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13. Mär 2008, 14:50 Uhr
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#1 (Permalink)
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Ungewissheit und Wagnis
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.196
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"Die Linke will den Systemwechsel und verharmlost die DDR"
Es wird immer wieder gefordert nicht über die Vergangenheit zu reden wenn es um die Linkspartei geht. Was eigentlich ziemlich zynisch ist, ist gerade diese Partei immer vorne mit dabei wenn es darum geht die Vergangenheit aufzuarbeiten - nur nicht die eigene. Gut, reden wir über Inhalte. Wohin ist denn der Inhalt der SED (Parteivermögen) verschwunden nachdem sie sich 1989 umbenannt hat?
Zitat:
NRZ: Die Linke geriert sich als Hüterin des Etatismus und setzt auf staatliche Umverteilung größten Ausmaßes. Sie beschreiben in einem Ihrer Bücher, wie die PDS skrupellos Geld an den Ansprüchen des Staates vorbeischleuste. Wie passt das zusammen?
Knabe: Gar nicht. Die SED war eine steinreiche Partei - durch Zuwendungen aus dem DDR-Staatshaushalt. Dieses Geld, das man dem Volk weggenommen hatte, sollte nach der Wiedervereinigung in den Aufbau Ost gehen, um die im Osten durch die SED angerichteten Schäden reparieren zu helfen. Die PDS unter ihrem damaligen Vorsitzenden Gysi brachte einen Großteil dieses Vermögens illegal beiseite. Sie schaffte es ins Ausland, spendete Unsummen an Gewährsleute oder versorgte ominöse GmbH's mit riesigen Darlehen. Und sie weigert sich bis heute offenzulegen, wohin das Geld verschwunden ist.
NRZ: Betrug am Staat also?
Knabe: Betrug am Staat wäre eine Untertreibung: Hier ist die ganze Gesellschaft betrogen worden.
NRZ: Um welche Summen handelt es sich dabei?
Knabe: Im Jahr 1990 hatte die SED/PDS ein Vermögen von geschätzt 13 Milliarden Mark, davon sind rund neun Milliarden, also rund 4,5 Milliarden Euro, bis heute verschwunden.
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"Die Linke will den Systemwechsel und verharmlost die DDR" - NRZ - DerWesten
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David Wagner: „Sie wollen jetzt lieber in Ruhe ihr beschissen kaviarlinkes Milieu pflegen, sich früh pensionieren lassen und Golf spielen“, als Großeltern zu sein, wo sie als Eltern schon versagt haben.
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13. Mär 2008, 15:00 Uhr
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#2 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.527
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Ein sehr lesenswerter Text. 
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Praise the Lord and pass the ammunition.
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13. Mär 2008, 15:24 Uhr
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#3 (Permalink)
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querulantwingære
Registriert seit: Dez 2007
Ort: da
Beiträge: 904
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in der tat.
allerdings ist all dies nicht so neu.herr Knabe ist lediglich klug genug, die leser nicht mit zu vielen dingen zugleich zu überfallen.
relativ neu hingegen ist das völlig schamlose auftreten einiger genossen bei
stasi-huldigungs-veranstaltungen wie kürzlich in Odense.
dass so etwas, in einer solchen art heute möglich ist, hat viel mit dem
"reden wir doch nicht dauernd vom vergangenen" zu tun.
die neuen westdeutschen genossen sollten sich vieleicht einmal genauer anschauen, wessen parteigänger sie eigentlich tatsächlich sind.
mir jedenfalls würde es nicht gefallen, solche typen in den eigenen reihen zu haben.
ps.:
dies gefiel mir auch 1982 schon nicht, als ich dem verein lebwohl sagte.
__________________
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GLAUBEN SIE DAS
IGNOTUM PER IGNOTIUS; die bedeutung davon ist unbekannt
.
Geändert von DREICH (13. Mär 2008 um 15:29 Uhr Uhr).
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13. Mär 2008, 16:09 Uhr
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#4 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.142
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Zitat:
Zitat von Ximus
Es wird immer wieder gefordert nicht über die Vergangenheit zu reden wenn es um die Linkspartei geht.
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Niemand fordert das ........ und das ist auch gut so........
Die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit ist für alle Parteien gleichwertig notwendig.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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13. Mär 2008, 16:13 Uhr
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#5 (Permalink)
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Diktatur der Vernunft!
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 217
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Zitat:
Zitat von Ximus
Es wird immer wieder gefordert nicht über die Vergangenheit zu reden wenn es um die Linkspartei geht. Was eigentlich ziemlich zynisch ist, ist gerade diese Partei immer vorne mit dabei wenn es darum geht die Vergangenheit aufzuarbeiten - nur nicht die eigene. Gut, reden wir über Inhalte. Wohin ist denn der Inhalt der SED (Parteivermögen) verschwunden nachdem sie sich 1989 umbenannt hat?
