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Alt 12. Dez 2007, 13:52   #21 (Permalink)
SAINT-JUST
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Zitat:
Zitat von Ximus Beitrag anzeigen
Es ist nicht nur widerwertig es ist nebenbei auch kontraproduktiv. Aber wenn wir dazu übergehen pauschal jeden Islamkritiker mit einem Nazi gleichzusetzen ist dies wiederrum kontraproduktiv. Wenn ich dann höre die Moslems wären die Juden von heute kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Nebenbei frage ich mich warum hier niemand diesen Vergleich als eine Verharmlosung von Naziverbrechen empfindet. Sind wir doch sonst so schnell wenn es in diese Richtung geht.
Verdammter Zeitdruck....
Ok: "Islamkritiker" ist ja in Ordnung, aber schau mal auf die "muselische" Art und Weise der Kritik. Und dies ruft eben Reminiszenzen auf an eklige und extrem ressentimentdurchtränkte Zeiten.
Ich kritisiere ja auch diesbezüglich, aber mir ist diese Art und Weise, wie sie teilweise (ich kritisiere nicht das Forum) geäussert wird, doch etwas fremd und zuwider.
__________________
ALLES WOLLEN ENTSPRINGT AUS BEDÜRFNIS, ALSO AUS MANGEL. DAUERNDE BEFRIEDIGUNG KANN KEIN ERLANGTES OBJEKT DES WOLLENS GEBEN. DAS SUBJEKT DES WOLLENS LIEGT BESTÄNDIG AUF DEM DREHENDEN RADE DES IXION, SCHÖPFT IMMER IM SIEBE DER DANAIDEN, IST DER EWIG SCHMACHTENDE TANTALUS
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Alt 12. Dez 2007, 14:10   #22 (Permalink)
Ximus
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Ich kritisiere ja auch diesbezüglich, aber mir ist diese Art und Weise, wie sie teilweise (ich kritisiere nicht das Forum) geäussert wird, doch etwas fremd und zuwider.
PI habe ich schon länger nicht mehr gelesen, dort hatte ich allerdings nie den Eindruck das etwas aus dem Ruder läuft. Zur "Grünen Pest" kann ich abschließend noch nicht viel sagen.
__________________
"Was unser Land heute braucht, ist ein hartes und energisches Durchsetzten deutscher Interessen gegenüber dem Ausland.
Wer von Ihnen dem jetzt innerlich zustimmt, hat soeben nach Ansicht der Verfasser dieser Studie eine rechtsextreme Einstellung gezeigt." Kristina Köhler - Rede im Plenum - 23.03.2007
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Alt 13. Dez 2007, 09:12   #23 (Permalink)
SAINT-JUST
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Ort: lichtdurchflutetes Elysium
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Lass hören von deinem Urteil, wenn es soweit ist !! Ich kannte wie erwähnt "die grüne Pest" bis dato nicht und ehrlich gesagt, verbietet mir es auch etwas die Zeit, mich mehreren Foren zu widmen. Ich weiss nur, dass "der alte Mann aus Augsburg" das Forum leitet
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Alt 17. Dez 2007, 12:35   #24 (Permalink)
Ximus
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Beiträge: 2,918
Standard Political correct - Political incorrect?

Ein Bericht des WDR: Blogger benutzen Islam als Feindbild (Teil 1/2) - WDR.de - Islam

Zitat:
Bei dieser Sichtweise ist es nur konsequent, dass PI den Pressekodex des Deutschen Presserates als "politisch korrekt" abwertet. Dieser lehnt nämlich bei der Berichterstattung über Straftaten die pauschale Erwähnung der Zugehörigkeit zu ethnischen und religiösen Minderheiten ab - weil dadurch Vorurteile geschürt werden.
Das beste Argument gegen die Political Correctness liefert der WDR damit selbst. Im Grunde hört es sich gut an, jedoch hat man in der Presse keine Probleme die Zugehörigkeit von Personen zu nennen wenn es sich um Deutsche handelt. Werden denn damit keine Vorurteile geschürt?

