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Alt 30. Jul 2008, 10:53 Uhr   #11 (Permalink)
senchi
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Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
2.6 milliarden dafür, dass die sicherheitslage so schlecht aussieht, wie nie zuvor.
bedeutet dies, dass wenn man nach dem motto "viel hilft auch viel" noch mehr reinsteckt, dass dann auch die sicherheitslage noch schlechter wird ?
aber gut, wer wird denn schon widersprechen wollen, wenn deutschland nun einmal am hindukusch verteidigt wird ...
Du bist nicht besser als Andere. Da wird auf der Sicherheitslage rumgehackt und alle anderen Erfolge - siehe dazu meinen Post vorhin - werden mal schön polemisch negiert oder kleingeredet.
Langfristige Änderungen bedürfen Zeit und Geld. Beides lohnt sich in meinen Augen zu investieren, wenn danach ein ganzes Volk, welches über Jahrzehnte mißbraucht, unterdrückt, gefoltert und gequält wurde, wieder frei und selbstbestimmt leben kann.

Das so etwas oft länger dauert, als man glaubt, merken wir mit unseren Problemen des Zusammenwachsens von Ost und West ja nun am Besten.
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Alt 30. Jul 2008, 10:59 Uhr   #12 (Permalink)
Meister Brubbel
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wer mit polemiken herumwirft wie kein anderer hier, sollte sich beim beurteilen seiner mitpostenden doch eher zurückhalten.

die erfolge des deutschen engagements in afghanistan vom meister nicht herabgewürdigt sie wurden. in der mehrzahl sich aber dies nicht auf das militärische eingreifen bezieht. die zivile entwicklungsarbeit ist recht erfolgreich, hört man von den entsprechenden stellen. was aber dann das herumlungern und sich-selbst-beschützen der deutschen soldaten da soll, kann bis jetzt aber keiner stichhaltig darlegen. entweder man schickt genug soldaten, um den gegner zu bekämpfen (mit entsprechendem kampfauftrag) oder man lässt es bleiben. brunne bohren und schokoriegel verteilen können die entsprechenden hilfsorganisationen besser, da brauchts keine teuer stationierte truppe.
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Alt 30. Jul 2008, 11:04 Uhr   #13 (Permalink)
senchi
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Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
wer mit polemiken herumwirft wie kein anderer hier, sollte sich beim beurteilen seiner mitpostenden doch eher zurückhalten.

die erfolge des deutschen engagements in afghanistan vom meister nicht herabgewürdigt sie wurden. in der mehrzahl sich aber dies nicht auf das militärische eingreifen bezieht. die zivile entwicklungsarbeit ist recht erfolgreich, hört man von den entsprechenden stellen. was aber dann das herumlungern und sich-selbst-beschützen der deutschen soldaten da soll, kann bis jetzt aber keiner stichhaltig darlegen. entweder man schickt genug soldaten, um den gegner zu bekämpfen (mit entsprechendem kampfauftrag) oder man lässt es bleiben. brunne bohren und schokoriegel verteilen können die entsprechenden hilfsorganisationen besser, da brauchts keine teuer stationierte truppe.
Keine Ahnung aber davon viel. All die Tätigkeiten von denen Du da sprichst wären ohne den Schutz der Soldaten nicht möglich gewesen. Glaubst Du wirklich da fahren ein paar zivile Aufbauhelfer hin und wedeln mit dem Brunnenbohrgerät, damit die Taliban und mißgünstigen Stammesfürsten sie in Ruhe lassen? Dann mein lieber meister hast Du nichts begriffen. Freiheit muß auch beschützt werden.

Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
was aber dann das herumlungern und sich-selbst-beschützen der deutschen soldaten da soll, kann bis jetzt aber keiner stichhaltig darlegen.
Soviel zum Thema Polemik
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Geändert von senchi (30. Jul 2008 um 11:04 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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Alt 30. Jul 2008, 11:08 Uhr   #14 (Permalink)
Meister Brubbel
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ist schön, dass du wieder auf der begreifen schiene argumentierst, wenn es mal nicht weitergeht. *daumenrunter*
aber da du zum wiederholten male versäumt hast, genau nachzulesen - muss dir der meister wieder auf die sprünge helfen (wrd man dafür auch mal entlohnt ?).

"entweder man schickt genug soldaten, um den gegner zu bekämpfen (mit entsprechendem kampfauftrag) oder man lässt es bleiben"

es sollte schon konsens sein, dass die aufbauarbeit natürlich nur in einem einigermassen sicherem umfeld erfolgen kann -> dafür haben aber amerikaner und briten gesorgt, als sie die taliban bekämpften. und nicht die verlegene deutsche truppe von 100 ksk kämpen, die dort mal lernen durften, wie guerilla kämpfer gejagt werden.

