Zitat:
Zitat von Beißer
Es ist ja auch eher störend, daß heute Hinz und Kunz um die Welt jetten kann. Wozu baut man dem Pöbel Balkone an die Sozialwohnungen, wenn das undankbare Pack sie nicht nutzt?
|
Dir fehlt einfach das ökologische Urlaubs- und Wohlfühldenken:
1. Ein Urlaubsflug nach Mallorca ist so schlimm, wie ein ganzes Jahr Auto zu fahren - vom Treibhaus-Effekt her gesehen.
2. Die reisefreudigen Deutschen verhalten sich dabei besonders klimaschädlich. Die deutsche Durchschnittsreise mit mindestens vier Übernachtungen emittiert
1 Tonne Kohlendioxid pro Kopf. Die gesamte Pro-Kopf-Emission der Deutschen liegt bei gut 10 Tonnen. Das ist zu viel!
3. Wer zwei Wochen in einer 5-Sterne-All-Inclusive-Ferienanlage in Mexiko verbringt, erzeugt allein dadurch schon mehr Kohlendioxid als ein kompletter zweiwöchiger Familienurlaub auf Rügen.
4. Auch aufwendiges Speisen schlägt ins CO2-Kontor. Mehrgängige Menüs sind einfach mit mehr Aufwand verbunden als Spaghetti Bolognese. Fachleute empfehlen regionale Speisen und Getränke.
5. Urlaub im eigenen Garten mit Anbau und Ernten von Feld- und Gartenfrüchten solte man sich zwischendurch auch mal gönnen.
Alternativ:
Mit dem Bus nach Tirol
Zitat:
|
Die klimaschonende Variante eines Luxusurlaubs für Paare könnte eine fünftägige Busreise nach Südtirol sein - eine typische Ferienvariante der Deutschen. Der Bus von Berlin nach Bozen verfügt über Klo, Klimaanlage, Kühlschrank und Glotze. Auch neuneinhalb Stunden Fahrt lassen sich so halbwegs überstehen. Trotz des Komforts fällt der Treibhauseffekt für die An- und Abreise mit 60 Kilo CO2-Äquivalenten pro Person gering aus. Der Klimaeffekt der An- und Abreise liegt unter dem Effekt für die vier Übernachtungen im Fünfsternehotel, die 80 Kilogramm Kohlendioxid erzeugen.
|
Ein Mallorcaflug gleich ein Jahr Autofahren: Wer weit fliegt, sündigt schwer
Zitat:
Zitat von dichterDenker
Was allerdings falsch ist.
Wenn wir den Leuten keine ordentliche Preise für ihre Waren zahlen, ihnen aber umgekehrt Entwicklungshelfen führt das nur dazu, dass sie eben wirtschaftlich nie eigenständig werden - die Entwicklungshilfe landet nämlich in erster Linie bei korrupten Eliten...
|
Sie sollen nie eigenständig werden........
so wollen es die internationalen Saatgutverkäufer
und Produktaufkäufer
eigenartig,
über die EU-Butterschiffe an die Russen, oder das Losschlagen von EU-Rindfleisch aus den Kühlhallen (kurz vor Verfallsdatum) an die Magreb-Staaten oder das Verscherbeln von Hühnerabfällen an Somalia, Kenia und Sudan, über diese x-fach Milliarden regt sich niemand auf.