Zitat:
Mit dieser Weltsicht stößt Herre offenbar auf Interesse: Über 5,8 Millionen Besucher verzeichnet PI nach eigenen Angaben seit der Gründung in Köln vor drei Jahren. "Wir haben mittlerweile 15.000 bis 18.000 Besucher täglich", sagt Herre, der heute in Bergisch Gladbach wohnt. Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Betreiber des medienkritischen "Bild-Blog", hält diese Zahlen für realistisch: "Politically Incorrect zählt zu den größten deutschen Blogs.
Wie ist es mit den Printmedien? Die Leser kaufen das was sie interessiert. Da hilft kein noch so lautes Heulen und Schwingen der Rassisten-Keule, es ist die Realität der man sich stellen muß.

Und wieder liefert der WDR ein Argument gegen sich selbst:
Zitat:
Heitmeyer: In der bisherigen Debatte ist einer der Grundfehler gewesen, dass man immer weggesehen hat und nicht den Konflikt als ein ganz normales Muster der Aushandlung über Integration wahrgenommen hat. Dabei ist jede multikulturelle Gesellschaft immer auch eine Konfliktgesellschaft. Konflikt gilt aber immer noch als etwas Schlechtes - und das ist ein Fehler.
Konfliktforscher Heitmeyer zur Studie "Deutsche Zustände" - WDR.de - Islam

Heitmeyer ist so schlau und erkennt das eigentliche Problem: Das bewußte Wegsehen und die Vermeidung jeglicher Konfrontation.

Man kann jedoch auch weiterhin versuchen die Nazi- und Rassistenkeule zu schwingen. Zum Positiven ändern wird dies sicherlich nichts und zum zweiten raubt es auch noch den letzten Rest an Glaubwürdigkeit, denn:
Zitat:
Obwohl zahlreiche demoskopische Ergebnisse zeigen, daß die Deutschen, anders als oft behauptet wird, keineswegs besonders ausländerfeindlich sind, sondern im Gegenteil im internationalen Vergleich eine überdurchschnittlich große Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Kulturen aufweisen, sieht die Mehrheit die Signale der Ausbreitung des Islam in ihrem persönlichen Umfeld mit wachsendem Unbehagen.
Bund - Politik - FAZ.NET - Allensbach-Analyse: Eine fremde, bedrohliche Welt
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Geändert von Ximus (17. Dez 2007 um 12:49 Uhr).
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Alt 17. Dez 2007, 13:39   #25 (Permalink)
Meister Brubbel
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Ganz kurz zum Thema PI:

Zitat:
"Man darf PI aber auch nicht überbewerten. Es ist ein Blog. Weiter nichts. Ein bekannter Blog, allerdings verdankt man diese Bekanntheit der bewussten Provokation. Und den Medien wie der FAZ, der Taz, der SZ - die sich PI als Feindbild ausersehen haben und mit ihren Warnungen vor PI diesem Blog jedesmal neue Leser zuschanzen, die dann zuerst von der Deutlichkeit der Worte auf diesem Blog begeistert sind. Die erst später oder gar nicht merken, dass sich dort mittlerweile ein Mob tummelt, der mit Demokratie nichts am Hut hat.
sagt Jens von Wichtingen, Ex-Mitarbeiter von PI. Die Erklärung ist eigentlich noch etwas länger, hier aber verkürzt wiedergegeben.

Quelle u.a. hier
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Alt 18. Dez 2007, 08:36   #26 (Permalink)
Siran
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Im Artikel vom WDR steht hinten eine kurze Aussage von Jens von Wichtingen:

Zitat:
Im November 2007 hat PI-Autor Jens von Wichtingen das Blog verlassen mit der Begründung, PI habe "sektenähnlichen Charakter": "Man lebt in einer eigenen Welt. Gut und Böse, Schwarz und Weiß. Man nimmt Nachrichten vollkommen anders auf, man fühlt sich im Besitz der Wahrheit. Und alle die PI kritisieren haben unrecht. Gutgemeinte Ratschläge werden ignoriert, die anderen sowieso."
Ob ich das tatsächlich als sektenähnlich bezeichnen würde, weiß ich nicht, aber dieses extrem schwarz-weiß Schema, die Aufteilung in die sind gut und die sind böse, habe ich beim teilweisen Lesen im PI auch schon feststellen können. Auch in der Politikstube, die ja praktisch alles zitiert, was vom PI geschrieben wird, verfolgt genau dieses Schema. Das, was nicht dem eigenen Standpunkt entspricht, wird ignoriert oder ist sowieso falsch, das, was dem eigenen Standpunkt entspricht, wird ungeprüft als richtig übernommen. Statt Aufklärung werden die eigenen Vorurteile gepflegt.