Zitat:
Zitat von senchi Beitrag anzeigen
Soviel zum Thema Polemik
was dir recht ist, dem meister doch schon lange billig ...
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Geändert von Meister Brubbel (30. Jul 2008 um 11:08 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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Alt 30. Jul 2008, 11:14 Uhr   #15 (Permalink)
senchi
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Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
es sollte schon konsens sein, dass die aufbauarbeit natürlich nur in einem einigermassen sicherem umfeld erfolgen kann -> dafür haben aber amerikaner und briten gesorgt, als sie die taliban bekämpften.
Das lieber meister ist schlichtweg FALSCH. Weder die Amis noch die Briten haben für den Schutz und die Sicherheit der Aufbauhilfe gesorgt. Die haben lediglich die Taliban verjagt. Da sind aber noch genug geblieben, die richtig Ärger machen könnten, wenn die Präsenz der BW nicht gegeben wäre.
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Alt 30. Jul 2008, 11:17 Uhr   #16 (Permalink)
Meister Brubbel
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taliban verjagen die wichtigste voraussetzung überhaupt für die folgende aufbauarbeit es war. gerade von dir, sehender senchi, der meister so eine herabwürdigung der amerikanisch-britischen leistung nicht erwartet er hätte.
dass fehler gemacht wurden, liegt in der natur der sache (zum beispeil diese warlords und sogenannte "nordallianz" zu verbündeten erklären). aber du glaubst nicht ernsthaft, dass die präsenz der bw dort, die taliban in schach hält ?
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Alt 30. Jul 2008, 15:53 Uhr   #17 (Permalink)
Brimborium
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Zitat:
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Das lieber meister ist schlichtweg FALSCH. Weder die Amis noch die Briten haben für den Schutz und die Sicherheit der Aufbauhilfe gesorgt. Die haben lediglich die Taliban verjagt. Da sind aber noch genug geblieben, die richtig Ärger machen könnten, wenn die Präsenz der BW nicht gegeben wäre.
Hervorhebung durch mich.

Wen haben die verjagt? Ausgebrütet haben die Amis die Taliban und vorher die Mudschaheddin.

Der Zauberlehrling USA bekommt sie zur Zeit doch eher mächtig auf die Nase - da werden sich auch aufgestockte Truppenkontingente nicht auswirken.
Die Russen und davor die Engländer haben auch so gedacht - und es bereut.

Gemäß meiner Signatur suchen die Amis in Afghanistan offenbar ein zweites Vietnam (oder ist es schon das dritte oder vierte??)

Während sich um das gefährliche Pakistanische Pulverfass kein Schwanz schert. Naja Pakistan braucht man ja auch nicht um eine Pipeline durch zu bauen.
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Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)

Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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Alt 30. Jul 2008, 18:31 Uhr   #18 (Permalink)
Apollon7
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Zitat:
Zitat von senchi Beitrag anzeigen
Sicher Apollon, mit hätte, könnte, wäre, wollte kann man leicht argumentieren. Der Umstand war nun mal so und fertig.
Aber die Ursachen des Umstandes, »der nun mal so war«, darf man noch hinterfragen, oder?


Zitat:
Zitat von senchi Beitrag anzeigen
"Hätte jemand 1933 dem Schnauzbärtigen die Rübe weggepustet, dann wäre den Deutschen eine lange Zeit leidvoller Geschichte erspart geblieben und Millionen von Menschen hätten nicht ihr Leben verloren"
Nein, dann hätten die Deutschen, früher oder später, einen anderen charismatischen Führer angehimmelt, der sich gefunden hätte, aufgebaut worden wäre und gegen den »jüdischen Bolschewismus« zum Einsatz gekommen wäre.

Ich merk' schon, die »hätte« und »wäre« gefallen Dir. ;-)

Geändert von Apollon7 (30. Jul 2008 um 19:42 Uhr Uhr).
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Alt 31. Jul 2008, 08:18 Uhr   #19 (Permalink)
senchi
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Wen haben die verjagt? Ausgebrütet haben die Amis die Taliban und vorher die Mudschaheddin.

Der Zauberlehrling USA bekommt sie zur Zeit doch eher mächtig auf die Nase - da werden sich auch aufgestockte Truppenkontingente nicht auswirken.
Die Russen und davor die Engländer haben auch so gedacht - und es bereut.
Auch wenn es Dir auf der Seele brennt brimborium, war es nicht das Thema.

Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Aber die Ursachen des Umstandes, »der nun mal so war«, darf man noch hinterfragen, oder?
Selbstverständlich darf man das nur, dieses Thema gibt es bereits in einem anderen Thread.

Zitat:
Zitat von Meister Brubbel Beitrag anzeigen
aber du glaubst nicht ernsthaft, dass die präsenz der bw dort, die taliban in schach hält ?
Doch das glaube ich. Eher noch ich weiß, dass es so ist.
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Alt 31. Jul 2008, 12:23 Uhr   #20 (Permalink)
Brimborium
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Zitat:
Zitat von senchi Beitrag anzeigen
Auch wenn es Dir auf der Seele brennt brimborium, war es nicht das Thema.

..
Ich finde schon das dies am Thema hängt.

Ebenso das daraus drohende Fiasko, wenn D dort Kampfeinsätze durchführen möchte, nur um Obama ein wenig Rückendeckung zu geben......

Entwicklungs und Aufbau Hilfe leisten entsprechende Organisationen besser und Effektiver als die Bundeswehr.
Eine teurere Möglichkeit Brunnen zu bauen als dies die BW machen zu lassen, wird schwer zu finden sein.....

Staaten die um Hilfe nachsuchen, sollten diese von der UNO erhalten - die dann gegebenenfalls die Entwicklungshelfer zu beschützen hat.

Ist die Sicherheit der Entwicklungshelfer und der Mitarbeiter sonstiger Hilfsorganisationen nicht gegeben, sollten diese gehen, bis vernünftige sichere Arbeit wieder möglich ist.

Ausnehmen möchte ich hierbei ausdrücklich, die deutschen Bemühungen die afghanische Polizei mit auf zu bauen. Dies geschieht ja auf ausdrückliche Bitte der afghanischen Regierung.
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