Einstellungen
|
|
|
Foren
|
|
|
Letzte Beiträge
|
|
|
Sonstiges
|
|
|
|
 |
|
13. Mär 2008, 18:35 Uhr
|
#31 (Permalink)
|
|
Diktatur der Vernunft!
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 217
|
Zitat:
Zitat von Wahnfried44
ein paar Ausreißer nach + und - sind zu ertragen........
sei nicht so anspruchsvoll;
nicht jeder Foren-Zapper kann sich immer so schnell umstellen.. 
besonders wenn es um das Thema "Die Linke" geht....
|
Na, wollen wir es mal hoffen.
Ich will ja niemanden hier zum Linken bekehren -bei Gott nicht. Ich weiß ja selbst nicht einmal, ob ich ein Linker bin. Und ich wähle den Haufen auch nicht, weil er mir so gut gefällt, sondern weil ich keine Alternative sehe. Traurig genug.
Nur ist es schon ziemlich stereotyp geworden, immer wieder mit der gleichen Leier NSDAP=SED=PDS=DIE LINKE zu kommen, anstatt sich mal um Inhalte zu streiten. Da gäbe es nämlich in der Tat eine Menge zu bereden -ob Wähler oder nicht.
Doch leider kommt man über das Stadium der ideologisch-geschichtlichen Grabenkämpfe nicht hinaus. Das ist nicht nur schade, sondern auch ziemlich niveaulos. Aber das scheint wohl leider ein Zeichen unserer Zeit zu sein.
Freiheit statt Sozialismus!
Zitat:
Zitat von Ximus
Ebenso wenig.
|
Dann sind wir uns ja einig.
__________________
"Ich kann, weil ich will, was ich muß."
Immanuel Kant
Geändert von Katte (13. Mär 2008 um 18:35 Uhr Uhr).
Grund: Doppelpost zusammengeführt
|
|
|
13. Mär 2008, 18:42 Uhr
|
#32 (Permalink)
|
|
Guest
|
Zitat:
Zitat von Wahnfried44
Kannst du die Behauptung an Beispielen belegen?
|
Zitat:
„In komplizierter Situation haben wir die Politik des ‚strategischen Dreiecks‘ entwickelt:
eine Politik, die in Opposition zu den herrschenden Verhältnissen steht und diese
überwinden will; eine Politik, die auch zur Regierungsverantwortung bereit ist,
wenn die WählerInnen uns den Auftrag dazu geben.“
(„DIE LINKE.PDS-Pressedienst“, Nr. 15/06 vom 14. April 2006, S. 12)
|
Zitat:
„Regierungsbeteiligung der Linken ist eine Art ‚Millimeterarbeit‘ auf dem Weg
zu einer friedlichen und sozial gerechten Gesellschaft. Gern möchte ich deshalb an
Rosa Luxemburg erinnern: ‚Da wir wissen, dass der Sozialismus sich ohne weiteres,
wie aus der Pistole geschossen, nicht durchführen lässt, sondern nur dadurch, dass wir
in einem hartnäckigen Klassenkampf auf wirtschaftlichem und politischem Boden
von der bestehenden Ordnung kleine Reformen erreichen, um uns wirtschaftlich und
politisch immer besser zu stellen und die Macht zu erhalten, endlich der heutigen
Gesellschaft das Genick zu brechen, sind unsere Minimalanforderungen nur auf
die Gegenwart zugeschnitten. Wir akzeptieren alles, was man uns gibt, aber fordern
müssen wir das ganze politische Programm.‘“ („DISPUT“ vom Januar 2006, S. 10)
|
Zitat:
„Die Linkspartei ist pluralistisch und auch die neue Partei wird pluralistisch bleiben.
