Zitat:
Zitat von Parker
Wie sollte etwa der Muslim, für den Jesus nur ein Prophet ist, dem Christen und seiner Religion auf Augenhöhe begegnen und umgekehrt? Der Glaube des Einen macht den des Anderen zur Scharlatanerie.
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Das ist wahr. Der Glaube (denn Wissen ist es nicht!), im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein, sollte aber nicht zwangsläufig dazu führen, allen Andersgläubigen diese einzige Wahrheit hineinprügeln zu wollen.
Der Vorteil eines säkularen Staates liegt darin, dass sich in ihm Glaubende jeglicher Couleur tummeln können, so sie denn akzeptieren, dass ihr Glaube rein privat und nicht auf andere übertragbar ist. Unerträglich wird jeder Glaube auch für Atheisten und Agnostiker dann, wenn sie gezwungen werden, Glaubensforderungen via staatlicher Gesetzgebung ebenfalls zu erfüllen. Ihr Streben gilt Regeln, die ohne religiöse Symbole, Zeremonien oder gar Bevorzugungen kirchlicher Organisationen dem Zusammenleben innerhalb menschlicher Gesellschaften dienen.