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Denkt ihr, so eine Art Gütesiegel könnte tatsächlich was ändern?
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Ehrlich gesagt: Nein.
Denn im Endeffekt liefern die "Journalisten" und solche, die diesen Begriff noch zurecht zugeordnet bekommen, nicht mehr als das, was die Masse Ihnen abkauft.
Und "Dank" der Entbildungspolitik - eines jener Mitbringsel des Deutschen Herbstes und seiner Folgen - ist in der BRD ein wirklich informierender und recherchierter Journalismus nicht mehr möglich.
Denken wir doch einmal zurück an das "Geiseldrama von Gladbeck" - was damals noch Empörung und Aufschreie seitens aller politisch und medial Verantwortlichen zur Folge hatte, ist doch längst Tagesgeschäft: Das Rennen um die schnellere, geilere Schlagzeile.
Mutmaßliche Sexualstraftäter werden von inzwischen TV-Sendern "gekauft" und versteckt, damit bloß niemand auf die Idee kommen könnte, mal etwas differenzierter über die vorgeworfene Tat nachzudenken.
Und so weiter und so fort.
Unsere Gesellschaft bräuchte ein Prüfsiegel, in Richtung "Nachdenken möglich".
Und jetzt schauen wir auf PISA (und zwar nicht auf die mathematisch-naturwissenschaftlichen Ergebnisse - wo wir einen Platz im Mittelfeld schon als TOLL empfinden...), und dann würde ich sagen: das Volk wird dumm kommuniziert. Je dümmer, desto weniger Widerstand.
Ansonsten würden 2008 endlich einmal ein paar heftigere Proteste gegen die Große Ko(tz)alition starten. Das aber wollen unsere Damen und Herren doch nicht wirklich
