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Alt 02. Jul 2008, 09:25 Uhr   #13 (Permalink)
Siran
Don Quixote
 
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Ich sehe irgendwie einen großen Unterschied dazwischen, jemandem dazu zu verhelfen, ein anderes Leben anzufangen und sei es aus meiner Sicht auch noch so eine idiotische Idee, und jemandem dazu zu verhelfen, sein Leben zu beenden.

Wenn er bei ersterem feststellt, dass es nicht so ist, wie er sich das vorgestellt hat, dann kann er noch was ändern, woanders nochmal neu anfangen. Bei letzterem ist er einfach nur tot...

Mal abgesehen davon finde ich die Vorwürfe gegenüber denen, die nicht vorher eingeschritten sind, etwas unfair. Ich weiß jetzt nicht, wo die Frau gewohnt hat, aber gerade in der Stadt kennst du deine Nachbarn nicht so wirklich gut. Wenn sie noch dazu einer anderen Generation angehören, dann kennst du sie noch weniger. Woher soll man also wissen, ob jemand Selbstmordgedanken hegt Es gibt Hilfe, aber die muss man auch ein wenig selbst suchen.
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