwechselung bei Alcan Göttingen im Akkord an der Stanze zu arbeiten - Aludosen und Schraubverschlüsse für Pillen
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Du wirst überrascht sein, wenn dir deine Töchter ihre "vorlesungsfreien Zeiten" zeigen; fast gleich Null:
immer mehr Praktika werden in die früheren Semesterferien verschoben!
Arbeiten? keine Jobs, ausser Nachschicht an der Kassentanke....
Unsere Tochter hat sich für Nachhilfe in Mathe entschieden,
das sei konjunkturunabhänig und relativ krisensicher, weil die Schulabgänger immer dümmer werden (in Mathe).
Zitat:
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Als Liberaler bin ich dafür, den Unis zu überlassen, ob Sie SG erheben oder nicht. Auch dort sollte man die wunderbaren Kräfte des Markts wirken lassen.
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Ich bin auch für die autarke Uni-Selbstverwaltung, allerdings mit einer gestaffelten Basiszuwendung des Landes und weiterer Mittel aufgrund von Leistung in Forschung und Lehre!
Die Lehre ist derart heruntergefahren, das ihr Wert heute wieder "entdeckt" wird.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Geändert von Wahnfried44 (31. Jul 2008 um 17:45 Uhr).
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31. Jul 2008, 14:02
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#18 (Permalink)
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doin' fine
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Großraum Stuttgart
Beiträge: 432
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass man schon einigermaßen bescheuert sein muss, um Bildung -sozusagen den kostbarsten Rohstoff einer modernen Industriegesellschaft- nicht jedem Talentierten kostenlos zur Verfügung zu stellen.
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Na ja, irgendjemand muss sie bezahlen, kostenlos ist nichts auf der Welt. Auch ist der volkswirtschaftliche Nutzen eines Studiums differenziert zu bewerten, gibt genügend Leute wie mich, die zwar zweifellos interessante, jedoch für den Arbeitsmarkt weitgehend nutzlose Dinge wie Englisch und Politikwissenschaft studieren, die Philosophie wurde hier ja schon erwähnt. Inwieweit ein bestimmtes Studium tatsächlich für irgendjemanden wertvoll ist, erfährt der jeweilige Absolvent in der Arbeitswelt.
Das Argument der Krankenschwester/des kleinen Arbeiters oder sonstwem, der oder die das Studium der Kinder der Großkopferten bezahlen muss, halte ich übrigens für unsinnig - heutzutage subventioniert sowieso jeder jeden quer, somit kann man solche Beispiele ewig quer durch sämtliche Gesellschaftsbereiche konstruieren, aber summa summarum dürfte der Chef des Arbeiters (Alternativ kann jedes andere Sozialneidsziel eingesetzt werden) mit seinen Steuern immer noch mehr staatliche Leistungen bezahlen als der kleine Arbeitnehmer.
__________________
I’m sure this goes against everything you’ve been taught, but right and wrong do exist. Just because you don’t know what the right answer is – maybe there’s even no way you could know what the right answer is – doesn’t make your answer right or even okay. It’s much simpler than that. It’s just plain wrong.
(Gregory House - House M.D. - Three Stories)
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31. Jul 2008, 15:02
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#19 (Permalink)
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Fan of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 13.01.2008
Ort: Hofheim Ts.
Beiträge: 715
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Ansonsten möchte ich noch anmerken, dass man schon einigermaßen bescheuert sein muss, um Bildung -sozusagen den kostbarsten Rohstoff einer modernen Industriegesellschaft- nicht jedem Talentierten kostenlos zur Verfügung zu stellen.
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Zitat:
Zitat von Robroy
Na ja, irgendjemand muss sie bezahlen, kostenlos ist nichts auf der Welt.
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Nun ja - ich meinte eigentlich, dass man Studierenden den Zugang zur Uni ohne Studiengebühren ermöglich sollte. Sozusagen als Investition in die eigene (volkswirtschaftliche) Zukunft.
Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass dies ohne Kosten für die Allgemeinheit zu bewerkstelligen sei.
Zitat:
Zitat von Robroy
Auch ist der volkswirtschaftliche Nutzen eines Studiums differenziert zu bewerten, gibt genügend Leute wie mich, die zwar zweifellos interessante, jedoch für den Arbeitsmarkt weitgehend nutzlose Dinge wie Englisch und Politikwissenschaft studieren, die Philosophie wurde hier ja schon erwähnt.
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Was? SOFORT LÖHNEN! Nutzloser Bengel!
War natürlich ein Scherz. Ich verstehe nicht, dass 'Bildung' als abstraktes Gut immer an den arbeitsmarkttechnischen Befindlichkeiten relativiert wird. Wenn du dein Studium absolviert hast, hast du (normalerweise) in hohem Maß Selbstdisziplin, Selbstorganisation und Durchhaltewillen gezeigt. Das muss doch zusammen mit deinen gesammelten Fachkenntnissen was wert sein?
Schließlich gibt es in vielen Bereichen Möglichkeiten zum Quer-Einstieg, falls die Nachfrage nach deiner Kombination schwächelt.
Die Folgerung es sei Verschwendung, wenn Leute unabhängig von den späten Chancen ihren Neigungen und Interessen entsprechend studieren, mag ich deswegen nicht teilen.
DG
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31. Jul 2008, 17:58
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#20 (Permalink)
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doin' fine
Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Großraum Stuttgart
Beiträge: 432
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Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Die Folgerung es sei Verschwendung, wenn Leute unabhängig von den späten Chancen ihren Neigungen und Interessen entsprechend studieren, mag ich deswegen nicht teilen.
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Sicher nicht, letztlich muss jeder seinen eigenen Weg gehen, ich hab die Situation vorher auch überspitzt dargestellt, auch Sozial- und Geisteswissenschaftler kommen meistens irgendwie unter (ich persönlich ziele auf den Staatsdienst als Lehrer), aber der ökonomische Nutzen eines Studiums ist eben nicht automatisch in jedem Fall gegeben. Und selbst wenn dem so wäre, rechtfertigt das aus meiner Sicht nicht die Finanzierung über die Allgemeinheit, denn den monetären Wert des Studiums bekommt der Absolvent von seinen späteren Arbeitnehmern/Auftraggebern für seine Arbeit ausbezahlt - den Leuten eben, die tatsächlich von seiner Ausbildung profitieren. Über Steuern hingegen zahlt jeder auch für Studenten mit, an deren Ausbildung er oder sie nicht das geringste Interesse hat.
Zitat:
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Was? SOFORT LÖHNEN! Nutzloser Bengel!
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Ich verhehle nicht, dass ich vom Status quo, so kritisch ich ihn sehe, profitiere. 
Als Argument für die (immer noch weitestgehend gegebene) Finanzierung des Hochschulstudiums durch den Staat bleiben aus meiner Sicht noch soziale Faktoren wie die Chancengleichheit übrig. Aber auch das muss aus meiner Sicht nicht unbedingt bedeuten, dass jedem ein (für den Studenten) komplett kostenloses Studium gewährleistet sein muss.
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I’m sure this goes against everything you’ve been taught, but right and wrong do exist. Just because you don’t know what the right answer is – maybe there’s even no way you could know what the right answer is – doesn’t make your answer right or even okay. It’s much simpler than that. It’s just plain wrong.
(Gregory House - House M.D. - Three Stories)
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