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Alt 18. Sep 2008, 10:20 Uhr   #291 (Permalink)
Ximus
Ungewissheit und Wagnis
 
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Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Sogar bei Capital erkennt man den Imperialismus und weiß offenbar von was man schreibt. Nach Lucas Zeise von der FTD, der auch in der jW publiziert, schreibt der Capital-Chefredakteur tatsächlich:



Quelle: Editorial 12/2008: Marktwirtschaft bringt keinen Frieden - Capital


Also, welche Macht in wessen Händen ist gefährlich, Ximus?
Mir ist der Zusammenhang zwischen separatistischen Tendenzen, die ja kein Geheimnis sind, und der Markwirtschaft nicht so ganz klar.

Einer föderalistischen Theorie nach führt Separatismus nicht unbedingt zu mehr Krieg, im Gegenteil. Aber bevor ich das näher erläutere muß mir der Zusammenhang zwischen Marktwirtschaft und Separatismus klarer werden.
__________________
„Ich freue mich saumäßig, dass Roland Koch Ministerpräsident bleiben wird und Andrea Ypsilanti eine Niederlage auf ihrer geisteskranken Geisterfahrt gefunden hat.“ Günther Oettinger.

Geändert von Ximus (18. Sep 2008 um 10:27 Uhr Uhr).
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Alt 18. Sep 2008, 11:21 Uhr   #292 (Permalink)
Ximus
Ungewissheit und Wagnis
 
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Zitat:
Was mich mehr stört, ist das dies anscheinend so kommentarlos hingenommen wird.
Ok, es hat nur etwas länger gedauert, als mir lieb war:

Zitat:
Dennoch hat die wiedervereinigte, gesamtdeutsche Republik den unschätzbaren Vorteil, im Wirtschaftsverkehr überwiegend auf mehr oder weniger freie Verträge anstatt auf hoheitliche Anweisungen zu setzen. Einer dieser Kontrakttypen ist der Arbeitsvertrag, in dem sich ein Arbeitnehmer verpflichtet gegen eine bestimmte und zyklische Geldleistung ein fixes Kontingent seiner Arbeitsleistung zur Verfügung zu stellen. Der Vorteil des Arbeitnehmers besteht in der Kalkulierbarkeit seiner Haushaltsmittel, die ihm unabhängig vom Unternehmenserfolg zustehen. Da ein Vertrag nur durch beidseitig übereinstimmende Willenserklärungen zustande kommt ist es also unmöglich, dass der Arbeitnehmer rechtswidrig und fortdauernd enteignet wird, solange er seinen Lohn erhält.
Kapital: Die Linke und das große Geld - Luis Pazos - eigentümlich frei
__________________
„Ich freue mich saumäßig, dass Roland Koch Ministerpräsident bleiben wird und Andrea Ypsilanti eine Niederlage auf ihrer geisteskranken Geisterfahrt gefunden hat.“ Günther Oettinger.

Geändert von Ximus (26. Sep 2008 um 11:04 Uhr Uhr).
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Alt 18. Sep 2008, 12:13 Uhr   #293 (Permalink)
Ximus
Ungewissheit und Wagnis
 
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Zitat:
Nicht einmal zwanzig Jahre nach dem Mauerfall hat die SED eine echte Chance an die Macht zurück zu kehren. Jedoch scheint die Öffentlichkeit nicht wahr zu nehmen, was sich da unter ihren Augen zusammenbraut. Damit ist die demagogische Strategie der SED-Fortsetzungspartei bereits aufgegangen. Die Partei wird nicht mehr als das gesehen, was sie ist, sondern was sie der Öffentlichkeit suggeriert. In den Publikationen der „Reformer“, die der Partei ein demokratisches Image geben sollen findet man den alten SED-Wein in jungen Schläuchen. Die Begriffe und die Taktik haben sich geändert, die Ziele nicht.
Bisher kann sich die Linke darauf verlassen, dass ihre Strategiepapiere nicht ernst genommen werden. Es wird höchste Zeit, dass sich das ändert
.
Die Achse des Guten: Die unheimlichen Strategien der Linken

