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22. Jul 2008, 11:32 Uhr
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#11 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.262
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Zitat:
Zitat von senchi
Was wäre dann eine Lösung des Problems?
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Ich sehe keine eindeutig gute Lösung des Problems. Ich bedaure jeden, der aufgrund von solchen Untersuchungen Probleme mit der Polizei kriegt, obwohl er nie irgendwas mit Kinderpornographie am Hut hatte. Ich halte allerdings Kinderpornographie und vor allem den bei der Herstellung erfolgenden Kindesmissbrauch für so schwerwiegend, dass ich eine weniger starke Verfolgung seitens der Polizei nicht gut finden kann.
Es sollte halt schlichtweg keine Vorverurteilung stattfinden und die Polizei so gut arbeiten, dass jemand, der ohne Grund sich in dem Netz verfangen hat, da wieder schadlos rauskommt.
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22. Jul 2008, 13:09 Uhr
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#12 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.026
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Zitat:
Zitat von Al Bundy
Soweit ich weiß, ist das Besuchen von "Warez"-Seiten (Seiten mit raupkopierter Software, Musik, Spiele, Filme) nicht illegal, sondern nur das Downloaden davon. Das verlinken zu den Seiten ist laut TMG (Telemediengesetz), falls man von den illegalen Machenschaften weiß, aber verboten.
Also müsste der Staat beweisen, dass man von den Seiten runtergeladen hat, bevor sie dich festnehmen dürfen.
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Das sehe ich auch so. Die blanke Auflistung einer IP in den Logs eines Servers besagt nichts und hat keine Beweiskraft.
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Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
[i](Mahatma Gandhi - Pazifist und Menschenrechtler, 1869-1948)
Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.
(Ingeborg Bachmann - Schriftstellerin, 1926-1973)
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22. Jul 2008, 13:25 Uhr
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#13 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.262
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Es ging in den bisherigen Beispielen ja auch nicht um Warez-Seiten, bei denen ihr meines Wissens recht habt, sondern um Sexseiten, die auch Kinderpornographie im Angebot hatten. Da ist ein Download meines Wisses nicht nötig. Bilder kann man ja auch online gucken.
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22. Jul 2008, 14:26 Uhr
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#14 (Permalink)
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secured.su
Registriert seit: Jul 2008
Beiträge: 350
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Bei Kinderpornoseiten kann man ja die Bankverbindungen durchforschen. Wenn jemand dort überwiesen hat, weiß man, dass man einen Schuldigen gefunden hat.
Es gibt ja keine Anonymen Überweisungen, selbst Bareinzahlung zu gunsten Dritter ist nicht anonym.
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Im BGB steht folgendes:
„(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“
WIESO SETZT DER STAAT ES DANN NICHT UM?
"Make Money For Scientology, Make More Money for Scientology, make other people make money for Scientology"
Lehrgrundsatz der Scientology-Org
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22. Jul 2008, 14:35 Uhr
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#15 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.262
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Vorausgesetzt man hat Zugriff auf so etwas. Mal abgesehen davon, dass ja nicht sämtliche derartigen Seiten kostenpflichtig sein müssen.
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22. Jul 2008, 14:38 Uhr
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#16 (Permalink)
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Cheeseboiger!
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 2.645
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Zitat:
Zitat von Siran
Außer über die IPs auf irgendwelchen verdächtigen Seiten, die sie komplett hopps nehmen, guckt sich doch aber der Staat nie an, was du so im Internet machst. Dazu haben die, trotz Computerunterstützung, doch gar nicht die Mittel. Überleg doch mal, was du allein an einem Nachmittag im Forum an Daten über das Netz schaufelst. Und wenn du die analysieren musst, dann geht es eben nicht mehr um KB, sondern um jedes einzelne Wort, das da rüber geschaufelt wird. Damit kannst du ein ganzes Schwadron an Computern beschäftigen [...] usw usf
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technisch das keine meisterleistung mehr ist. (jedes webserverlog schon allein genug interessante daten es ausspuckt). die frage nur es ist, wieviel ergebnis man bei dem ganzen aufwand erwartet ? oder anders: würde sich der aufwand lohnen ?
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22. Jul 2008, 14:43 Uhr
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#17 (Permalink)
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Don Quixote
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 3.262
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Das Sammeln von Daten ist sicherlich kein Problem mehr, Brubbel. Das Problem ist die Auswertung der unheimlichen Datenmenge, die da beim Sammeln rauskommt. Genau da stößt man dann an die Grenzen. Der Aufwand lohnt sich daher mehr, wenn man schon eine Spur hat und gezielt Daten sammeln und auswerten kann. Das betrifft aber nicht den normalen User, der seine Suchanfragen in Google eingibt.
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22. Jul 2008, 14:56 Uhr
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#18 (Permalink)
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secured.su
Registriert seit: Jul 2008
Beiträge: 350
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Zitat:
Zitat von Siran
Vorausgesetzt man hat Zugriff auf so etwas. Mal abgesehen davon, dass ja nicht sämtliche derartigen Seiten kostenpflichtig sein müssen.
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So kommt man an den Besitzer der Page, denn er muss den Space ja bezahlen. Da hilft auch kein Anonymisierungsdienst.
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Im BGB steht folgendes:
„(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“
WIESO SETZT DER STAAT ES DANN NICHT UM?
