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30. Mai 2008, 10:01
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#11 (Permalink)
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nationalliberal
Registriert seit: 13.07.2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 2,934
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Was soll man auch dazu noch sagen. Eine Partei die sich immer damit rühmt ihre Vergangenheit aufgearbeitet zu haben, greift diejenige die derren Vergangenheit aufarbeitet an.
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Europa ist ein Schaf, das dauernd bloekt und sich aufspielt, dessen Gebloeke aber niemand hoert und hoeren will. Und auch wenn die Bruesseler Blaehungen kriegen oder der Pariser Schafbock bloekt, ist das fuer Baeren, Woelfe, Tiger und Loewen irrelevant, vom Gewimmer des Berliner Schafstalls ganz abgesehen.
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30. Mai 2008, 10:10
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#12 (Permalink)
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Zitat:
Zitat von Ximus
Was soll man auch dazu noch sagen. Eine Partei die sich immer damit rühmt ihre Vergangenheit aufgearbeitet zu haben, greift diejenige die derren Vergangenheit aufarbeitet an.
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So ein Quatsch! Kannst mich richtig wütend damit machen!
Und "wir" wuseln ständig in unserer Vergangenheit rum, statt sie mal Vergangenheit sein zu lassen!
Off-Topic:
Übrigens gefällt mir deine Signatur.
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30. Mai 2008, 10:26
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#13 (Permalink)
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nationalliberal
Registriert seit: 13.07.2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 2,934
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Zitat:
Zitat von MissMarple
So ein Quatsch! Kannst mich richtig wütend damit machen!
Und "wir" wuseln ständig in unserer Vergangenheit rum, statt sie mal Vergangenheit sein zu lassen! 
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Das können wir Deutschen nicht und das wollen wir auch nicht, alles andere wäre unglaubwürdig. Es geht bei diesem Vorwurf nämlich nicht darum die Vergangenheit ruhen zu lassen sondern darum die eine Vergangenheit ruhen zu lassen.
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Europa ist ein Schaf, das dauernd bloekt und sich aufspielt, dessen Gebloeke aber niemand hoert und hoeren will. Und auch wenn die Bruesseler Blaehungen kriegen oder der Pariser Schafbock bloekt, ist das fuer Baeren, Woelfe, Tiger und Loewen irrelevant, vom Gewimmer des Berliner Schafstalls ganz abgesehen.
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30. Mai 2008, 11:07
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#15 (Permalink)
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nationalliberal
Registriert seit: 13.07.2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 2,934
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Thierse macht sich komplett lächerlich.
Zitat:
WELT ONLINE: Das Argument, dass die Partei legitim ist, weil sie gewählt wird, ließe sich freilich auch auf die NPD anwenden.
Thierse: Aber die NPD ist verfassungsfeindlich. Die Linke will diese Demokratie, sie will in ihr Erfolg haben.
WELT ONLINE: Das sieht der Verfassungsschutz anders.
Thierse: Aber der Verfassungsschutz spricht immer nur über Teile der Linken. Man sollte nicht durch Übertreibungen und Schwarz-Weiß-Zeichnungen jemanden zum Verfassungsgegner machen, der es so nicht ist.
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Zumindest aber verteidigt er Frau Birthler.
Zitat:
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Thierse: Das ist ein befremdliches Verständnis der Behörde, der Frau Birthler vorsteht. Die Stasi-Unterlagen-Behörde ist eine Institution des deutschen Parlaments. Sie wurde auf Vorschlag der frei gewählten Volkskammer eingerichtet. Es ist keine Regierungsbehörde. Lafontaines Forderung zeigt, dass er nichts davon verstanden hat.
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Europa ist ein Schaf, das dauernd bloekt und sich aufspielt, dessen Gebloeke aber niemand hoert und hoeren will. Und auch wenn die Bruesseler Blaehungen kriegen oder der Pariser Schafbock bloekt, ist das fuer Baeren, Woelfe, Tiger und Loewen irrelevant, vom Gewimmer des Berliner Schafstalls ganz abgesehen.
Geändert von Ximus (30. Mai 2008 um 11:11 Uhr).
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30. Mai 2008, 11:54
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#16 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: 13.02.2007
Beiträge: 3,118
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Man sollte sich mal klarmachen, wogegen sich Gysi eigentlich verteidigt. Das Einzige, wogegen er wirklich vorgeht, ist, dass er ein IM gewesen sei. Was er aber nicht bestreiten kann und was auch belegt ist, ist, dass er als Anwalt seine Klienten bespitzelt hat, deren Aussagen an die Stasi oder andere zuständige Behörden weitergegeben hat und nicht im Sinne seiner Mandaten gehandelt, sondern im Sinne des DDR-Regimes gehandelt hat. Ob er dafür den Titel eines IM hatte, ist für mich persönlich ziemlich egal. Ich finde jemanden, der so handelt und das Vertrauensverhältnis zwischen Klienten und Anwalt in dieser Art und Weise verletzt, verabscheuenswürdig und ganz sicher nicht für geeignet, andere Leute zu repräsentieren.