Ich freue mich, dass wir eine Kommunistische Plattform haben
und dass es auch radikale Linke bei uns gibt.“
(„Neues Deutschland“ vom 29./30. April 2006, S. 3)
|
Zitat:
„Wenn wir uns gegen eine vom Zeitgeist zunehmend diktierte und daher
denunziatorische Sicht auf die Geschichte der DDR oder auch der Sowjetunion
wenden, dann deshalb, weil wir davon überzeugt sind, daß diese Sicht vor allem
eines bewirken soll: Menschen jeder Hoffnung zu berauben, daß anderes als der
Kapitalismus machbar ist. Wir sind Kommunistinnen und Kommunisten geblieben,
weil wir uns gerade darauf, den Kapitalismus als letzte Antwort der Geschichte
zu betrachten, nicht einlassen wollen.“
(„Mitteilungen der KPF“, Heft 10/2006, Oktober 2006, S. 10)
|
Zitat:
„Wir intensivieren … unsere Zusammenarbeit mit dem Marxistischen Forum, dem
Geraer Dialog und anderen marxistisch orientierten Kräften innerhalb und außerhalb
von Linkspartei.PDS und WASG, insbesondere mit der DKP und dem Rotfuchsverein.“
(„Mitteilungen der KPF“, Heft 10/2006, Oktober 2006, S. 21)
|
Es gibt natürlich auch andere Stimmen, die nicht der Meinung sind, man solle in Regierungsverantwortung eintreten, um das System zu überwinden:
Zitat:
„Die bisher empirisch und theoretisch aufgearbeiteten Erfahrungen
systemoppositioneller Parteien, die außerhalb revolutionärer Aufbruchsituationen
in bürgerlich oder sozialdemokratisch geführte Regierungen eintraten, wurden
bestätigt: Bereits in den Parlamenten setzt der von politischen Gegnern geförderte
Integrations- und Absorptionsprozess ein und findet mit der Anerkennung ihrer
Koalitionsfähigkeit seinen Abschluss. … Rosa Luxemburg hat hinsichtlich einer
Zentralregierung mit guten Argumenten darauf aufmerksam gemacht und daraus
abgeleitet, dass Sozialisten, von Ausnahmesituationen abgesehen, nur auf den Trümmern
der bürgerlichen Staatsmacht in eine Regierung eintreten sollten.“
(„Sozialistische Hefte für Theorie und Praxis“, Heft 10, Juni 2006, S. 17)
|
Zitat:
„Wir brauchen eine Partei, in der es keinen Antikommunismus gibt, die sich
kritisch, aber in Würde, ihrer eigenen Geschichte stellt und damit auch der Geschichte
der DDR und der BRD nach 1945, die Verunglimpfung von Biographien, besonders auch
unserer eigenen Genossinnen und Genossen, nicht zulässt. … Wir brauchen
eine pluralistische Partei, in der Sozialisten, Kommunisten und andere Linke eine
Heimstatt haben und gleichberechtigt an der weiteren Herausbildung und Stärkung
ihrer sozialistischen Partei mitwirken können. Wir brauchen eine sozialistische
Partei, die aktiver Teil der europäischen Linken ist und weltweit demokratische und
sozialistische Prozesse unterstützt und fördert.“
(„Bulletin“ des GD/SD, Ausgabe 5/August 2006, S. 15)
|
Zitat:
„Wir als antikapitalistische Jugendgruppe lehnen den Parlamentarismus zwar ab, weil
er Stellvertreterlogik produziert und lediglich als Kasperletheater zur Legitimation
kapitalistischer Verhältnisse dient. Linke Politik wird unserer Meinung nach vor allem
auf der Strasse gemacht. Das heisst nicht, dass wir nicht die Vorteile einer starken sozialen
Oppositionspartei schätzen würden.“ (Der Jugendverband "Solid")
|
Zitat:
„Relikt der Systemauseinandersetzung: Gerade dieses Verbot steht für den
schizophrenen und besonderen Umgang mit der Ideologie des Kommunismus in
Westeuropa; Antikommunismus wurde und wird als Kitt einer bundesdeutschen
Gesellschaft reproduziert, um politische Verfolgung und Repression zu rechtfertigen“.