"Make Money For Scientology, Make More Money for Scientology, make other people make money for Scientology"
Lehrgrundsatz der Scientology-Org
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23. Jul 2008, 20:57 Uhr
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#19 (Permalink)
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Profillos
Registriert seit: Feb 2007
Beiträge: 996
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Zitat:
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Zitat von Siran
Nö. In der DDR wurden tatsächlich Gespräche aufgezeichnet und Leute angestellt, um andere Leute zu belauschen und auszuspionieren.
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Nur weil du verfolgt wirst, heißt das noch lange nicht, dass du nicht paranoid bist. Und umgekehrt.
Jetzt mal ernsthaft, glaubst du in der DDR ging es nur darum, die Gespräche aufzuzeichnen, um zu wissen was die Leute von Honecker halten? Da ging es schon auch darum die Paranoia hübsch oben zu halten.
Und wenn jetzt hierzulande die Paranoia steigt, ist das kein gutes Zeichen
Zitat:
Jetzt haben wir die Situation, dass sich die Leute falsche Vorstellungen davon machen, was überhaupt möglich ist und irgendwie der Meinung sind, der Staat würde sich dafür interessieren, wonach sie im Internet suchen. Außer über die IPs auf irgendwelchen verdächtigen Seiten, die sie komplett hopps nehmen, guckt sich doch aber der Staat nie an, was du so im Internet machst. Dazu haben die, trotz Computerunterstützung, doch gar nicht die Mittel. Überleg doch mal, was du allein an einem Nachmittag im Forum an Daten über das Netz schaufelst. Und wenn du die analysieren musst, dann geht es eben nicht mehr um KB, sondern um jedes einzelne Wort, das da rüber geschaufelt wird. Damit kannst du ein ganzes Schwadron an Computern beschäftigen und das richtig tolle ist, dass du trotz allem immer noch einen Menschen hinten dran setzen muss, damit der die Daten interpretiert, denn das kann ein Rechner nicht.
Mach dir mal klar, was das für ein Aufwand wäre und wieviele Leute du dazu bräuchtest. Nicht nur müsste der Staat die bezahlen, er müsste sich auch noch darauf verlassen können, dass die niemandem gegenüber ein Wörtchen darüber verlieren, was sie da so treiben...
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Uhh, wirklich?
Also ich denke ich bin mir für meinen Teil sehr wohl bewusst, dass man nicht alle Daten auswerten kann, oder, dass der Staat nur ein sehr geringes an den meisten Daten hat.
Zum einen allerdings sitzt hinter den ganzen Rechnern wie du schon sagst ein Mensch, und, so wie ich die Menschen kenne, ist wahrscheinlich wahnsinnig interessiert an irgendwelchen privaten Daten.
Auf der anderen Seite hat der Staat (Nichtwähler -> unzufrieden? "Terrorgefahr"? Drogen? Steuerfahndung?) - oder Lobbyisten (Musikindustrie -> Copyright?), unter Umständen auch kriminelle Dritte (SPAMProfile?), mit Sicherheit ein Interesse an meinen Daten - das heißt an den Daten eines unbescholtenen Bürgers.
Das die Möglichkeiten des Staates zu überwachen abgenommen haben ist ein ziemlicher Trugschluss. Was konnte man zu DDR-Zeiten machen? Telephon und Wohnung verwanzen und verfolgen lassen. Das ging ins Geld. Hat trotzdem geklappt.
Heutzutage geht immer mehr Kommunikation über elektronische Medien, wo der Zugriff sehr leicht ist - klar heißt das mehr Daten, aber darüber freut sich der Überwacher ja, sind ja schließlich Daten, an die der sonst nicht rankäme. Unsere Möglichkeiten die Daten dann auch auszuwerten sind eben durch die Computerisierung auch gestiegen.
Zitat:
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Das Sammeln von Daten ist sicherlich kein Problem mehr, Brubbel. Das Problem ist die Auswertung der unheimlichen Datenmenge, die da beim Sammeln rauskommt. Genau da stößt man dann an die Grenzen. Der Aufwand lohnt sich daher mehr, wenn man schon eine Spur hat und gezielt Daten sammeln und auswerten kann. Das betrifft aber nicht den normalen User, der seine Suchanfragen in Google eingibt.
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Ja, volle Zustimmung.
Die Frage ist, warum konzertriert man sich - innerhalb rechtsstaatlicher Grenzen - nicht darauf, sondern versucht das auf immer breiterer Basis zu etablieren - Vorratsspeicherung, Trojaner die heimlich installiert werden, usw?
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23. Jul 2008, 20:59 Uhr
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#20 (Permalink)
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Blickdicht
Registriert seit: Jan 2008
Ort: der schöne linke Niederrhein
Beiträge: 2.026
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Zitat:
Zitat von Siran
Es ging in den bisherigen Beispielen ja auch nicht um Warez-Seiten, bei denen ihr meines Wissens recht habt, sondern um Sexseiten, die auch Kinderpornographie im Angebot hatten. Da ist ein Download meines Wisses nicht nötig. Bilder kann man ja auch online gucken.
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Was du dur anguckst, hast du auf dem Rechner, und das ist bei KP bereits strafbar.
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Die Geschichte lehrt die Menschen dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt.
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