Nicht, dass man mich falsch versteht, einige der Sachen, die PI beschreibt, haben tatsächlich einen wahren Hintergrund und einiges, was sie kritisieren, ist Kritik würdig. Aber meines Erachtens stärkt PI nicht die wirklichen Kritiker, sondern es schadet ihnen, weil sie die Kritik so stark besetzen und gleichzeitig mit in die Ecke der Islamophoben zerren. Wer dann Kritik übt, darf sich erst einmal gegen den Vorwurf zur Wehr setzen, er verdamme alle Muslime gleichermaßen. Nicht wirklich hilfreich...
Siran ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 18. Dez 2007, 13:10   #27 (Permalink)
Ximus
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Zitat:
Zitat von Siran Beitrag anzeigen
Nicht, dass man mich falsch versteht, einige der Sachen, die PI beschreibt, haben tatsächlich einen wahren Hintergrund und einiges, was sie kritisieren, ist Kritik würdig. Aber meines Erachtens stärkt PI nicht die wirklichen Kritiker, sondern es schadet ihnen, weil sie die Kritik so stark besetzen und gleichzeitig mit in die Ecke der Islamophoben zerren. Wer dann Kritik übt, darf sich erst einmal gegen den Vorwurf zur Wehr setzen, er verdamme alle Muslime gleichermaßen. Nicht wirklich hilfreich...
Das eigendlich Problem ist das es bisher als Thema ausgeblendet wurde und selbst heutezutage noch weitestgehend klinisch behandelt wird. Dies schafft erst die sogenannte Marktlücke, die PI nun ausfüllen kann. Allerdings ist es ein Blog, nicht mehr und nicht weniger und man kann unmöglich von einzelnen Kommentatoren irgendetwas ableiten.
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Alt 18. Dez 2007, 14:51   #28 (Permalink)
Meister Brubbel
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Jedes Blog hat die Nutzer, die es verdient.
Deswegen hat PI diese Art von "Leserschaft", die sich vorstellen können, "eine A-Bombe über Mekka abzuwerfen" und der Planet hat eben die Creme de la Creme ...
Meister Brubbel ist offline   Mit Zitat antworten Direkt antworten
Alt 19. Dez 2007, 11:24   #29 (Permalink)
Ximus
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Ein weiteres Wort von PI:

Zitat:
Von diesen linken Maßstäben muss sich die bürgerliche Mitte emanzipieren. Man darf nicht mehr zusammenzucken, wenn Linke und Grüne einen als “rechts” diffamieren, wenn man sich mit den Opfern der Scharia, von Ehrenmorden, Kopftüchern, Zwangsehen und dem seit Mohammeds Tagen anhaltenden Dschihadgemorde solidarisiert. Die Linken sind vollkommen unglaubwürdig und ihre Diffamierungen sind machtpolitische Methode, sonst nichts.
PI in der Kritik - Politically Incorrect

Da kann ich PI wiedereinmal in vielen Punkten recht geben!
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Alt 20. Dez 2007, 16:37   #30 (Permalink)
Biskra
Auch Dosen haben Wünsche
 
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Ort: Berlin
Beiträge: 228
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Zitat:
Zitat von SAINT-JUST Beitrag anzeigen
Manch verhüllte Muslimin hat einen besseren deutschen Sprachschatz/-gebrauch als manch deutsche liederliche Arschgeweihträgerin und "Spaßkulturfotze". Ersteres ist mir wesentlich lieber !!
Manch ein Haufen Katzenscheiße ist auch mehr wert als ein Haufen Störroggen. Trotzdem wirst du diese Feststellung extrem selten geltend machen können.
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