(„DIE LINKE.PDS-Pressedienst“, Nr. 34/06 vom 25. August 2006, S. 2)
|
So steht die Linkspartei zu einer brutalen Diktatur:
Zitat:
„Der Parteivorstand erklärt: Dem sozialistischen Kuba gehört unsere Solidarität. Wir
stehen an der Seite des kubanischen Volkes, wenn es darum geht, die Souveränität und
Unabhängigkeit Kubas zu wahren … Die Mitglieder des Parteivorstandes bekräftigen:
Die Linkspartei.PDS ist und bleibt ein verlässlicher Freund und Partner Kubas.“
(„DIE LINKE.PDS-Pressedienst“ Nr. 9/06 vom 3. März 2006, S. 4)
|
Zitat:
„Mit Hochachtung und Sympathie blicken wir auf Deinen Lebensweg, der den
unermüdlichen Einsatz für die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft und
die Verteidigung der nationalen Würde Kubas symbolisiert. … Die Erfahrungen
Kubas beim Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft sind uns dabei wichtig. …
Deshalb gehört dem sozialistischen Kuba unsere Solidarität. Diese weiter zu
verteidigen, ist das Anliegen des politischen Dialogs unserer beiden Parteien,
den wir noch intensiver fortsetzen wollen. An Deinem Geburtstag bekräftigt die
‚Linkspartei.PDS‘, dass sie ein verlässlicher Freund und Partner Kubas ist und bleibt.“
(„DIE LINKE.PDS-Pressedienst“, Nr. 33/06 vom 18. August, S. 4)
|
Zitat:
„Das Bekenntnis der wohl meisten Mitglieder unserer Partei zu Kuba ist eines zum
Sozialismus – nicht zu einem ausgedachten, sondern zu einem real existierenden,
und es ist zutiefst antiimperialistisch.“
(„jW“ vom 4./5. März 2006, S. 14; „Unsere Zeit“ vom 3. März 2006, S. 2)
|
Sollte letztes Zitat korrekt sein, könnte man die Partei bestünde die Partei mehrheitlich aus Sympathisanten eines Massenmörderregimes.
|
|
|
|
13. Mär 2008, 18:50 Uhr
|
#33 (Permalink)
|
|
Boardmanager
Registriert seit: Jan 2008
Beiträge: 571
|
Aus dem Kontext gerissenne Zitate sind nichtssagend
__________________
"Hören Sie doch auf zu lügen, Sie haben ein Motiv und kein Alibi ! "
|
|
|
13. Mär 2008, 18:51 Uhr
|
#34 (Permalink)
|
|
Guest
|
Zitat:
Zitat von Jon T Essberger
Aus dem Kontext gerissenne Zitate sind nichtssagend
|
Das verwechselst du mit deinen Beiträgen.
|
|
|
|
13. Mär 2008, 19:01 Uhr
|
#35 (Permalink)
|
|
Diktatur der Vernunft!
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 217
|
Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam
Das verwechselst du mit deinen Beiträgen.
|
Die SED war ein -Zitat: Massenmörderregime?
__________________
"Ich kann, weil ich will, was ich muß."
Immanuel Kant
|
|
|
13. Mär 2008, 19:05 Uhr
|
#36 (Permalink)
|
|
Senior Member
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.678
|
Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Siehst du nun den negativen Bezug zum Naziterror, den Katte hergestellt hatte? Keine KZs im Sinne von Massenvernichtung in der DDR?
|
Ach es ist keine Massenvernichtung, wenn man einige zehntausend Menschen in Lagern verhungern läßt. Wenn das so ist, habe ich natürlich Unrecht. Wie konnte ich mich nur über eine solche Kleinigkeit erregen.
Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Du solltest die von dir verlinkten Artikel mal selber lesen. Die Russen haben die ehemaligen KZ-Gebäude als Internierungslager genutzt und bei der Gründung der DDR sind sie aufgelöst worden.
|
Sie haben sie nach der Gründung der DDR aufgelöst, nachdem sie die restlichen Insassen in diverse Zuchthäuser überführt hatten. Aber wer wird sich darüber aufregen?