"Die Linke will den Systemwechsel und verharmlost die DDR" - NRZ - DerWesten
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Ach herje, Herr Knabe als Kronzeuge.
Parteivermögen, Vergangenheitsbewältigung -so klingt der Versuch, die inhaltliche Auseinandersetzung zu scheuen.
Naja, von einem System, welches Herrn Filbinger zum NS-Widerstandskämpfer macht, darf man nicht allzu viel erwarten.
Herr Knabe... 
__________________
"Ich kann, weil ich will, was ich muß."
Immanuel Kant
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13. Mär 2008, 16:15 Uhr
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#6 (Permalink)
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querulantwingære
Registriert seit: Dez 2007
Ort: da
Beiträge: 904
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Niemand fordert das ........ und das ist auch gut so.........
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du wirst nicht bestreiten, dass man gerade in den letzten tagen schon ab und an von westdeutschen LINKEN hören konnte: was geht uns die vergangenheit der SED an, wir können damit ja nicht in verbindung gebracht werden.
dies ist natürlich ein irrtum.
denn wie heisst es doch: sag mir, wer deine freunde sind....
__________________
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GLAUBEN SIE DAS
IGNOTUM PER IGNOTIUS; die bedeutung davon ist unbekannt
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13. Mär 2008, 16:22 Uhr
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#7 (Permalink)
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Senior Member
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.527
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Zitat:
Zitat von Katte
Ach herje, Herr Knabe als Kronzeuge.
Parteivermögen, Vergangenheitsbewältigung -so klingt der Versuch, die inhaltliche Auseinandersetzung zu scheuen.
Naja, von einem System, welches Herrn Filbinger zum NS-Widerstandskämpfer macht, darf man nicht allzu viel erwarten.
Herr Knabe... 
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Wem die Argumente fehlen... 
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Praise the Lord and pass the ammunition.
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13. Mär 2008, 16:26 Uhr
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#8 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.142
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Zitat:
Zitat von DREICH
du wirst nicht bestreiten, dass man gerade in den letzten tagen schon ab und an von westdeutschen LINKEN hören konnte: was geht uns die vergangenheit der SED an, wir können damit ja nicht in verbindung gebracht werden.
dies ist natürlich ein irrtum.
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Das ist die übliche Methode, den Gegner formal abzuqalifizieren,
wenn inhaltlich die Argumente fehlen,
wie gesagt,
keiner der Hessen-Linken war in der SED und hat deren Parteivermögen versteckt.
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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13. Mär 2008, 16:29 Uhr
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#9 (Permalink)
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Diktatur der Vernunft!
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 217
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Zitat:
Zitat von DREICH
du wirst nicht bestreiten, dass man gerade in den letzten tagen schon ab und an von westdeutschen LINKEN hören konnte: was geht uns die vergangenheit der SED an, wir können damit ja nicht in verbindung gebracht werden.
dies ist natürlich ein irrtum.
denn wie heisst es doch: sag mir, wer deine freunde sind.
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Ist ja auch vollkommen richtig: Was geht einem Westdeutschen die Vergangenheit der SED an? Nichts.
Keine Partei hat sich mit ihrer Vergangenheit fast bis zur Selbstzerfleischung auseinandergesetzt, wie die PDS. Wenn man sich natürlich nur von Glotze und Bild informieren läßt, souffliert von Herrn Knabe, dann kann natürlich leicht ein anderer Eindruck enstehen. Nur ist die Unwissenheit kein Argument.
Wann arbeitet die Alt-BRD mal ihre personelle Nazivergangenheit auf? Ich meine, die SED hat weder KZs betrieben noch hat sie einen Krieg geführt. Und ausgerechnet die Leute, die bei Globke, Filbinger und Kiesinger schweigen, verlangen von der Linken eine Vergangenheitsbewältigung? Also Hans Modrow hat seine staatlichen Auszeichnungen im Bundestag nicht getragen, andere dagegen schon, und die bekamen sie fürs Morden.
Zitat:
Zitat von Mark Mallokent
Wem die Argumente fehlen... 
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Was willst Du denn hören? Und ich finde, Filbinger ist ein verdammt gutes Argument. 
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"Ich kann, weil ich will, was ich muß."
Immanuel Kant
Geändert von Katte (13. Mär 2008 um 16:29 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
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13. Mär 2008, 16:29 Uhr
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#10 (Permalink)
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Member of W.Hofer_Clan
Registriert seit: Dez 2007
Ort: In der Stadt, die Wissen schafft
Beiträge: 4.142
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Zitat:
Zitat von DREICH
du wirst nicht bestreiten, dass man gerade in den letzten tagen schon ab und an von westdeutschen LINKEN hören konnte: was geht uns die vergangenheit der SED an,...........
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viele Politiker sind nun mal so:
"Was geht mich das Gesagte von gestern an!"
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der Wahrheit verpflichtet, der Provokation erlegen
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