Wie ich schon immer sagte, das Problem ist nicht die "Stärke" der Linken, das Problem ist die Schwäche der Übrigen. Ein Linksrutsch in Deutschland ist nichts weiter als ein Hirngespinnst, daß sich allein dadurch nährt, das es nicht in Frage gestellt wird.
__________________
„Ich freue mich saumäßig, dass Roland Koch Ministerpräsident bleiben wird und Andrea Ypsilanti eine Niederlage auf ihrer geisteskranken Geisterfahrt gefunden hat.“ Günther Oettinger.
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Alt 18. Sep 2008, 15:16 Uhr   #294 (Permalink)
Apollon7
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Zitat:
Zitat von Wahnfried44 Beitrag anzeigen
Die Genossin Wagenknecht von der Kommunistischen Plattform (so eine Art Seeheimer Kreis bei den Linken) spielt keine führende Rolle bei der Linkspartei!
Sie ist hochgeschätzt und erhielt ein recht gutes Ergebnis bei der Wahl in den Parteivorstand.

Eine Art Seeheimer Kreis bei der Linkspartei ist das »Forum Demokratischer Sozialisten« (FDS). Sahra Wagenknecht gehört zum linken Flügel der Partei (KPF, Antikapitalistische Linke). Also in etwa, was das Forum DL 21 bei der SPD darstellen soll.


Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Man wird Mitglieder einer kommunistischen Partei ja wohl noch als Kommunisten bezeichnen dürfen.
Die Linkspartei ist eine sehr heterogene Partei. Die Bandbreite reicht von Sozialdemokraten bis Kommunisten. Die Bezeichnung »Kommunist« lehnen Lafontaine und Gysi für sich ab.


Zitat:
Zitat von Ximus Beitrag anzeigen
Mir ist der Zusammenhang zwischen separatistischen Tendenzen, die ja kein Geheimnis sind, und der Markwirtschaft nicht so ganz klar.
In dem Editorial wird nicht nur ein Separatismus als Grund genannt.
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Alt 18. Sep 2008, 17:10 Uhr   #295 (Permalink)
Sputnik
Mehr Marx wagen!
 
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Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Sie wird nicht nur von Kommunisten organisiert, sondern auch dominiert. Die alte Volksfrontpolitik.
Da muss ich dir erneut widersprechen, Mark. Die Kommunisten dominieren eben nicht die Partei, weil ihr Einfluss im Vergleich zu den anderen parteiinternen Strömungen und Zusammenschlüsse deutlich gering ist.

Nebenbei erkennt man auch hier deine Unwissenheit, was die Volksfrontpolitik angeht. So nannte bzw. nennt man übrigens ein breites Bündnis linker bzw. fortschrittlicher Parteien. Siehe die historischen Beispiele in Frankreich oder Chile.

Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Nach außen hin.
Die Sahra mag im Bundesvorstand sitzen, hat aber real nicht gerade den entscheidenden Einfluss.
__________________
Die herrschende Politik ist nicht Sachzwang-geleitet, sondern Interessen-diktiert. Sie hat Profiteure.
Deren Einfluss allerdings begründet sich nicht in Wählerstimmen, sondern in wirtschaftlicher Macht.

Geändert von Sputnik (18. Sep 2008 um 17:16 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
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Alt 18. Sep 2008, 18:00 Uhr   #296 (Permalink)
Ximus
Ungewissheit und Wagnis
 
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Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
In dem Editorial wird nicht nur ein Separatismus als Grund genannt.
Ich habe nicht alle aufgezählt aber ich sprach von Tendenzen, also mehreren. Mir ist der Zusammenhang allerdings noch immer nicht klar.
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Alt 18. Sep 2008, 18:09 Uhr   #297 (Permalink)
Beißer
 
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Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 1.996
Standard Nichts als der pure Neid der Unfähigen

Zitat:
Zitat von Ximus Beitrag anzeigen
Einmal etwas ausführlicher im Cicero.


Sie würden den BMW-Konzern enteignen?

Ja, das ist im Sinne der Verfassung zulässig, dort steht, dass Enteignungen dem Wohl der Allgemeinheit dienen müssen, das steht in den Artikeln 14 und 15 drin. Wo Eigentum gegen das Wohl der Allgemeinheit eingesetzt wird, da muss man sogar enteignen.
Na prima. In der Sowjetzone war BMW ja schon einmal enteignet worden. Heraus kamen dann Wartburg und Trabant. Wer sowas wieder fahren will, sollte BMW tatsächlich enteignen.
__________________
Stahlfront. Muß sein!