Zitat:
Zitat von DreadfulGreat
Irgendwie bist du doch nicht wirklich satisfaktionsfähig, oder?
|
Daß du dich nun gleich mit mir duellieren willst. 
__________________
Praise the Lord and pass the ammunition.
|
|
|
13. Mär 2008, 19:09 Uhr
|
#37 (Permalink)
|
|
Diktatur der Vernunft!
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 217
|
Zitat:
Zitat von Mark Mallokent
Ach es ist keine Massenvernichtung, wenn man einige zehntausend Menschen in Lagern verhungern läßt. Wenn das so ist, habe ich natürlich Unrecht. Wie konnte ich mich nur über eine solche Kleinigkeit erregen. 
|
Dann haben sich die Amerikaner, Briten und Franzosen auch des Massenmordes schuldig gemacht.
Zitat:
Zitat von Mark Mallokent
Sie haben sie nach der Gründung der DDR aufgelöst, nachdem sie die restlichen Insassen in diverse Zuchthäuser überführt hatten. Aber wer wird sich darüber aufregen?
|
Faschisten regen sich darüber auf, weil es Faschisten waren, die aus den Lagern in die Zuchthäuser überführt wurden. Nicht wahr? Stimmt, im Nachkriegsdeutschland gab es keine Faschisten. Oder etwa doch?
__________________
"Ich kann, weil ich will, was ich muß."
Immanuel Kant
|
|
|
13. Mär 2008, 19:09 Uhr
|
#38 (Permalink)
|
|
Guest
|
Zitat:
Zitat von Katte
Die SED war ein -Zitat: Massenmörderregime?
|
Was hast du denn an dem Bezug nicht verstanden?
Zitat:
„Das Bekenntnis der wohl meisten Mitglieder unserer Partei zu Kuba ist eines zum
Sozialismus – nicht zu einem ausgedachten, sondern zu einem real existierenden,
und es ist zutiefst antiimperialistisch.“
(„jW“ vom 4./5. März 2006, S. 14; „Unsere Zeit“ vom 3. März 2006, S. 2)
|
Zitat:
|
Zitat von Dr. Seltsam
Sollte letztes Zitat korrekt sein, könnte man die Partei bestünde die Partei mehrheitlich aus Sympathisanten eines Massenmörderregimes.
|
Allerdings, wenn du in deinem Statement "SED" durch "DDR" ersetzt, könnte ich mioch der Aussage anschließen.
|
|
|
|
13. Mär 2008, 19:10 Uhr
|
#39 (Permalink)
|
|
Diktatur der Vernunft!
Registriert seit: Jan 2008
Ort: Berlin
Beiträge: 217
|
Zitat:
Zitat von Dr. Seltsam
Was hast du denn an dem Bezug nicht verstanden?
|
Beantworte bitte meine Frage: War sie es oder nicht?
__________________
"Ich kann, weil ich will, was ich muß."
Immanuel Kant
|
|
|
13. Mär 2008, 19:13 Uhr
|
#40 (Permalink)
|
|
Ungewissheit und Wagnis
Registriert seit: Jul 2007
Ort: In einem wunderschönen Freistaat.
Beiträge: 3.389
|
Zitat:
Zitat von Katte
Faschisten regen sich darüber auf, weil es Faschisten waren, die aus den Lagern in die Zuchthäuser überführt wurden. Nicht wahr? Stimmt, im Nachkriegsdeutschland gab es keine Faschisten. Oder etwa doch?
|
Nein, die gab es nur in Italien. Der Unterschied sind 6Millionen Tote.
__________________
„Ich freue mich saumäßig, dass Roland Koch Ministerpräsident bleiben wird und Andrea Ypsilanti eine Niederlage auf ihrer geisteskranken Geisterfahrt gefunden hat.“ Günther Oettinger.
|
|
|
|
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
|
|
|
| Themen-Optionen |
|
|
| Ansicht |
Linear-Darstellung
|
Forumregeln
|
Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
HTML-Code ist aus.
|
|
|
|
|