Zitat:
Zitat von Ximus
Im Grunde war mein Kommentar auch an Redwing gerichtet, ich frage mich ob er mir, mit welcher Konsequenz auch immer, drohen wollte. Meine Behauptung kann man, um es mal im Sinne einer Pokerrunde auszudrücken, so verstehen: Ich will sehen.
Ich kann ja nicht ahnen das Wahnfried darauf anspringt, obgleich er auf fast alles was von mir kommt anspringt, so oder so, ich liebe es wenn jeder, und somit keiner, Recht hat.
|
Definitionen sind so eine Sache - für Redwing ist jemand wie ich ein Pseudolinker oder Salonsozialist, für Beißer und Co sind Leute wie ich Vaterlandslose Gesellen oder Kommunisten
MIR fällt dabei (völlig subjektiv) immer wieder auf, das die rechte Garde einen oft als Sozialist oder Kommunist beschimpft, ohne überhaupt eine Definition liefern zu können.
Klar an dieser Sache ist aber nur eines - ob jemand "Rechts" oder "Links " ist liegt im Auge des Betrachters - als völlig subjektives Urteil ohne Wert.
Ich für mich habe DIESE Charakterisierung für mich lange abgeschafft. Ich vertrete durchaus Wertkonservative Standpunkte, bin aber ganz sicher eher auf Seiten einer sozialen, teilenden Gesellschaft als in einer leistungsorientierten Ellenbogen Gesellschaft daheim.
Ich zahle bereitwillig meine Steuern und auch gerne viele Steuern. Denn wenn ich viele Steuern zahle, habe ich auch gut verdient.
In der Hoffnung das dieser Staat - trotz aller seiner Schwächen - als leistungsstärkstes Staatsgebilde aller Zeiten auf deutschem Boden mich und meine Interessen auch weiterhin so überaus erfolgreich wie bisher vor jeder Art von Extremismus schützen kann.
Ist das Links? Für Redwing sicher nicht - aber für senchi? oder wahnfried?
Zum Rest - Drohungen in Foren haben immer was niedliches, kindliches, spinnertes - das würde ich nicht mit Relevanz behaften
Zitat:
Zurück zum Thema:
Vielleicht haben wir es mit der Links-Rechts-Betrachtung schon angeschnitten, vorallem in Deutschland habe ich das Gefühl, daß man die Definition dessen was und wer links ist, viel zu sehr der Linkspartei überläßt. Da verwundert es auch nicht mehr das man mit der Einordnung linksextrem so seine Schwierigkeiten hat.
|
Diesen Eindruck teile ich nicht - ich halte vielmehr diese ganze künstliche Debatte für ein Ablenkungsmanöver.
Die Wunden in die die LINKEN ihre Finger legen, sind zweifellos vorhanden, aber die etablierten Parteien verlieren sich offenbar lieber in diesem belanglosen Streit wer von wo aus gesehen wo sitzt, statt sich mit den durchaus populistisch von den LINKEN thematisierten Punkten sachlich und Lösungsorientiert auseinander zu setzen.