Geändert von Beißer (21. Sep 2008 um 15:25 Uhr Uhr).
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Alt 19. Sep 2008, 10:45 Uhr   #298 (Permalink)
Mark Mallokent
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Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 1.678
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Zitat:
Zitat von Apollon7 Beitrag anzeigen
Die Linkspartei ist eine sehr heterogene Partei. Die Bandbreite reicht von Sozialdemokraten bis Kommunisten. Die Bezeichnung »Kommunist« lehnen Lafontaine und Gysi für sich ab.
Ich glaube gern, daß die beiden diese Bezeichnung ablehnen. Aber ich lasse mit meine Terminologie nicht von ihnen vorschreiben.
BTW: Die Linkspartei ist Mitglied in der "Europäischen Linken", in der sich die kommunistischen Parteien Europas zusammengeschlossen haben.
Hier die Mitgliederliste aus Wiki.

Mitglieder der EL
Die Linke Deutschland
Kommunistische Partei Österreichs Osterreich Österreich
Partei der Arbeit der Schweiz Schweiz
Kommunistische Partei Belgien
Estnische Linkspartei Estland
Kommunistische Partei Frankreichs Frankreich
Koalition der Linken, der Bewegungen und der Ökologie Griechenland
Partei der Kommunistischen Neugründung Italien
Die Linke Luxemburg
Kommunistische Partei der Republik Moldau Moldawien
Linksblock Portugal
Sozialistische Allianzpartei Rumänien
Partei der Kommunistischen Neugründung San Marino
Vereinigte Linke Spanien
Vereinigte Alternative Linke Spanien
Kommunistische Partei Spaniens Spanien
Partei des Demokratischen Sozialismus Tschechien
Partei der Freiheit und Solidarität Turkei Türkei
Ungarische Kommunistische Arbeiterpartei Ungarn



Zitat:
Zitat von Beißer Beitrag anzeigen
Na prima. In der Sowjetzone war BMW ja schon einmal enteignet worden. Heraus kamen dann Wartburg und Trabant. Wer sowas wieder fahren will, sollte BMW tatsächlich enteignen.
Indeed.

Zitat:
Zitat von Sputnik Beitrag anzeigen
Da muss ich dir erneut widersprechen, Mark. Die Kommunisten dominieren eben nicht die Partei, weil ihr Einfluss im Vergleich zu den anderen parteiinternen Strömungen und Zusammenschlüsse deutlich gering ist.
Das behauptest du. Ich verweise auf Ulbricht: "Wir müssen dominieren, aber man darf es nicht merken."

Zitat:
Zitat von Sputnik Beitrag anzeigen
Nebenbei erkennt man auch hier deine Unwissenheit, was die Volksfrontpolitik angeht. So nannte bzw. nennt man übrigens ein breites Bündnis linker bzw. fortschrittlicher Parteien. Siehe die historischen Beispiele in Frankreich oder Chile.
Genau das strebt die Linkspartei ja in Hessen an.


Zitat:
Zitat von Sputnik Beitrag anzeigen
Die Sahra mag im Bundesvorstand sitzen, hat aber real nicht gerade den entscheidenden Einfluss.
Halten wir fest: Sie sitzt im Bundesvorstand.
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Praise the Lord and pass the ammunition.

Geändert von Mark Mallokent (19. Sep 2008 um 10:45 Uhr Uhr). Grund: Doppelpost zusammengeführt
Mark Mallokent ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 07. Okt 2008, 19:13 Uhr   #299 (Permalink)
Beißer
 
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Registriert seit: Jan 2008
Ort: Aschaffenburg
Beiträge: 1.996
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Zitat:
Zitat von Mark Mallokent Beitrag anzeigen
Ich verweise auf Ulbricht: "Wir müssen dominieren, aber man darf es nicht merken."
Und weißt du was? Sie haben es geschafft. Hier und heute. Es wird daher höchste Zeit für einen wirklichen Aufstand der Anständigen unter dem Motto: GESICHT ZEIGEN GEGEN LINKS!
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Stahlfront. Muß sein!
Beißer ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 07. Okt 2008, 19:22 Uhr   #300 (Permalink)
Gaucho
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Registriert seit: Apr 2008
Beiträge: 731
Standard

Zitat:
Zitat von Beißer Beitrag anzeigen
Und weißt du was? Sie haben es geschafft. Hier und heute. Es wird daher höchste Zeit für einen wirklichen Aufstand der Anständigen unter dem Motto: GESICHT ZEIGEN GEGEN LINKS!!
Also das kann ich nur befürworten. Ich würde gern die Gesichter sehen.
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