Leider kann sich Gysi immer darauf zurückziehen "Ich war kein IM" und der Rest wird dann unter den Teppich gekehrt. X(
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30. Mai 2008, 12:29
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#18 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von Siran
Man sollte sich mal klarmachen, wogegen sich Gysi eigentlich verteidigt. Das Einzige, wogegen er wirklich vorgeht, ist, dass er ein IM gewesen sei.
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Warum sollte er nicht dagegen vorgehen?
Zitat:
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Was er aber nicht bestreiten kann und was auch belegt ist, ist, dass er als Anwalt seine Klienten bespitzelt hat, deren Aussagen an die Stasi oder andere zuständige Behörden weitergegeben hat und nicht im Sinne seiner Mandaten gehandelt, sondern im Sinne des DDR-Regimes gehandelt hat.
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Dann müssten logischerweise seine Klienten ihn beschuldigen und nicht Frau Birthler. Warum machen sie das nicht?
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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30. Mai 2008, 12:46
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#19 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: 13.02.2007
Beiträge: 3,118
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Zitat:
Zitat von MissMarple
Ich wiederhole es gern noch einmal:
Ich will Gysi nicht unbedingt verteidigen, das kann er als Anwalt besser, ABER.. was da im Moment abgezogen wird mit Unterschriftenaktion, Ächtung, Rücktrittsforderung etc...... ist mehr als paranoid!..., weil man einen Sachverhalt bereits seit langen Jahren kennt und das jetzige hektische Agieren auf ein KALTSTELLEN des Politikers UND der LINKEN ausgerichtet ist!
Absolut unseriös und hat mit demokratischem Verhalten absolut nichts mehr zu tun....
Aber wundert das wen????????
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Du wirfst hier in großem Stil Sachen durcheinander. Was haben Unterschriftsaktionen, Ächtung und Rücktrittsforderungen mit Verfolgungswahn zu tun? Was haben Unterschriftsaktionen, Ächtung und Rücktstrittsforderungen mit der Demokratie zu tun?
Es ist richtig, dass bereits vor 10 Jahren eindeutig festgestellt wurde, dass Gysi ein Mensch ist, der der SED und der Stasi zugearbeitet hat und seine Klienten, wenn man es hart formulieren will, verraten hat. In wie weit das den Abgeordneten heute klar war, weiß ich nicht. Aber ich finde es eigentlich schon legitim, wenn man einen Rücktritt fordert, wenn noch weitere Daten auftauchen, die seine damaligen "Vergehen" belegen und verstärken.
Es ist meines Erachtens auch vollkommen legitim, das unehrenhafte Verhalten eines Politikers in der Vergangenheit diesem vorzuwerfen und es bekannt zu machen. Etwas anderes wäre es, wenn es sich um Verleumdung oder ähnliches handeln würde, aber das ist es ja augenscheinlich nicht. Dass das Verhalten ihres Franktionsvorsitzenden auch auf die Linke zurückfällt, ist klar. Aber wenn die Leute das Verhalten Gysis schon seit Jahren kannten, dann hat das die Linke ja wohl auch und es mit ihrer Wahl zum Fraktionsvorsitzenden wohl auch irgendwie gebiligt. Oder warum sonst hat man Gysi gewählt?
Einen Rücktritt zu fordern ist in einer Demokratie ebenfalls vollkommen legitim. Kommt im Übrigen laufend vor und stört irgendwie die meiste Zeit auch niemanden wirklich. Ist der Vorwurf nicht stark genug, so bleibt der Mensch im Amt, ist der öffentliche Druck zu stark, so muss der Betreffende gehen. Überhaupt kein Problem dabei.
Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Warum sollte er nicht dagegen vorgehen?
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Darf er. Aber das ist nur ein Vorwurf und die anderen wiegen meines Erachtens gleichermaßen schwer.
Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Dann müssten logischerweise seine Klienten ihn beschuldigen und nicht Frau Birthler. Warum machen sie das nicht?
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Das tun sie meines Wissens. Das ist nur juristisch wohl kaum zu verfolgen...
Geändert von Siran (30. Mai 2008 um 12:46 Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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30. Mai 2008, 12:50
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#20 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: 26.12.2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 3,898
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Zitat:
Zitat von Siran
Du wirfst hier in großem Stil Sachen durcheinander. Was haben Unterschriftsaktionen, Ächtung und Rücktrittsforderungen mit Verfolgungswahn zu tun? Was haben Unterschriftsaktionen, Ächtung und Rücktstrittsforderungen mit der Demokratie zu tun?
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ganz einfach:
Ächtung - früher Verhängung der Reichsacht = vogelfrei - ist ein Armutszeugnis von Gysis Gegnern, die keine Beweise vorlegen können.
Nicht geächtet wurden:
- Filbinger
- Kohl
- Fischer
- Schäuble
- Schily
- Ströbele
u.v.m
Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Dann müssten logischerweise seine Klienten ihn beschuldigen und nicht Frau Birthler. Warum machen sie das nicht?
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Zitat:
Zitat von Siran
Das tun sie meines Wissens. Das ist nur juristisch wohl kaum zu verfolgen...
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Gysi soll zu DDR-Zeiten etwa 400-500 Mandanten vertreten haben.
Nenn doch mal einige davon, die gegen ihn wg. seiner IM-Tätigkeit klagen.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
Geändert von Wahnfried44 (30. Mai 2008 um 12:50 Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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